antares56
15.02.2013 | 19:05 7

Schade, dass er nicht getroffen hat!

Asteroiden Vielleicht lernen wir bald mal, dass wir nicht alles im Griff haben.

1908 Tunguska, heute (2013) ein kleiner Meteorit. Und das hat nichts mit uns Menschen zu tun – geschweige denn mit irgendeinem Gott! Warum bilden wir uns ein, alles beherrschen zu können? Keiner hat die Brocken vorhergesehen, die über Tscheljabinsk explodiert sind! Vielleicht blinde Astronomen, die die Gefahr für die Erde unterschätzen? Warum sollte man davon ausgehen, dass ähnliche Ereignisse in Zukunft vorher angekündigt werden? So weit sind wir scheinbar noch nicht – auch wenn man uns das unterjubeln will! Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Menschheit ausgelöscht werden würde – vielleicht bietet das einer intelligenteren Lebensform nach uns die Chance, sich nicht gegenseitig zu bekämpfen sondern als Rasse die Erde zu schützen! Sowohl vor äusserlichen Bedrohungen als auch vor Kämpfen in der eigenen Rasse! Aber das will ja keiner wahrhaben! Also lasst uns weiter Kriege gegeneinander führen und unseren Planeten zerstören. So sind wir halt gestrickt! Aber vielleicht haben wir heute Abend noch Glück. Dann kommt mal wieder ein Brocken, den man entdeckt hat!

Kommentare (7)

Gustlik 15.02.2013 | 19:28

Wenn solche Einschläge in Zukunft angewarnt werden, muss bei Aldi&Co doch noch kurzfristig 'ne 2. Kasse geöffnet werden. Dann wäre uns egal, ob im Fischstäbchen nun auch noch eine DNA vom Hengst Karino gefunden wird.

Ich wünschte mir manchmal auch, dass Ju-Es-Omerika mit einem Schneesturm bedient wird, der in Stadt und Land die Weisse in 50 Meter Höhe bemessen lässt. Das Land wäre mit sich so beschäftigt, müsste gar Flugzeugträger, die durch die Weltmeere sich drängeln, zurückholen. Leider... hängen da immer Menschen d'ran, die es trifft, Kinder und viele Unschuldige, meist kaum die Entscheidungsträger...

Vielleicht klappt es doch mal mit einem Meteoritenhagel auf einen der weltweiten Stützpunkte, die mehr und mehr scheinbar verkleinert, aber hocheffiziente Drohnenzentralen werden.

In diesem Sinne. Hagelschäden.

antares56 15.02.2013 | 20:30

P.S.: Es gibt da einen Prof. Ulrich Walter, der der Meinung ist, man hätte alles im Griff! Das Ding über Tscheljabinsk hat er allerdings auch nicht gesehen! Was übersieht er noch alles? Muss uns erst etwas treffen?

Peinlich diese Ex-Astronauten - die das alles als kleinen Spass ansehen. Wirkliches Wissen haben sie nicht! Aber ihre Überheblichkeit ist ungebremst!

Volker Doormann 15.02.2013 | 23:08

@ANTARES56

Es gibt die Römisch Katholische Kirche, die seit 2 kilo-Jahren ein Christentum verkauft, in dem die Lehre des Jesus praktisch taboo ist.

Ich sehe, Du hast ähnliche Empfindungen wie der Mann aus Bethlehem.

Jesus: "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Schüler sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Schüler sein. So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Schüler sein."
"Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen, und wie wünschte ich, es wäre schon angezündet! Denkt ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung. Denn es werden von nun an fünf in einem Haus entzweit sein; drei werden mit zweien und zwei mit dreien entzweit sein: Vater mit Sohn und Sohn mit Vater, Mutter mit Tochter und Tochter mit der Mutter, Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter und Schwiegertochter mit der Schwiegermutter.

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr gleicht übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinigkeit sind. So scheint auch ihr von außen zwar gerecht vor den Menschen, von innen aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.
Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen der Tage des Sohnes des Menschen zu sehen, und ihr werdet [ihn] nicht sehen. Und man wird zu euch sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Geht nicht hin, folgt auch nicht. Denn wie der Blitz blitzend leuchtet von einem [Ende] unter dem Himmel bis zum anderen [Ende] unter dem Himmel, so wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tag. Vorher aber muss er vieles leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht. Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte. Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.

"Ich habe Feuer auf die Welt geworfen und siehe, ich hüte es, bis sie lodert."

"Vielleicht denken die Menschen, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu werfen, und sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, um Spaltungen auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert, Krieg. Es werden nämlich fünf in einem Hause sein. Drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden als Einzelne dastehen."
"Wer die Welt erkannt hat, hat einen Leichnam gefunden. Und wer einen Leichnam gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig."
"Ich werde dieses Haus zerstören, und niemand wird in der Lage sein, es aufzubauen."

Die Welt hat die Hosen voll. Alexis Sorbas sagte: „Ist es nicht schön zu sehen, wie das alles zusammen bricht?“ Es ist wohl nicht alles; es ist nur das, was nicht mehr lebendig ist.

Lukasz Szopa 16.02.2013 | 11:52

Ich sehe es oft ähnlich wie Sie: So what, wenn die Menschheit (und alles andere was lebt) von der Erdoberfläche verschwände - ob heute oder in 160 Jahren.

Doch dann frage ich mich, ob es bei solchen Gedanken nicht das einzig logische wäre - bei sich selbst anzufangen. Und stelle zumindest bei mir fest: Nee, ich möchte heute doch nicht den Meteoriten auf den Kopf. (Wenn dieser allerdings fiele, und ich in Sekundenbruchteilen nach meinem Tod noch einen Gedanken oder Gefühl hätte fassen könnte (aber keinen Schmerz) - wäre es nicht eine herbe Enttäuschung "Warum denn schon jetzt! Ist doch unfair! Ich wollte ja noch...", es wäre eher ein entspannte Feststellung "OK, da gut, dass ist eben so.")

Magda 17.02.2013 | 11:55

"Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Menschheit ausgelöscht werden würde - vielleicht bietet das einer intelligenteren Lebensform nach uns die Chance, sich nicht gegenseitig zu bekämpfen sondern als Rasse die Erde zu schützen!"

Ein Glück, dass Sie niemand fragt. Davon abgesehen: Was Intelligenteres als Sie kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Sie sind ja schon der explizite Menschheitsrelaunch. :-)))))) Da brauchts keine Meteoriteneinschläge. Pflanzen Sie sich einfach gezielt fort und die Welt kommt voran, wie verrückt.