Laura Barton
07.12.2012 | 11:43 12

Spielt mit mir!

Porträt Beck betritt mit seinen musikalischen Kreationen immer wieder Neuland. So gibt es sein neues Album nicht zu hören, sondern es erscheint nur als Notenbuch

In dem schweren, dunkelblauen Einband des Song Reader findet sich auch die Komposition Nummer 18: In schlichter, cremefarbener Schrift steht darüber „Title of This Song“, darunter in geschwungenen Buchstaben: „Written by Beck Hansen.“

Beck hat musikalisch immer wieder neue Wege beschritten – in seinen frühen Tagen mit der Slacker-Hymne „Loser“ und später, als er auf der Bühne Laubbläser zum Einsatz brachte, mit der trostlosen Benommenheit von Sea Change (2002) und den lasziven Bläsern auf Midnite Vultures (1999). Künstler wie David Bowie, Björk oder Allen Ginsberg überhäuften ihn mit Lob. Er hat den „Record Club“ gegründet, mit dem er mit verschiedenen Künstlern an einem Tag ein ganzes Album anderer Musiker coverte. Er hat mit Jack White und Charlotte Gainsbourg zusammengearbeitet und war als Zeichentrickfigur in einer Futurama-Folge zu sehen.

Mit seinen 20 neuen Songs betritt Beck nun einmal mehr Neuland. Er veröffentlicht sie nicht als Tonaufnahme, sondern still niedergeschrieben als exquisit illustriertes Notenbuch. Der Song Reader ist dabei nicht nur eine Augenweide, sondern setzt sich auch mit der Entwicklung der populären Musik auseinander. Er begibt sich auf die Spuren von Liedern, die von Mensch zu Mensch weitergetragen werden. Lieder, die nur leben, wenn sie angestimmt werden: „Diese Songs sollen zum Leben erweckt werden“, schreibt Beck im Vorwort. „Oder uns zumindest in Erinnerung rufen, dass vor noch nicht allzu langer Zeit ein Lied bloß ein Blatt Papier war, bis jemand es spielte.“

"Partituren sind Kunstwerke an sich"

Wir telefonieren, Beck lebt in Los Angeles. Seine Stimme ist kräftiger, als ich es erwartet hatte. Er spricht mit einem leichten Westküstenakzent: „Als Kind habe ich Partituren eigentlich nicht bewusst wahrgenommen“, sagt er. „Peripher waren sie aber immer da. Ich erinnere mich noch an die langen Sommernachmittage bei meiner Tante, an denen ich eine Beschäftigung suchte und Partiturenstapel auf dem Klavierhocker fand. Ich konnte die Lieder aber nicht nachspielen. Die Hefte stellten für mich eher Kunstwerke an sich dar.“

Irgendetwas von diesem Zauber hat sich für ihn erhalten. Und sich mit seinen Erinnerungen an die Organisten vermengt, die früher in den Kinos von Los Angeles spielten, in denen Blues-, Ragtime- und Mountainmusik zu hören war. Und an die Notenblätter, die er als Teenager in Ramschläden aufstöberte. Er begann, sich mit der Zeit auseinanderzusetzen, als man Musik noch nicht auf CD brannte oder als Internetdownload kaufte. Damals, bemerkt er im Vorwort, verkauften sich etwa von einem erfolgreichen Song wie Bing Crosbys „Sweet Leilani“ 54 Millionen Partituren. Und er fragte sich: Wäre es nicht toll, so etwas noch einmal zu versuchen?

Wie Musik vom Format beeinflusst wird

Bereits in den Neunzigern fing er an, über ein Notenheft-Projekt nachzudenken. „Damals hatte ich bloß die Idee, ein paar Lieder zu schreiben und ein Buch daraus zu machen“, erzählt er. Seither sei ihm bewusst geworden, wie sehr es sich auf die Musik auswirkt, in welcher Form sie gespeichert und abgespielt wird. „Als ich begann, über das Projekt nachzudenken, gab es MP3s und Filesharing noch nicht.“ Er fährt fort: „Ich sammle Vinylplatten, einige berühmte Lieder habe ich auf den Originaltonträgern gehört. Das ist etwas ganz anderes als auf MP3 – in den letzten Jahren habe ich mich damit beschäftigt, wie Musik von ihrem Format beeinflusst wird. Stellen sie sich vor, sie würden einen Artikel schreiben und jemand würde die Hälfte der Wörter rausnehmen und die Aufmachung vollkommen verändern. So ungefähr ist das. Ich finde, das ist ein Problem.“

Letzter Anstoß für den Song Reader war 2004 ein Gespräch mit dem Schriftsteller Dave Eggers. Zunächst entstand daraus die einfache Idee, ein Beck-Album als Notenbuch herauszubringen, später kamen Illustrationen und Überlegungen zu den Wurzeln populäre Musik hinzu.

Der Humor der Zwanziger

„Ich habe viel darüber nachgedacht, welche Lieder so gespielt werden“, sagt Beck. „Meist sind sie von einer ganz bestimmten Art, die irgendwo zwischen amerikanischen Standards, Jazz- oder Folk-basierten Stücken und klassischem Pop angesiedelt ist.“ Als Beispiele nennt er Lieder wie „The Unlucky Velocipedist“, ein Marsch aus dem Jahr 1869, oder „I’m a Cake-Eating Man“ von 1922. Die seien „oft sehr humorvoll und origineller als alles, was wir heute hören. Oder sie sind fast schon lächerlich sentimental“.

Mit den Jahrzehnten seien die wirklich populären Stücke immer weniger humorvoll, immer unsentimentaler geworden, sagt Beck. „In gewisser Weise ist zwar etwas davon erhalten geblieben, grundsätzlich aber hat sich die Haltung zur Popmusik nach den Sechzigern geändert. Es wurden andere Erwartungen an Musik geknüpft. In den Zwanzigern wollte man vor allem, dass sie einen auf andere Gedanken bringt. Nach der Folk- und Singer-Songwriter-Ära wurde Musik persönlicher, tiefsinniger, hatte mehr Relevanz.“

Lustige und berührende Songs

Sein eigenes Songwriting habe eine ganz ähnliche Entwicklung durchlaufen: „Anfangs war es ein wunderschönes, unschuldiges Chaos – ich habe einfach Dinge an die Wand geschmissen. Meine Songs waren persönlicher und emotionaler. Aber wenn ich sie bei Open-Mic- oder anderen Veranstaltungen in der New Yorker Lower East Side aufführte, stieß ich auf viel Ablehnung. Die Leute hörten irgendwann einfach nicht mehr zu. Also schrieb ich Anfang der Neunziger humorvolle Songs. Deren Absurdität, vielleicht auch eine gewisse Pointiertheit, kam an.“ Mit der Zeit habe er dann gelernt, „mit weniger mehr zu sagen. Die Grundvorraussetzungen sind zwar geblieben, ich habe aber versucht, bestimmte Gewohnheiten abzulegen und mir andere anzueignen“.

Die Lieder für den Song Reader zu schreiben sei dann aber noch eine ganz neue Herausforderung gewesen. „Damit habe ich mich ziemlich abgemüht“, sagt er. „Manchmal waren die Texte mit zu vielen Klischees beladen, manchmal wirkten sie von der Stimmung her abgenutzt. Andererseits kam den Songs die Universalität abhanden, wenn sie zu schlau oder zu reflektiert waren.“ Das Ergebnis ist – von der Heldenerzählung „Saint Dude“ über die Vokalharmonien von „Now That Your Dollar Bills Have Sprouted Wings“ bis hin zum herzzerreißenden „Please Leave a Light on When You Go“ – eine ziemlich großartige Sammlung einfacher, lustiger und berührender Songs.

Wölfe und Cowboys

In jüngster Zeit hat Beck nicht viel geschrieben. Der Song Reader wird seine Arbeitsweise aber nachhaltig beeinflussen, ist er sich sicher. „Sehr diszipliniert“, sei der Schreibprozess gewesen: „Als würde man die Lieder, die man schreibt, durch ein Röntgengerät oder eine Lupe betrachten – die Schwächen werden dann ganz deutlich.“ In der Regel gehe er beim Songschreiben nicht mit so viel Präzision vor, überlasse mehr dem Zufall. „In der Hälfte der Fälle schreibe ich die Sachen in der letzten Minute nochmal um“, sagt er. „Aus einem von zwanzig Songs wird dann etwas – wenn ich Glück habe, aus einem von zehn. In Zukunft werde ich bestimmt sorgfältiger sein.“ Aber genau genommen habe er bei Sea Change auch schon so gearbeitet und „die Zeilen rausgenommen, die nicht genau passten“.

Wunderbar gezeichnete Wölfe und Comicfiguren, Stadtansichten, tauchende Cowboys und jede Menge fiktiver Anzeigen zieren die Seiten des Song Readers. Viele der zeichnenden Künstler kannte Beck vor dem Projekt nicht. Aber „ich traute ihnen allen zu, dass sie das Projekt verstehen würden“, sagt er. Besonders gut gefällt Beck die Bebilderung für den Song „Do We, We Do“: „Sie sieht aus wie eine dieser einfach kolorierten Illustrationen aus den Zwanzigern.“ Auch die Illustration zu „America Here’s My Boy“ mag er sehr. Sie zeigte zunächst einen modernen Soldaten – „ich fand aber, dass sie mit einem aus dem ersten Weltkrieg besser funktioniert“.

"Mich interessiert, was andere damit machen"

Nun will Beck aufmerksam verfolgen, was sich mit seinen Songs anstellen lässt: „Ich möchte hören, wie weit sie sich vom ursprünglich Geschriebenen entfernen. Natürlich kann ich sie selbst auch live spielen. Noch mehr interessiert mich aber, was andere damit machen.“ Wenn er aber mit einem Song besonders zufrieden sei, dann mit der Komposition Nummer 18. Die sei „ein Rätsel gewesen, ein Ideen-Wirrwar, das ich in ein Versmaß bringen musste“.

Nachdem wir aufgelegt haben, schaue ich mir die Partitur noch einmal an. Und bin ergriffen davon, wie in der Stimmung dieses einen Lieds das ganze Projekt zum Ausdruck kommt: „It’s only the notes that you’ve played that drowned out the thoughts from a song that was lost“, heißt es da. „And the song you sang it didn’t have a name. There was nothing but the song we were singing. There was nothing but the song we were singing.“

Laura Barton schreibt für den Guardian über Musik und Popkultur.

Übersetzung: Zilla Hofmann

Kommentare (12)

KalleWirsch 07.12.2012 | 19:41

Und so ganz nebenbei ist Beck eben dann noch Scientology Mitglied. das scheint immer weniger Menschen zu stören. Beck verspricht zwar auf seiuner Seite Datenschutz, doch wieweit soll ich einem Scientologen das glauben. Und inwieweit ist so ein Projekt geeignet Menschen an Scientology zu binden. Gerade dadurch, dass es ein interessantes Projekt könnte es für Scientology interessant sein. Scientology ist eine in Deuztschland faschistoid eingestufte Gruppierung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, die Aussteiger verfolgt und versucht ständig ihren Einflussbereich auszuweiten. 

Dieser Artikel ist im besten Sinne gedankenlos im Umgang mit dem System Scientology. denn es wird nicht besser, weil ein Mitglied musikalisch und ideenreich ist. Als Popkultur ist Scientology besonders gefährlich.

Dass der Freitag einem Scientologen das Protrait der Woche widmet, dass ja im Print, wie Online an prominenter Stelle erscheint kann und will ich nicht verstehen. Über eine Erklärung würde ich mich aber trotzdem freuen.

Berufsjugendlicher v2.0 08.12.2012 | 13:38

Ganz netter Artikel, ich habe auch zwei Scheiben von Beck und mag ihn als Musiker sehr. Aber tatsächlich:

http://www.lermanet.com/beck/

A Guide to Beck and Scientology for Journalists and Fans

June 12, 2008 UPDATE

Als ich beim Eintreten zum Besuch einer Informationsveranstaltung von Thomas Gandow

https://www.freitag.de/autoren/gandow

u.a. anläßlich einer großen Scientology-Kundgebung in Berlin mit Travolta usw. usf. in Videokameras der Scientologen glotzen durfte, kam ich mir vor, als fahre ich mit dem Fahrrad auf der Autobahn.

Aber dem Freitag vorzuwerfen, dass er keine Warnschilder bei jedem Artikel aufstellt ist schon krass, wo leben wir denn eigentlich.

 

KalleWirsch 08.12.2012 | 14:29

Ich werfe doch dem Freitag gar nicht vor, dass er keine Warnschilder anbringt. Es wird ja sogar erwähnt, dass beck Scientologe ist im Beitext.. Ich hinterfrage vielmehr, dass hier ein Scientologe unkritisch portraitiert wird, und das vom Guardian so übernommen wird. Ich kritisiere die Artikelauswahl. Der Freitag hat das Recht jeden Artikel zu veröffentlichen, den er für gut und richtig hält, nur mal so zur Klärung. Aber ich kann doch sagen, dass ich die Auswahl nicht verstehe und den Artikel unkritisch und undurchdacht finde. Und was mich wirklich ärgert ist eben, dass zunehmend Scientologen nicht mehr kritisch gesehen werden. 

Das Argument, dass es sich im Artikel ja nur um die Musik dreht, greift m.E. zu kurz. Genau das ist ja das Prinzip von Scientology. Es ist immer nur die Musik, der Film, etc. - und nebenher ein klein bisschen Scientology. Ich sehe das einfach anders. Ich kaufe auch keine Juliette Lewis Platten mehr seit ich weiß, dass sie Scientologin ist. 

Berufsjugendlicher v2.0 08.12.2012 | 16:06

Richtig, in dem Artikel steht da nichts, das könnte man erwarten, wie es auch in dem von mir geposteten Link steht. Allerdings erfüllt der Freitag ein selbstbestimmten Informationsauftrag  unzwahr ohne ständiges Wedeln mit dem Zeigefinger. Wie soll denn das auch funktionieren? Wenn ein unkritischer Artikel über reine Kunstauffassungen und -darstellung gebracht wird, dann wird er halt gebracht und zusätzliche Informationen lieferst Du oder wer auch immer, IMHO.

KalleWirsch 09.12.2012 | 10:27

Das hat nichts mit dem Wedeln von Zeigefingern zu tun. Der portraitierte ist Mitglied einer Organisation, die in Deutschland als faschistoid und verfassungsmäßig bedenklich gilt. Die Zeitung ist darüber informiert, erwähnt es auch im Beitext, veröffentlicht aber ein Portrait, dass diesen Aspekt vollkommen ausblendet. Da steht Portrait drüber. Ich finde das journalistisch bedenklich und fahrlässig. Und mehr kritisiere ich auch nicht. Und ich denke als Leser und Abonent dieser Zeitung kann ist es legitim das anzumerken. das hat weniger damit zu tun "Ihr dürft das nicht", sondern viel mehr damit "Mir missfällt das". Letzteres aber gehörig, ähnlich dem Artikel über den Rommelmythos von Jürgen Busche, bei dem ich die militaristische Kriegsheldenverehrung monierte udn mich auch fragte, ob das zum Freitag passt. Aber vielleicht passe auch ich nicht mehr zum Freitag, das kann sein.

Berufsjugendlicher v2.0 09.12.2012 | 17:56

die Süddeutsche hat das Notenbuch von Beck auch beschrieben:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/neues-album-von-beck-vom-blatt-1.1545140

Unkritisch , aber dennoch interessant. Beck will irgendwie doch nicht Mainstream sein, kein Popstar, aber dennoch Erfolg haben. So richtig kommt ihm niemand auf die Spur, sonst könnte ihn ja jeder kopieren, ihn den Kopisten. Andererseits will er, dass er kopiert wird, Ist schon beachtlich, welche Klaviatur Beck bedienen kann.

torfhorst 10.12.2012 | 11:54

Sicht eines Musikers: Ich habe Beck geliebt als ich Teenager war, hab mir einige seiner Platten gekauft und bin zu einem Konzert in Huxleys neuer Welt gegangen. Bemerkenswert war es, dass muss man schon sagen und wird mir in einigen Details immer in Erinnerung bleiben - genau wie einige seiner Songs. Beck ist, Scientologe wie man so liest und als ich von diesem Umstand erfahren war ich schon sehr entäuscht. Warum aber hab ich mich nach einigen Monaten gefragt, wo ich allen meinen Freunden darüber berichtet habe, was Scientology so treibt, den exakt gleichen Link verschickt habe wie oben geschehen uswusf.. In dieser Zeit war mir die Musik unerträglich, weil ich für mich entschieden hatte, dass die Kunst nicht frei ist vom Abglanz (hell/dunkel) seines Urhebers.

Aber irgendwann mit einigem Zeitabstand nimmt man so eine Beckplatte wieder in die Hand und schon nach den ersten Minuten muss man sich eingestehen, dass es sich um handwerklich feine Musik handelt, die im Spagat zwischen Kopie und Kreation befindlich, gut ins Ohr geht und vor allem Spaß macht.

Es gibt einige Künstler, die ich sehr verehre, die aber als Mensch die unteridischsten Charaktere sind. Verrückte, Alkoholiker, Schläger, Drogisten jeder Art, Despoten etcpp.

Nur ein Beispiel: Obwohl ich weiß, dass sich Jaco Pastorius im Suff, vollgepumpt mit Drogen immer wieder in Bars geprügelt hat, was am Ende zu seinem Tot geführt hat, verehre ich ihn als Musiker.

Diese Trennung kann man im Kopf durchaus vollziehen. Auch weil Beck in keinem seiner Songs oder Bockletts für Scientology wirb oder aufruft Ihnen zu folgen. Ich höre sogar Musik von Katholischen Künstlern und mich an der Geschichte Ihrer Institution zu sehr aufzuhalten. ;)

Wer hell strahlt wirft tiefe Schatten.

 

Das ein Artikel über ein Kunstprojekt aber automatisch auch einen Bildungauftrag hat lehne ich ab wie Berufsjugendlicher V2.0.

torfhorst 10.12.2012 | 11:59

Nachgereicht: Antwort auf meine eigen Frage, warum die Enttäuschung?

Wenn Musiker sein sollen brauchen sie eine weiße Weste und den Nimbus der Unfehlbarkeit - wenn Musiker Künstler sein sollen kann man sie für ihr handwerkliches, schöpferisches Können respektieren und genießen. Und dann braucht man auch nicht über ihre privaten Dinge zu  urteilen.

Jan Pfaff 10.12.2012 | 15:27

Liebe Kalle Wirsch,

warum wir diesen Text aus dem "Guardian" übernommen haben? Nun, wir trauen unseren Lesern grundsätzlich zu zwischen der künstlerischen Arbeit von Beck und seiner Scientology-Anhängerschaft zu unterscheiden. Die anderen Kommentatoren hier scheinen das ebenso zu sehen. Dass Becks neues Projekt für Scientology interessant sein könnte bzw. irgendwie von ihnen benutzt werden könnte, dafür gibt es wirklich keine Anzeichen. Das sind ziemlich gewagte Spekulationen. Insofern halte ich auch nichts davon, Beck auf eine schwarze Liste zu setzen.

PS: Kritische Leser, die redaktionelle Entscheidungen mitunter auch hinterfragen und nicht einfach nur so hinnehmen, passen natürlich sehr gut zum "Freitag" ;)