02.01.2013 |
13:27
20
Dressman
Soldat Ja, Herrgottsnein, wie soll jetzt ein Soldat ausschauen?
Ein Rekrut wird vom ausbildenden Unteroffizier ganz fürchterlich fertig gemacht, weil sein Äußeres schwer zu wünschen übrig läßt. Die Uniform knittert, die Stiefel sind nicht wirklich sauber und das Jacketterl ist nicht ordentlich zugeknöpft.
Ätzend.
Schließlich wird es dem Rekruten zu blöd und er fragt: "Ich weiß nicht, was Sie eigentlich haben. Wollen Sie einen Dressman oder einen Killer?"

Kommentare (20)
Ausnahmsweise mal :-)
Der Witz hat sooo einen Bart. Warum gibt es hier eigentlich immer nur Belangloses oder Hyper-Ideologisiertes?
Ein Soldat sagt der Franzl zum Schorsch, ist ein Mann, der schon als Dreijähriger net g‘schrien hat, als „Mann“ ihm die Hoarn beschnitten hat.
„Net geschrien?“, fragt der Schorsch ungläubig und rennt zum Friseur.
„Ob's noch was werd' wegen der Erlösung“, fragt sich der Franzl und kratzt sich den Bart.
Schönes Neues Jahr, lieber Wolfram, Dir und Deinen Fans.
LG am
@hadie
Der Witz hat sooo einen Bart.
Ach, ich hab schon so viel Witze erzählt und es gab immer einen, der den Witz noch nicht kannte. Tät man keine Witze mit Bart mehr erzählen, täten die aus der Überlieferung rausfallen, weil jeder vom anderen glaubt, der kennt den Witz schon.
Warum gibt es hier eigentlich immer nur Belangloses oder Hyper-Ideologisiertes?
Das ist wegen eurer Sünden. Ich bin die schreibende Rache Gottes.
Ciao
Wolfram
@Georg von Grote
Ausnahmsweise mal :-)
Ach, da war der Biermann noch jung und Kommunist.
Ciao
Wolfram
@anne mohnen
„Ob's noch was werd' wegen der Erlösung“, fragt sich der Franzl und kratzt sich den Bart.
Hare Krishna, Hare Rama, Hare Hare, Hare Rama.
Ciao
Wolfram
Ein Soldatenlied, das wohl in den 60ern bei den Bunfeswehrlern "in" war, hatte den haarigen Text:
"Haare in der Suppe, Haare im Salat
Und wer noch keine Haare fraß, der war noch nie Soldat..."
War wohl ein Loblied auf das harte Dasein als Soldat. ;-))
Mussten die nicht irgendwann Netze -Haarnetze- tragen ("Bundeswehr-Haarnetzverordnung" vom 1971) und galt dannach Haareschneiden beim Bund nicht als "Verstümmelung"?
LG am
Ja, Sie haben Recht. Näheres dazu finden Sie hier:
http://www.sueddeutsche.de/politik/haekelhaeubchen-fuer-die-bundeswehr-das-haarige-heer-1.1056718
Helmut Schmidt trug schwer an der Verantwortung für seine Soldaten. Ein echter Kümmerer halt. ,-))
@anne mohnen
Mussten die nicht irgendwann Netze -Haarnetze- tragen ("Bundeswehr-Haarnetzverordnung" vom 1971)...
In der NATO ist damals viel über die German Hair Force gespöttelt worden.
...und galt dannach Haareschneiden beim Bund nicht als "Verstümmelung"?
Sowieso. Hier ein Rekrut vor dem Einrücken. Ein Elend sondergleichen.
Ciao
Wolfram
Ich kannte ihn noch nicht, Wolfram. Ich kannte ihn noch nicht.
Ist ja fast wie bei mir damals, als die Oberschwester hinter mir herrief, wie ich so über'n Flur gurke, in meinem, vor Unschuld triefenden, schneeweißen Kasack, ob ich nicht wenigstens wie ein Mann gehen könne, wenn ich mir schon die Haare lang wachsen ließe, ausgerechnet in dem Jahr, in dem sie mich ertragen müsse. Ich meine, dass ich da gerufen hätte: Wollen Sie einen Killer oder einen Pfannenkellner? Kann mich aber nicht mehr genau erinnern.
*****
Liebes Wolferl,
nach diesem herzzerreißenden Bild bin ich gegen die Beschneidung von Kinderhaaren, auch wenn das Hascherl seine Ohren noch dranbehalten sollte.
LG und Freiheit für die Haare
am
@anne mohnen
Freiheit für die Haare
Mei, früher haben die richtigen Männer, also die starken und gewalttätigen noch echt doll Haare tragen dürfen. Ich erinnere nur an Samson, oder an den da:
Brennus, der mit dem vae victis.
Ciao
Wolfram
Ja, und dann traf Samson auf Delilah, die seine legendäre Kraft in seinen Haaren fand…
Alles weiter ist traurige Geschichte: „Das Buch der Richter beschreibt in Kapitel 16 das schicksalhafte Ende des Samson. Er begab sich nach Gaza und verliebte sich in Delila am Bach von Sorek. Die Philister drängten Delila, das Geheimnis der Stärke Samsons herauszufinden. Schließlich erfuhr sie, dass diese in seinem Haar gründete, und sie verriet ihn. Samson wurden seine Haare abgeschoren und daraufhin wurde er durch die Philister gefangengenommen, geblendet und als Blinder zum Mahlen von Getreide eingesetzt, eigentlich eine typische Arbeit weiblicher Sklaven, die als besonders entehrend galt (vgl. Jes 47,2 EU).“
So ist das eben als doppelt Beschnittener und geographisch Verirrter– da reicht’s nur noch für Frauenarbeit. Welcher „Mann“ muss da nicht laut aufheulen.
Mit Augenzwinkerli am
@anne mohnen
So ist das eben als doppelt Beschnittener und geographisch Verirrter– da reicht’s nur noch für Frauenarbeit. Welcher „Mann“ muss da nicht laut aufheulen.
Jetzt mal im Ernst: Die Frau mit der Schere auf diesem Bild bist nicht zufällig du selber? Ich seh da gewisse Ähnlichkeiten...
Die Friseurinnen sind unser Unglück!
Ciao
Wolfram
Wenn ich auf die Leinwand komme, lieber Wolfram, dann frisch frisiert und ohne Mittelscheitel!
Salut am
@anne mohnen
Wenn ich auf die Leinwand komme, lieber Wolfram, dann frisch frisiert und ohne Mittelscheitel!
Uh, da hat dieser Botticelli aber die Venus bös erwischt.
Ciao
Wolfram
"...Ich kannte ihn noch nicht, Wolfram. Ich kannte ihn noch nicht...."
Dito.
"...Ist ja fast wie bei mir damals, als die Oberschwester hinter mir herrief, wie ich so über'n Flur gurke, in meinem, vor Unschuld triefenden, schneeweißen Kasack, ob ich nicht wenigstens wie ein Mann gehen könne, wenn ich mir schon die Haare lang wachsen ließe, ausgerechnet in dem Jahr, in dem sie mich ertragen müsse. Ich meine, dass ich da gerufen hätte: Wollen Sie einen Killer oder einen Pfannenkellner? Kann mich aber nicht mehr genau erinnern...."
lööööl irgendwie seh ich das grad vorm inneren Auge Janto... Wenn ich heut von Killern in weißen Kasacks träume, bist Duuu schuld !
Sowieso. Hier ein Rekrut vor dem Einrücken. Ein Elend sondergleichen.
Das Leben ist grausam und schrecklich gemein ! ;-))