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Unter dem Begriff des Erhabenen versuchen wir zu verstehen, wie sich die Kräfte der Natur und des Menschen zueinander verhalten. Als erhaben gilt sowohl die im mathematischen Sinne unendlich erscheinende Natur, etwa der anmutige Sternenhimmel, den wir bestaunen, aber auch die dynamische, bewegte Natur. Ihre Katastrophen müssen wir allerdings aus sicherer Distanz beobachten. Sonst können wir das durch sie ausgelöste Gefühl des Erhabenen nicht genießen ...
Doch durch solchen Widerstand gegen die Natur ergibt sich die folgenreiche Phantasie, der Mensch sei über die Natur erhaben.
Schließlich - so lautet die Argumentation beim Idealisten Kant - gehen unsere Ideen, etwa die der moralischen Erhabenheit oder auch die der Unendlichkeit, ja noch weit über das hinaus, was uns die Sinne an Eindrücken bieten. Offen ist aber die Frage, ob auch unsere Technologien erhaben sind, also etwa so wie unsere Vernunftideen? Oder sind sie bloß so erhaben wie die bisweilen katastrophale Natur, weil sie letztlich genau
wie diese unkontrollierbar sind?
Was das World Wide Web anbelangt, so versuchte schon das animierte Icon des alten Netscape Navigator Antworten auf diese Fragen zu geben. Es zeigte den unüberschaubaren, unendlichen Horizont des Himmels durchzogen von mächtigen, dynamischen Kometen. Besser kann man kaum unterstellen, dass das WWW zugleich sowohl das Register des Mathematisch-Erhabenen als auch das des Dynamisch-Erhabenen zieht. In der Tat ist das WWW so gut wie mathematisch-erhaben, denn seine Seiten sind mehr, als je ein Mensch sinnlich erfassen kann und seine Topographie ist beinahe so unanschaulich wie die des Weltalls. Und tatsächlich betrifft uns das WWW in gewisser Weise wie eine Katastrophe der dynamisch-erhabenen Natur. Da es keinen Boden, keinen Vorder-, Mittel- oder Hintergrund mehr gibt, befinden wir uns surfend nicht länger in einer Position sicherer Distanz. So entsteht die Sogwirkung, die eine heimliche Triebfeder des Surfens ist. Hineingesogen ins WWW wird jeder zu seinem subjektiven Mittelpunkt. Eine Welt, die anders als die physikalische auf Knopfdruck da ist oder auch verschwindet .
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50. Geburtstag | 18.02.2009 20:40 | Jan Pfaff
Die Gesichter von Barbie Die berühmteste Blondine wird 50 Jahre alt: Am 9. März 1959 wurde die erste Barbie verkauft, seitdem hat sie aber viele verschiedene Gesichter gehabt. Eine Auswahl 50. Geburtstag | 18.02.2009 20:40 | Jan Pfaff Die Gesichter von Barbie Die berühmteste Blondine wird 50 Jahre alt: Am 9. März 1959 wurde die erste Barbie verkauft, seitdem hat sie aber viele verschiedene Gesichter gehabt. Eine Auswahl 50. Geburtstag | 18.02.2009 20:40 | Jan Pfaff Die Gesichter von Barbie Die berühmteste Blondine wird 50 Jahre alt: Am 9. März 1959 wurde die erste Barbie verkauft, seitdem hat sie aber viele verschiedene Gesichter gehabt. Eine Auswahl 50. Geburtstag | 18.02.2009 20:40 | Jan Pfaff Die Gesichter von Barbie Die berühmteste Blondine wird 50 Jahre alt: Am 9. März 1959 wurde die erste Barbie verkauft, seitdem hat sie aber viele verschiedene Gesichter gehabt. Eine Auswahl 50. Geburtstag | 18.02.2009 20:40 | Jan Pfaff Die Gesichter von Barbie Die berühmteste Blondine wird 50 Jahre alt: Am 9. März 1959 wurde die erste Barbie verkauft, seitdem hat sie aber viele verschiedene Gesichter gehabt. Eine Auswahl |
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Und Barbie ist immer noch
blond.
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gelegentlich spielt sie basketball
und liest dienstags ihren freitag (http://www.google.de/search?source=ig&hl=de&rlz=&=&q=link%3Afreitag.de&btnG=Google-Suche&meta=lr%3D) denn der kommt hier in der schweiz erst später an |
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gelegentlich spielt sie basketball
und liest dienstags ihren freitag www.google.de/search?source=ig&hl=de&rlz=&=&q=link%3Afreitag.de&btnG=Google-Suche&meta=lr%3D denn der kommt hier in der schweiz erst später an |
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bold.
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Schoen gesagt:
<< Hineingesogen ins WWW wird jeder zu seinem subjektiven Mittelpunkt. >> Erinnert an Toschiba T 1000 SE, cslipper.exe, ein Highspeedmodem von 2400 Baud und VM/CMS. Aber gleichzeitig weiss man, das man es nicht ist. Der Grund fuer diesen frueher noch staerkeren Eindruck koennte die Geschwindigkeit des Netzes sein. Echtzeit gibt es nicht. Alles wird etwas verzoegert. |
Ausgabe 06/12
09.02.2012
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