Quentin Dupieux ist die Art Künstler, an dem sich die Geister scheiden. Für die einen ist er der Genius, der Ed Banger, dem Label, das seit ca. einem Jahr selbst in den iTunes-Bibliotheken hiesiger Indiemädchen überproportional häufig vertreten ist, fehlte. Wi...>> mehr
unstetigkeit ist sicherlich eine sache, die man unserer generation nicht vorwerfen kann: irgendwo zwischen dem auf und ab der wirtschaft, fluktuationen im freundeskreis, bett und fußballverein, alten unterhosen, regelschmerzen und sonntäglichem aus...>> mehr
nite jewel also. und ein neues jahr, das mit guter ware aus dem letzten anfängt. die junge frau aus l.a. klingt angeblich nach debbie deb, wenn "she's got a xanax script and drank a ton of cough syrup". gebetsmühlenartige referenzen in richtung portland, n...>> mehr
everybody knows fischerspooner, everybody danced to emerge back in the days. and even if that wasn't the case, these lyrics somehow got burned into your brains, i bet. with the help of our firends at kitsune we had the chance to do an interview with casey ...>> mehr
seit seiner einstellung im jahr 1999 stieg hartmut mehdorns gehalt um etwa 400 prozent, das seines vorstands im schnitt um knapp 300 prozent. kinder des fernverkehrs wissen, dass man gleichzeitig ohne billigtickets, sonderaktionen oder bahncard 50 am fernv...>> mehr
sind es vielleicht die nicht auch die medien, die solchen dramen nur zu gern eine bühne geben? es gibt so viele ansätze, und keiner wird in voller gänze einer erklärung genügen. was bleibt, ist ein h...
es ging mir nicht darum, den medien hier einen maulkorb zu wünschen. ganz im gegenteil, diese themen sind von interesse und haben dadurch ihre legitimation. nur ist es so, wie auch hier schon bemerkt wurde, dass man sich durch die zunehmende "berieselung" der medien mit eben solchen katastrophen, immer mehr einer gesellschaft gegenüber sieht, die zu verstehen nicht nur für otto normal eine schier nicht zu bewältigende herausforderung dar stellt. was daraus allerdings folgt, vermag ich nicht zu sagen. unsere gesellschaft tickt, wie sie tickt. nur ist es eben kein mystisches ereignis, wenn etwas wie winnenden passiert. es ist viel mehr ein zeichen der zeit, in der man sich nicht mehr an einfache werte und richtlinien klammern kann. die medienwelt trägt ihren teil dazu bei. und das wie ich finde völlig zu recht. trotzdem muss die mediengesellschaft, in der wir leben - und das ich für meinen teil gut - einen teil der verantwortung tragen, da ohne sie die bühne nicht bestellt wäre. dem kann, soll und darf sie sich nicht entziehen und ausflüchte in ständiger orakelei und öffentlicher verwunderung suchen. und nochmal, daraus leite ich eben gerade nicht ab, dass sich dringend etwas an der berichterstattung ändern sollte. menschen dürsten nach infos, sensationen und seelentourismus. als volkswirt ist mir sonnenklar, dass hier ein match zwischen angebot und nachfrage besteht. nur etwas mehr haltung wäre eben doch zu wünschen (!), wenn man von massaker live tickern und ähnlich groteskem hört.
sind es vielleicht die nicht auch die medien, die solchen dramen nur zu gern eine bühne geben? es gibt so viele ansätze, und keiner wird in voller gänze einer erklärung genügen. was bleibt, ist ein h...
die folge kann natürlich nicht sein, medienberichterstattung zu unterbinden. und natürlich kann man daraus wiederum folgern, dass wir uns hier in einem unaufhaltsamen strudel befinden, der sich sogar noch selbst füttert, keine frage. trotz alledem wäre es nicht verwerflich, wenn einige große medien ein wenig ruhe an den tag legen und eben nicht in die handelsübliche hysterie einstimmen würden. ob es allerdings wahrscheinlich ist, steht auf einem ganz anderen blatt.
sind es vielleicht die nicht auch die medien, die solchen dramen nur zu gern eine bühne geben? es gibt so viele ansätze, und keiner wird in voller gänze einer erklärung genügen. was bleibt, ist ein hilfloses stochern im trüben, das verdeutlicht wie hilflos unsere gesellschaft diesem phänomen gegenüber steht. wem dieses faktum hilft, weiss ich nicht. genug angriffsfläche für etwaigen diskurs über die mediengesellschaft bietet das alle mal. ob dieser allerdings nötig ist, wage ich zu bezweifeln. bei allem respekt vor den betroffenen ist doch gerade jetzt blinder aktionismus - jeder schießt (verbal) auf jeden - nicht das probate mittel. meiner meinung nach. das mieft nach sozialem shock and awe, provoziert zumindest letzteres. dass dies wiederum kein nährboden für gesunde menschen ist, sollte inzwischen jedem klar sein.
Seit der Erfindung des Kredits treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie
>> mehr