Bin mir sicher, daß dieser Notificator in seiner "analogen" Form bei unseren Politikern mehr anklang finden würde als sein heutiges Pendant im Netz...soviel zum Wahlkampf 2.0
Auch für mich gehört die Crème Brûlée zu den eher besser angesehenen Desserts - auch weil ich sonst so "simple" Sachen wie guten Käse bevorzuge. Eben ganz Franzose. Was aber auch nach der perfekt erreichten Konsistenz noch offen bleibt, ist die Frage nach der Kruste.... Und jetzt der Clou: Mein Tip ist, die Crème mit Bio-Rohrzucker (Achtung, nicht zu grob!) zu bestreuen. Überschüssiger Dickmacher ist dann einfach "abzurütteln". Nun nehme man den Brenner seiner Wahl und richte diesen auf das Dessert. Doch wichtig: nehmen Sie die Crème in die Hand und brennen Sie sie angewinkelt ab (das braucht, zugegebenermaßen, ein wenig Übung, ist aber ganz einfach). Brenne Sie also so, daß die Erdanziehungskraft den Zucker gleichmäßig verlaufen lässt. Drehen Sie dabei die 'moule' in der sich die Crème (jetzt endlich so langsam brûlée) befindet. Nur so ergibt sich eine schöne knackige Fläche, die nicht mehr körnig ist. Wichtig! Nicht zu sehr abbrennen, da sonst der Zucker verbrennt und die ganze schöne Crème von Herrn Kabisch einen bitteren Geschmack erhält. Das wäre für mich der Punkt, an dem man sie zurückgibt und sich, wie sonst auch immer, dem Käse zuwendet.
Mit der erhofften Verlagerung des politischen Wahlkampfes in das Medium Internet wird, besonders in diesem "Superwahljahr" eines klar - Das Netz ist die Hoffnung Vieler was demokratische Prozesse angeht. Prozesse in Strukturen ohne (bisher) starken Lobbyismus, ohne herausragende Macht in der Frage des Sanktionspotentials einzelner Akteure stehen im Mittelpunkt. Zuletzt gibt die vorherschende Anonymität nicht zuletzt die Möglichkeit, in z.B, Foren dezidierte Ansichten zu äußern.
Lassen wir die Spiele also beginnen!
Na ja, Männer pflegen sich ja auch - mitlerweile wird sogargezupft! Weniger evolutionstechnisch (Gerhirnverkabelung) denke ich, ist diese Frage doch eher eine der gesellschaftlichen Konventionen, die es bei Frauen immer noch voraussetzen sich zu schminken und es den Männern verbieten eben dieses zu tun. Ein Mann ist eben immer noch keiner der weint und Mädchen haben schön zu sein. Das bleibt gleich - so lange, bis wir dies in Frage stellen.
Seit der Erfindung des Kredits treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie
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