Planwirtschaft als Wirtschaftskonzept des “real-existierenden Sozialismus” gilt als gescheitert. Tatsächlich gibt es weiterhin Bereiche, die gänzlich planwirtschaftlich organisiert sind, etwa der durch den UN-Suchtstoffkontrollrat (INCB) organisierte Anbau von...>> mehr
Unter dem Titel "Wir sind nicht das Arschloch von Berlin" moderiert morgen am Freitag Cem Özemir in Berlin eine Podiumsdiskussion. Es geht um das Kottbusser Tor ("Kotti") einen Kreisel nebst ober- und unterirdischer U-Bahn Station, die als Knotenpunkt der Deal...>> mehr
Wer bei freitag.de einen Blogbeitrag veröffentlich, tritt sämtlichte Rechte an den Freitagverlag ab. Unter Punkt 4 der AGBs wird das geregelt, vorallem behält sich der Verlag auch eine Zweitverwertung vor - und zwar ggf. unentgeltlich für den Autor: Der Nutz...>> mehr
Nachdem Markus Beckedahl gestern auf dem Blog netzpolitik.org ein ihm zugespieltes internes Memo veröffentlicht hat, <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/" target="bland">reagiert die Bahn AG nun mit einer Unterlass...>> mehr
Zum Technischen: Das seltsame ist ja, dass ihr auf eine Plattform gesetzt habt (Plone), deren Schwachstellen ja hinlänglich eigentlich bekannt sind; und die Vorbereitungszeit läuft ja schon recht lang; der Freitag wurde ja nicht erst Anfang Januar gekauft. Diese Entscheidung lässt sich auch nicht mit der neuartigen Konzeption erklären, ihr habt das Rad ja nicht neu erfunden. Das gilt auch im Zusammenhang mit der mangelnde Übersichtlichkeit und "Usability"- eine Struktur, die den Zugriff auf Inhalte, auch zurückliegende erlaubt, hätte ihr euch doch auch einfach vom Guardian abschauen können.
Vielleicht ist es ja ein Kompromiss, dass Jürgen Elsässer nur Fragen stellen darf und keine Antworten geben. Es mutet aber seltsam an, dass ausgerechnet Volksini-Jürgen, der in den letzten Wochen z.B. bei Neues Deutschland ob seiner kruden Thesen den Hut nehmen musste, jetzt beim Freitag eine publizistische Bleibe finden darf. Elsässer legte beispielsweise Anfang März einen seltsamen Auftritt bei der Linken Medienakademie hin; dort verlas er ein Papier "Brecht die Diktatur der politisch Korrekten!", das vollends zeigt, in welche politisch wirren Gefilde er sich begeben hat. Ich würde die Freitagredaktion bitten, erst nach einem grundlegenden Gespräch über dessen "Volksinitiative" weiter Beiträge von Elsässer mit meinen Abogebühren zu bezahlen. (Wer sich das Ganze geben will, google nach "volkinitiative elsässer")
Ich schließe mich "mcmac" an; Dreh- und Angelpunkt bei solchen Taten ist der Zugang zu Waffen; in dem Zusammenhang sollten paramilitärische Freizeitbeschäftigungen wie "Schießsportvereine" und populäre Militärübungen wie "Biathlon" generell in Frage gestellt werden.
Das Problem, an dem viele der genannten Beispiele kranken, ist klassisch: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Die Games aus der Reihe Global Conflicts sind sehr anstrengend zu spielen, sowohl von der Bedienung her, der Kamera etc, als auch von der Behäbigkeit des Ganzen. Konnte man das im ersten Teil noch nachsehen, ist der zweite Teil dahingehend nicht verbesset worden (Demos finden sich auf der Website http://www.globalconflicts.eu/). Spiele wie Foodforce sind mehr Teil einer Marketingstrategie, weniger für wirklichen Spielspaß nebst Informationseffekt gemacht - ob irgendwer die Spiele spielt, ist egal, Ob die Spiele überhaupt genutzt werden, ist unklar - Zahlen finden sich kaum. Spiel hat was mit Spaß zu tun. "Zentrum der Macht", finanziert ua von der Bundeszentrale für politische Bildung (Abteilung politikferne Zielgruppen"), ist arg langweilig, erwartet enorme Sachkenntnis und macht soviel Spaß, wie einen Aktenordner von A nach B zu tragen - solange die Serious Games nach Spiel-Steinzeit aussehen, werden sie das Publikum kaum begeistern und interessieren - Stummfilm und Super8-Film sind ja auch aus dem Kino verschwunden (Rein technologisches macht es die US-Armee richtig, sie bringen demnächst den aufgemotzen 3. Teil von American's Army heraus).
Wie aus den Worten des BIU und den Plänen für die Cebit schon herausklingt: Es geht selbstredend den kleinen Trend Serious Games verwertbar zu machen: So ist Schwerpunkt der Serious Games Conference in Hannover die sogenannten Corperate Games: "Industrieapplikationen und –simulationen für Corporate Training, Education und Forschung/Entwicklung".