Das wird wirklich sehr spannend in den nächsten Tagen, die Windungen und Wendungen der Berichterstattung zu beobachten. Da es diesmal so gar nicht in Schema F passt. Interessant, das jetzt der Ruf nach einem schärferen Waffenrecht laut wird... mal sehen, was für Erkenntnisse in den nächsten Tagen an die Oberfläche gespült werden.
Eigentlich wäre das ja eine schöne Idee, aber die Formulierung dieser Pressemitteilung zeigt, dass das Internet einfach nicht im Ansatz verstanden wurde. Es wäre direkt lustig, wenn es nicht zeigen würde, wie sehr das Internet die Bevölkerung in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft teilt. Die einen sind drin, und die anderen stehen draußen und fürchten sich vor den unendlichen Weiten...
Ziemlich interessant fand ich, dass sich ein Anwohner, der direkt neben der Unglücksstelle wohnt, einen neuen Twitter-Account angelegt hat, und dort auch lauter Bilder von seinem Balkon postet: http://twitter.com/SamZidat Dieses Bewußtsein, dass Twitter anscheinend das Medium ist, um während solcher Ereignisse live davon zu berichten, scheint seit dem Hudson-Unglück sozusagen "gelernt" zu sein.
"Aber frischer muss nicht besser sein ". @ Christian: Frischeist besser, weil ich es einfach öde finde, wenn Ansichten sich in Endlosschleifen bewegen. "Aber ich will Dir nichts in den Mund legen,...
Über die Emanzipation der Frauen im Mittelalter durch die Zünfte ließe sich auch streiten - das war durchaus nur ein partielles Phänomen, von Seiten der Kirche, im klassischen Eheleben oder in ihrer Rolle innerhalb der Familie war die Frau immer noch weit davon entfernt, sich nicht zu unterwerfen. Aber genug aus der Mediävistik. Ansonsten auch hier volle Zustimmung. Ich glaube nicht, dass Duffy von selbst auf die Unten-ohne-Idee gekommen ist. Das wurde ihr angetragen, und sie hat da entweder nicht vehement genug protestiert, oder sie fand es wirklich gut. Trotzdem sah sie nicht aus, als würde sie sich hosenlos auf diesem Podest wirklich wohl fühlen.
Die deutsche Gossip-Landschaft, die so mager ist, dass wir uns in Gala, Bunte und zuletzt Vanity Fair an den Liebesleben der amerikanischen Sternchen laben müssen, vermag Herr Becker mit nur einem Auf...
mein voller ernst ist zumindest, dass es keinen weiblichen popstar gibt, der sich nicht über eine extreme fokussierung auf das äußere und den körper verkaufen kann. beth ditto vielleicht. aber das ist...
@insomnia: "Aber wenn wir Frauen uns schon über die Länge der Röcke von Showstars aufregen (und dabei im Innern vermutlich eher über die Länge ihrer Beine), dann hat das für mich wenig mit Emanzipation zu tun. In meinen Augen verursacht dann nicht die selbst- und geschäftsbewusste Trägerin von sexy Kleidung den Rückschritt, sondern wir, die wir uns darüber aufregen und erst in unserem rosa Thesaurus von Alice Schwarzer (ja, den gibts wirklich!) nachschlagen müssen, was eigentlich korrekt sei." Prinzipiell hast du recht, dass vermutlich viele Frauen aus Neid heraus argumentieren. Darum ging es mir aber wirklich nicht. Sondern darum, dass Duffy im Video wirklich untenrum nackt zu sein scheint. Kurzer Rock ist ja prima, aber keinen Rock finde ich ja definitiv zu wenig. Das hat mit Sexappeal nichts mehr zu tun, das wirkt in meinen Augen billig. Und mit ihrem bisherigen Outfits hat sie gezeigt, dass sie das eigentlich nicht nötig hat - was soll also das plötzliche Nackigmachen?
Die meisten befragten Gäste waren ja irgendwie peinlich berührt, von der Frage, was sie dazu sagen sollten. Auch der kleine Junge von der Kinderwette meinte auf die Frage, wie er das fände, nur "Überraschend." Der Beckerhecht durch das brennende Herz und sein vorher gerufenes "Nur für dich" haben Bobbele für immer und ewig in meinen Augen entzaubert.
Stimmt, auf Twitter las man darüber viel. Das klang so bißchen wie ein Weltuntergang. Aber vielleicht hätten mehr Leute auch mal raus in ein Café gehen sollen.
Wie man über jüdische Comedy schreiben oder sprechen und dabei nicht Sarah Silverman oder Sascha Baron Cohen erwähnen kann - bleibt mir an dieser Stelle unerklärlich.
Ich finde Oliver Polak in diesem Interview zu gewollt - am Ende doch noch zu moralisierend mit dem Thema. Ein bißchen mehr Silverman'scher Humor würde hier gut tun.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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