8
]
Gestern lud die Premium-Messe in Zusammenarbeit mit der Mode-Bloggerin Mary Scherpe zu einer Panel-Diskussion zur Frage: Fashion Blogs - Hype or Future.
Als Gäste stellten sich Imran Amed (Business of Fashion), Christoph Amend (Zeit Magazin), Marcus Luft (Gala, Too Posh to Push) und Sven Schoene (K-MB) den Fragen von Mary Scherpe und dem Publikum. Im Auditorium der Premium Hallen drängten sich etwa 200 Zuhörer, darunter Blogger, Journalisten, Fachbesucher der Messe und Gesandte von Markenartiklern.
Zuvor hatte Mary Scherpe die derzeit bekannteste Modekritikerin Suzy Menkes (IHT), den Fotografen und Blogger Yvan Rodic (Facehunter), Jennie Tamm (The Coveted) und Julia Knolle and Jessica Weiss (LesMads) befragt. Suzy Menkes, wenn auch nur im Video, blieb die stärkste Stimme des Panels, mit klugen Antworten und Ansichten über das Internet, den Wandel der Medienlandschaft und die Bedeutung von Blogs - ein sehr sehenswertes Interview nicht nur für Mode-Interessierte. Suzy Menkes und Frank Schirrmacher auf ein Podium zu setzen, könnte spannend werden:
„Fashion became a conversation, that’s never going to stop, that’s it forever."
|
|
Wenn man sich aus privaten oder beruflichen Gründen über internationale Trends und Angebote informieren möchte, dann geht es nur über Blogs.
Einige Monate hatte ich extremen Spass mit :www.polyvore.com Dort kann man sein eigenes Mode-Magazin basteln. Und sich mit anderen Bloggern messen / austauschen.Zank & Mobbing gibt es da nicht. Genau das richtige für mich. |
|
|
schrieb am
22.01.2010 um 09:52
Äh - ist Poyvore nicht eher eine Verkaufs- und Werbeplattform, die einen Blog zum Kundenfang mitschleppt?
Das ist keine negative Kritik. Ich finde es geschäftlich ja vernünftig, so zu agieren. Aber ein reiner Blog im Sinne des Erfinders ist das ja nun nicht mehr, eher eine Art virtueller Messe mit Einkaufsmeile. Auch das Wording ist knallharte Verkaufsförderung im Sinne der präsentierten Artikel. |
|
|
schrieb am
22.01.2010 um 15:56
@ wildcard
Polyvore ist ein Spiel. Überwiegend Teenys sind die User. Sie füttern das "Kaufhaus" mit den Dingen, die sie selber gerne hätten. Mit allen Konsumgütern. Auch Musik. An den Layouts kann man so gar erkennen, welche Zeitschriften, TV-Stars u.s.w. gerade angesagt sind. In Wettbewerben werden verschiedene Produkte gehypt. Manche fallen aber auch durch. Kinder sind das schwierigste Publikum. Ein Modeblog ohne "Kaufhaus" kann nicht funktionieren. Auch die Sprache der Werbung gehört dazu. Es sind auch User, welche die selbstverständlich benutzen. Ob die Kinder jemals Gelegenheit haben werden, sich z.B. ein Abendkleid von Chanel zu kaufen. Das sei mal dahin gestellt. Sehr viele von denen wünschen sich einen Beruf in der Mode oder Medienbranche. Mir gefällt das. Irgendwie hemmt es auch meinen Konsumwunsch. Wenn die Seite fertig ist, fühle ich mich, als wären die Dinge mein Eigentum. |
|
|
schrieb am
22.01.2010 um 16:03
Mir ist schon klar, was Polyvore ist - aber es ist - und darum ging es mir - eben kein Blog im eigentlichen Sinne. Es ist eine Vermarktungsplattform, die AUCH Blog-Funktionen nutzt. In dem Zusammenhang von einem Blog zu sprechen, ist ein wenig wirklichkeitsverzerrend.
Nutzerstruktur/Sprache sind mir schon klar - ich habe lange Jugendmarketing gemacht. Die Idee dahinter jedenfalls ist gut - aus Verkaufsförderungssicht. |
|
|
schrieb am
22.01.2010 um 16:12
@ wildcard
Die anderen Blogs verkaufen auch. Da sollte man sich nicht täuschen lassen. Polyvore ist das Beispiel für funktionierendes Web-Marketing. |
|
|
Falls es irgendjemanden interessiert, dass gefällt mir: www.polyvore.com/spring_2009/set?id=7281408
Dieser Blog ruht aber schon seit einer Weile. |
|
|
Jetzt habe ich mich durchaus auf die freitag.de Kommentare gefreut und dann wird hier nur Polyvore beworben.
|
Ausgabe 07/12
16.02.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen