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Das Berghain in einer Clubkritik zu fassen, ist hohe Kunst. Zu zahlreich sind die Anlässe, die Projektionen, zu facettenreich die Motivation, die heimlichen Wünsche, das Erleben in dem Berliner Club, von dem keine einheitliche Wahrnehmung besteht: Ist er Sündenpfuhl, eine Kathedrale der Erleuchtung, eine Spielwiese der Unentschiedenen, nicht mehr als ein Techno-Club? Tobias Rapp hat in seinem neu erschienenen Buch "Lost and Sound" eine Annäherung an eine Nacht in Berghain und Panorama Bar gewagt und seine |
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Gehst Du? Ich wollte eigentlich die Lesung vorm Picknick mitnehmen.
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ich weiss nicht. ich bin latent desinteressiert. vielleicht auch zu unrecht.
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doch nicht. natürlich geh ich vorher hin. ich bin schwer von begriff, das ist alles.
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Na, dann hätten wir das ja auch geklärt. :D
Ich als Exil-Berliner war noch nie im Berghain. Ein Freund von mir, der ebenfalls in der vorpommerschen Provinz lebt, macht sich alle naselang dorthin auf - muss ja ein mächtig legendärer Schuppen sein. |
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Ich empfehle Dir einfach mal den Text von Tobias Rapp. Der ist verlinkt und in voller Länge auf der Seite der Jungle World zu finden. Entweder erspart er dir einen Besuch, oder macht dir ein wenig Appetit. Ein Zwischending gibt es fürs Berghain glaube ich nicht.
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Tanith, die Berliner Technoinstanz schlechthin hat eine kurze, lesenswerte Buchreview zu "Lost and Sound" geschrieben.
Sein Fazit: "Jedes Ereignis hat seinen Chronisten und der Berliner Techno des ersten Jahrzehnts des neuen Milleniums hätte es durchaus schlechter erwischen können, Tobias Rapp hat das mit seinem Buch schon gut und authentisch gemacht, so das man sich für nichts fremdschämen muß." http://www.tanith.org/?p=1273 |
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und noch ein test
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Und noch ein kleiner Test.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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