a.bolz

Blog von a.bolz

26.03.2010 | 19:23

Vom Glücklichsein als Bohemian

 

Lenas Musikgeschmack ist Post, also Post-Postmodern, sie ist dort, wo die kulturelle Plebs noch hin will. Sie ist im kulturellen Olymp angekommen. Ihr Geschmack ist derart erlesen, dass der normale Bürger ihn noch nicht einmal rezipieren könnte. Seine Synapsen verharren schließlich noch bei den gewohnten Klangmustern. Wenn Lena ihren Post-Post-postmodernalternativedadafuckRock hört, hört der gemeine, an postmoderne Klänge gewöhnte Durchschnittstypus nur sonoren Krampf. Lena hört die Zukunft. Lena ist dort, wo wir noch hinwollen. Aber das wissen wir noch nicht. Und Lena liest natürlich Helene Hegemann...

 

 
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Kommentare
born2bmild schrieb am 26.03.2010 um 22:21
Die Präsynapse ballert
und die Postsynapse bolzt,
beide berühren sich nicht direkt,
sind getrennt durch synaptischen Spalt.

Hinein fällt's Wortgeklingel
von dem Bolzplatzschlingel.
Keena is dort
niemand will hin
an diesen Ort
frei von Sinn.

Lena ist dennoch Klasse:



oder

eurovision.ndr.de/media/satellite100.html
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.03.2010 um 13:31
Der Text von A.Bolz hat ein kritischen Kern. Ich würde mich freuen, wenn der argumentativ ausgeführt würde, vielleicht in einem längeren Kommentar hier. Das Bashing mit Postmoderne ist mir zu wenig, das sinnlose Überholen einer fortschrittsfreudigen Moderne jedoch angesprochen.
Zum Exempel: Lena Meier-Landrut ist eben erkennbar, sichtlich anders, und kann sogar singen, ohne Ausbildung. Gut finde ich sie zudem. Hat Ähnlichkeit mit der Schweizerin, die auch bei Raab entdeckt wurde.
Also, ich würde mich auf einen langen Blog freuen, Oslo kommt ja noch.
Friedland schrieb am 27.03.2010 um 20:17
Schönes neues Foto, lieber Rainer, und in gelb ja so POSTmodern...

(Übrigens liegen modérn und módern eng beieinander.)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.03.2010 um 21:50
a) Postmodern wär Post in Flieder, und Austragen mit fröhlich Lieder
b) Lieder wie von Lena Landstrut, das wär auch gut
;-)
a.bolz schrieb am 26.03.2010 um 22:58
Mr.Born,

sie würden sich mit Lena verstehen. Ihre Verse sind ganz schön Poooosssst. Gefallen mir aber... :)
wahr schrieb am 26.03.2010 um 23:41
Allgemeinplätze ("der normale Bürger", "gewohnte Klangmuster", "Lena hört die Zukunft", "der gemeine (...) Durchschnittstypus", "kultureller Olymp" - hab ich noch was vergessen?) werden auch nicht dadurch gehaltvoller, indem man wahllos "Post-Postmoderne" im Text verteilt.
Sarah Rudolph schrieb am 27.03.2010 um 09:55
abolz ist ein Blender, das sieht man doch sofort!
Und damit genau richtig in diesem Kasperletheater, dass sich Webmagzin des Jahres schimpft, mit seinen Wolken-Schwärmereien und der schönsten Zeitung der Welt. Alles Blendwerk!
Willkommen in der Com :)
a.bolz schrieb am 27.03.2010 um 13:19
und genau deshalb braucht die welt leute wie sie, die uns sagen, was gehaltvoll ist und was nicht. danke
wahr schrieb am 27.03.2010 um 17:49
bitte.
a.bolz schrieb am 26.03.2010 um 23:53
und genau deshalb braucht die welt leute wie sie, die uns sagen was gehaltvoll ist und was nicht. danke
born2bmild schrieb am 27.03.2010 um 17:41
Und Lena hegt natürlich ihren Wilhelm Busch lesenden Mann. Grad ist er bei der frommen Helene.

Es ist nix dagegen zu sagen, den eingestellten Text samt Titel zu verändern, mit der Absicht ihn zu verbessern. Normalerweise kennzeichnet man dies.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.03.2010 um 18:19
Mrs. Bolz: Wenn LML HH lesen soll, wie Sie nachtragen, so gestehe ich, Diktatoren zu gucken, manchmal, im Fernsehen. Was hieße das für Sie betreffs meiner Person?
Friedland schrieb am 27.03.2010 um 20:21
Willkommen in der Community, vielleicht wird das hier ja Ihr neuer Bolz-Platz... (Kleiner Kalauer, Sie gestatten.)

Noch verstehe ich Ihre Beiträge nicht vollends, aber ich bleibe dran, versprochen.
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