das brueckenkarma

Blog von das brueckenkarma

Blogbeiträge

23.11.2011 | 21:47 das brueckenkarma

Hände reichen und erfassen? Über Bedingungslosigkeiten

In unserem lokalen occupy-Umfeld laufen spannende inhaltliche Debatten, deren Spannung sich gerade daraus ergibt, dass "alte Häsinnen" und "junge Hüpfer" in Sachen Globalisierungskritik (darunter subsumieren sich m. E. auch die Kritik der internation... >> mehr
13.11.2011 | 22:47 das brueckenkarma

Reregulierung hört nicht bei Finanzmärkten auf

Die erfahreneren und jüngeren globalisierungskritischen Bewegungen, in deren Familie "occupy..." wohl auch ihren Platz findet, äußern meist "Banken in die Schranken!" oder "Finanzmärkte regulieren!" in einer Reflexartigkeit die zwar einleu... >> mehr
01.11.2011 | 23:23 das brueckenkarma

Wir sind gekommen, um zu ... ja was?

Meine Sympathie für die occupy-Bewegung ist fast grenzenlos - und doch ist da ein kleines, ungutes Bauchgefühl. Es hat mit der Diskrepanz von Anspruch und Wirkung, von Wortwahl und Gestus der Aktionen zu tun, die ich wahrnehme. Mit welcher Logik ver... >> mehr
31.10.2011 | 21:51 das brueckenkarma

occupy - wie könnten die nächsten Wochen aussehen? Teil 2

1.      Eine wirkungsvolle Kampagne kann nur außerhalb der oben beschriebenen, hochdynamischen Krisenkreisläufe ansetzen und muss der fortgesetzten Flucht der offiziell und demokratisch legitimierten, parlamentarischen Ent... >> mehr
31.10.2011 | 21:48 das brueckenkarma

occupy - wie könnten die nächsten Wochen aussehen?

  Ich bin Teil der Handvoll Aktiven von occupy-Erfurt. Vorige Woche diskutierten wir, wie die nähere Zukunft dieser Bewegung aussehen könnte und vor allem, wie das "Wir sind 99%"-Feeling gesteigert werden könnte. Nachfolgend ein paar Ideen... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Merkozys Ende

Politik | 06.05.2012 | 10:00 Michael Krätke
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06.05.2012 | 17:39 das brueckenkarma
Ahem, nix gegen den (Print-)Artikel, aber die Grafik ist voll daneben! Da wurde flugs die Zahl der europäischen Staaten im Südosten um 2 erhöht: Durch Teilung von Ungarn in einen Teil westlich und einen Teil östlich der Donau und gleiches auch als neue Abspaltung von Serbien! Bisschen peinlich ist das schon, oder? Und jetzt, beim genauen Studium der Karte, fällt noch eine scheinbar autonome Republik Rheinland auf. Auch scheint die von Radikalen angestrebte Abspaltung Norditaliens schon vollzogen zu sein. Und wo Luxemburg und Moldawien sein sollten wogen große Binnenmeere? Ich will ja nicht päpstlicher als irgendwer sein, aber Sorgfalt hatte hier wohl grade Raucherpause oder so!?
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Die Täter-Opfer-Umkehr

Politik | 22.04.2012 | 14:00 Juliane Wetzel
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23.04.2012 | 06:26 Alien59
Je länger ich die Debatten verfolge und je mehr ich mir die Grass-Kritiker ansehe, desto weniger wird es mich in Zukunft stören, wenn man mich wegen meiner Kritik an Israel als Antisemitin verunglimpf...
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23.04.2012 | 22:08 das brueckenkarma
Hallo Alien59, da brauche ich nicht lange überlegen - kommt gar nicht in Frage! Nur weil es mich nervt, mich wiederholt mit argumentativen Tieffliegern aus der freitags-AutorInnenschaft auseinanderzusetzen, werde ich noch längst nicht vor deren aberwitziger Weltsicht kapitulieren! Es ist die Stunde der klaren Positionierung! Es gab nie und wird nie einen gerechten oder heiligen Krieg geben - von wem auch immer, für welches Ziel auch immer. Da darf man sich nicht weichquatschen lassen!
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Die Täter-Opfer-Umkehr

Politik | 22.04.2012 | 14:00 Juliane Wetzel
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22.04.2012 | 21:58 das brueckenkarma
Kommentar und Kommentar-Kommentar Frau Wetzel und auch dem einen oder anderen Kommentierenden sei mal ein kleines Sätzchen in Erinnerung gerufen "Wer lesen kann ist klar im Vorteil!" Gemeint ist: G. Grass schrieb im 7. Absatz seines jüngsten Werkes "Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden?" Weder Frau Wetzel noch die Autoren Guez und Klaue (vorige Freitags-Ausgabe) haben auch nur einen Gedanken daran verschwendet - zumindest wird das nicht erkennbar - diesen Satz mal so zu lesen: "Die ATOMMACHT Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden?" Ist es Ihnen, Frau Wetzel, nicht vorstellbar, dass G. Grass diese Betonungsvariante gemeint haben könnte? Dass nicht in erster Linie Israel, sondern der Status als Atommacht Gegenstand der Kritik ist? Und was hieße das für die Statik Ihrer Argumentation? Kein einziger Mensch ist Atommacht - die Kritik kann sich schon rein logisch nicht gegen Juden, sondern nur gegen ein Staatsgebilde richten! Fakt ist, dass der Nahe und Mittlere Osten mit der Gesamtheit aller dort lebenden Ethnien das Pulverfass mit der kürzesten Lunte ist. Israel ist in diesem Kontext die einzige bekannte (und nachgewiesene) Atommacht. Dies impliziert jenseits von allen ethnischen Unterscheidbarkeiten ein enormes Sicherheits- und Machtgefälle. Dass die BRD wiederholt Waffentechnik liefert, die diese Asymmetrie noch verschärft - ist dies ein Fakt, den man - in welcher Form auch immer - als schändlich, als profitgeil, als militaristisch, als ahistorisch dumm halten darf? Es ist trivial und scheinbar dennoch notwendig zu betonen: Jede Atommacht (USA, Russland, Grossbritannien, Frankreich, China, Israel, Pakistan, Indien und Nordkorea) gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden! Nur ist aktuell keine zweite in einer so exponierten Lage und dramatischen Eskalationsstufe wie Israel. Und selbstverständlich würde eine Atommacht Iran ebenfalls den Weltfrieden gefährden. Und noch etwas: Es gibt einen Anti-Antisemitismus, der sehr wohl Rassismus genannt werden darf! Ich fordere Frau Wetzel auf, als Europäerin in den Gaza-Streifen zu reisen und allen, die sie dort treffen, die Sache mit der Täter-Opfer-Umkehrung zu verklickern! Viel Freude, vor allem bei dem großen Anteil der Unter-20jährigen! Und sollten mal wieder alternde Herren diverser Ethnien der Dummheit Tür und Tor öffnen und einen Krieg beginnen, dann wünsche ich mir, dass Sie, Frau Wetzel, als Lazaretthelferin von einem Kriegsschauplatz zum nächsten tingelt und beim Wundenverbinden, beim Morphiumgeben, beim Witwen- und Waisentrösten immer hübsch die Geschichte von der Täter-Opfer-Umkehr erklären! Wenn Sie dazu nicht bereit sind, schlage ich Ihnen vor, in Zukunft etwas ausgewogener zu argumentieren.
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Locker vom Lyrikhocker

Kultur | 12.04.2012 | 14:00 Magnus Klaue
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12.04.2012 | 20:41 das brueckenkarma
Danke an Uwe Theel, der als Fachmann bereits ein Urteil abgegeben hat. Als Nicht-Germanist erlaube ich mir, Herrn Klaue - und ihm nur stellvertretend für die freitag-Kulturredaktion - zuzurufen: Schuster, bleibt bei euren Leisten!!! Lasst bitte auch im Kulturbereich nur dann Menschen zu politischen Themen schreiben, wenn diese wenigstens zwei Zoll Tiefgang in der Sache haben! Zitat Klaue: "Metrisch gebunden und wohltönend, wie bei Mallarmée oder Baudelaire, könnte die Lyrik des Ressentiments nicht verbreitet werden. Die ungebundene Form wird zum angemessenen Ausdrucksmittel der durch keinerlei Takt gemilderten Stimme des Volkes." Selbst wenn Grass Ressentiments verbreitet haben sollte - den Nachweis bleibt Herr Klaue schuldig - ist die oben zitierte eine überaus fragwürdige These. Herr Klaue glaubt wohl nicht im Ernst daran, dass die Feder eines Autors in dem Moment zerbricht, in dem ein Ressentiment in Metrik und Harmonie gesetzt werden soll??? Liebe Kulturredaktion, es ist euer gutes Recht, anderer Meinung als G. Grass zu sein, aber ich muss doch sehr bitten, die Auseinandersetzung mit Ernsthaftigkeit und an Fakten orientiert zu führen. Ich bin jedenfalls kein freitags-Abonnent, um mir den gleichen dünnen Quark (siehe auch O. Guez "Der lange Schatten der Shoah") reinzufahren, den auch Vulgär-Journalisten von Springer und Konsorten verzapfen! Es steht jedem Weltkriegs-Zeitzeugen zu, ja es ist deren verdammte Pflicht jetzt den Mund zu öffnen! Ich würde mir wünschen, dass G. Grass in einem Chor von Pazifisten stünde, der die einzelnen Stimmen aufsaugt und zu einem großen Ruf mit vielen Nuancen macht: Nie wieder Krieg!
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Vergangenheit ohne Ende

Politik | 12.04.2012 | 12:05 Olivier Guez
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12.04.2012 | 15:59 das brueckenkarma
Ich schließe mich den Vorkommentierenden an! Was für ein dünnes, pseudo-psychologisches Süppchen Herr Guez uns freitags-Lesenden am Tag 8 nach der Veröffentlichung des Grass-Gedichts zumutet ist ja echt kaum auszuhalten! Ähnliches gilt auch für den Artikel "Locker vom Lyrikhocker" von Magnus Klaue. Steckt vielleicht Neid des jungen Journalisten auf das mediale Echo des greisen Autors dahinter? Jedenfalls ist seine "Ätsch-ich-kann-Israel-auch-kritisieren"-Nummer wirklich kindisch. Und er macht den gleichen Fehler wie Herr Grass: indem er bewusst oder nicht eine genaue Adressierung seiner Kritik unterlässt, spielt er einen Ball, der mit der meistgebrauchten Anti-Populismus-Keule sofort ins Aus gekickt werden kann. Herr Guez, wir sind uns völlig einig, dass Menschenrechtsverletzungen, zB gegen die Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit etc in sehr vielen Ländern dieser Erde Probleme darstellen, die von Journalisten, Politikern, Künstlern und jedem anderen Demokraten zu kritisieren sind. Aber wie kommen Sie auf so eine absurde Idee, das Lavieren der israelischen Regierung (entgegen der Warnungen aus dem Weißen Haus!) an der Grenze zu einem bewaffneten Konflikt, dem von vielen das Potential zum Dritten Weltkrieg nachgesagt wird, in einen Topf zu schmeißen mit der Medienzensur im Iran??? Es steht jedem Weltkriegs-Zeitzeugen zu, ja es ist deren verdammte Pflicht jetzt den Mund zu öffnen! Ich würde mir wünschen, dass G. Grass in einem Chor von Pazifisten stünde, der die einzelnen Stimmen aufsaugt und zu einem großen Ruf mit vielen Nuancen macht: Nie wieder Krieg! Merke: in einem Spiel, das nur Verlierer produziert, kommt es darauf an, beizeiten aufzuhören! Das Auge-um-Auge, Zahn-um-Zahn-Prinzip, dem die Regierenden des Nahen und Mittleren Ostens frönen, stammt aus der frühen Eisenzeit. Im Zeitalter der Massenvernichtungswaffen ist es der blanke Irrsinn! Es ist im Übrigen sehr zu bedauern, dass in dem Getöse der letzten Tage die Kritik von G. Grass an einem zweiten Adressaten völlig untergeht: Glänzende Waffengeschäfte Deutschlands, die von einer zunächst und hoffentlich nur verbalen Eskalation des Konflikts profitieren. Diesem Umstand hat der freitag schon lange nicht mehr so viel Raum zugestanden, wie dem gequirlten Quark von Herrn Guez.
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das brueckenkarma
füll ich aus, wenn mal keine Krise ist... ;-)
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1 Jahr 7 Wochen
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06.05.2012
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Kommentare: 13
Logbuch
04:40
Otis B. Driftwood hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:51
Nashira hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:34
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03:28
Fro hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:27
Nashira hat gerade einen Kommentar geschrieben.
David Graeber Schulden. Die ersten 5000 Jahre Klett-Cotta 2012

536 Seiten. Gebunden.

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Seit der Erfindung des Kredits treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie >> mehr
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