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top-beitrag
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Top Beitrag indeed.
Beim Thema Umweltschutz sollte man außer den reinen CO2 Austoß Zahlen auch nicht vergessen das die Produktion eines neuen Autos natürlich auch CO2 verursacht. Durch ein neues Auto mag man seine eigene "Energiebilanz" minimal aufpolieren, aber global gesehen ist es Wahnsinn wenn jeder sich alle paar Jahre ein neues Auto genehmigt. Schlimmstenfalls landet dann noch nichtmal das alte Auto auf dem Schrottplatz sondern wird nach Polen oder in Drittwelt Länder abgeschoben: http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2009/0129/abwrack.php5 |
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Diese ganze Sache ist wieder einmal nur kurzfristig gedacht. Der Autoindustrie geht's schlecht, also lässt sie sich subventionieren. Das geht vielleicht auch gut - und danach? Sieht's noch schlimmer aus - also noch mehr Subventionen. Wie lange funktionieren solche Spielchen denn? Und wer bezahlt am Ende denn wieder Alles? Man führe sich diesen Irrsinn mal vor Augen. Alles stöhnt unter der Steuerlast. Otto-Normal-Verbraucher verdient nicht genug um sich ein neues Auto zu kaufen. Also werden Steuermittel rausgeschmissen, damit es wieder geht. (jedenfalls wird es so verkauft) und dann freut sich Otto-Normal-Verbraucher, weil Papi Staat das so toll macht. Schön, das meine Steuern auch dafür verwendet werden, obwohl ich das nicht unterstütze und kein Auto brauche.
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Abwrackprämie klingt ja schön und gut, nur das Problem ist die Umsetzung.
Es a kann ja nicht sein, dass Leute ihr Auto abmelden, die AP kassieren und dann das Auto nochmals weiterverkaufen und somit doppelt kassieren und das Auto woanders wieder neu zugelassen wird. Das nützt der Umwelt gar nix. |
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Jaja, die Abwrackprämie. Die Idee damit die Wirtschafdt anzukurbeln ist ja nett gemeint, nur das Problem an der ganzen Sache ist, dass lediglich 600.000 Staatsbürger dieses Paket in Anspruch nehmen können und der Rest von knapp 80 Mio. dafür zahlen muss.
Man sollte sich mal überlegen ob eine solche Idee Sinn macht wenn nur knapp 1% davon profitiert. |
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Die Abwrackprämie wird ganz offiziell begründet mit der Notwendigkeit, den Absatz der Autokonzerne ankurbeln zu müssen. Nicht begründet wird sie mit dem Argument, Bürgern , die ein Auto dringend brauchen, die Anschaffung finanziell zu erleichtern. Was sagt uns das?
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Ich möchte an dieser Stelle schon noch mal darauf hinweisen, dass der Staat diese "Abwrackprämie" keineswegs aus Umweltschutzgründen beschlossen hat, sondern vielmehr um die deutsche Automobilindustrie vor dem totalen Desaster zu bewahren, in dem sie sich angesichts der Weltwirtschaftskrise vorraussichtlich schon sehr bald befinden wird. Der Staat übernimmt dementsprechend ein weiteres Mal die Rolle des "Ideelen Gesamtkapitalisten" (Marx), der dafür sorgt, dass die kapitalistische Ökonomie sich wieder und wieder aufs Neue reproduzieren kann. Eine Kritik à la "Wir zahlen nicht für die Autobauer" greift deshalb zu kurz, da genau dies, die Unterstützung der Wirtschaft in kriesenhaften Momenten Aufgabe des Staates ist. Diesen Sachverhalt zu kritisieren ist konsequenter und vor allem logischer, hieße aber den bürgerlichen Staat und die kapitalistische Ökonomie an sich in Frage zu stellen...
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Naja, aber welchen Unternehmen hilft die Abwrackprämie denn wirklich?
Seien wir doch mal ehrlich, es werden lediglich die kleinen Konzerne subventioiert denn wär besitzt schon ein Auto für weniger als 2500 Euro und kauft sich dann nen BMW oder Mercedes für 30.000 oder mehr. Also für Opel, VW, Seat und Fiat war das ein guter Deal aber für den Rest nicht. |
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Naja, aber welchen Unternehmen hilft die Abwrackprämie denn wirklich?
Seien wir doch mal ehrlich, es werden lediglich die kleinen Konzerne subventioiert denn wär besitzt schon ein Auto für weniger als 2500 Euro und kauft sich dann nen BMW oder Mercedes für 30.000 oder mehr. Also für Opel, VW, Seat und Fiat war das ein guter Deal aber für den Rest nicht. |
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Wieso gibt es eigentlich noch Menschen die gezwungen sind ein Auto zu benutzen? Schüfe der Ausbau des ÖPNV nicht auch Arbeitsplätze (wenn man das schon als Maßstab nimmt)? Wenn ich mich in meiner Nachbarschaft so umsehe gibt es ohnehin wesentlich mehr Autobesitzer, als Autofahrer. Wer erst mal eine Parkplatz hat gibt den nicht wieder her.
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Wieso gibt es eigentlich noch Menschen die gezwungen sind ein Auto zu benutzen? Schüfe der Ausbau des ÖPNV nicht auch Arbeitsplätze (wenn man das schon als Maßstab nimmt)? Wenn ich mich in meiner Nachbarschaft so umsehe gibt es ohnehin wesentlich mehr Autobesitzer, als Autofahrer. Wer erst mal eine Parkplatz hat gibt den nicht wieder her.
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Nein, ich kann auch nicht darüber heulen, dass die Zulassungszahlen zurück gehen. Es gibt viel zu viel Autos in diesem unserem Land und vor allem viel zu viel dicke Statussymbol-Brummer mit einer miserablen Umweltbilanz. Was die Abwrackprämie nicht berücksichtigt ist, dass auch ein alter Kleinwagen umweltschonend fahren kann und dass durch das Abwracken Werte vernichtet werden, deren Erzeugung auch die Umwelt belastet hat.
Die 2500 Euro werden mich jedenfalls nicht motivieren, ein Auto zu verschrotten, das mich noch zuverlässig von A nach B bringt und das mit einem Spritverbrauch, der sich auch nach neun Jahren noch sehen lassen kann ... |
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Stimmt.
Aber die Frühverschrottung alter Autos ist kein Beitrag zur Ressourcenschonung. Die Herstellung eines Neuwagens frisst schon durch die Anfahrtswege der Arbeiter und des Materials so gewaltige Energiemengen, das jedes Jahr Lebensdauer verkürzung ein Schlag ins Kontor der Umwelt ist. Wer kann mir eine korrekte Aufstellung über diese Minusbilanz liefern? |
Ausgabe 06/12
09.02.2012
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