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Ich bin bestimmt die Letzte, die RWE noch mehr Kohle gönnt. Knapp zwei Milliarden Euro Gewinn pro Quartal – das muss reichen. Trotzdem kann ich den Feldzug einiger Umweltverbände gegen das CCS-Gesetz nicht nachvollziehen. Und die Verrenkungen zum Beispiel des BUND, nun nicht mit der CSU in einem Boot zu landen, sind doch einigermaßen putzig. Immerhin hat die bayerische Unionspartei, wenn auch aus fadenscheinigen Gründen, das angebliche ökologische Frevelwerk diese Woche erst einmal gestoppt.
Zugegeben, die Idee von Carbon Capture and Storage hat nicht gerade einen optimalen Start ins Universum der Möglichkeiten gehabt. Ausgerechnet George W. Bush pries die unterirdische Einlagerung von Kohlendioxid als Chance, sich jede andere Art von Klimaschutz zu sparen. Die US-Regierung ließ eine Milliarde Dollar Forschungsgelder springen. Und fortan beschränkte Bush seine Klimaschutz-Aktivitäten darauf, ambitionierte Ziele und sinnvolle internationale Verhandlungen zu verhindern.
Und, klar rege ich mich darüber auf, wenn die deutschen Strommonopolisten nun neben der EU-Förderung allen Ernstes noch mehr öffentliche Gelder für CCS fordern - so zum Beispiel RWE-Chef Jürgen Großmann, der staatlich finanzierte Kohlendioxid-Pipelines vom Kohlekraftwerk zum Endlager verlangt. Gegen riesige Steinkohle-Kraftwerke und Braunkohle-Tagebaue fallen mir auch noch ein paar Argumente ein. All das ist unbenommen.
Aber unter dem Strich bleibt doch die Alternative, Kohlendioxid direkt ins große Endlager Erdatmosphäre zu schicken oder zu versuchen, es unter der Erde zumindest zwischen zu lagern. Und da bin ich bei denen, die sagen: probieren.
Dafür plädiert ja nicht nur der Rat für Nachhaltige Entwicklung. Auch das Öko-Institut meint, CCS könnte „einen wichtigen Eckpfeiler bilden, um ambitionierte Klimaschutzziele zu erreichen“. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen ist zwar nicht sicher, „ob CCS in Deutschland überhaupt einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“. Trotzdem befürwortet auch der SRU CCS-Demonstrationskraftwerke.
Denn denkbar ist die Technik ja nicht nur für Kohlemeiler, sondern zum Beispiel auch für Biomassekraftwerke. Man könnte der Atmosphäre auf diese Weise Kohlendioxid entziehen, meint zum Beispiel der Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber. Ob das funktioniert? Keine Ahnung. Aber testen finde ich nicht schlecht.
Nun beginnt der Widerstand bei denen, die bald auf der großen Gasblase sitzen sollen. Denen wird es verständlicherweise mulmig. Aber die Wahrheit ist doch, dass wir auch auf riesigen Erdgasspeichern hocken, zum Beispiel mitten in Berlin, gleich neben dem Olympiastadion. CO2 explodiert nicht und es ist auch nicht radioaktiv. Es entweicht vielmehr täglich vor unserer Nase in gigantischen Mengen.
Dass nun ausgerechnet der Superökologe Peter Ramsauer Sprachrohr der CCS-Gegner wird, ist doch einigermaßen seltsam. Er hat Angst, dass Bauern auf ihren Wiesen gegen ihren Willen Probebohrungen nach etwaigen Lagerstätten dulden müssen. Das kann man haben. Aber dann wäre es vielleicht mal an der Zeit, Enteignungen für Autobahnen und Umgehungsstraßen zu stoppen.
Bleiben noch Greenpeace und der BUND. Die finden, CCS diene „den deutschen Energiekonzernen lediglich als Feigenblatt, um ihre Investitionen in neue Kohlekraftwerke zu rechtfertigen“. Stattdessen müsse es um CO2-Vermeidung gehen, um beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und eine „grundlegende Wende in der Energiepolitik“. Richtig. Aber ich sehe nicht, dass bald in Deutschland oder weltweit auf Kohle verzichtet wird. Wenn das Zeug verfeuert wird, dann lieber mit 70 Prozent weniger Kohlendioxid als mit der vollen Breitseite.
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Hallo Adriane Seliger,
mit diesem Beitrag haben Sie den wahren Jakob als Vogel abgeschossen, dass es die Spatzen als Ach mit Krach auf den Dächern kichern und pfeifen. . Allein Ihr Wahrheit zündender Satz sollte unter ökologischen Kultur- Denkmalschutz gestellt, die Wirkung von Ausschüttungen persönlicher Tantiemen für Ihren Privathaushalt als Mitwirkungseinkommen (Kompensationseinkommen(KE) )entfalten: „Aber die Wahrheit ist doch, dass wir auch auf riesigen Erdgasspeichern hocken, zum Beispiel mitten in Berlin, gleich neben dem Olympiastadion. CO2 explodiert nicht und es ist auch nicht radioaktiv. Es entweicht vielmehr täglich vor unserer Nase in gigantischen Mengen. Warum?, weil Sie gerade offensiv offen legen, dass CO2 mit Milliarden € Aufwand per Carbon Capture and Storage (CCS) als Umweg ins Erdreich verbracht, ohnehin wieder hochsteigend, nicht nur in die Atmosphäre will, sondern dort absehbar, riechbar, berechenbar auch ankommt. Dabei unterschlagen Sie, was am Boden der Weltmeere bereits an CO 2 in Form von Mangan- Knollen alarmbereit auf die Erweckungstemperatur seines Dornröschenschlafes harrt, Habe ich gerade ein Eigentor geschossen? tschüss JP |
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Lieber Joachim Petrick,
tut mir leid, der Kommentar ist mir zu hoch. Ich bin aber doch etwas besorgt um den armen toten Vogel namens Jakob. Schöne Grüße, Adriane |
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Hallo Adriane Seliger,
niedrigschwellig kommentiert, schreibe ich einmal ungeschützt mit offenem Visier: "wie wäre es, statt Miliarden € für ungesicherte an Finanz- Ressourcen unnütz in überdimensionierten Projekten der CCS- Infrastuktur mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt, die Menschen, Tiere, Pflanzen, siehe Zwischenlager ASSE, zu verpulvern, sollten die Milliarden € für die Begrünung von Hausdächern, Autobahnen, Verkehrswegen, Dachgärten, Wiederaufforstung von Wäldern, Grünanlagen eingesetzt werden,die CO 2 binden, um verpflichtend neue Standards für den Haus- und Städtebau, die Verkehrsinfrastruktur zu fordern und zu fördern. Falls Sie sich irgendwie irgenwo als Lobbyistin hier melden, sollten Sie das offenlegen. Im übrigen verweise ich auf folgende Finanzquellen s. www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/kompensationseinkommen-budget-des-homunculus-oeko--oekonomicus ), um die sich bereits verdient gemacht. geht es überhaupt noch um reduzierung von CO 2?, geht es nicht eher um Angriffe auf die Finanzressourcen ganzer Staaten?, wobei das Projekt CCS- Infrastuktur dienstbar ist? tschüss JP |
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Hallo Adriane Seliger,
niedrigschwellig kommentiert, frage ich Sie direkt, ist es nicht sinnvoller, statt Milliarden € an Finanzressourcen ganzer Staaten für die ungesicherte wie unausgegorene CCS- Technolgie samt landschaftsfressender Infrastruktur zu verpulvern, diese Mittel in Aufforstung von Wäldern, Begrünung von Hausdächern, Dachgärten in Städten, Verkehrswegen, Autobahnen für die Bindung von CO 2 zu investieren, neue Standards für den Haus- und Städtebau, Verkehrsinfrastrukturen, urbi et orbi, verpflichtend zu fordern & zu fördern? Geht es überhaupt noch um Reduktion von CO 2 ?, geht es nicht eher um Angriffe auf die Finanzhoheit genzer Staaten, die Verausgabung der Finanzressourcen ganzer Gesellschaften, wobei ein überdimensioniertes Großprojekt CCS- Technoligie samt landschaftsfressender Infrastruktur zu Diensten sein könnte? Sollten Sie sich hier als irgendwie in der Pflicht stehende Lobbyisten zu Wort melden, sollten Sie das offenlegen. Ein Mitwirkungseinkommen hätten Sie nach meiner Vorstellung hier bereits jetzt verdient, wie alle, die hier im Freitag aktiv als Blogger/innen u. u. „Zunge zeigen“ (.s www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/kompensationseinkommen-budget-des-homunculus-oeko--oekonomicus ), tschüss JP |
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Hallo Adriane Seliger,
mit diesem Beitrag haben Sie den wahren Jakob als Vogel abgeschossen, dass es die Spatzen als Ach mit Krach auf den Dächern kichern und pfeifen. . Allein Ihr Wahrheit zündender Satz sollte unter ökologischen Kultur- Denkmalschutz gestellt, die Wirkung von Ausschüttungen persönlicher Tantiemen für Ihren Privathaushalt als Mitwirkungseinkommen (Kompensationseinkommen(KE) s. a. www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/kompensationseinkommen-budget-des-homunculus-oeko--oekonomicus ) entfalten: „Aber die Wahrheit ist doch, dass wir auch auf riesigen Erdgasspeichern hocken, zum Beispiel mitten in Berlin, gleich neben dem Olympiastadion. CO2 explodiert nicht und es ist auch nicht radioaktiv. Es entweicht vielmehr täglich vor unserer Nase in gigantischen Mengen. Warum?, weil Sie gerade offensiv offen legen, dass CO2 mit Milliarden € Aufwand per Carbon Capture and Storage (CCS) als Umweg ins Erdreich verbracht, ohnehin wieder hochsteigend, nicht nur in die Atmosphäre will, sondern dort absehbar, riechbar, berechenbar auch ankommt. Dabei unterschlagen Sie, was am Boden der Weltmeere bereits an CO 2 in Form von Mangan- Knollen alarmbereit auf die Erweckungstemperatur seines Dornröschenschlafes harrt, Habe ich gerade ein Eigentor geschossen? tschüss JP |
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Das Öko-Institut wird mit der Aussage zitiert, CCS könne „einen wichtigen Eckpfeiler bilden, um ambitionierte Klimaschutzziele zu erreichen“. In der Stellungnahme zum Entwurf für das Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (Mai 2009) formuliert das Institut: „Die Kohlendioxid-Abscheidung und Ablagerung in geeigneten geologischen Formationen ... kann sich - unter Maßgabe der im Rahmen des 2 Grad Celsius-Ziels unverzichtbaren vollständigen Dekarbonisierung des Energiesystems in den Industriestaaten ... als eine wichtige CO2-Minderungsoption erweisen - im globalen Rahmen, aber durchaus auch für Deutschland.“
Eine aktuelle Expertenstudie, die auf Auswertung von mehr als 1400 wissenschaftlichen Arbeiten zurückgeht und die als Grundlage für die UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen dienen soll, kommt allerdings zu dem Schluss, dass bereits die heutige Konzentration von Treibhausgasen zu hoch sei, um das „ambitionierte“ 2 Grad Celsius-Ziel noch erreichen zu können. Natürlich gilt es weiterhin, so viel Treibhausgas wie möglich so schnell wie möglich zu vermeiden. Wir befinden uns allerdings nicht mehr in der exklusiven Lage, noch wählen zu können, ob nicht ein konsequenter Einstieg in erneuerbare Energieträger solchen Maßnahmen des Geo-Engineering vorzuziehen sei. Was machbar ist, scheint notwendig zu werden. Ob nun Ramsauer und Greenpeace dagegen oder Gabriel und RWE dafür sind, ist für die Beurteilung der Klima-Entwicklung eher uninteressant: die verschlechtert sich dramatisch! Streit im Detail wird es noch genug geben. Insofern stimme ich Adriane Seliger grundsätzlich zu. |
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Hallo Ellhard Behrends,
wenn ich Sie richtig verstanden habe, weisen Sie auf die Gefahrenlagen nach dem kommunalen Finanz- Engineering mit dem Ergebnis der Weltfinanzkrise im Hyphthekenhandelsbereich für den Geo-Engineering Bereich hin, weil es längst über die Klimawandelproblematik hinaus um die Finanzierungsspielräume ganzer Gesellschaften und Staaten, die durch global überdimensionierte Projekte wie das CCS- Verfahren/ Kernkraftwerk Projekte samt Zwischen- , Endlagerung in Turbulenzen unabwägbarer Ausmasses geraten sind und weiter zu geraten drohen? JP |
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CCS ist für mich wie "Loch buddeln, CO2 hinein, Loch wieder zu, Problem gelöst"...
Dabei ist das doch nur wieder eine dieser End-of-the-Pipe-Maßnahmen, die unser Gewissen beruhigen soll, aber keine Lösungen hervorbringt. Soll das Motto "Besser als nix" wirklich unser ökologisches Denken leiten? ...fragt Friedland... |
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ich habe bei dem thema gedanklich so meine probleme. das ist wie n stopschild vor ne seite mit kinderpornographie zu schalten, statt sie zu löschen.
spätestens seit der asse sollte uns allen doch klar sein, dass die wartung solcher anlagen auch in deutschland nicht gesichert ist. vor allem dann, wenn die politik da noch rumfuhrwerkt. aber ich erinnere mich da primär an eine kleine geschichte, die ich vor ein paar jahren mal gehört habe: es war eiszeit. genaugenommen gen ende ender eiszeit und alles begann etwas zu tauen. eis wurde also wieder flüssig, zu wasser. in den weltmeeren lagerte derzeit ein menge eingefrorenes CO2. logischerweise brach auch hier das eis und das CO2 entströmte und beschleunigte die aufkeimende erwärmung um ein vielfaches, was es uns ermöglichte zu dem zu werden, was wir jetzt sind. ich seh das schon vor mir. ein erdbeben bricht die schlecht gewarteten tanks auf und es entströmt. meinen urlaub in die karibik muss ich dann stornieren. mfg mh |
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Lieber Friedland,das Problem ist doch, dass das metaphorische „5 vor 12“ längst hinter uns liegt. Wir - nicht nur die „böse“ Industrie, die Parteien etc. - haben uns doch von den Klimaprognosen (siehe Reichholf in der aktuellen Freitags-Ausgabe!) nicht wirklich in unserem Alltagstrott stören lassen.
Mein ältestes Buch, in dem das Thema bereits problematisiert wurde, stammt von Karl Steinbuch: Mensch - Technik - Zukunft, Stuttgart 1971. Untertitel: Basiswissen für Probleme von morgen. Zitat: „Gefährlich ist auch der Einfluß der zunehmenden Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre auf das Klima.“ Spätestens ab 1987 befasste sich eine Enquete-Kommission des 11. Deutschen Bundestages mit der Sache. 1992 schreibt der Vorsitzende der Nachfolge-Kommission des 12. Deutschen Bundestages, der CDU-Politiker Lippold: „Neuere, in dem vorliegenden Bericht dokumentierte wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen anfängliche Verdachtsmomente: Der Planet Erde erwärmt sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Die ersten Anzeichen der Klimaänderung sind bereits meßbar und offensichtlich. Es gibt daher keinen Grund mehr, dringend erforderliche Maßnahmen aufzuschieben.“ Und - was ist passiert unter Helmut Kohl (und seiner Umweltministerin Merkel)? Was hat sich groß geändert unter Gerhard Schröder (und seinem Umweltminister Trittin)? Was passiert heute? Die CCS-Technologie ist gewiß keine ökologische Vorsorgemaßnahme. Aber der Zug ist auch abgefahren. |
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die fehlenden großflächigen reaktionen darauf könnten auch daran liegen, dass es einfach nicht 5 vor 12 ist. und das klima hat sich auch ohne den enschen schon immer geändert, wir wirken da "nur" als beschleuniger.
ungeachtet dessen kann niemand ernsthaft was gegen sauberere luft haben, also ist das alles doch ok. und wenn wir der börsen finanz- und wirtschaftskrise durch innovationen in dem bereich entkommen, na um so besser. rein finanziell betrachtet ist das alles aber irgendwie sehr simpel. der finanzadel hat sich vor jahren in das thema reingekauft und seitdem wird es gepusht. ob vorausschauende handlungsweise oder gezielt, das mag jeder selbst vermuten. dramatisch finde ich immer nur, wie dramatisch menschen auf solchen themen reagieren. unter weltuntergang läuft da doch eh nix mehr in der öffentlichen wahrnehmung. bzw., wenn es keiner ist, dann ein wunder. |
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Dass für die aktuell entscheidenden Veränderungen des globalen Klimas der anthropogene Anteil verantwortlich ist, ist in der Klimawissenschaft unstrittig. Es geht hier auch nicht einfach um „saubere Luft“. Von den Folgen sind allerdings bisher und wohl auch in Zukunft primär die Menschen auf der Südhalbkugel betroffen.
Dass die Menschen hier bei uns "dramatisch" auf den Klimawandel reagieren, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. |
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vermuten wir alles. die klimawissenschaften sind nicht mal ansatzweise soweit die komplexität des klimas zu begreifen. da wird auf hohem niveau geraten .. und vor allem dramatisiert. wer, wann, wie und vor allem wodurch eventuell neu enstehende gegebenheiten getroffen wird, das weiß schlichtweg keiner.
mal ganz blöd formuliert: uns geht der golfstrom flöten und durch irgend ne banale verschiebung der erdkruste taucht woanders ein ähnliches phänomen wieder auf und schon ändert sichs da in einem maße, das keiner vorhergesehen hat. es gibt nur seit kurzem (weltlich betrachtet) einen trend, der einfach fortgeschrieben wird. jeder statistiker weiß über die unsinnigkeit der fortschreibung, vor allem aus den kurzen laufzeiten heraus. einen beschleunigenden faktor unseres handelns habe ich aber auch betont und nicht abgestritten. innerhalb weniger jahre haben wir ne ganze industrie um den klimaschutz herum aus dem boden gestampft, die vorher nur rudimentär vorhanden war. über die maßnahmen mag man sich ja streiten können, doch es passiert was und so arg wenig ist das alles nicht. und zum thema unstrittige allgemein anerkannte wissenschaft: gabs da nicht kürzlich noch in den usa einen friedman'schen neuen monetären konsens der uns in die wirtschaftskrise beförderte? |
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noch zwei ergänzung:
es gibt bei all diesen schönen studien bis heute keine internationalen standards, die irgendeine form der vergleichbarkeit erzeugen könnten. so schön menschliches wissen auch sein mag. fakt dabei ist auch, dass wir es nicht zu 100% haben. dabei kann 10% des möglichen wissens genauso zu einer richtigen entscheidung führen, wie 99% des möglichen wissens zu einer falschen. da geht es wissenschaftlich nicht mehr um richtig oder falsch, nur noch um annäherung mit ungewissem ausgang. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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