Kleine Schwarzweiß-Codes sollen die virtuelle Welt mit der realen verbinden. In Japan ist diese Technik schon Alltag. Nun kommt "Mobile Tagging" auch nach Deutschland>> mehr
Die Debatte um die europäische Reaktion auf die Finanzkrise geht weiter. Umstritten bleibt, inwieweit die Finanzbranche selbst Einfluss auf neue Vorschriften nehmen darf/soll. Die EU-Kommission hat keine Chance, den Finanzsektor grundlegend zu reformier...>> mehr
Gerade hat das "Heute Journal" die Kritik von Bundestagspräsident Lammert an der mangelnden politischen Berichterstattung von ARD und ZDF "gebracht".
Moderator Steffen Seibert lächelt schon bei der Anmoderation, spricht davon, bei Lammerts Rede h&au...>> mehr
Gut ein halbes Jahr nach der Attac-Konferenz zum "Ende des Kapitalismus" meldet sich ein Mitbegründer des Netzwerks aus dem EU-Parlament. Sven Giegold sitzt für die Grünen unter anderem im Sonderausschuss "Finanz- und Wirtschaftskrise" (CRIS) un...>> mehr
Attac hat es geschafft, den Kapitalismus offen und kontrovers zur Debatte zu stellen. Nach Abschluss des Kapitalismus-Kongresses will das Netzwerk Analysen, Fragen und Alternativen zum bestehenden System in die Gesellschaft tragen. Eine große Einheit der Ideen...>> mehr
Ok, ich weiß gar nicht, ob man das hier darf - eine Pressemitteilung posten. Aber ich dachte, für alle Ungeduldigen, die nicht auf den neuen Freitag, die Tagesthemen oder irgendwelche Blogs warten wollen - hier schon mal das Ergebnis des Kongresses aus Sicht v...>> mehr
Was hat der Lammert denn konkret gesagt? „Meine lieben Kolleginnen und Kollegen, nach manchen schweren Debatten, Verhandlungen in der letzten Legislaturperiode möchte ich Sie darauf aufmerksam machen...
Hallo Ackermann, danke für die Mitschrift. Ich konnte leider nur auf Spiegel online einen Teil der Kritik lesen. Weil ARD und ZDF Lammert schlichtweg mundtot gemacht haben. Das führt zu Sexpower. Sicherlich ist der Vergleich zu Berlusconi schief. Trotzdem standen ARD und ZDF wie ein Berlusconi-Sender vor dem Problem, wie sie mit der Kritik umgehen sollten. Wenn es sich um Kritik am Privatfernsehen gehandelt hätte, wären sie wohl anders damit umgegangen. Dass sie ein Kamerateam losschicken und im Schneideraum versuchen, einen einminütigen Bericht irgendwie so hinzubekommen, ohne Lammert die Kritik offen sagen zu lassen, erscheint mir im Nachhinein immer schäbiger. Die Leute, die das machen mussten, können einem nur leid tun. Es war am Ende die 2-Sätze-Kritik a ala Berlusconi. Zum Thema Auswahl. Natürlich kann man auswählen. Und das finde ich auch gut. Aber das Auswahl-Argument kaschiert momentan, dass viel öffentliches Geld für absolut schlechte Unterhaltung verschwendet wir. Sie könnten auch alle guten informativen Sendungen auf zwei Kanälen zusammen fassen. Aber dafür scheinen sie einfach zu eitel zu sein. Sie wollen irgendwie mitmischen bei der großen bunten Welt des Schrott-TVs. In der derzeitigen Form müsste man die ARD in "Deutsches-Talkshow-Daily-Soap-Pay-TV" (DTDSPTV) umbennen. Diesselben Leute haben mal für dafür gekämpft, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen allen eine Stimme gibt. Das macht die Sache so traurig.
Zum Kommentar Alexander Wragges auf den Kommentar Knilchs: Seit wann ist denn "Propaganda" ein politisch unkorrektes Nazi-Wort? Wer hat denn diese Kategorisierung vorgenommen? Und Mund-Propaganda hei...
Zum Kommentar Alexander Wragges auf den Kommentar Knilchs: Seit wann ist denn "Propaganda" ein politisch unkorrektes Nazi-Wort? Wer hat denn diese Kategorisierung vorgenommen? Und Mund-Propaganda hei...
Hallo, das mit dem politisch Unkorrekten ist so eine Sache. Ich hatte mal eine lange Diskussion, als ich selbst das Wort Propaganda benutzt habe, jemand fühlte sich ernsthaft verletzt. Man kann drüber lachen oder sensibel werden, Sprache nicht ganz so ernst nehmen oder eben doch. Ist Porpaganda neutral konnotiert? Es war vielleicht Heiner Geißlers Absicht, zu provozieren, damit er gehört und diskutiert wird. Hat funktioniert. Bei dem "Herrschende" bin ich noch nicht überzeugt. Das Wort macht Emanzipation und Selbstbestimmung gedanklich rückgängig, oder? Und: Leibeigene konnten nicht wählen gehen. Ich sehe da einen fundamentalen Unterschied zu uns heute. Beweisen Sie mir das Gegenteil. Das mit dem gut gemeinten, vorschnellen, ungereimten Zeug - wirkt auf mich eher autoritär als diskussionsfreudig.
Schön, dass Du das geschrieben hast. Ich war schon ganz vom (dünnen) Medienecho heute enttäuscht. Die Berliner Zeitung hat einen Artikel geschrieben, der glauben macht, dieser Kongress wäre nur ein ne...
Danke für die weiteren Eindrücke/Erklärungen/Ergänzungen. Kurz zum Schluss, die Gedankenfigur der "Bewegung" von Jutta Sundermann ist wirklich interessant. Ich bekomme sie aber noch immer nicht richtig formuliert. Der Druck ein festes Konzept - eine Power-Point-Präsentation - zu haben, ist natürlich groß, ein "Suchmodus" auch medial nur schwer vermittelbar. Alle stürzen sich dann lieber auf Grabenkämpfe (Gewerkschaften vs. attac) oder erklären ausgerechnet Heiner Geißler zum "Hauptredner". Apropos Geißler, attac ist alles andere als eine Partei, aber seine Forderung nach "Propaganda" (politisch unkorrektes Nazi-Wort) ist zumindest zu diskutieren. Eine kurze, neutral und konkret gehaltene Forderungs-Liste würde vielleicht viele "Bürgerliche" für Demos mobilisieren. Auf dem aktuellen Demo-Flyer findet sich Vokabular, was bestimmt viele abschreckt. Es ist zum Beispiel von den "Herrschenden" die Rede. Selbst wenn die Wut auf die Entscheidungsträger groß und verständlich ist, sie sind in Deutschland alle demokratisch gewählt. Und ich empfinde mich auch nicht als von der Regierung oder von Bankern "beherrscht" wie von Kaisern und Königen. Etwas mehr Nüchternheit könnte den Parteien vielleicht mehr Mosaik-Steine in den Weg legen, mit denen sie sich auseinander setzen müssen. Noch ganz kurz: Im Radio wurde heute Italien vorgeworfen, es sei einfach nicht fit für den globalen Wettbewerb. Da musste ich Lachen und an Flassbeck denken: Italien hat also alles richtig gemacht.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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