AllesimReinen

überdasLeben und untendrunter

Blogbeiträge

08.03.2012 | 10:23 AllesimReinen

Ilya, ich und die gute Stube

Letztens war ich bei Ilya Kabakov -naja oder zumindest in seiner Ausstellung ‚A Return to Painting‘  im Sprengel –Museum, Hannover. Aber ein bisschen war ich auch bei Ilya und warum? Zynisch bemerken könnte ich: „Weil ich die... >> mehr
07.02.2012 | 14:47 AllesimReinen

Juliane vom Amt

Meine Sachbearbeiterin beim Amt heißt Juliane. Mit Vorliebe trägt sie altrosa Rollkragenpullover zu einem blondierten Kurzhaarschnitt. Sie hat keine Zeit. Nie und aus Prinzip nicht. In ihren Augen ist sie schlecht die Welt und ich glaube, ein biss... >> mehr
28.01.2012 | 21:26 AllesimReinen

Partnerwahl digital

Er: Weinglas in der Hand, Pullover lässig über dem Hemd platziert, Blick in die Ferne. Ja nicht zum Publikum. Jetzt bloß nichts darstellen wollen. Wir müssen uns doch nichts beweisen. Wir sind alle nur hier, weil wir eigentlich nicht dran ... >> mehr
27.01.2012 | 17:38 AllesimReinen

Neues von meiner Mutter

Seit geraumer Zeit ruft sie jetzt täglich an. Irgendwann hat sie einfach damit angefangen. Ohne mich zu fragen. Sie redet vom Hier und Da und manchmal will sie einfach 'nur mal hören', dann weiß ich, es wird schlimm. Ich habe mich über Nac... >> mehr
16.11.2011 | 12:19 AllesimReinen

Mein erster Computer

  *** Mein erster Computer *** Als ich so in etwa 12 war- und das heißt mein großer Bruder muss zu diesem Zeitpunkt schon 16 gewesen sein (mit Jan Böttcher: „er war vier Jahre älter- das ging nie vorbei“) - bekam ich m... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Juliane vom Amt

07.02.2012 | 14:47 AllesimReinen
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08.02.2012 | 03:52 weinsztein
Vielleicht ist Juliane eine von sehr vielen überforderten und nicht verbeamteten Mitarbeiterinnen der Sozialämter, denen man eingebläut hat, mit "Zuwendungen" unbedingt sparsam umzugehen, "Einzelschic...
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12.02.2012 | 23:30 AllesimReinen
Zunächst einmal freut es mich außerordentlich, dass ich Sie erheitern konnte. Wenn auch nur mit Bezug auf Foucault und da wird er sich nicht zu schade sein und ich schon gar nicht. Wenn wir zumindest jemand zum Lachen gebracht haben, der gute alte Michel und meine Wenigkeit, und sei es auf unsere Kosten, dann ist schon viel erreicht. Zu letzterem Politikverdacht bekenne ich mich gern öffentlich, allerdings war es wohl überflüssig, das nochmal zu erwähnen. Weil die Justiz der Zeit nicht erst seit der Industrialisierung ein Thema ist und weil ich meine expliziten drei Minuten ungern frech in zehn verwandelt sehe aus Gründen der Polemik, setze ich hier einen Punkt auch im Interesse aller Mitlesenden.
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51.39151°N - 11.92791°E

09.02.2012 | 09:50 goedzak
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09.02.2012 | 13:19 AllesimReinen
Herr goedzak! ...wie immer eine Wonne bei und von Ihnen zu lesen! War es denn nun die Hölle oder das Paradies im Bedarfshalt Buna Werke?
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Juliane vom Amt

07.02.2012 | 14:47 AllesimReinen
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08.02.2012 | 01:53 goedzak
Die ist aus dem Osten, ganz klar. Alles freudige Frühaufsteher, Korinthenkacker und Kaisertreue da. Kein Wunder, bei der Kanzlerin...
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08.02.2012 | 20:04 AllesimReinen
...das bin ich auch, washabe ich nur falsch gemacht?
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Zwischenbilanz

01.02.2012 | 23:39 Rosa Sconto
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02.02.2012 | 10:56 GeroSteiner
In Verbindung mit SoFFIN bekommt das Wort "Kassensturz" einen ganz eigenen ZAUBER.
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08.02.2012 | 14:42 AllesimReinen
Ha! Die Stunde der WirtschaftsethnologInnen rückt immer näher! Wenn es bald wieder darum geht Warentausch und Subsistenzwirtschaft im Wirtschaftsunterricht an deutschen Schulen anzubieten. Das wird fantastisch! Wer braucht die Börse wenn er Kaurischnecken tauschen kann? Und die ganze Entfremdung im Spätkapitalismus! Alles bald Geschichte! Dann wird endlich wieder über den Gartenzaun getauscht: Ziege gegen Schnaps. Dann, ja dann, werden wir, EthnologInnen, nicht mehr Taxi fahren, sondern die Welt retten. Das wird ein Fest!
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Juliane vom Amt

07.02.2012 | 14:47 AllesimReinen
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08.02.2012 | 03:52 weinsztein
Vielleicht ist Juliane eine von sehr vielen überforderten und nicht verbeamteten Mitarbeiterinnen der Sozialämter, denen man eingebläut hat, mit "Zuwendungen" unbedingt sparsam umzugehen, "Einzelschic...
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08.02.2012 | 13:16 AllesimReinen
Der Zusammenhang zwischen Ostberliner Kindergärten und dem Amt ist, dass bei beiden die Regeln der Institution über dem Individuum stehen. Ja, ich finde, dass man auf Kindergärten 'zielen' muss und nicht nur darf, die 3-jährige Kinder drei Minuten (nicht fünf!) nach neun weinend vor einer Glastür stehen lassen und die äußerst deutsche Tugend Unpünktlichkeit mit Ausschluss aus der Gemeinschaft bestrafen. Das kann man natürlich auch gut heißen, aber dann ist man in der DDR. Diese "Mikro-Justiz der Zeit" wie es der gute alte Foucault nennt, ist Teil einer Disziplinierung und somit Teil des gesamtpolitischen Kunstwerks 'Sozialamt'. Die Anweisung zur menschenmissachtenden Empathielosigkeit in deutschen Ämtern betrifft natürlich auch diejenigen, die sie 'ausführen', aber sie lässt auch hier 'Ermessensspielräume'. Ich habe im Amt auch gelegentlich schon 'Menschen' hinter dem Schalter getroffen, die schaffen aber eine rhetorisch klare Differenzierung zwischen sich als Person und vom Staat zu gewährenden Mitteln.
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AllesimReinen
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Kommentare: 14
Logbuch
13:08
antares56 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:07
anna T. hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:04
Red Bavarian hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:56
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:56
Hakan Civelek hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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