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Geräusche, Laute, obwohl Stille herrscht. Es ist das Rauschen Deiner eigenen Gedanken.
Bilder schreiben Geschichten, werden Eins.
Sie erzählen, hören zu, ohne Worte ... nur in Gedanken und im Herzen

Die aufrüttelnden Bilder und in Gedichte gefassten Gedanken einer, die es geschafft hat, mit ihrer Krankheit zu leben...

Die Menschen sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass Alkohol eine Krankheit ist, es Hilfe gibt und es kein aussichtsloser Kampf ist, trocken zu werden und zu bleiben.

Immer mehr Menschen greifen in der heutigen Zeit zum Alkohol, immer mehr Jugendliche wachen im Krankenhaus auf. Oft ist es ein Wettlauf mit dem Tod.
Suchtprävention sollte verstärkt eingesetzt werden, Werbung dafür abgesetzt.

Suchtberatungsstellen und Motivationsstationen, Therapeuten und Angehörige können helfen, einen Weg aus der Sucht zu finden.

Nicht nur Alkohol, sämtliche Drogen und Medikamente zerstören Leben.

Aus Genuss wird Gewöhnung, aus Gewöhnung die Regelmäßigkeit. Die Regelmäßigkeit gleitet in die Abhängigkeit, aus der viele nicht ohne professionelle Hilfe heraus finden.

Nicht leichtsinnig mit Alkohol und Drogen umgehen. Es geht auch ohne! Es lohnt sich mit klarem Kopf durch das Leben zu gehen, ohne Lügen, ohne "Verstecken". Es lohnt sich zu leben, es lohnt sich zu kämpfen!
Schau Dich um, die Welt ist schön...
www.emotionen-wege-aus-der-sucht.de
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"Nicht nur Alkohol, sämtliche Drogen und Medikamente zerstören Leben."
Stimmt nicht. Es ist ihr Missbrauch. Die Verantwortung auf den bösen Alkohol und die Drogen abzuschieben ist sicher kein Weg aus der Sucht. |
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Klar ist es der Missbrauch... ich habe mich wahrscheinlich nicht richtig ausgedrückt. Dieser Missbrauch führt zur Abhängigkeit. Und diese Abhängigkeit, das nicht mehr "Aufhören-können", zerstört Leben.
Ich schiebe die Verantwortung nicht auf den Alkohol und die Drogen, das war nicht meine Absicht. Jeder ist selbst verantwortlich für sein eigenes Leben. Jeder kann selbst entscheiden, ob er Alkohol oder Drogen nehmen möchte, aber jeder sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass eine Abhängigkeit bei regelmässigem Konsum "entstehen kann" - wie gesagt "kann", nicht muss. Diese Entwicklung dauert oft Jahre, doch irgendwann kommt dieser Tag... |
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nun, dann tät ich mal solch mißverständliche sätze wie den
"(...) darauf aufmerksam gemacht werden, dass Alkohol eine Krankheit ist,(...)" umformulieren. |
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Mein Gott rahab, bei Dir gibts nur noch harsche Töne. Es ist doch klar, wie es gemeint ist.
Du könntest Obermaulige Zensorin werden, irgendwo. In der Obrigkeitlich Königlichen Zensurbehörde für alle Eventualitäten und Nichteventualitäten im Justiz- und Alltagsleben. Nervend. |
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Wunderbar weich und unharsch gesprochen, und so wenig zensorisch.
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Zur Sucht zwei Positionen:
1.Suchtprävention gut und schön. Aber Suchtverhalten hat ja nicht nur persönliche, sondern auch gesellschaftliche Ursachen. Suchtprävention ist dann aber nur Symptombekämpfung. 2.Was, wenn Präventivmaßnahmen gar nicht wirklich wirken können, weil Sucht einfach eine rein körperlich bedingte Dysfunktion darstellt? Also einfach eine Krankheit ist und kein persönliches Unvermögen. Dann ist Therapie auch das falsche Rezept, weil vielleicht nur ein paar Transmitterstoffe im Gehirn fehlen. |
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mensch Magda - fängst du jetzt auch mit der anbetung an?
zum thema: alkohol ist nicht die krankheit. alkohol ist das falsche medikament! gegen eine krankheit, die manche nur ganz allgemein als depression fassen können. andere könnten da etwas genauer werden... aber das würde zu harsch ausfallen. |
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Jaja, erklär mir nicht die Welt.
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"Wunderbar weich und unharsch gesprochen, und so wenig zensorisch."
Meine Güte Titta, meinst Du wirklich, es interessiert mich, was Du zu meinen Einlassungen anmerkst? Das ist doch lächerlich. |
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mensch Magda - dir doch nicht! tät ich mich ja nie zu vermessen tun...
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"Meine Güte Titta, meinst Du wirklich, es interessiert mich, was Du zu meinen Einlassungen anmerkst? Das ist doch lächerlich."
Dann würde ich vorschlagen, nicht immer das Gegenteil zu beweisen. |
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"dir doch nicht! tät ich mich ja nie zu vermessen tun..."
doofe Nuss. :-))))))))))))))))) |
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Angenehm. Titta.
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Brüll, kreisch, toller Dialog hier.
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Deswegen ließt man doch Freitag-Online, oder? :-))))
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vielen Dank Magda ... :-)
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sorry, Alkoholabhängigkeit.... ich wusste nicht, dass hier eine "Wortklauberei" statt finden würde ....
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1. Suchtverhalten ist NUR persönlich! Die Gesellschaft kann mich zwar dazu verleiten, Alkohol zu trinken, aber trinken muss ich selber. Ich entscheide darüber, nicht die Gesellschaft.
2.".. weil Sucht einfach eine rein körperlich bedingte Dysfunktion darstellt? " Sucht ist nicht eine rein körperlich bedingte Dysfunktion, sondern vorwiegend eine seelische... Präventivmaßnahmen können wirken, wenn man sie früh genug einsetzt, z.B. in Schulen, bevor sich die Jugendlichen über Alkohol und Drogen zu viele Gedanken machen und sie ausprobieren. Wobei auch keiner etwas dagegen hat. Jeder Jugendliche wird, der eine mehr und der andere weniger, früher oder später, Kontakt zu Alkohol und/oder Drogen suchen. "Genusstrinken" ist kein Verbrechen. Falls diese Jugendliche sich aber an die Zeit der Suchtprävention, die in ihrer Schule stattgefunden hat, erinnern, wird manch einer darüber nachdenken, und vielleicht nach ein oder zwei Gläsern aufhören zu trinken. Demnach hätte diese Präventionsveranstaltung einen Wert gehabt. |
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"Sucht ist nicht eine rein körperlich bedingte Dysfunktion, sondern vorwiegend eine seelische..."
Seelisch ist ein theologischer Begriff, von daher würde ich in dem Zusammenhang von psychisch sprechen wollen. Sucht als psychische Dysfunktion? Wieso Dysfunktion? Menschheitsgeschichte ist Suchtgeschichte. Also scheint doch Sucht genuin zum Menschen zu gehören, daher eher Funktion als Dysfunktion. Wenn man es schon so sehen will. Möchte nicht wissen, wie in 200 Jahren über derlei "medizinische" Erkenntnisse geschmunzelt wird. "Präventivmaßnahmen können wirken, wenn man sie früh genug einsetzt," Der Wirkungsgrad von Präventivmaßnahmen läßt sich empirisch nur äußerst schwierig eruieren, von daher sind Aussagen darüber immer zwiespältig. Genau das gleiche gilt für Therapieformen. Die sind auch immer nur zu einem gewissen Grad erfolgreich. Eine der besten Präventivmaßnahmen kann auch ein mordsmäßiger Kater sein, oder die Peinlichkeiten, die einem im Suff widerfahren sind. Menschen reagieren halt auch dabei ganz unterschiedlich. Es gibt auch Jugendliche, die erst durch sog. Suchtaufklärung neugierig auf solche Erfahrungen werden. Tut mir leid, ist halt so. |
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Die Fotos empfinde ich als unspezifisch. Man sieht ihnen das Thema nicht an. Zudem sind sie 'schön', 'artistisch' und dokumentieren gar nichts, vor allem kein Leiden, kein Elend. - Das Schwarzweiße betont das doppelt.
Selbst den Satz "Schau Dich um, die Welt ist schön..." sehe ich nicht in den Bildern, die eine unschöne Welt beschönigen. |
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"Es lohnt sich mit klarem Kopf durch das Leben zu gehen..."
Ich frag mich, ob das nicht vielleicht den Anfang von Suchtverhalten eher begünstigt als verhindert. |
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Sehr geehrter ter Linde,
ist es nicht gerade die Ästhetik der Sucht, absinthschwanger oder scharfnäsig nach Kokain, die aus den Bildern spricht? In den Kommentaren oben kommt es ja gerade zum Ausdruck: „gesellschaftliche Ursachen. Suchtprävention ist dann aber nur Symptombekämpfung“ lädt geradezu ein, die Ästhetik zu genießen und ansonsten bestenfalls homöopathisch zu intervenieren, auf dass das gesellschaftliche Engagement nicht an der Gesundung des Süchtigen scheitere. Was für eine Perversion! |
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mind. einmal "gerade" streichen, aber nur des Stils wegen.
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schrieb am
24.07.2010 um 23:20
Die Aufforderungen im Blog "Es lohnt, es lohnt, es lohnt" sind ja gerade die Nicht-Erfahrungen, vor denen man in eine 'andere' Welt flüchtet. In der gesagten Fülle scheint mir das zudem die Abwehr des auch wahrgenommenen Unschönen.
Um es mit den Fotos nochmal zu sagen, das Titelfoto könnte auch heißen "Die Würde des Berbers" und das letzte Foto könnte "Sehnsucht" in jedem Kontext heißen oder "Freiheit", oder "Ausblick". Das hat alles keinen Grund. Finde ich. |
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schrieb am
24.07.2010 um 23:28
"Jeder ist selbst verantwortlich für sein eigenes Leben."
Ich habe das nicht gesprochen. Gute Nacht, die Emotionen. |
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schrieb am
24.07.2010 um 23:47
Gute Frage!
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schrieb am
24.07.2010 um 23:48
ich meinte die Frage Tittas
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Woher weiß ich denn, wann mein Kopf klar ist und wann nicht?
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Das ist noch so eine Frage, die sich bei dem Satz erhebt.
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begünstigt! definitiv. und daran merke ich dann auch, ob mein kopf klar ist: ob ich sehnsucht nach nebel habe.
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schrieb am
25.07.2010 um 01:16
@Titta: Meinst Du, dass ein klarer Kopf in dieser miesen Welt fast zwangsläufig zu Depressionen und in der Folge zur Sucht führt?
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@leif miles
die frage geht zwar nicht an mich, aber ich sag's mal trotzdem: ja. also nicht zwangsläufig zu depressionen, aber zumindest zu einer diskrepanz von erwartung und erfüllung. damit kommt natürlich jede(r) anders zurecht, aber zumindest was die exogene depression angeht, sehe ich da beste voraussetzungen. wobei ich mich nur auf den "klaren kopf" beziehe, nicht auf eine "miese welt". |
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schrieb am
25.07.2010 um 01:28
Was ist Nebel?
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das kann variieren. manchmal ist es ein schleier, der die scharfen kanten schleift. dann wieder ist es ein vergessen für den moment. so oder so sehe ich nebel als weichmacher, sichtbehinderung, watte, kein sichtflug mehr möglich, landung nur mit hilfe der geräte.
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ich meinte die abgesoffenen glugg-glugg [Kommentieren] [Kommentar bewerten] [Kommentar melden] ed2murrow schrieb am 24.07.2010 um 23:27 @ rahab womit Sie sich definitiv als befangen outen. >> Es gibt Alkoholgenuss und Alkoholismus und letzterer ist auf die Dauer gar nicht lustig. Was nicht dagegen spricht, sich einmal voellig zu besaufen, zum Beispiel in der HU. |
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Einst suchte jemand, der es nun endlich wissen wollte, einen berühmten Weisen auf. Er sagte: »Wenn Du lügst, werde ich Dich mit meinem Schwert erschlagen. Sprichst Du aber die Wahrheit, werde ich Dich mit Gift töten.«
Was wohl der Weise antwortete, der vorhatte, am Leben zu bleiben? |
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sich einmal voellig zu besaufen, zum Beispiel in der HU. >> Es gibt Orte, die dazu einladen, auch Kunstvereine oder die IFA-Gallerie, jedenfalls frueher und ganz weit weg. Wo eine gewissermassen sokratische Stimmung herrscht. |
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Was wohl der Weise antwortete, der vorhatte, am Leben zu bleiben? >> Was soll denn das? |
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ist das eine typ-frage? schnell=schwert, ohne chance? gift=langsam, hoffnung bleibt?
was hat der weise gesagt? |
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@fritz teich
besaufen kann man sich natürlich überall und mit jedermann, mehr aber noch steht doch die antwort: warum! oder meinten sie das? |
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(kay.kloetzer schrieb am 25.07.2010 um 01:43)
was hat der weise gesagt?»Du wirst mich mit dem Schwert erschlagen.« |
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okay. wäre ich natürlich noch lieber selbst drauf gekommen. ein wunderbares rätsel!
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schrieb am
25.07.2010 um 02:17
Ich habe es auch verstanden.
Na dann, gute Nacht! |
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Ich liebe solche Rätsel, liebe kay.kloetzer. Meine Frage weiter oben weist ja auch in diese Richtung, wobei ich sie durchaus ernstmeine und die Antwort leider selbst nicht kenne, wiewohl sie mich schon geraume Zeit beschäftigt.
Bevor ich mich nun aber zur Nacht verabsentiere — mögen Sie Tango? Wenn ja, habe ich hier noch etwas, bedauerlicherweise nicht in der Tube auffindbar, Sie brauchen aber auch hier nur auf 'play' zu drücken im Fensterchen: Ya Vuelvo (vom großen Roberto Goyeneche). Geruhsame Nacht, meine Damen! |
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"@Titta: Meinst Du, dass ein klarer Kopf in dieser miesen Welt fast zwangsläufig zu Depressionen und in der Folge zur Sucht führt?"
Für mich ist die Frage eher, wie man die Welt denn betrachtet, aus welcher Perspektive heraus. Ist die Welt mies? Aus bestimmten Perspektiven heraus betrachtet, sicher ja. Aber habe ich mich nicht auch um einen anderen Blick, um andere Perspektiven zu bemühen, um zu einer ausgewogeneren Wahrnehmung und damit zu anderen Wertungen zu gelangen? Die Welt ist nicht mies, aus meiner individuellen Betrachtung heraus, allerdings gibt es genügend miese Momente und Ereignisse, mit denen wir uns als Menschen auseinandersetzen und fertigwerden müssen. Wie aber geht man "angemessen", also mit dem richtigen Maß, mit diesen Situationen um? |
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schrieb am
25.07.2010 um 13:46
@kay.kloetzer: Du kennst doch sicher das Experiment zur Realitätsnähe (klarer Kopf?) Depressiver: Zwei Probandengruppen, eine depressiv, die andere "normal". Ein Lichtschalter, den beide Gruppen bedienen sollen und ein An-und Ausgehen des Lichts, das über einen Zufallsgenerator gesteuert wird. Im Gegensatz zu den "Normalos" erkennen die Depressiven keinen Zusammenhang zwischen ihrer Betätigung des Schalters und dem An-und Aus des Lichts...
Fazit: Realität ist nur aushaltbar, wenn der Kopf 'vernebelt' ist. Die einen nehmen illegale Drogen, andere 'vernebeln' sich in Arbeit, Anerkennung...;-) |
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schrieb am
25.07.2010 um 14:04
@ Titta
Deine Formulierung "Ist die Welt mies? Aus bestimmten Perspektiven heraus betrachtet, sicher ja" und die dann folgende Aufforderung, doch einfach die Perspektive zu wechseln, mag für manche selbstverursachte Situation zutreffen. In welcher Hinsicht 'die Welt mies' ist, ist aber auch ziemlich genau (wegen mir wissenschaftlich) feststellbar, mit Anspruch auf Objektivität. So kann man etwa eine objetivierende Interpretation der oben gegebenen Fotos vornehmen, sie historisch und thematisch und aesthetisch einordnen, um mehr und richtigeres als eine individuelle Perspektive zu finden. Gerade die Infos der Fotographin zu ihren Bildern sind ja auch bloß subjektiv, die Fotos führen in der Rezeption ein Eigenleben. Letztlich - und in Analogie der Betrachtung von Real World - ist mit einem einzigen Mangel ein Kunstwerk gescheitert, als Ganzes. - Wie eben sieht es dann mit der Welt aus? |
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@walter ter linde
Danke für die Hinzufügung. Natürlich gibt es neben der persönlichen, subjektiven Perspektive auch die historischen und sozialen Umstände, die die jeweilige subjektive Perspektive beeinflussen. Ob diese historischen wie sozialen Umstände aber objektivierbar sind, trotz angewandter wissenschaftlicher Methoden, bleibt die Frage. Man vgl. etwa nur die Geschichtswissenschaft, die hauptsächlich ja Herrschaftsgeschichte beschreibt. Deutungshoheit heißt nicht ohne Grund so. |
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@walter
Fotos zu unspezifisch... zu schön ... kein Leiden... kein Elend....??? Dann solltest Du den ganzen Bildband anschauen, vielleicht änderst Du Deine Meinung??? :-) "Selbst den Satz "Schau Dich um, die Welt ist schön..." sehe ich nicht in den Bildern, die eine unschöne Welt beschönigen." Auch hier gilt: schau Dir den ganzen Bildband an. Ich konnte und wollte hier nicht alle 55/60 Fotos einstellen... :-) |
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@Titta
auch hier kann ich nur sagen, wie ich es schon bei Walter kommentierte, dass Du Dir diese Fragen nicht hättest stellen müssen, wenn Du den ganzen Bildband gelesen bzw. angeschaut hättest. |
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@walter
"Die Aufforderungen im Blog "Es lohnt, es lohnt, es lohnt" sind ja gerade die Nicht-Erfahrungen, vor denen man in eine 'andere' Welt flüchtet" Ihre Worte triefen vor Unwissenheit. Sie scheinen noch keine Erfahrung mit Alkoholikern gemacht zu haben. Sie sind bestimmt auch einer von vielen, der mit den Fingern auf den Penner, der auf dem Boden liegt, zeigt, die leere Flasche neben ihm, kopfschüttelnd, unverständlich sagend: Das ist nur ein Penner, ein Säufer. Es sind nicht die "Nicht-Erfahrungen", vor denen man in eine andere Welt flüchtet, es sind die "Erfahrungen", die schlechten Erfahrungen, die man gemacht hat, und man sich einfach nicht weiter zu helfen weiss, als zur Flasche zu greifen, um wenigstens für eine kurze Zeit vergessen zu können... für eine kurze Zeit dem klaren Verstand zu entfliehen. |
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@walter
stimmt, ich habe das gesagt und dazu stehe ich auch. |
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@j-ap
trink mal eine Flasche Wodka in kurzer Zeit, ich denke, dann weisst Du, ob Dein Kopf noch klar ist, oder nicht... :-) |
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@Fritz
"Es gibt Alkoholgenuss und Alkoholismus und letzterer ist auf die Dauer gar nicht lustig. Was nicht dagegen spricht, sich einmal voellig zu besaufen, zum Beispiel in der HU." Dem stimme ich voll und ganz zu. Danke! |
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@ Titta
"Die Welt ist nicht mies, aus meiner individuellen Betrachtung heraus, allerdings gibt es genügend miese Momente und Ereignisse, mit denen wir uns als Menschen auseinandersetzen und fertigwerden müssen. Wie aber geht man "angemessen", also mit dem richtigen Maß, mit diesen Situationen um?" Deiner Betrachtungsweise kann ich nur zustimmen. Deine Frage dagegen, ist schwer zu beantworten. Es kommt immer auf den einzelnen Typ Mensch an. Manche sind stark, optimistisch und meistern einfach jede Herausforderung mit ihrem Willen, ihrem Ehrgeiz, andere dagegen suchen sich Hilfmittel, wie z.B. den Alkohol, um mit schwierigen Situationen fertig zu werden, wobei sie damit nicht die Situation meistern, sondern sie nur wegschieben, vertagen. Am nächsten Morgen stehen sie vor dem gleichen Problem. Was nun? Wieder trinken, um der Realität nicht ins Gesicht sehen zu müssen? |
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schrieb am
25.07.2010 um 18:00
@ Emotionen
Sie argumentieren mit einer Unterstellung gegen mich. Und Ihr Einwurf, den ganzen Bildband zu schauen, trifft ja nicht. Siehe mein Argument. Sie sagen im Prinzip: Siehste das nicht? Nein. Dann guck doch! Seh nix. Dann guck doch alles!!! |
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@Walter
bevor ich meinen Mund aufmache, wenn ich etwas nicht verstehe, denke ich gut darüber nach, ob ich ihn überhaupt aufmachen soll... :-) |
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schrieb am
25.07.2010 um 18:36
Sie sind für mich so etwas wie eine hysterische schreiende Mutter, die vom Kinde belobigt werden will.
Und damit lasse ich es bewenden. Auf Wiedersehen. Aber nur vielleicht. |
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Deine unten stehende Aussage "Prost" bestätigt mir nur, dass Du vom Thema Sucht überhaupt keine Ahnung hast.
Hysterisch bin ich nicht, vom schreien halte ich auch nichts. Und ich weiss, von was ich rede. Ich bin Betroffene, ich habe die Hölle auf Erden erlebt. Ich weiss, was Angst ist, ich weiss, was mit diesem Mann auf dem Bild passiert ist, ich weiss, was Abhängigkeit und was Co-Abhängigkeit ist. Ich weiss auch, wie schwer es ist, davon los zu kommen. Deshalb gehe ich in Schulen in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, besuche "Kinder", um sie auf die Gefahren von Sucht aufmerksam zu machen. Wenn sich nur ein einziger Schüler an diese Suchtprävention erinnert und die Finger von Suchtmitteln lässt, habe ich bereits gewonnen. Du kannst mich nicht beleidigen, denn Du weisst anscheinend wirklich nicht, wie ernst dieses Thema ist. |
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@Emotionen
"Manche sind stark, optimistisch und meistern einfach jede Herausforderung mit ihrem Willen, ihrem Ehrgeiz, andere dagegen suchen sich Hilfmittel, wie z.B. den Alkohol, um mit schwierigen Situationen fertig zu werden" Das zB finde ich viel zu einseitig, viel zu schwarz weiß gedacht. Es gibt ihn einfach nicht, den starken im Gegensatz zum schwachen Menschen. Jeder Mensch ist schwach und stark in jeweils unterschiedlichen Situationen. Und jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens deformiert durch Umstände, Verhältnisse, Personen, für die er oftmals nicht verantworlich zu machen ist, für die er keine Verantwortung trägt. Soll ich ihm das persönlich ankreiden? Aber tue ich das nicht, indem ich ihn als schwachen Suchtkranken typisiere? Wie geht unsere leistungsorientierte Gesellschaft mit Schwächen um, mit Versagen? Eine Gesellschaft, die damit nicht fertig wird, die dafür keine Konzepte, keine Lebensentwürfe hat, was für eine Gesellschaft ist das? |
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@Titta
dass jeder Mensch schwach und stark in jeweils unterschiedlichen Situationen ist, stimmt. Aber das hat nichts mit dem zu tun, was ich sagte. Ich hatte gesagt, dass die "starken" es ohne Alkohol schaffen und die "schwachen" nicht. Das mit dem "schwarz-weiss" gedacht stimmt schon... es gibt nur zwei Arten, diejenigen die trinken und diejenigen, die nicht trinken, diejenigen, die vom Genuss in die Abhängigkeit geraten, sprich Alkoholiker werden, und diejenigen, die weiterhin genüsslich ihren Alkohol schlürfen können. Das hat auch nichts mit "persönlich-ankreiden" zu tun. Schwach und stark bezieht sich hier nur auf den Alkohol. |
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stimmt, alkohol gibt es stark und schwach...
für menschen hätte ich "stark" und "schwach" gern etwas über die volumen-prozente von vergorenem/gebrannten hinaus definiert! |
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Ich nehme an, das wird man dir dann schon sagen...
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Woher weiß ich denn, wann mein Kopf klar ist und wann nicht?
-> Das wird einem dann wohl rechtzeitig gesagt...! oder? |
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kopf sucht nebel
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Im Prinzip ja. Nur dass populistische Schwarz-Weiß-MalerInnen und Verbots-Propagandisten auch die Kultur zerstören, in der wir mit den Rauschmitteln umgehen, z. B. das Mondäne der Raucher und die Solidarität der Stammtisch-Trinker. Sagt jedenfalls Robert Phaller in der Schweizer WOZ:
www.woz.ch/artikel/2010/nr28/kultur/19544.html |
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meinte es nicht pupolistisch (dank an sachichma für dies neue wort!), auch nicht gesundheits-apostolisch...
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Sich an dieses Thema ranzutrauen
- und das in dieser kritischen und polykompetenten Community (!) - das allein finde ich schon so klasse. Die Fotos (Amateure sind die, die etwas aus eigenem, kreativen Antrieb tun - im Gegensatz zu den handwerklich perfekten und manchmal steril korrekten Profis) passen auch gut und mir gefällt dein gefühlvoller Stil. Mit Emotionen eben, und die sind eine zentrale Ursache für die Sucht. Wie gehe ich mit Gefühlen um, zum Beispiel Liebeskummer, Zurückweisung, Minderwertigkeitskomplexen, Ängsten, seelischem Schmerz. Gefühle entziehen sich dem kritisch bewertenden Auge und sind einfach da. |
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Das ist mir irgendwie zu gefühlig. Grund für Abstürze ist auch der Verlust von kultureller Umgebung im Genuss, wie eben der eleganten und glamourösen Welt der Raucher, die Selbstverständlichkeit des geselligen Feierabend-Bierchens ...
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okay hadie,
werd versuchen mich in deine Sichtweise einzufühlen. Ja, der "Verlust von kultureller Umgebung im Genuss", das sind mal knallharte Fakten, ich werde versuchen, das rein verstandesmäßig zu erfassen. :O |
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Bis jetzt lautet die Botschaft der Autorin nur: "Ach der arme Suffkopp, muss da in Schwarz-Weiß in der Gosse rumliegen! Seht Ihr Kinder, so werdet Ihr auch enden, wenn Ihr nicht ..."
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okay hadie,
aber eigentlich wollte ich jetzt auch deine Sichtweise der Suffkopp-Sachlage verstehen lernen. |
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um's mal etwas anders zu versuchen...
für "Verlust von kultureller Umgebung im Genuss" wären die indianer ein gutes beispiel |
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...und Indianer kennen bekanntlich keinen Schmerz - also haben die auch keine Gefühle...?
Verstehe...:O |
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Das Problem "der Indianer" war ja, dass Alkoholgenuss bei ihnen nicht kulturell verankert war, deshalb hat es sie so schlimm erwischt. "Der Orientale" (um einmal bei archaischen Gruppenbezeichnungen zu bleiben) kann wieder mit anderen Rauschmitteln umgehen und dafür weniger mit Alkohol, verbietet also das Gefährlichste usw.
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"kulturelle(r) Umgebung im Genuss" ist ja wohl nicht nur das rauchzimmer für die herren und das boudoir für die damen, oder?
und, noch zu den indianern: zum genuss dessen, was bei ihnen kulturell verankert war, kamen die in der konfrontation mit dem weißen mann auch nicht mehr. |
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Dann würde es helfen, wenn ich nur die Rauschmittel nutze, für die ich kulturell und genetisch prädestiniert bin.
In meinem Fall Eierlikör. Aber das erklärt immer noch nicht das Phänomen der Sucht, das Suchtverhalten, das Nicht-Aufhören-Können, die Selbstzerstörung. Ich beharre auf dahinter steckende emotionaleund seelische Problemen, einer latenten Verzweiflung (unter der auch die Indianer litten) die anders nicht zu lösen zu sein schien. Mit dem Eierlikör höre ich übrigens auf, wenn mir schlecht wird und kann ihn dann monatelang nicht mehr sehen und riechen. |
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Das mit dem Eierlikör lässt ja tief blicken. Wobei nicht alle Indianer immer verzweifelt waren. Seume besang sogar den "Edlen Wilden":
Ruhig lächelnd sagte der Hurone: »Seht, ihr fremden, klugen, weißen Leute, seht, wir Wilden sind doch beßre Menschen!« und er schlug sich seitwärts in die Büsche. |
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"Dann würde es helfen, wenn ich nur die Rauschmittel nutze, für die ich kulturell und genetisch prädestiniert bin.
In meinem Fall Eierlikör." :-))) Ziegeneierlikör, erhältlich unter dem Namen Zickenlikör, ist dabei besonders zu empfehlen. So lecker, daß das Aufhören wirklich schwerfällt. Passenderweise deshalb nur in kleinen Flaschen lieferbar. "Ich beharre auf dahinter steckende emotionale und seelische Problemen" "2.Was, wenn Präventivmaßnahmen gar nicht wirklich wirken können, weil Sucht einfach eine rein körperlich bedingte Dysfunktion darstellt? Also einfach eine Krankheit ist und kein persönliches Unvermögen. Dann ist Therapie auch das falsche Rezept, weil vielleicht nur ein paar Transmitterstoffe im Gehirn fehlen." Eine Generation von Eltern wurde wg. ihrer bettnässenden Kinder zum Therapeuten geschickt, weil das Bettnässen auf familiäre Probleme zurückgeführt wurde. Heute weiß man, daß das Bettnässen auf einen fehlenden Transmitterstoff bei einem biochemischen Prozeß im Gehirn zurückzuführen ist. Also ein Medikament das Symptom behebt, wenn der Körper nicht in der Lage ist, dieses selbst herzustellen. Eltern müssen sich also nicht mehr mit der Frage martern, was in ihrer Familie möglicherweise nicht in Ordnung ist. Und andersherum: gibt es diesen Idealzustand überhaupt? Eine Familie, in der alles in Ordnung ist? Die dann auch noch als Maßstab genommen wird. Was die Frage erhebt, ob nicht vielleicht auch Sucht als der Normalzustand begriffen werden sollte. |
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Apropos »Genuß«, wo wir schon dabei sind:
Der Genuß ist das überschießende Moment, das die bürgerliche Gesellschaft als Versprechen und Verheißung ausgab und doch nie erfüllen konnte. Genuß ist sowohl radikalindividuelle Angelegenheit als auch der Augenblick, in dem der Einzelne über seine bloße gesellschaftliche Funktion hinausgreift, sich jeder Verwertung, jeder Zurichtung und jeder Unterwerfung unter einen abstrakten Nutzen entzieht und alle zusammen negiert. Der Genuß ist eine Konstituante der Existenz. Die Tugendwächter aller Couleur bekämpfen daher folgerichtig jede Form des Genusses als unerhörte Dissidenz, als Abfall vom Gemeinsamen, als unbotmäßiges Ausscheren aus dem Kollektiv, nicht zuletzt auch als Degeneration und Denaturierung: Versteht man erst, daß Reaktion und Restauration nichts anderes sind als der Versuch, die gesellschaftlichen Verhältnisse, also die »zweite Natur«, zur ersten, nämlich zur Eigenschaft von Blut, Boden und Rasse, nicht nur ideologisch umzulügen, sondern durch kollektive Praxis bis zur Ununterscheidbarkeit sich anzuverwandeln, dann weiß man, was davon zu halten ist, wenn ein Verbot wieder einmal mit 'natürlicher' Notwendigkeit begründet wird. |
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@Lee Berthine
vielen Dank für Deine tolle Unterstützung. Die kann ich hier in dieser, ich zitiere: kritischen und polykompetenten Community," Zitat Ende, sehr gut gebrauchen... :-) Ja, auch das hast Du richtig erkannt, mit Emotionen... genau diese Emotionen sind eine Ursache für die Sucht! Du hast auch ein paar sehr gute Beispiele genannt: Liebeskummer, Zurückweisung usw... dazu kommt auch "kein Selbstwertgefühl" haben, Gewalt, Hass... Es gibt unendlich viele Gründe, jeder Mensch hat andere und oft doch die gleichen Gründe.... |
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@hadie
es hat auch viel mit Gefühl zu tun. Ich habe nicht nur Einen weinen sehen... |
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@hadie
"Bis jetzt lautet die Botschaft der Autorin nur: "Ach der arme Suffkopp, muss da in Schwarz-Weiß in der Gosse rumliegen! Seht Ihr Kinder, so werdet Ihr auch enden, wenn Ihr nicht ..." Jeder, der etwas mit Alkoholikern zu tun hat, sei es Betroffener, Angehöriger, Co-Abhängiger, Therapeut... kann meine Botschaft deuten. Nur Unwissende wie Du kann so einen Schrott schreiben. Der arme Suffkopp muss nicht, weder in Farbe noch in schwarz-weiss in der Gosse rumliegen. Er hat sich selbst dorthin gebracht, es sieht auch nicht aus, als ob er etwas dagegen tun würde. Er scheint in seiner Schule keine Suchtprävention gehabt zu haben ... damals waren wir noch nicht so weit, damals war es ja auch noch nicht als Krankheit anerkannt worden? (ich kann jetzt nicht das genaue Datum sagen, also nagelt mich nicht damit fest) Zitat: Seht Ihr Kinder, so werdet Ihr auch enden, wenn Ihr nicht ..." Du ziehst die Sache ins Lächerliche, dabei ist es blutiger Ernst. Schau Dir mal das Video "Warum Mami" an: www.amateur-fotografin-ulm.de/emotionen/video.htm |
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@Lee Berthine
"Aber das erklärt immer noch nicht das Phänomen der Sucht, das Suchtverhalten, das Nicht-Aufhören-Können, die Selbstzerstörung. Ich beharre auf dahinter steckende emotionaleund seelische Problemen, einer latenten Verzweiflung (unter der auch die Indianer litten) die anders nicht zu lösen zu sein schien." Genau so ist es!!! |
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@Lee Berthine
"Aber das erklärt immer noch nicht das Phänomen der Sucht, das Suchtverhalten, das Nicht-Aufhören-Können, die Selbstzerstörung. Ich beharre auf dahinter steckende emotionaleund seelische Problemen, einer latenten Verzweiflung (unter der auch die Indianer litten) die anders nicht zu lösen zu sein schien." Genau so ist es!!! |
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@Lee Berthine
"Aber das erklärt immer noch nicht das Phänomen der Sucht, das Suchtverhalten, das Nicht-Aufhören-Können, die Selbstzerstörung. Ich beharre auf dahinter steckende emotionaleund seelische Problemen, einer latenten Verzweiflung (unter der auch die Indianer litten) die anders nicht zu lösen zu sein schien." Genau so ist es!!! |
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schrieb am
25.07.2010 um 18:32
Hadie!
Ich bin bei Dir. |
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Es ist gut, dass du differenzierst, Titta, denn mein Beharren ist tatsächlich etwas einseitig.
Es gibt also auch Dysfunktionen und angeborenes Bettnässen durch fehlende Transmitter, ebenso wie ja auch das ADS eine genetische Ursache haben kann. Darüberhinaus mag der Mensch a priori zur Abhängigkeit neigen - er ist nun mal nicht per se autark. Dennoch bitte ich die möglichen seelischen Ursachen für eine Sucht - und ich meine die starke Sucht mit selbstzerstörerischem Charakter - ebenfalls zur Kenntnis zu nehmen. Danke. |
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@Emotionen
Freut mich, dass du dich über meinen Beitrag gefreut hast, kam von Herzen. |
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@Lee Berthine
ja, sogar sehr... dass er von Herzen kam, habe ich gespürt... :-) |
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"Jeder, der etwas mit Alkoholikern zu tun hat, sei es Betroffener, Angehöriger, Co-Abhängiger, Therapeut... kann meine Botschaft deuten."
... hat erst mal eine eingeschränkte Perspektive aufgrund der eigenen Betroffenheit. Beharrung hat darüber hinaus keine Beweiskraft. "genau diese Emotionen sind eine Ursache für die Sucht! Du hast auch ein paar sehr gute Beispiele genannt: Liebeskummer, Zurückweisung usw... dazu kommt auch "kein Selbstwertgefühl" haben, Gewalt, Hass... Es gibt unendlich viele Gründe, jeder Mensch hat andere und oft doch die gleichen Gründe...." Wenn diese Emotionen die Ursache sind, müßten alle, die von derlei Emotionen betroffen sind, auch entsprechend Suchtbetroffene werden. Werden sie aber nicht. Der Anlaß für das Auftreten eines Suchtverhaltens ist zudem zu unterscheiden von dessen Ursache und nicht mit dieser gleichzusetzen. "Der arme Suffkopp muss nicht, weder in Farbe noch in schwarz-weiss in der Gosse rumliegen. Er hat sich selbst dorthin gebracht, es sieht auch nicht aus, als ob er etwas dagegen tun würde." Verharmlost dies nicht die gesellschaftlichen Umstände, für die der Einzelne nur sehr bedingt verantwortlich gemacht werden kann? Wenn jemand zB aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen Traumata erleidet und dadurch zu Suchtmitteln greift, ist die Sucht da allein persönliches Versagen? Und wieso ist überhaupt Sucht persönliches Versagen? Vielleicht ist Sucht nur ein "natürliches" Verhalten auf gewisse äußere Umstände. Wer will da aufgrund welcher Erkenntnisse jeweils genau die Grenzen ziehen? Sucht als latente Verzweiflung. Geht Leben eigentlich überhaupt ohne latente Verzweiflung? Nur mal so gefragt. |
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@Titta
Wenn jemand hartnäckig darauf besteht, mich misszuverstehen oder auch -misszuinterpretieren, und meine Versuche, auf ihn einzugehen, nicht respektiert, bin ich nicht mehr nur latent verzweifelt, sondern werde allmählich ärgerlich. Jedoch greife ich zu keinerlei Seelentröstern sondern erkenne: es hat keinen Zweck, an dieser Stelle weiter zu argumentieren. |
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schrieb am
25.07.2010 um 20:42
wie wäre es,
sucht als den meisten "psych. störungen" zugrundeliegendes anzuerkennen, diagnostiziert oder nicht, egal, "eifersucht", "sehnsucht" usw und all diesen süchten wiederum ursächlich die von geburt an übergeholfene sicht von "bedürfnis nach" als "erlebter mangel",den es auszugleichen gälte anzusehen? damit bleibt substanzabhängigkeit sucht wie aber auch zahllose weitere abhängigkeiten, in die sich menschen zielsicher stürzen (was dann oft als selbstschädigendes verhalten benannt wird, abgrenzend zum selbstzerstörenden, was zb sich suchtartig aufschlitzen, sich suchtartig um die ecke bringen "wollen", suchtartige direkte schädigung des körpers mit trinken von waschmittellösungen bzw bevorzugte ich nagellackentferner,da ich nichts zu entfernen hatte je außer mich selbst usw) ... im grunde hockt überall ein angeblicher "mangel" , etwas ,was eben fehlen soll, ob dem so ist oder nicht,egal... in der sicht : ich brauche... ich verspüre das bedürfnis zu... als "mangel" (bewertung)erscheinung wundert es nicht, daß mängel eben mit "substanzen" (und sei es mit zweimonatsbeziehungen in direkter abfolge=verliebtsein=ausschüttung aller möglichen substanzen, nach der eben süchtig -eigenproduktion, die sich anlässe sucht...)... es gibt diese untersuchungen+statistische erhebungen+...usw richtung "genetisch bedingtem suchtverhalten", was dort bedeutet, daß eine anlage weitergegeben werden soll, die eben aktiviert werden kann über entsprechende umstände oder nicht, wenns ganz "rosig" kommt im leben... ;-) aber mag dies heißen, was es will, ein mögliches aktivierungsmoment wäre dann ebenfalls nur wieder das "wahrnehmen eines mangels" ... sucht als reaktion auf umstände? ein starkes bedürfnis nach kommunikation=aufmerksamkeitssucht, als wäre die suche nach kommunikationspartnern, vielleicht eine drängende ein mangel an erlebter aufmerksamkeit, die solch suchende/r antreiben solle... (es hinkt, ich weiß...) "suchtprävention" hieße in dieser art, den kids erstmal irgendwie klarzumachen, daß sie nicht lauter kleine "mängelwesen" sind und später große mangelhafte sein werden, wobei sich das,worans dann mangeln mag vielleicht verschiebt, vielleicht auch gleichbleibt...mangel an "liebe" und "aufmerksamkeit" und "gefühlswärme" und...und...und... |
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@Lee Berthine
??? Das ging doch an Emotionen. Was ich an deiner Position nur nicht verstehen kann, ist das Beharren auf etwas, das zwar allgemeiner Konsens, aber eben wissenschaftlich nicht eindeutig bewiesen ist. |
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@ Titta
" ??? Das ging doch an Emotionen " Tja, ich f ü h l e mich aber trotzdem angesprochen, da es inhaltlich zitierte, was auch ich meinte. |
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@Titta
"Wenn diese Emotionen die Ursache sind, müßten alle, die von derlei Emotionen betroffen sind, auch entsprechend Suchtbetroffene werden. Werden sie aber nicht." WEIL DIEJENIGEN STARK SIND! Außer dem habe ich geschrieben: "genau diese Emotionen sind EINE Ursache für die Sucht!" EINE von vielen möglichen... nicht DIE Ursache! "Der Anlaß für das Auftreten eines Suchtverhaltens ist zudem zu unterscheiden von dessen Ursache und nicht mit dieser gleichzusetzen." Auch das sehe ich nicht so. Es ist schließlich und endlich egal, ob es einen Anlass oder eine Ursache ist. Anlass ist in diesem Fall Ursache. Es ist noch nicht wissenschaftlich erwiesen, was genau die Ursache für eine Abhängigkeit ist, obwohl manche von "Vererbung" sprechen. Wenn Vater oder Mutter süchtig waren, werden die Kinder voraussichtlich auch süchtig, muss nicht sein, kommt jedoch vermehrt vor. "Und wieso ist überhaupt Sucht persönliches Versagen? Vielleicht ist Sucht nur ein "natürliches" Verhalten auf gewisse äußere Umstände. Wer will da aufgrund welcher Erkenntnisse jeweils genau die Grenzen ziehen?" Ich habe n i e behauptet, dass Sucht ein persönliches Versagen ist. Ich habe keine Ahnung, warum hier alles verdreht wird? |
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@Lee Berthine
auch hier stimme ich mit Dir überein. Es hat keinen Wert, einen Haufen Ignoranten (nicht böse gemeint) klar machen zu wollen, dass Suchtprävention das "A und O" ist, dass junge Menschen, zum Teil bereits 11jährige, mehr und mehr zu Alkohol greifen, mehr und mehr in Kliniken aufwachen oder gar nicht mehr aufwachen. Dass dringend etwas dagegen getan werden muss, damit diese Jugendliche nicht in die Abhängigkeit geraten und ihr Leben dadurch kaputt machen, aus welchem Grunde auch immer. In diesen ganzen Kommentaren spiegelt sich nur Unwissenheit und "nicht-wissen-wollen" wider. Somit werde ich auch nicht weiter versuchen, Euch die Augen aufzumachen. Lauft weiter mit Euren Scheuklappen herum, versteckt Euch hinter der "normal-trinkenden-Gesellschaft" und lasst die Säufer weiter trinken und weiter sterben. Es geht Euch ja nichts an. Also lebt weiterhin in Eurer Welt und prostet Euch zu... |
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Das Leben dieser Jugendlichen war vermutlich bereits vorher beschädigt, hm? Um dem abzuhelfen, reicht Suchtprävention allein nicht aus.
Der Mißbrauch von Alkohol und Drogen ist wohl oft der mißglückte Versuch einer Selbstmedikation einer viel tiefer liegenden psychischen Befindlichkeit oder Erkrankung. Versucht man, nur den Mißbrauch und die daraus oft folgende Sucht isoliert zu betrachten, doktert man an einem Symptom, nicht an der Ursache der Krankheit. Daran scheitern auch reichlich viele Therapien. Ich halte es übrigens für wenig gelungen, die Ihnen @Emotionen Widersprechenden als Ignoranten, Unwissende, nicht wissen Wollende, sich hinter Scheuklappen Versteckende zu etikettieren. Nicht nur Sie haben wohl bereits einige Erfahrungen mit Alkoholikern, Co-Abhängigkeit, Sucht sammeln müssen. Ihr nun beendeter (danke) Versuch, 'Euch die Augen aufzumachen' schien mir auf ein recht hohes Roß hinzuweisen. Vielleicht denken Sie diesbezüglich mal über Ihre Diskussionsweise nach? Nix für ungut und freundliche Grüße die dame |
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@dame von welt
"Das Leben dieser Jugendlichen war vermutlich bereits vorher beschädigt, hm? Um dem abzuhelfen, reicht Suchtprävention allein nicht aus" Dies kann sein, muss aber nicht. Umgang mit einer "falschen" Clique reicht bereits aus, um mit Alkohol in Kontakt zu kommen, ohne dass eine vorherige "Beschädigung" statt gefunden hat. Auch habe ich nie behauptet, dass Suchtprävention alleine ausreichend ist. Sie ist wichtig, vor allen Dingen in den unteren Klassen der Schulen. Bei einem 8-Klässler könnte die Prävention bereits zu spät kommen. "Der Mißbrauch von Alkohol und Drogen ist wohl oft der mißglückte Versuch einer Selbstmedikation einer viel tiefer liegenden psychischen Befindlichkeit oder Erkrankung. Versucht man, nur den Mißbrauch und die daraus oft folgende Sucht isoliert zu betrachten, doktert man an einem Symptom, nicht an der Ursache der Krankheit. Daran scheitern auch reichlich viele Therapien." Auch das kann, muss jedoch nicht sein. Die Menschen sind unterschiedlich ... das hatten wir bereits... bei dem einen liegt eine psychische Erkrankung vor, bei dem anderen nicht. Auch nur durch reine Neugier kann es zu einer Suchtabhängigkeit kommen. Deshalb sollte man beides versuchen zu klären. Und ob eine Therapie scheitert oder nicht, kann auch andere Ursachen haben, wie z.B. Verschlossenheit dem Therapeuten gegenüber, "nicht-mit-der-Wahrheit-heraus rücken-wollen" usw. Nicht bei jedem Therapeuten springt der Funke über. "schien mir auf ein recht hohes Roß hinzuweisen." Dem ist bei weitem nicht so. Sorry, wenn es so rüber gekommen ist. Sie haben bestimmt recht, wenn Sie meine Diskussionsweise in Frage stellen, aber ich bin auch nur ein Mensch ... :-) - Und diese Wortklauberei, die nichts mit dem zu tun hatten, auf das ich aufmerksam machen wollte, machte mich einfach langsam aber sicher wütend. Falls ich irgend jemanden zu Nahe getreten bin, bitte ich um Entschuldigung. |
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Liebe Emotionen,
"WEIL DIEJENIGEN STARK SIND!" Das ist IHRE Projektion. Da Sie nicht die anderen sind, können Sie das gar nicht wissen. "Wenn Vater oder Mutter süchtig waren, werden die Kinder voraussichtlich auch süchtig, muss nicht sein, kommt jedoch vermehrt vor." Wenn das so ist - und Sie geben ja selbst zu, daß es starke Hinweise dafür gibt - ist Prävention unnütz, da unwirksam. "Ich habe n i e behauptet, dass Sucht ein persönliches Versagen ist." Stimmt. Sie haben geschrieben: "1. Suchtverhalten ist NUR persönlich!" Ich habe persönliches Versagen daraus gemacht. Mein Fehler! Für den ich hiermit um Entschuldigung bitte. "Es hat keinen Wert, einen Haufen Ignoranten (nicht böse gemeint) klar machen zu wollen..." Schon ok. "Es geht Euch ja nichts an." Wie kommen Sie darauf? Alles weitere hat dame.von.welt schon dazu gesagt. Das Streiten über einen angemessenen Umgang mit Suchtphänomenen wie Süchtigen ist doch nicht Ausdruck von Ignoranz, sondern das genaue Gegenteil davon. Was uns eint, ist doch die Suche nach eben diesem angemessenen Umgang bzw. nach Wegen aus der Sucht. Darüber sich auseinanderzusetzen ist doch ein sinnvoller Prozeß, oder? Wortklauberei ist dabei Teil der Klärung. "Umgang mit einer "falschen" Clique reicht bereits aus, um mit Alkohol in Kontakt zu kommen, ohne dass eine vorherige "Beschädigung" statt gefunden hat." Die Schlußfolgerung kann aber auch andersherum erfolgen: Nicht die falsche Clique ist der Auslöser, sondern das eigene Suchtpotential läßt den Betreffenden genau den Weg in diese Clique finden und das ausleben, was bereits in ihm angelegt ist. Aufklärung/Prävention kann da nicht helfen. Ist nicht das eigene Suchtpotential Ursache, sondern ein "seel. Konflikt", also geht man doch von psychischen Ursachen aus, gilt das, was dame.von.welt schon dazu ausgeführt hat. Reine Neugier macht nicht süchtig, die befördert lediglich das Ausprobieren. Was durch den Alkoholgenuß eigentlich passiert, ist einfach noch nicht hinreichend geklärt. Warum die einen zu Süchtigen werden, die anderen aber nicht. Vielleicht gibt's in 50 Jahren Pillen, die einfach auf biochemischem Wege das regeln, was möglicherweise eine Therapie nie wird leisten können. Liebe Grüße Titta |
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@Titta
"""""""""WEIL DIEJENIGEN STARK SIND!" Das ist IHRE Projektion. Da Sie nicht die anderen sind, können Sie das gar nicht wissen."""""""" Nicht nur meine, nein, auch viele Andere sind dieser Meinung. Ich bin nicht die Anderen, da haben Sie recht, aber ich habe mit genügend Andern zusammen gearbeitet, um es zu wissen. """"""""""""Wenn Vater oder Mutter süchtig waren, werden die Kinder voraussichtlich auch süchtig, muss nicht sein, kommt jedoch vermehrt vor." Wenn das so ist - und Sie geben ja selbst zu, daß es starke Hinweise dafür gibt - ist Prävention unnütz, da unwirksam.""""""""""" Es ist MANCHMAL so, nicht immer. Die Wissenschaft konnte dies nicht genau analysieren. Ich selbst kann es kaum verstehen, da die Alkoholabhängigkeit der Mutter/Vater normalerweise als Abschreckung dienen und nicht zum nachmachen animieren sollte. Ja, es gibt starke Hinweise dafür, aber deshalb ist die Prävention NICHT unnütz oder unwirksam. Die Prävention ist sehr wichtig, erreichen wird sie nicht jeden, aber vielleicht doch ein paar. Und ... ein paar sind besser als niemand.... Wie bereits gesagt, umso früher, bzw. umso jünger die Schüler sind, umso mehr können sie daraus mitnehmen. Ob sie es umsetzen oder nicht, kommt auf den Einzelnen selbst an. """"""""""Was uns eint, ist doch die Suche nach eben diesem angemessenen Umgang bzw. nach Wegen aus der Sucht. Darüber sich auseinanderzusetzen ist doch ein sinnvoller Prozeß, oder? Wortklauberei ist dabei Teil der Klärung.""""""""" Sicherlich ist es sinnvoll, sich über dieses Thema auseinanderzusetzten. Aber meinen Sie wirklich, dass die Ausssage von Walter: ++++"walter ter linde schrieb am 25.07.2010 um 18:36 Sie sind für mich so etwas wie eine hysterische schreiende Mutter, die vom Kinde belobigt werden will. Und damit lasse ich es bewenden. Auf Wiedersehen. Aber nur vielleicht."++++ und ++++"Magda, Prost! Gib mich die Flasche. (lothar emmerich)"++++ ein Teil der Klärung ist? """""Die Schlußfolgerung kann aber auch andersherum erfolgen: Nicht die falsche Clique ist der Auslöser, sondern das eigene Suchtpotential läßt den Betreffenden genau den Weg in diese Clique finden und das ausleben, was bereits in ihm angelegt ist. Aufklärung/Prävention kann da nicht helfen. """"""""" Stimmt, man kann es auch so sehen. Aber wenn einer in dieser Clique oder irgend ein anderer Freund sich z.B. dieses Jugendlichen annimmt und bemerkt, was mit ihm los ist, ihm erklärt (Prävention), was daraus werden k ö n n t e und er daraufhin die Finger davon lässt, hätte die Prävention doch geholfen. """"Reine Neugier macht nicht süchtig, die befördert lediglich das Ausprobieren. """" Auch hiermit haben Sie recht. Aber ich denke da bereits weiter... wenn das "Ausprobieren" nicht mehr reicht, man mehr und mehr will und schließlich in den Sog der Abhängigkeit hinein gerät, ist man süchtig. Dann hat dieses "Ausprobieren" den Weg in die Sucht geebnet. """"Was durch den Alkoholgenuß eigentlich passiert, ist einfach noch nicht hinreichend geklärt."""" Das stimmt. Die Wissenschaft weiss, es sind die verschiedenen Prozesse und Veränderungen innerhalb des zentralen Nervensystems, die mit der Entwicklung der Abhängigkeit einher gehen und süchtiges Verhalten steuern. Aber wie Sie bereits gesagt haben, es ist einfach noch nicht hinreichend geklärt. Dann warten wir mal auf die Pillen... :-) |
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sagt net der weise volksmund, die summe aller laster bleibe stets gleich? also werden nichttrinkerinnen wohl andere ham
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"also werden nichttrinkerinnen wohl andere ham"
Genau, ich zum Beispiel trinke nur Bier. :-) und habe bestimmt noch andere Laster. |
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schrieb am
25.07.2010 um 14:42
@Magda: "und habe bestimmt noch andere Laster."
Mag sein, liebe Magda, aber warum musst Du sie alle hier ausleben...? ;-))) |
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schrieb am
25.07.2010 um 18:33
Magda, Prost!
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hicks
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schrieb am
25.07.2010 um 19:03
Gib mich die Flasche. (lothar emmerich)
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@walter
aha... ertappter Alkoholiker,... :-) - ich hoffe, Du trinkst die Flasche auch aus... wenn man dieses ernste Thema ins Lächerliche zieht, sollte man zur Flasche greifen, damit man nicht in der Lage ist, noch mehr zu schreiben. |
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oh... das heisst im Klartext, ich will keine Antwort mehr. Das war`s heute von mir. Und... tschüss ... :-)
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schrieb am
26.07.2010 um 00:58
Da Sie meine Kommunikation zu Magda zu ihrem widerborstigen Anlaß nehmen, weitere Dummheiten zu verbreiten, geb ich Ihnen nochmals den emmerichschen Kirschlikör:
walter ter linde schrieb am 25.07.2010 um 18:36 Sie sind für mich so etwas wie eine hysterische schreiende Mutter, die vom Kinde belobigt werden will. Und damit lasse ich es bewenden. Auf Wiedersehen. Aber nur vielleicht. |
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Toll, Walter.
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schrieb am
26.07.2010 um 16:05
Toll sindse jawohlalle hier!
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@Walter
das sind keine Dummheiten, sondern nur der Fakt, dass Du dieses ernste Thema ins Lächerliche ziehst! |
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schrieb am
27.07.2010 um 18:37
Ich finde nur die Bilder schlecht und den Text, mehr habe ich gar nicht gesagt. Wo nicht geraucht und getrunken wird, findet man oft Menschen, die nicht rauchen und nicht trinken. So ist das für mich.
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bin net in der age.....hicks
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Schau Emotionen,
die Reaktionen hier auf dein blog zeigen doch nur, dass die jungen Leute hier (gefühltes Durchschnittsalter der Kommentatoren ca. 16 Jahre) noch grün hinter den Ohren sind und mit Verlegenheit und Flegelhaftigkeit reagieren. Bis auf Titta, die uns die psychologischen, wissenschaftlichen und nüchternen Fakten auf den Tisch geschmissen hat. Da liegen sie nun, und keiner will se wegtragen... Lass dich nicht ärgern, der Ton ist hier öfters mal etwas daneben. Schwer Erziehbare eben, bis auf die dame.von.welt selbstverständlich! LG Lee |
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@Lee Berthine
danke Lee, das hast Du schön gesagt... :-) Die Fakten von Titta sind übrigens von mir beantwortet worden. Ich kann aber auf ein Feedback nicht mehr warten, muss auch mal was anderes machen, außer hier zu versuchen, mich verständlich zu machen. Ich werde mich nicht mehr ärgern, heute zumindest nicht mehr. Danke Lee. Ich wünsche Dir einen schönen Abend. Herzlichst Monika |
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aerger dich net, monika, wir sind hier alle so
per aspera ad astra |
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@hibou
danke für die Aufmunterung... |
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Ich bin selbst Betroffener. War viele Jahre in der AA und danach im Kreuzbund. Seit ein paar Jahren mache ich das mit mir selbst aus , weil meine letzte Kreuzbundgruppe sich selbst aufgelöst hat.
Alkoholiker/innen sind auch ganz unterschiedliche Menschen. Es gibt viele Wege aus der Sucht. Was mir an dem gefällt, was Du geschrieben hast ist dieser aufmunternde Charakter. Wer betroffen ist und damit zurecht kommt, was Du schreibst, sollte es so machen, ganz unabhängig davon, wenn ein anderer Betroffener wieder was ganz Anderes braucht. Ich finde das da das Ergebnis zählt. Gut finde ich auch, dass Du Dir über dieses wichtige Thema überhaupt Gedanken gemacht hast. |
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@ruhrrot
Endlich, endlich "Einer", der mich versteht. Danke für Dein Outing... war bestimmt nicht einfach... :-) Ich muss sagen: "Hut ab", dass Du es so lange ohne Kreuzbundgruppe gemeistert hast. Das könnten nicht viele von sich behaupten. Auch ich bin in einer Kreuzbundgruppe, d.h. ich bin die Gruppenleiterin seit 3 Jahren. """"Alkoholiker/innen sind auch ganz unterschiedliche Menschen. Es gibt viele Wege aus der Sucht. " Genau so ist es, deshalb gibt es auch unterschiedliche Geschichten wie sie zu Abhängigen wurden, unterschiedliche Therapien, die angeschlagen bzw. nicht angeschlagen haben... unterschiedliches Suchtverhalten... unterschiedliche Wege aus der Sucht... Wie Du sagst, wer damit zurecht kommt, was ich schreibe, sollte es so machen, wenn ein anderes etwas Anderes braucht, soll er dazu greifen. Es gibt nicht einen einzigen Topf, in den man alle hinein werfen kann. Deshalb habe ich diesen Bildband veröffentlicht mit meinen Gedichten, die ich vor und nach meiner Entgiftung geschrieben haben. Diese Arbeit hat mir Kraft gegeben. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt (Suchtprävention in Schulen) gibt mir Kraft, Kraft, weiterhin trocken zu bleiben! """"Was mir an dem gefällt, was Du geschrieben hast ist dieser aufmunternde Charakter. """" D a n k e ! """Ich finde das da das Ergebnis zählt." Genau! Welche Therapie auch für einen Betroffenen geholfen hat, ist nicht massgeblich. Massgeblich ist das Ergebnis: Trocken zu bleiben. """"Gut finde ich auch, dass Du Dir über dieses wichtige Thema überhaupt Gedanken gemacht hast."""" Danke ... :-) - Dies war allerdings nicht schwierig, da ich selbst Betroffene bin und mich seit 2003 damit auseinander setze. Das ist, wenn man es so sagen kann, mein Kampf, mein Kampf, trocken zu bleiben... :-) Nochmals vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Hier ein kleiner Auszug meiner Gedichte: V e r z w e i f l u n g Langsam kriecht der Schatten der Verzweiflung die Wände hinauf. Er klettert höher und höher, bis zum Geäst. Und das Schicksal nimmt somit seinen Lauf. Eine eiskalte Hand, hält Deine Kehle fest. Was auch immer danach kommen mag, das weißt nicht Du, das weiß nicht ich. Was auch immer geschieht an diesem Tag, ich denke voll Wehmut an das Leben ohne Alkohol zurück. Jetzt erscheint es, als hätte es nie dieses Leben gegeben voll Glück, voll Harmonie. Sieh nur, die Blätter verwesen... so als wären sie nicht da gewesen, niemals, nie... wie kann man das aufhalten, wie nur, wie? Der Schatten ist an der Spitze angekommen, hüllt alles ein in seine Dunkelheit. Er hat das ganze Licht genommen, schwarz, so weit wie das Auge reicht. Trotzdem bleibt die Hoffnung auf neues Licht, auf einen neuen Tag. Egal wie lange der dunkle Schatten der Verzweiflung, auf mir liegen mag. und noch eines: R e g e n Der Regen der Gefühle, der mit aller Kraft hernieder fällt, säubert die Straßen meiner Gedanken. Der Blitz am Himmel erhellt nicht nur mein Herz, er bringt mein Gemüt nicht mehr ins wanken. Er tränkt mein unendliches Verlangen nach Liebe und Geborgenheit. Vorbei ist das Zittern und Bangen. Ich fühle mich in Sicherheit. Jetzt kann meine Stärke wieder wachsen, die ich verloren glaubte. Meine Hoffnung wird wieder leben, die mir einst die Dunkelheit raubte... |
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@Emotionen
Deine Gedichte finde ich schön. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass sie den Betroffenen Kraft geben können. Outing hört sich vielleicht etwas dramatisch an. Ich glaube, das mit dem Alkohol hier schon ,mal erwähnt zu haben. Ich hänge das hier aber auch nicht sehr hoch, das die FC ja kein Betroffenforum für Alkoholabhängige ist. Trotzdem gehört die Drogensucht ABER auch zum Leben und in so fern finde ich es gut, wenn das Thema hier mal wie am Beispiel Deines Blogs auch mal im FC-Forum auftaucht Herzliche Grüße rr. |
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@ruhrrot
vielen Dank, freut mich. Ich hatte mehere Ausstellungen mit diesen Bildern, bei der aller ersten kamen die Besucher mit Tränen in den Augen zu mir und fragten, woher sie denn diese Gedichte und diese Bilder bekommen könnten. Damals hatte ich diesen Bildband noch nicht veröffentlicht. Aber glaube mir, das war das schönste Kompliment, das man mir machen konnte ... :-) Manchen geben sie Kraft, manchen auch nicht... Unterschiedliche Menschen... unterschiedliche Ansichten... das hatten wir ja schon. Outing kann dramatisch sein... :-) , denn es ist keine Selbstverständlichkeit. Wer geht schon gerne mit seiner Sucht hausieren... nein, ich finde, es gehört eine ganze Menge Mut dazu. Und Mut hast Du gezeigt... :-) """"Trotzdem gehört die Drogensucht ABER auch zum Leben und in so fern finde ich es gut, wenn das Thema hier mal wie am Beispiel Deines Blogs auch mal im FC-Forum auftaucht"""" D a n k e und herzliche Grüße Monika |
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Sind wir nicht alle süchtig (ein wenig)?
Zucker, Tabak, Fleisch, Nahrungsmittel generell, süchtig nach Liebe, nach Resonanzen, nach Wellness, nach Beschleunigung (Motorradfahrer, Porschefahrer, Karusselfahrer...), nach Wasser, Salz, mancher auch nach Chilli oder Tabasco, Kinder sind es nach Schokolinsen und zuckerwatte, Spielzeug, .... Die Liste ist unendlich fortzusetzen. Wer von euch kann die Füße wirklich still halten? Also brauch es die Ersatz"droge". |
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@magda: Leider habe ich den Blog erst jetzt entdeckt. Ich möchte auf dein Satz "Ich trinke nur Bier" eingehen. Bier ist auch Alkohol und macht auch abhängig, wenn du jeden Tag mehrere Bier trinkst. Jeder schwere Alkoholiker hat mit Bier angefangen.
Freilich, es ist leichter, wieder mit Alkohol aufzuhören, beispielsweise durch "Autosuggestion", wenn der unbedingte Wille da ist. Da ich in jüngster Zeit viel zuviel Bier trank (Konfliktvermeidungsverhalten!), habe ich vor zwei Wochen die Reißleine gezogen und versprach mir, auch bei innerem Stress nicht mehr anzufangen. Das Problem bei Bier: Es ist ein gesellschaftlich akzeptiertes Getränk und vor und nach Fußballübertragungen wird Werbung für Bier (also Alkohol) gesendet. Oft entsteht auch Gruppenzwang, dem nicht immer einfach zu widerstehen ist. Übrigens: Vor ein paar Tagen habe ich in mehreren Zeitungen gelesen, daß immer mehr Arbeitnehmer psychisch erkranken. Woher kommt dies wohl? Kein Mensch wird psychisch krank an sich selbst - dies geht nicht, da gibt es auch kein Virus. |
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@danke Exilant
noch einer, der versteht, um was es geht... und... Hut ab! Es ist nicht einfach zu sich selbst zu sagen: "Ich höre auf", und vor allen Dingen, es auch umzusetzen. Hätte ich "damals" so reagiert, wäre es vielleicht bei mir nicht so weit gekommen, vielleicht... Bier ist ein gesellschaftlich akzeptiertes Getränk, genauso wie das Glas Rotwein, das aus wissenschaftlicher Sicht sogar Herzinfarkt vorbeugen soll. Es ist nicht nur bei Fußballübertragungen ein gesellschaftlicher Gruppenzwang, auch bei einer Geburtstags- oder einer Hochzeitsfeier ist der Alkohol nicht wegzudenken, er wird toleriert. Oder gibt es hier jemanden, der eine der genannten Feiern mit Apfelschorle und anderen alkoholfreien Getränken miterlebt hat? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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