Andre080582

Holstos Welt

26.05.2009 | 12:34

Millionen gegen die Krise

Immer wieder paradox, wenn man die Zeitung aufschlägt, Newsletter liest oder das TV-Gerät anschaltet und dort in den Wirtschaftsnachrichten weiterhin und immer wieder von der großen Krise liest. Ein Tief, dass schon einige Zeitschriften in den Abgrund gerissen hat und Banken sowie Automobilhersteller in Schieflage gebracht hat.

Nur dort, wo auch weiterhin die Sponsorengelder der Finanzinstitute und KfZ-Produzenten ankommen, ist von Krise aktuell nichts zu spüren.

Nicht mehr: Noch vor wenigen Wochen verlautete aus vielen Erstligavereinen der Fußballbundesliga, dass an allen Ecken gespart werden muss. Personalkosten würden herunter geschraubt und die ganz großen Deals erstmal nicht abgewickelt.

Das scheint Vergangenheit.
Spätestens mit Abpfiff der Saison 2008/2009 kommen wieder Manager und Berater auf den Plan, um die größten Transfers abzuwickeln. Dabei wundere ich mich noch nicht einmal über die Investitionen im spanischen oder englischen Ausland, wo schon immer fleißig (auch dank externer Mäzene) ge- und verkauft wurde.

Selbst in der Bundesliga zieht das Sommergeschäft an.
Lukas Podolski wurde schon vor einigen Monaten vom FC Bayern München zum 1. FC Köln transferiert. Für circa 10 Millionen Euro.
Nun buhlt der FCB eifrig um Stuttgart's Stürmer Mario Gomez. Die Torjägerqualitäten sollen den Bayern 30 Millionen Euro wert sein.
Der Hamburger SV will sich die Dienste von Eljero Elia - einem erst 22-jährigen - für acht Millionen Euro sichern.
Ein Felix Magath wird sich abgesichert haben, Auf Schalke groß einkaufen zu dürfen.
Sein Nachfolger in Wolfsburg - Armin Veh - hat sicherlich auch große Pläne.
Was sonst noch ausgegeben wird, werden erst die kommenden Wochen wirklich zeigen.

Dzeko und Diego werden zudem von ausländischen Vereinen umgarnt. Ebenfalls für hohe Ablösesummen, die den Transfermarkt weiter anheizen würden.

Langweilig wird es in den nächsten Wochen sicherlich nicht.
Aber bitte bitte, es soll mir keiner von einer Finanzkrise in der Fußball-Bundesliga sprechen.

* Für die Richtigkeit aller Transfersummen übernehme ich keine Haftung ;)

 
Senden Bookmarken Drucken
Andre080582
"Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Worte weglassen." (Mark Twain) Wenn's nur immer so leicht wäre. Ich versuche es fast tagtäglich. Gelingen tut es nicht immer. Vielleicht auch, weil ich hauptberuflich in einem Hamburger Fachverlag Anzeigen an den Mann oder die Frau bringe.
Ort:
Hamburg
Mitglied seit:
3 Jahre 15 Wochen
Zuletzt aktiv:
26.10.2010
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 46
Kommentare: 56
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
13:55
Nashira hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:55
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:54
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:54
Kunibert Hurtig hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:52
kenua hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG