Der Ball rollt wieder. Die fußballlose Zeit ist vorbei. In Bremen, Leverkusen, Hamburg, aber auch München hofft man trotz allem, dass dieser erste Spieltag noch nicht die besagte Standortbestimmung ist, die man sich vor dem Saisonauftakt vom ersten Spiel der neuen Serie erhofft hatte. Hier lief vieles noch nicht ganz rund. Die Trainer werden nachjustieren und knallhart analysieren. Damit eben jener Saisonauftakt noch nicht der Gradmesser des Leistungsstandes ihrer Mannschaft ist.
Speziell bei diesem Quartett sind die Erwartungen an die Saison 2009/2010 höher, als es die Tabellenplätze neun, elf, dreizehn und vierzehn ausdrücken. Erst recht, da ihnen diese kleinen Dämpfer durch keine vermeintlichen direkten Konkurrenten zugefügt wurden.
Als erster Gewinner kann sich somit der amtierende Meister fühlen, der allen Erwartungen gerecht wurde. Ausrufezeichen setzten zudem die Aufsteiger, die die Qualität der Bundesliga weiter erhöhen werden. Zum Auftakt erspielten sie sich zusammen zwei Zähler gegen stark favorisierte Konkurrenten und hätten sogar fast auch noch Magath’s Neu-Klub ein Beinchen gestellt. Damit sollten Vereine, die im letzten Jahr knapp dem Abstieg entgangen sind, gewarnt sein, dass es dieses Jahr vielleicht doch nicht ganz reichen kann.
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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