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Es brodelt in München. Lahm und Toni wurden mit spürbaren Geldstrafen belegt, da sie zum einen die Wahrheit gesagt haben und zum anderen frühzeitig aus der Arena verschwanden. Unerhörlich. Doch die Beiden sind nicht die Einzigen, die Strafe zahlen mussten. Knapp 69.000 haben sich ähnlich bestraft gefühlt. Der FCB ist weit von den eigenen Ansprüchen entfernt und verschwindet aktuell im Mittelmaß der Liga, obwohl Robben wieder mitwirken konnte, Braafheid und Pranjic nur die Bank wärmten und der Vorstand die Herbstmeisterschaft ankündigte. Der FCB scheint im Moment weit davon entfernt zu sein, irgendwelche Ansprüche stellen zu können. Eher könnten sich die Anhänger aufbegehren gegen das, was unten auf dem Rasen geboten wird.
Verwundert könnte man zuschauen, wie der FC Bayern Millionen in neue Stars pumpt, während Ex-Trainer Magath in Gelsenkirchen mit finanziellen Problemen kämpft, deshalb jede Woche völlig unbekannte Eigengewächse präsentiert und damit vier Plätze vor den Münchner liegt.
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Man könnte auch amüsiert zuschauen, wenn es sich bei Magaths Eigengewächsen nicht um Schalker handeln würde. ;)
Vergnüglich kann man allerdings auch ganz ohne den Vergleich auf die Bayern schauen. Das Theater dort hat etwas herzerfrischendes. |
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schrieb am
09.11.2009 um 17:38
Zum FCB ein Lichtlein aus der Dritten Liga: Am 16. Spieltag, turbulent mit vielen Toren und befreienden Siegen (für andere) ist Bayern II auf den letzten Tabellenplatz gerutscht. Und Audi-Stadt Ingolstadt trennt sich vom Trainer, nachdem der gute alte Wuppertaler SV dort 2:0 gewonnen hat. - Audi? Bayern?
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Ein Omen. Es geht abwärts.
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Damit verhindert der FCB doch ganz geschickt, dass man in Not gerät, wenn sportlich gesehen erste und zweite Mannschaft in einer (zweiten) Liga spielen würde [was natürlich regelkonform nicht gehen wird] ^^
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Was auch vom 12. Spieltag blieb: Der Spielausschnitt Hannover-HSV, die Diskussion ("War der Elfmeter gerechtfertigt?") der Kommentar des HSV-Spielers Marcel Janssen vor laufender Kamera ("Ja, er war gerechtfertigt. Habe gerade nochmal die Einspielung der Szene gesehen."), mit dem er sich wahrscheinlich um Kopf und Kragen redete. Weil sein TRAINER Labbadia schäumte: "Das war bloss eine Angstentscheidung."
Und der Schiedsrichter, der aussah wie 16-und-'n Keks, wiederum sagte, Angst? hätte auf dem Spielfeld nun wirklich nichts zu suchen, oder so ähnlich. |
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Ich fand das Spiel recht unterhaltsam. Auch Ausgang und Reaktionen. Eigentlich ist es immer toll, wenn beim HSV Anspruch und Wirklichkeit aufeinander prallen.
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Ich auch. Das war richtig hübsch. Labbadia, der gerade die Nerven verliert.
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Mit böser (Pauli-)Zunge könnte man behaupten, dass sich der traditionelle HSV-Rückrunden-Absturz schon jetzt andeutet.
Ich finde es aber immer noch beachtlich, wie sich die gebeutelten Rothosen noch immer dort oben in der Tabelle behaupten. Chapeau! |
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Das ist wohl wahr. Gefallen tut mir das trotzdem nicht. Dafür ist mir Fußball doch zu sehr Herzensangelegenheit denn rational.
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Ausgabe 06/12
09.02.2012
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