Felix Magath ist schon wieder oben. Und fast sogar in doppelter Besetzung. Zum einen natürlich mit seinem aktuellen Klub, dem FC Schalke 04. Der Trainer hat es geschafft, dass die Mannschaft nicht nur erfolgreich auftritt, sondern allen voran auch schönen Fußball bietet. Besonders die ersten beiden Treffer ließen kaum Wünsche übrig. Das waren mal herrliche Kombinationen, die selbst Nicht-Schalke-Fans mit der Zunge schnalzen ließen.
Und auch sein Ex ist oben. Der VfL Wolfsburg. Punkt- und torgleich führen die beiden Vereine die Tabelle der Fußball-Bundesliga an. Und obwohl in Niedersachsen in Armin Veh ein anderer Trainer mit eigenen Vorstellungen am Spielfeldrand steht, erkennt man noch klar Magaths Handschrift. Vorrangig im Kader. Mit Ziani stand nur ein Neuzugang in der Startelf. Torschütze Martins (ebenfalls ein Neuer) wurde lediglich eingewechselt. Ansonsten alles Magaths Schützlinge, die dort die Fans verzücken.
Ganz oben wäre auch gern der FC Bayern München. Aber dort hört man die gleichen Sprüche, wie vor einem Jahr. Die Mannschaft benötige noch etwas Zeit. Die Spieler werden sich finden. Bald wird man die Liga von der Spitze aus anführen. Aber noch ist man im Mittelfeld festgekettet. Da ändert es wenig, dass nun statt Klinsmann ein van Gaal die Regie führt. Bleibt nur die Hoffnung. Und die enorme Erfahrung des Niederländers. Doch die hat Magath auch. Und zwar in der Bundesliga. Vorteil Gelsenkirchen?
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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