Andre080582

Holstos Welt

15.03.2010 | 14:03

Was vom 26. Spieltag bleibt...

"Nimm du ihn, ich hab ihn sicher."
Diesen Spruch hört man gern mal, wenn eine Hintermannschaft mal wieder wackelt und sich völlig unnötig durch dumme Fehler selbst in Bedrängnis bringt. Wenn die Konzentration fehlt und die Verunsicherung spürbar ist.

So ähnlich könnte man den Kampf um die internationalen Plätze aktuell auch sehen. Noch vor Wochen schien die Sachen ziemlich sicher. Leverkusen, München und Schalke rangeln um die Meisterschaft. Dortmund und Hamburg ziehen in die Europa League ein. Zu komfortabel der Vorsprung auf Rang sechs.

Doch nun beginnt das große Zittern. Zumindest in Hamburg. Da werden Erinnerungen wach. Beim HSV und beim aktuellen Trainer.
Die Norddeutschen haben in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie eine ganz starke Halbserie spielen können, um danach (oder alternativ davor) ziemlich abzubauen. In der letzten Saison sah es lange nach Champions League aus, ehe erst am 34. Spieltag noch mit Müh und Not immerhin die Europa League-Qualifikation gesichert wurde.
Bruno Labbadia hatte mit Leverkusen eine gute Hinserie hingelegt, um danach regelrecht einzubrechen.

Nun muss der HSV wieder Zittern. Sicherlich kann man gegen Leverkusen, vor wenigen Wochen schließlich noch Tabellenführer verlieren. Aber halt nicht so. Trotz van Nistelrooy, trotz Petric und trotz der - wenn auch noch nicht sportlichen - Rückkehr von Guerrero tun sich die Rothosen schwer. Auswärts gab es (inkl. Europa League) zuletzt drei Niederlagen in Serie und daheim brennt der HSV auch kein Offensivfeuerwerk mehr ab. Muss man aber auch nicht, wenn man dreckige Siege einfährt. Wie der große Rivale aus Bremen, der trotz Formschwäche von Özil in der Tabelle auf einen Zähler rangekommen ist.

Nun wird es noch einmal - fast unnötig - eng.

 
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Kommentare
poor on ruhr schrieb am 15.03.2010 um 15:33
Tolle Zusammenfassung vom 26ten Spieltag.
Ja, um meinen lieben HSV wird es mir nun Angst und Bange. Schnüff.

Herzliche Grüße

rr
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.03.2010 um 15:39
Wichtig ist, was vorne reingeht und hinten außen vor bleibt. - Kurz: Ein Spagat zwischen den Bayern und der Hertha, um die Metaphorik fußballerisch zu runden.
Andre080582
"Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Worte weglassen." (Mark Twain) Wenn's nur immer so leicht wäre. Ich versuche es fast tagtäglich. Gelingen tut es nicht immer. Vielleicht auch, weil ich hauptberuflich in einem Hamburger Fachverlag Anzeigen an den Mann oder die Frau bringe.
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