Über alle Gründe, warum ich vor einigen Monaten mein Freitag-Abo gekündigt habe, will ich mich hier gar nicht äußern. Ein Grund, und fast im Wortsinn gemeint, war und ist meine Aversion gegen die sich zwangsläufig ansammelnde Men...>> mehr
"Es sollte darüber nachgedacht werden, Parteien entsprechend ihrer Wählerbasis in den Medien gewichtet darzustellen". Gesagt von Gesine Lötzsch während ein PK im Berliner Karl-Liebknecht-Haus lt. SZ vom 13. Oktober 2010. Wie wäre...>> mehr
Hier mein gezeichneter Kommentar zur Rote-Socken-Schulschließungs-Kampagne der NRW CDU:
gallery.me.com/andreaarcais#100286&;view=carouseljs&sel=0>> mehr
Dieser Film, gepostet auf der Homepage der italienischen Tageszeitung L´Unita, zum internationalen Frauentag, in englischer Sprache, kommentiert sich selbst:
http://video.unita.it/media/Culture/Donne_seni_in_fronte_per_farvi_guardare_negli_occhi...>> mehr
Ja wo isser denn? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Der blog, zur Kündigung des Freitag-Redakteurs Ingo Arend ist verschwunden. Gibt es bei "Der Freitag" .de eine Art Bermuda-Dreieck? Oder ist vielleicht doch der Eingriff des Menschen in den redakti...>> mehr
Zwei "Tugenden" sind es, die mir seit meiner Jugend in diesem Land mal Bauchgrimmen verursachen, mal die Galle hochtreiben: Der Zwang zum 150-Prozentigem und der gleichzeitig auftretende, fast zwanghafte Wunsch nach Harmonie. Alles was nicht Perfekt, jede und jeder, der die Harmonie stört wird zumindest verbal ausgegrenzt. Übrig bleibt eine romantische Vorstellung von einer perfekten Welt, die man versucht zu erreichen. Als Ziel zwar irreal, als Zielrichtung vielleicht akzeptabel. Das Problem ist nur die Neigung, es nicht darunter tun zu wollen. Da passen dann scheinobjektive Erklärungsversuche, pseudowissenschaftliche Erklärungen, statistisches Zahlen(!)material hervorragend, um sich selbst vorzumachen, die Welt ließe sich quasi Ingenieurmässig in ihren idealen Zustand schrauben. Wie armselig und unbelehrbar traditionalistisch wirkt da politisches Handeln, das darauf hinwirkt, die Menschen so zu lassen, wie sie sind, aber ihnen bessere Bedingungen für ihr Leben, bessere Bildungschancen für ihre Kinder oder gar größere demokratische Mitentscheidungsmöglichkeiten zu organisieren. Was hilft? Nicht in die Verzweiflung treiben lassen, weiter machen, Andere solidarisch unterstützen, Blödmänner widersprechen. Als ich 1966 in einer katholischen Grundschule im Bergischen Land eingeschult wurde, hatte ich - aus Sardinien kommend - wenige Monate vorher zum ersten Mal Schnee gesehen und mich über ein Wort gewundert, das ich an der Ladentheke hörte, während ich an der Hand meiner Mutter wartend und staunend auf die merkwürdig anders aussehenden Würste in der Kühltheke der Metzgerei schaute: Spaghettifresser!
"Jeder Mensch ist maximal ein Teilzeitheiliger." Dafür allein haben sich all die Kommentare und der Text gelohnt - danke, Genosse! Wenn dieser Ihr großer Satz nicht am nächste Donnerstag auf dem Fre...
Entgegen jedem Reflex politischer oder moralischer Sorte, bleibt die tröstliche, wenngleich in Deutschland (leider) nicht sonderlich verbreitete Erkenntnis: Jeder Mensch ist maximal ein Teilzeitheiliger. Das dies auch durch kaum zu überbietendes Engagement politischer, pädagogischer, journalistischer und literarischer Art, dem Perfektionismus Bahn zu brechen, ofnsichtlich nicht zu ändern ist, gehört zu den kleinen Freuden, die mich ermuntern, trotz teutonischem Rigorismus weiterhin für eine dem Menschen gemäße Welt einzutreten.
Eine Erfahrung, die nur wenige Kinder noch machen dürfen: Den Nachmittag spielend verbringen und dabei die Welt der Erwachsenen verlassen. ...Was man dabei alles Lernen kann!
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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