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Oder... Wie „Aktivisten“ die Menschenrechts- und Friedenbewegung desavouieren. Ein Kommentar. Der jüngste Vorfall, innerhalb des Palästina-Israel-Konflikts, ist nichts weiter als eine Demonstration der Unfähigkeit diverser Aktivisten, zur Konfliktlösung beizutragen. (oder beitragen zu wollen). Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber ich halte die Aktion dieser, ja was, Menschenrechts- und Friedensaktivisten(?), schlicht für undurchdacht und destruktiv, um nicht zu sagen für dämlich. Die zu erwartende Reaktion der rechtskonservativen israelischen Staatsführung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist, erfahrungsgemäß, berechenbar. Das die Staatsführung Israels auch und insbesondere in den Augen der Weltöffentlichkeit, mit hoher Wahrscheinlichkeit unangemessen reagieren würde, hätte den Aktivisten klar sein müssen. Es sei denn, sie haben dieses Faktum der unangemessenen Reaktion bewusst einkalkuliert. Unabhängig davon, was von Beidem nun der Fall war, sollten sich diese Aktivisten in Anbetracht des von ihnen provozierten Desasters fragen, ob für sie nicht ein anderes “Hobby” angebrachter wäre. Statt den Ausstieg aus dem Hamsterrad der gewaltinduzierten Konfliktlösungsversuche vehement zu unterstützen, haben sie durch ihre undurchdachte Aktion dem Rad zusätzlich Schwung gegeben, indem sie zur Verhärtung der Fronten beitrugen. Man kann es Drehen und Wenden wie man will, innerhalb dieses langjährigen Konflikts wird man kaum neutral und deutlich zwischen “Gut” und “Böse” unterscheiden können. Weder die israelische Staatsführung noch die radikal palästinensische Hamas haben z.Z. weder das intellektuelle Potential noch zeigen sie den Willen, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Jedenfalls entspricht es nicht dem Grundgedanken einer Menschenrechts- und Friedensbewegung, sich den Tarnmantel einer humanistischen Bewegung überzuwerfen, aber im Innersten,bewusst oder unbewusst, Gewalt in Kauf zu nehmen;- oder, aus undurchdachtem Hyperaktivismus heraus Gewalt zu provozieren. Einer Friedensbewegung geht es darum, den Kreislauf zwischen archaisch reflexartiger Aktion und Reaktion zu durchbrechen, indem man den Verstand einschaltet und zumindest versucht Vernunft walten zu lassen. Natürlich ist es gut vehement auf Menschenrechtsverletzungen, u.a. auf die Gettoisierung der Menschen im Gazastreifen, aufmerksam zu machen. Aber genau das ist der Punkt; - mehr als den Fokus der Weltöffentlichkeit nachdrücklich auf derartig menschenverachtende Vorgänge zu richten und somit Druck auf die politisch Verantwortlichen auszuüben, kann und will eine Friedensbewegung nicht leisten. Ansonsten würde sie sich und ihre Grundidee selbst ad absurdum führen. Sicher, man braucht Ideen, planerisches Vermögen und organisatorisches Talent, um intelligente Aktionen zu verwirklichen. Es kostet Geld, Zeit und Geduld, z.B. Schiffe in Form von dauerhaften Mahnwachen strategisch günstig zu platzieren und vor allem, das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit für Aktionen stetig zu generieren. Es ist anstrengender vernünftig, statt archaisch zu sein, auch das, - aber diese Anstrengungen und dieser Aufwand sollte für “ein bisschen Frieden” doch wohl drin sein. Oder?
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Nethanjahu, Liebermann et cons. sind ganz klar nicht am Frieden interessiert. Auf der andern Seite sind die türkischen "Friedensaktivisten", wie sich immer mehr herausstellt, in der Mehrzahl islamistisch orientiert, genauer gesagt von "Deniz Feneri", die Deutschen da haben sich wohl instrumentalisieren lassen. Angelia schreibt: "Dass die Staatsführung Israels auch und insbesondere in den Augen der Weltöffentlichkeit, mit hoher Wahrscheinlichkeit unangemessen reagieren würde, hätte den Aktivisten klar sein müssen. Es sei denn, sie haben dieses Faktum der unangemessenen Reaktion bewusst einkalkuliert." Siehe die diversen Statements Erdoğans, die Berichte in den hiesigen Medien etc......
Einige sich mehr und mehr als wahr herausstellende Indizien: Die Grossgemeinde İstanbul hat das Schiff "Mavi Marmara" aufgekauft und an den Verein IHH weitergegeben. Der hat es nach den Komoren ausgeflaggt (aber es ist sonnenklar, dass alles, was auf diesem Trip geschah, von der türkischen Regierung vorhergesehen und, ja, gewollt, wurde). IHH besteht zum grossen Teil aus Leuten von Deniz Feneri, die ja bekanntlich von deutschen Gerichten angeklagt und zum Teil verurteilt wurden, hier aber frei herumlaufen und sich solchen Aktivitaeten hingeben. Deniz Feneri, ein "Wohltaetigkeitsverein", hat viel Geld für bosnische Muslime gesammelt. Dieses Geld ist aber nie in Bosnien angekommen. Keiner ihrer Leute "sitzt" hier, waehrenddem viele "Linke" seit Monaten unangeklagt hinter Gittern leben ("Ergenekon"). Noch ein paar Fragen: 2001 fand ein hochrangiges Treffen zwischen Erdoğan, Gül und israelischen Vertretern in İstanbul statt. Was wurde da besprochen? Erdoğan selbst erhielt 2004 die Tapferkeitsmedaille des Amerikanisch-Jüdischen Kongresses. Hat er die inzwischen zurückgegeben? Sind die türkischen Reaktionen auf die Kaperung der Flottille nach Gaza nicht nur hohle Worte? Stellt Euch mal kurz vor, somalische Piraten haetten ein Schiff mit israelischen "Aktivisten" in internationalen Gewaessern gekapert. Was waere dann geschehen? Ich will keinem Konflikt das Wort reden, nur versuchen, die ganze Aktion als das zu beschreiben, was sie war: abgekartet. |
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Da Gaza von der westlichen Politik im Stich gelassen wird, ist es doch klar, daß in diese Lücke muslimische Verbände rücken.
So wenig mir diese religiösen Verbände gefallen, ändert das nichts an der Tatsache, daß Israel unangemessen reagiert hat und es Tote gab. Die FreeGazaFlottila macht nichts anderes wie Greenpeace: mit "Provokationen" macht sie auf Probleme, hier Blockade, aufmerksam. Es ging darum zu zeigen, daß Israel keine Hilfsgüter nach Gaza gelangen lassen will. Was nun zum wiederholten Male bestätigt wurde. |
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Ich verweise auf meinen eigenen Beitrag hier:
www.freitag.de/community/blogs/hermanitou/gaza-hilfsflotte-gezielte-provokation Die IHH, die an der Aktion teilnahm, ist für ihre Nähe zum Hamas-Regime in Gaza bekannt. Sie ist außerdem dicht mit der fundamentalistischen Milli Görüs verbunden. Es ging nie um Frieden und Wohltätigkeit, sondern um gezielte Provokation, die leider auch gelungen ist. |
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hiermit bestätige ich diese 266 zeichen und den link. gestempelt: hinrich brave
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Son Pech aber, dass manchmal jemand lieber vor Ort guckt, als alles abzuschreiben:
www.zeit.de/politik/ausland/2010-06/gaza-Stiftung |
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naja :-)
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Und... Alien 59 , was ist an der Weitergabe von Informationen zwecks Meinungsbildung nicht gut? Vielleicht hilft dies ja nicht nur zur Meinungsbildung sondern auch bei der Entscheidung, ob man die Welt von prähistorischen, anarchisch veranlagten Dummköpfen dominieren lassen will, oder von entwickelter gewachsener Intelligenz.
Ich habe jedenfalls nirgends abgeschrieben. Denn ich finde kaum etwas widerlicher, als großartige vor allem intelligent durchdachte Ideen, wie Menschenrechte und intelligente aktive Bestrebungen nach Frieden, aus reinem politischen oder ideologischen Kalkül und/oder Interessen missbrauchen, verdrehen und ad absurdum führen zu lassen. |
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es geht hier nicht um quelle oder plausibilität oder offensichtlichkeit. hier ist klassische politik, entscheidung, grabenkampf. wahrheit ist weit weg, hier wird in kategorien von sieg und krieg gedacht. also, keine sorge bzw. nicht drum kümmern. gerade, wo 47 mal verlinkt ist, soll eigentlich nur das störfeuer von der eigenen ahnungslosigkeit ablenken. denn wenn schon alle nicht durchblicken, wir haben hier zwei drei bloggerinnen, die blicken durch. und die sind auch sofort da, um alle immer wieder über ihr thema aufzuklären.
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Vor Ort gucken, muss ja nicht unbedingt heißen, dass man alles sieht, alles sehen darf, alles nur wahrheitsgetreu gesagt bekommt, wenn die/der andere weiß, dass der Bericht in der ZEIT erscheint. Wenn Du 10 Leute hinschickst, am besten unbekannte muslimische Türken, wird nicht jeder unbedingt das gleiche erfahren und berichten.
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@siebzehnter juni
von rotwurm haben wir dazu dieses (in: auf ächtung bedacht) Rotwurm schrieb am 01.06.2010 um 17:39 Über die IHH, welche die Mavi Mamaris befehligt hat, vom Danish Institute for International Studies Yet, the phenomenon of charitable front groups that provide support to Al-Qaida is by no means exclusively limited to the Arabian Peninsula. Indeed, elsewhere in the Muslim world, other such entities have been established with near equal success – as in Turkey, with the socalled Foundation for Human Rights, Liberties, and Humanitarian Relief (IHH). Turkish authorities began their own domestic criminal investigation of IHH as early as December 1997, when sources revealed that leaders of IHH were purchasing automatic weapons from other regional Islamic militant groups.43 IHH’s bureau in Istanbul was thoroughly searched, and its local officers were arrested. Security forces uncovered an array of disturbing items, including firearms, explosives, bomb-making instructions, and a “jihad flag.” After analyzing seized IHH documents, Turkish authorities concluded that “detained members of IHH were going to fight in Afghanistan, Bosnia, and Chechnya.” According to a French intelligence report, the terrorist infiltration of IHH extended to its most senior ranks. The report, written by famed counterterrorism magistrate Jean-Louis Bruguiere, revealed that IHH President Bulent Yildrim had directly conspired in the mid-1990s to “recruit veteran soldiers in anticipation of the coming holy war [jihad]. In particular, some men were sent into war zones in Muslim countries in order to acquire combat experience.”45 Furthermore, in the hopes of “obtaining political support from these countries, financial aid was transferred [on behalf of IHH], as well as caches of firearms, knives, and pre-fabricated explosives.”46 An examination of IHH’s phone records in Istanbul showed repeated telephone calls in 1996 to an Al-Qaida guesthouse in Milan and various Algerian terrorist operatives active elsewhere in Europe – including the notorious Abu el-Ma`ali, who has been subsequently termed by U.S. officials as a “junior Osama Bin Laden.” During the later Seattle trial of would-be Al-Qaida Millenium bomber Ahmed Ressam, federal prosecutors called French magistrate Bruguiere to the stand as an expert witness. Bruguiere testified that IHH had played “[a]n important role” in the Al-Qaida Millenium bomb plot targeting LAX. Under repeated questioning, Bruguiere insisted that “[t]here’s a rather close relation”: The IHH is an NGO, but it was kind of a type of cover-up… in order to obtain forged documents and also to obtain different forms of infiltration for Mujahideen in combat. And also to go and gather[recruit] these Mujahideens. And finally, one of the last responsibilities that they had was also to be implicated or involved in weapons trafficking.48 Years later, Bulent Yildrim and the IHH also played a key role in galvanizing anti-Western sentiment among Turkish Muslims in the lead-up to the 2003 war in Iraq. By late 2002, the IHH was instrumental in convening large and raucous protest rallies opposed to the thenimminent effort to depose Saddam Hussein, capped off by the burning of U.S. and Israeli flags.49 Even after the initial U.S. invasion of Iraq, IHH has continued to bitterly oppose the presence of Western troops in Mesopotamia. Leading another anti-U.S. rally in Istanbul in December 2004, Bulent Yildrim told the Anatolia News Agency, “Intelligence cooperation between the United States, Britain and Turkey must be stopped. Otherwise we will organize actions at every consulate, and if necessary will assembly 50,000 or 100,000 people at the US consulate.”50 Protestors at the December rally reportedly shouted various slogans, including “Murderer US, get out of the Middle East” and “Long live our resistance.”51 Yet, despite all this, the IHH is now active – and outspoken – in providing “charitable donations” to rebel-dominated areas of restive Sunni central Iraq. As he watched IHH truck convoys leaving Turkey for Iraq, Bulent Yildrim characterized U.S. military operations in the Iraqi city of Fallujah as equally “a strike on Istanbul, Ankara.”52 In mid-2004, IHH issued an English-language news update from its representatives on the ground in Fallujah: “the women and children shot by [U.S.] snipers now rest in a football field turned into a graveyard for the brave freedom fighters who resisted the invasion… The American troops [turned back] the injured being transported to hospitals by shooting at the ambulances. The freedom fighters crashed one airplane and 18 helicopters… Iraqi authorities stated that the resistance of [Fallujah] created a high spirit among their people while causing chaos and confusion among the Americans… As for the search for a new flag by the transition government, the Iraqis are sending a clear and firm message by raising their old flag in every possible place such as the roofs and walls of their houses, cars and gas stations… All the Iraqis share one hope which is the departure of the invading Americans. The big bubble of anger that covers all parts of the country can explode any time.”53 IHH has continued in its “efforts” in Iraq, at least as recently as the spring of 2005, when Bulent Yildrim announced the departure of two more truckloads “of humanitarian aid to Fallujah city of Iraq. In the coming days, we will send more aid.”54 Yildrim failed to specify who exactly in the city of Fallujah would be the recipients of IHH’s contributions. IHH has also helped fill the void created by the departure of other, more brazen charitable front groups, such as the now-banned Benevolence International Foundation (BIF). Only one month before BIF was designated by the U.S. government as a terrorist entity, Halil Demir – a former BIF public relations officer who had traveled in the Caucasus on official business for the charity – established a new non-profit group (also based in Worth, Illinois) known as The Zakat Foundation of America (TZFA).55 According to its official newsletter, by mid-2003, Demir’s Zakat Foundation had sponsored at least two truck convoys traveling from Turkey to Mosul, Kirkuk, and Baghdad carrying at least $120,000 in materiel “done in coordination with IHH, a humanitarian organization based in Turkey… Portions of the supplies from [the] second relief convoy were donated locally by individuals and businesses in Turkey.”56 A photo comparison of images posted on the TZFA’s website demonstrate a consistent pattern of material support to IHH – both in Iraq and Afghanistan.57 In one case, supposed relief workers wearing smocks marked with IHH’s logo struggle to hold up a TZFA banner for a photo while goods are distributed to Afghan refugees.58 In another instance of clear deception, photos published in TZFA’s newsletter of truck convoys carrying relief supplies from Turkey to Sunni central Iraq were digitally tampered to remove the original IHH banner hung from the vehicles, substituting it instead with a crude replacement reading “The Zakat Foundation.”59 Organizations such as IHH are quick to respond to natural disasters and other human catastrophes. Unfortunately, these groups often seek to use these situations to gain leverage with destitute Muslim refugees. In August 1999, when a devastating earthquake struck Turkey, IHH reached the affected zones, in some cases, even before the Turkish government. Friction quickly grew between authorities tasked with relief and independent Islamist “humanitarian” groups. Ultimately, Turkey was forced to ban the IHH from participating in earthquake aid efforts because it was counted among several “fundamentalist organizations” operating “secret bank accounts” that were refusing to allow local authorities to oversee the distribution of their aid resources.60 Quelle: www.diis.dk/graphics/Publications/WP2006/DIIS%20WP%202006-7.web.pdf das ist, wenn du es genauer durchgehst, eine analyse/bewertung, welche zu einem guten teil auf geheimdienstmaterial beruht, veröffentlichtem. Ich hab da immer so ein klitzekleines problem mit der qualität/seriosität der quellen. was nicht bedeuten muß, dass alles falsch ist, was da steht. was aber bedeutet, dass ich es auch - oder gerade nicht! - unbesehen ab- und übernehmen kann. |
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das ist ja alles auf mittel hoch dänisch. son mist.
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beschwer dich bei rotwurm!
oder bei deinem englisch-lehrer. |
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was ist denn hier englisch?
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ach, du bist nen quatschdüddel
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Tja ihr lieben Verteidiger der Aktion, die ihr im Bann des Hamsterrads gefangen zu sein scheint...
was mich interessiert ist, wie ihr vom Ergebnis der als “Friedens- und Humanitätsaktion” getarnten Aktivität her betrachtet, mit dem Scheitern der Selben klar kommen wollt. Oder will hier jemand von euch behaupten, diese Aktion habe den Menschen im Gazastreifen auch nur einen Hauch von Verbesserung und den Menschen in Israel/Palästina dem Frieden auch nur einen Millimeter näher gebracht? Nein, diese Aktion hat das genaue Gegenteil bewirkt und aus dieser Nummer, da könnt ihr euch drehen und winden wie ihr wollt, kommt ihr, vom Ergebnis her betrachtet, nicht mehr raus. |
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so viel also zum guten hinweis
"auf Adorno. Offensichtlich meint die Abwesenheit von Fremd- Herrschaft auch die Besetzung der Gedanken. Nicht umsonst findet auch hier wieder eine Art "Kampf" um Meinung statt, statt die Suche nach Wahrheit."? erst dachte ich ja, es sei nur der brave hinrich, welcher deinen blog gern zerschießen möchte - aber nun besorgst du es selbst. schade. so wirst du nie erfahren, welche kritik ich an der aktion habe. |
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Ein bißchen weniger rosa Brille hätte ich mir bezüglich der IHH schon gewünscht, alien.
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Sorry, ich kenne die IHH besser. Der link diente dazu, dass ich hier nicht alleine meine Meinung dazu schreibe, die interessiert ja dann eh keinen.
Ich finde es erschreckend, wie hier Mörder verteidigt werden. |
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Liebe Rahab
“so wirst du nie erfahren, welche kritik ich an der aktion habe.“ Bist du dir sicher, dass du dich nicht einfach in die Schmollecke zurückziehst? Ich glaube Rahab, der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern war ohnehin, insbesondere durch die jahrzehntelange verfehlte Politik Israels, bereits vor der Aktion zum Gordischen Knoten festgezurrt. Netanjahu und sein Clan tragen nicht das Prädikat: besonders kompromissbereit und einsichtig. Das war der Weltöffentlichkeit bereits vor der Aktion bekannt. Unterstellen wir mal, die Hilfsaktion war gut gemeint, so war sie, vom Ergebnis her betrachtet, aber nicht weit genug gedacht. Den Aktivisten war offensichtlich nicht klar, mit wem sie sich da einließen und wenn es nach einer solchen „Hilfsaktion“ nicht nur Tote gibt, sondern sich auch eine diplomatische Eiszeit manifestiert, statt Tauwetter einsetzt, kann die Aktion nicht gut gewesen sein. Wir sind doch im Grunde nicht ein Stück schlauer als vorher, geschweige denn einer Lösung näher. Letztendlich geht es ja, mit Blick auf die Siedlungspolitik, auch nicht nur, wenn auch vorrangig, um die Menschen im Gazastreifen. |
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ach Alien59
"Ich finde es erschreckend, wie hier Mörder verteidigt werden." jetzt komm mal wieder runter, dass stimmt doch so gar nicht. |
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Es läuft irgendwo darauf hinaus, vor allem in Teilen des Kommentarstrangs, wo ich sehe, dass etliches, womit mich das israelische Außenministerium, sowie jeden anderen, der mit #flotilla getwittert hat, zuschüttete, hier als Wahrheit darstellt.
Wenn ich es heute zeitlich schaffe, schreibe ich noch etwas als blog. Für hier mal - für einige - zum Nachdenken: wer hier IHH-Bashing betreibt, das liest sich SEHR ähnlich wie manche "Dokumentationen" über die LINKE. Die Methoden der Verteufelung sind sich verteufelt ähnlich. Eigentlich hatte ich diesen Strang völlig ignorieren wollen, aber bei Verleumdung gucke ich so ungerne schweigend zu. Nein, Angelia, das geht nicht in erster Linie an dich. |
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Ich stimme Dir zu Alien59.
Sicher kann man die Aktion kritisieren, aber das ist hinter her immer leicht. Trotzdem fand ich die Aktion im Großen und Ganzen richtig. Das das alles nicht ohne Risiko sein würde war doch klar. Aber der Versuch die Verantwortung in Richtung eines "selber Schuld" zu lenken finde ich, mit verlaub gesagt, etwas perfide. Meine Kritik ist da auf einer ganz anderen, aber solidarischen Ebene, ich hätte es gut gefunden, wenn auch israelische Friedensaktivisten daran teil genommen häeinmal tten (soweit ich unterrichtet bin war das nicht der Fall). Das wäre doch sicher machbar gewesen. |
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Ich denke, da gibt es Berührungsängste, bin aber nicht völlig sicher, wer dabei war und wer nicht.
Zu den verletzten Aktivisten zählt auch aus Schweden Dror Feiler - siehe: de.wikipedia.org/wiki/Dror_Feiler Ob der für dich zählt, weiß ich nicht. Es war keinesfalls eine Ein-Parteien-Aktion, auch wenn das jetzt gerne so dargestellt wird. Was auch wenig gesehen wird: feste Zusammenarbeit zwischen Griechen und Türken. Mal drüber nachgedacht? (geht nicht an dich, B.V.). Und das Risiko: ja, es war damit zu rechnen gewesen, dass die Schiffe von der israelischen Marine abgedrängt, am Erreichen Gazas gehindert, eventuell nach Israel eingeschleppt werden würden. Aber entern und schießen? Vielleicht mag ja jemand bei mir weiter lesen: alienineurope.wordpress.com/2010/06/04/warum-musste-ibrahim-bilgen-sterben/ alienineurope.wordpress.com/2010/06/04/und-ein-preis-auf-ihren-kopf-haneen-zuabi/ |
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Ich werde auf alle Fälle bei dir weiter lesen.
War gestern zur Lesung bei Henning Mankell in der Volksbühne, da hat er auch noch etwas zur Aktion erzählt. Warst du auch da? Es hat mir sehr gut gefallen! |
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Bin in Amman - und wäre sehr daran interessiert, was Mankell zu sagen hatte.
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@angelia
schmollecke? nö. was ich zu Israel in Palästina denke, kannste ja in meinen blogs nachlesen. und dass ich leute, welche glauben, sie könnten mal eben und ohne eine blutige nase zu riskieren in etwas einlaufen (zu fuß oder zu schiff ist egal), was 'irgendwie' israelisches hoheitsgebiet ist, für bestenfalls naiv halte ... die diskussion hatte ich schon vor hundert jahren mit meinen kurdischen freunden aber: ich habe einfach keine lust, mich von irgendwelchen sich männlich/weiblich wähnenden knödels anmachen zu lassen, und sei es auch nur im wege einer allgemeinen ihr-ansprache. um von anderen bravurösen wie lausigen teilen nicht zu reden. |
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eben gefunden. passt hier auch:
68er schrieb am 02.06.2010 um 21:17 Oder wieso treffen sich die "Lenker" unserer angeblich so demokratischen westlichen Welt in seltsamen Geheimrunden á la Bilderberger Gespräche, Atlantik Brücke etc. pp.? |
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das sind u.a. die auswirkungen:
www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=turkeys-arab-appeal-surges-after-israels-raid-2010-06-03 |
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n aj, ne voll gelungene analyse ist das nicht. die kommt auch nicht aus den alten mustern raus
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Und das ist gut so.
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aaaaaaaaaaaaaaahhhhh
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hinrich - wenn dir nichts anderes einfällt als der ruf nach Rahab dann stellst du dir selbst ein gewaltiges armutszeugnis aus.
also. was fällt dir denn inhaltlich zum dem von hibou verlinkten artikel ein? oder daran auf? - nix? na dann. |
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raaaaaaaaaaahhaaaaaaaaaaaaaaaaaaab!
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schön daß du da bist
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Sehr verehrte Angelia,
im Grunde wollte ich schon ansetzen, hier vorbehaltlos zu paraphieren, denn ich begrüße die Richtung, in die Ihre Überlegungen gehen, ganz ausdrücklich. Gleichwohl habe ich eine Anmerkung, die wichtig ist. Sie schreiben nämlich: »Es ist anstrengender vernünftig, statt anarchisch zu sein«. Anarchie bedeutet nicht: Unvernunft. Anarchie bedeutet auch nicht Planlosigkeit, Hirnabschaltung oder blindes Sichtreibenlassen im 'flow" (in welchem auch immer). Es wäre dies ein sehr opaker Begriff, so verstanden. Anarchie in all ihren Varianten bedeutet lediglich: Fremdherrschaftslosigkeit. Nicht mehr — das aber schon. |
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mein einer bester freund aus dem studium sagt immer, der adorno, das war ein anarchist. und mit einiger kenntnis von werk und biographischer wirkung will ich dem auch zustimmen.
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Vielen Dank j-ap
auch für den Hinweis auf einen Fehler, ich meinte nämlich archaisch und nicht anarchisch, zumal anarchisch im Kontext des Satzes gar nicht passt. Ist schon verbessert :-)) Danke |
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guter Hinweis hinrich,
der auf Adorno. Offensichtlich meint die Abwesenheit von Fremd- Herrschaft auch die Besetzung der Gedanken. Nicht umsonst findet auch hier wieder eine Art "Kampf" um Meinung statt, statt die Suche nach Wahrheit.. |
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Ich frage mich, warum müssen so viele Menschen mitfahren, wenn es doch nur um den Transport von Hilfsgütern ging.
Man hätte doch noch viel mehr transportieren können, wenn wenn die Schiffe ohne die 600 Passagiere gefahren wären. |
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Menschlicher Schutzschild, denke ich. Die Idee war, dass Israel wohl kaum so dumm sein würde, ein Schiff voller, z.T. auch bekannter, Menschen anzugreifen.
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Ich wollte nur einige Infos (ahem: net abgeschrieben ) zur Sache geben, da ich in einem der betroffenen Länder sitze – und auch İstanbul-Fatih kenne . Darin sehe ich z.B. einen Sinn der hiesigen Community, dass deren Schreiber in allen möglichen Ländern wohnen. Ich lese sehr gerne die Berichte aus Syrien und neulich Schlesingers Israel-Blog. Würde auch gerne mehr über Amman erfahren...
Freilich könnte ich ebenfalls folkloristische Artikel aus der Zeit-online als link plaziern. Ich bin in der Sache Flottille versus Israel offen – eher sogar dafür, die Blockade von Gaza unbedingt aufzuheben. Dass hier einige empfindlich wie angestochene Essigfässer reagieren, zeigt ja so manches... Entweder sind sie ebenfalls instrumentalisiert oder sie wollen uns für ihre Partei gewinnen? |
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Nein, so nicht. Aber der Artikel ist eher nicht folkloristisch, er passt dir nur nicht ins Konzept.
Was ich hier will: verhindern, dass Verleumdungen weiterverbreitet werden. |
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Naja, sich auf "Die Zeit" und die Nato berufen. Da muss die Lage ja ganz schön trübe sein.......
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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