40
]
Liebe Frau Köhler. Ich möchte ehrlich sein, am liebsten hätte ich Sie mit: “mein liebes Kind” angesprochen. Ich bin einige Jahre älter als Sie. Das Alter spielt zwar keine Rolle, wenn der Mangel an Erfahrung mit einer aufgeklärt gebildeten, reifen inneren Haltung kompensiert werden kann. Der Respekt vor einem Amt ist mir ohnehin fremd. Was zählt ist die Reife und Persönlichkeit einer Person. Aber diese innere Reife kann ich bei Ihnen zur Zeit noch nicht erkennen.
Dass Sie die Radikalität des Feminismus der 70er Jahre kritisieren, statt die Leistungen von Frau Schwarzer und all der anderen engagierten Frauen dieser Zeit anzuerkennen, wäre mir egal, wären Sie eine Nurhausfrau oder Kindergärtnerin in einer Vorstadt- Kita. Und maximal genau das, statt Familienministerin, könnten Sie jetzt sein, wäre der Feminismus der 70er Jahre ein in Ihrem Sinne naiv weichgespülter gewesen. Sie Frau Köhler, haben ihre Möglichkeiten all den historischen Frauen zu verdanken, die sich im Laufe der Geschichte, mit der Unterstützung liberaler Männer und teils unter Lebensgefahr, auch für Ihre Gleichstellung einsetzten. Das die Feministinnen sich intellektuell radikalisierten, - geschenkt.
Kaum eine andere Revolution ist in der Geschichte seitens der Revolutionäre so unblutig verlaufen, wie die der feministischen Freiheitsbewegung. Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass die Rechte, Chancen und Möglichkeiten der Frauen heute so wären wie sie sind, wären die Feministinnen der Vergangenheit intellektuell nicht bis zum Äußersten geschritten, - hätten sie damalige Strukturen und das Selbstverständnis von Männern und Frauen nicht radikal zur Disposition und Diskussion gestellt. Die Idee der Elternzeit auch für Männer hätte ohne diese radikale Auseinandersetzung gar nicht geboren werden können. Männer hätten die Last des Versorgers immer noch allein tragen müssen und würden ihre Rolle als Vater nur marginal wahrnehmen können. Sie sollten auf all die intelligenten Frauen, aber auch liberalen Männer, stolz sein, die einen gesellschaftlichen Wandel mit intellektueller Radikalität statt mit blutiger Gewalt herbeiführten.
Nun sind Sie aber Familienministerin, eine politisch konservative obendrein und haben somit Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen. Aus diesem Grund, so scheint es, müssen emanzipierte Männer und Frauen gezwungenermaßen mit Ihnen in einen Diskurs treten.
Als erstes möchte ich Ihnen mein Lieblings-Zitat von Georg Büchner vorlegen: “
In den letzten Jahrzehnten waren die Aktivitäten der Regierungen aber ausschließlich mit dem Thema Wirtschaft und deren Interessen beschäftigt. Wie diese Strategie endete wissen wir ja,- das erwirtschaftete Geld, und das war nicht gerade wenig, floss in die Finanzmärkte, trug zum Aufblähen der Finanzblase bei, die platze dann, bescherte uns die Finanzkrise, deren Lasten nun wiederum von der Gesellschaft (ohne Wirtschaft) abgetragen werden müssen. Mit anderen Worten, Sie haben wieder keine Mittel für eine nachhaltige und vernünftige Gesellschaftspolitik. Politik für Menschen - Männer, Frauen, Alte und Kinder findet faktisch weiterhin kaum statt. Nötige finanzielle Mittel werden weiterhin sukzessive zurückgefahren, um die Bedürfnisse der Wirtschaft zu befriedigen und, um den Staat- Haushalt zu konsolidieren. Strukturelle Veränderungen, sei es im Rahmen der Bildungs- Gesundheits- oder Familien- Sozialpolitik, finden nur dann statt, wenn sie einen wirtschaftlichen Nutzen haben.
Verkaufen Sie uns doch bitte nicht für dumm. Lenken Sie uns nicht mit irrationalen Feminismusdiskussionen, Frauenquoten und Jungenförderung vom Wesentlichen ab. So wünschen sich lt. einer Umfrage für Ihr Ministerium Arbeitnehmer (Männer und Frauen) mehr Zeit für ihr Familienleben. Das wäre doch mal ein guter Ansatzpunkt für Sie. Oder, warum, Frau Köhler, ist für die Informatikerin Martina H. ein Kind ein Karrierekiller? (1) Wieso sind die Sprachförderkurse für Migrantenkinder in den Kitas nahezu wirkungslos?(2) Für die restliche Legislaturperiode sind das immerhin schon drei komplexe Aufgaben, die Sie tatsächlich ganz praktisch angehen könnten, - und zwar ohne der Gesellschaft Ihr konservatives, rückwärtsgewandtes Weltbild aufzunötigen.
(1) Karrierekiller Kind
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,702870-2,00.html
(2) Sprachförderung wirkungslos
www.zeit.de/2010/43/B-Sprachtests
|
|
Wunderbar danke. :-))
|
|
|
Ist das bei Frau Köhler nun Kinderalzheimer oder schon Altersstarrsinn?
|
|
|
Nomen est omen? Ist "Krisi" nicht vielleicht doch auf das Lateinische "crisis", zurückzuführen...;-)?
|
|
|
man merkt, dass weder angelina noch die kommentatoren das interview gelesen haben, sondern nur die vorabmeldung.
ihr seid eigenltich alt und reif genug um wissen, wie der spiegel arbeitet und seine leser ranzieht. ich habs mittlerweile gelesen und im vordergrund steht irgendwie dann doch die art und weise des interviews .. es ist latent sexistisch geführt worden. kein mann dieses landes hätte solch ein perverses interview über sich ergehen lassen müssen. wenigstens nele ists aufgefallen: www.karnele.de/kolumnen-und-texte/feminismus/zwei-gockel-interviewen-eine-ministerin mfg mh |
|
|
Ist es Kristi denn auch aufgefallen?
|
|
|
ich kann mit dieser suggestiven fragestellung nichts anfangen. beantworten werd ich sie sicher nicht. willst du dich vielleicht beim spiegel bewerben?
mfg mh |
|
|
Eine gemeine Beleidigung!
|
|
|
schrieb am
07.11.2010 um 18:18
@merdeister. Völlig berechtigte Frage.
Erscheinen die Überlegungen der Krisi bezüglich der Emanzipationsbewegung im Anbetracht der sexistischen Befragung denn in einem milderen Licht? Oder 'spiegelt' ihr Umgang mit der Presse ihre Kompetenz bezüglich der in Einschätzung der Emanzipationsbewegung wider? |
|
|
"man merkt, dass weder angelina noch die kommentatoren das interview gelesen haben, sondern nur die vorabmeldung. "
Ich erlaube mir anzumerken, hier: www.freitag.de/community/blogs/b-v-/krisi-findet-alice-zu-radikal |
|
|
Ah, wenn's inhaltlich nicht funzt, dann gehen wir über zu formalen Kriterien? Die Schröder ist- wen wundert's- ein Opfer zweier Männer, die das Interview mit ihr geführt haben..?!
Traut man der Schröder keine eigenständige Denkweise zu? Will man sie etwa bevormunden? Schon wieder Opfer- fällt Euch da wirklich nichts besseres mehr ein? Heiliger Bimbam, das darf doch wohl nicht wahr sein! |
|
|
Kristi ist wie immer fürchterlich unsouverän.
Es wirkt schon auf mich, als sei ihr das aufgefallen, sie ist nur nicht in der Lage adäquat zu reagieren, offensichtlich. Ich nannte die Dame ja nicht umsonst unsere Bundesfamilienpraktikantin und halte den Großteil ihrer Positionen für Schwachfug. Das an diesem Interview fest zu machen ist aber auch nicht eben klug. |
|
|
Und wer ist denn jetzt wieder "Ihr"...
|
|
|
Also ich denke, es liegt an der Typografie des Spiegels- die ist ja auch gar so sexistisch und konservativ, ich meine: Wer schreibt denn heute noch allen ernstes mit Serifen?
Wahrscheinlich steckt sowieso Bushido hinter dieser unverschämten Verschwörung gegen die unschuldige, kaum selbstständige denkende Familienministerin, die gar nicht wissen konnte, wer ihr da auf den Pelz rückt... denn wenn sie es gewusst hätte, dann hätte sie wahrscheinlich... ganz genau dasselbe gesagt. Einfach lächerlich, diese ganze Argumentation, sorry: Schröder hat deutsch und deutlich etwas gesagt, was vielen ganz offensichtlich nicht in den Kram passt, na und? Darf sie das etwa nicht? Oder muss sie zuerst bei der Mädchenmannschaft, dem Mädchenblog und der Freitag Community nachfragen, was sie sagen soll und darf? Hört doch auf, krampfhaft umzudeuteln: Sie hat es gesagt, punkt! |
|
|
hast du das interview gelesen?
|
|
|
thx, ich von dir noch nie so n scheiss gelesen.
das interview ist bei aller toleranz und dem mir eigenen sexismus, so dermaßen daneben und sexistisch geführt worden, dass du dich mit deiner unbelesenen meinung hier in nesseln setzt die du vermeiden könntest. das ding ist selbst für den spiegel auf einem neuen tiefstniveau angekommen. und das nicht nur wegen der einleitung der letzten fragen mit "SPIEGEL: Zum Schluss bitte noch eine ehrliche Antwort:" mfg mh |
|
|
Lieber MH
wir sind vor allem alt und reif genug um zu wissen, dass man sich anhand eines einzigen Interviews kein Bild machen kann, Eindrücke über einen längeren Zeitraum sammeln und Kontexte herstellen können sollte. Ich finde das gelingt hier nicht gerade soooo schlecht. |
|
|
Auch ich kann Scheisse von mir geben- nur macht die Sprache keinen Unterschied, denn Antworten bleiben nun einmal einfach Antworten, egal, unter welchen Umständen sie gegeben worden sind: Ganz speziell bei Menschen von öffentlichem Interesse (medienrechtlich betrachtet) kann davon ausgegangen werden, dass sie genau das sagen, was sie sagen wollen, schliesslich werden sie von ganzen Heerscharen von KommunikationsberaterInnen darauf getrimmt, was sie unter welchen Umständen in welcher Situation sagen können, sagen sollen oder eben nicht sagen sollen! Herrgott nochmal: Wir haben es bei Ministerin Schröder nicht mit einem unbeschriebenen Blatt zu tun, sondern mit einer Frau, die genau diese Position angestrebt- und schlussendlich auch erreicht hat. Hier handelt es sich um einen Kommunikationsprofi und nicht um eine Frau die keine Ahnung hat, wie Interviews auszusehen haben! Im allgemeinen werden Interviews sowohl von solchen Personen selbst- oder aber von einem ihrer KommunikationberaterInnen vor der Drucklegung zuerst gegen gelesen! Erst dann wird das Interview gedruckt und vorher nicht! Schlimmstenfalls wird die Veröffentlichung vom Familienmisisterium eben per Verfügung untersagt, so einfach ist das. Auch ich habe schon Interviews gegeben- und IMMER bereits im Vorfeld darauf bestanden, zuerst eine Blaupause zur Korrektur vorgelegt zu bekommen. Sonst hätte ich gar keines gegeben.
Gegenfrage: Hast Du, mh, auch schon einmal mit Kommunikations- und PR-Beratern zu tun gehabt? Weisst Du, wie der Hase in dieser Branche läuft? Und welche Abklärungen im Vorfeld solcher Interviews zuerst getroffen werden? Oder glaubst Du allen ernstes, die beiden Herren vom Spiegel haben einfach mal unten an der Haustüre des Familienministeriums geklingelt und höflich um ein Interview gebeten..? |
|
|
schrieb am
07.11.2010 um 23:42
@THX1138
Es ist nicht eine Frage der Kommunikationsberater oder der Zeitungsbranche etc. mh hat seine persönlichen Gründe, Krisi auch in dieser misslichen Lage zu verteidigen, gell? |
|
|
welche persönlichen gründe habe ich denn?
also ich kann sex und meine feministische meinung durchaus von einander trennen! mfg mh |
|
|
schrieb am
08.11.2010 um 19:17
@mh: "also ich kann sex und meine feministische meinung durchaus von einander trennen!"
Oh, Verzeihung, darüber kann ich nichts sagen: Sie haben mir zu einem früheren Zeitpunkt attestiert, dass ich davon nichts verstünde.... |
|
|
die gründe leif, die gründe. also die persönlichen die ich da so habe.
mfg mh |
|
|
Auf den Vorabartikel bezogen, okay.
Im vollständigen Interview steht einiges, das einen ganz anderen Eindruck erweckt. Vor allem übrigens den latenten Sexismus und unerträgliche Süffisanz und Herablassung der Interviewer. |
|
|
Liebe Angelia,
vielen Dank für diesen Beitrag, das böse thinktankgirl |
|
|
Schöner, kontruktiver Beitrag.
Da kann ich glatt noch lernen. |
|
|
Ach, und noch ein schöner Beitrag, der sich aber auch auf den Vorabartikel bezieht findet sich im Mädchenblog:
maedchenblog.blogsport.de/2010/11/06/frau-schroeder-sie-haben-da-was-falsch-verstanden/ |
|
|
Bezieht sich der Kommentar jetzt auf den "Vorabartikel" oder auf das gesamte Interview mit Kristina Köhler?
Ich kann trotz der reißerischen SPON-Schlagzeile nicht erkennen, daß sie mit dem Feminismus als solchen "abrechnet" oder die Leistungen von Alice Schwarzer in Abrede stellt. Das einzige was ich sehe, ist eine Ministerin, die den öffentlichen Diskurs sucht und aufgescheuchte Hühner im deutschen Blogstall. |
|
|
schrieb am
07.11.2010 um 20:10
@THX1138
ja, sie hat es gesagt und es war ...suboptimal. Punkt. @Sie sucht den öffentlichen Diskurs? Hat sie etwa leise Zweifel an ihren Ansichten und Einschätzungen angedeutet? Du siehst nur aufgescheuchte Hühner im Blogstall? Trotz Aufplusterung der Hähnchenfedern? Lies doch den Artikel bitte nochmal quer, denn mit dem Denken hat es nicht geklappt... |
|
|
schrieb am
08.11.2010 um 10:57
@ Sie sucht den öffentlichen... usw....ging an @querdenker.
|
|
|
Starker Blog! Gerne gelesen! Danke!
por! |
|
|
Das ist ja wirklich heiter.
Linke lassen im Brustton der Entrüstung nichts aber auch gar nichts auf BILD-Alice kommen und bitten eine Familienministerin, die 6 Monate Elternzeit für Väter durchsetzen will, sie mit ihrem "konservativen, rückwärtsgewandten Weltbild" zu verschonen. Vorwärts immer - rückwärts nimmer? Oder in Anlehnung an die goldenen Worte eines Erich Honnecker: Den Feminismus in seinem Lauf, halten weder Jörg noch Kristi auf. Genossen Diekmann sei Dank. |
|
|
wir werden einfach entspannt abwarten, was Frau Köhler sonst noch so zu bieten hat.
Ich finde das Honneckerzitat passt im Kontext dieser Debatte nicht so gut. |
|
|
"Kaum eine andere Revolution ist in der Geschichte seitens der Revolutionäre so unblutig verlaufen, wie die der feministischen Freiheitsbewegung."
-> Na, wenn da mal nicht doch irgendwo verdeckt oder sichtbar aber ignoriert Blutzoll entrichtet werden musste ...? Um welchen Beitrag / Artikel / Interview geht es hier eigendlich? ich habe leider wohl verpasst, um was es hier geht. hat sich auch niemand herabgelassen, einen Link dazu hier abzulegen. |
|
|
Danke Angelia für diesen Artikel auf hohem Niveau.
Frau Ministerin Schröder ist ja noch mit anderfen Schwerpunkten aufgefallen: "...WIESBADENER KURIER/15.10.2010: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat ihre Warnung vor Diskriminierung der deutschen Bevölkerung im eigenen Land bekräftigt. Über dieses Problem werde ihr immer wieder berichtet, sagte Schröder am Donnerstagabend im Wiesbadener Presseclub. Nach dem Ergebnis einer Studie habe etwa jeder dritte türkische Jugendliche schon einmal einen Deutschen beschimpft, nur weil er Deutscher sei. Schröder sagte, die Gewaltneigung unter jungen türkisch- oder arabischstämmigen Migranten mit muslimischem Hintergrund sei überproportional hoch. „Wir müssen uns fragen, warum“, sagte die Ministerin..." Ich frage mich, welche Studie das ist und wie die Fragen gestellt wurden. Meine türkischstämmigen Jungs und Mädchen haben fast alle einen deutschen Pass, sind Deutsche. Wenn die nun andere Türkinnen und Türken mit türkischem Pass aus der gleichen Klasse beschimpfen, was ist denn das? "...unter jungen türkisch- oder arabischstämmigen Migranten mit muslimischem Hintergrund sei überproportional hoch. ..." Ich kenne keine türkisch- oder arabischstämmigen Mädchen und Jungs, die Migranten sind. Sie sind alle hier geboren und somit keine Migranten! Es müsste also heißen: "...unter jungen deutschen türkisch- oder arabischstämmigen Jugendlichen mit Migrations- und Muslim - Hintergrund sei überproportional hoch. ." Im übrigen, ist Frau Ministerin die einzige Person, die im Bundestag bei ihren Reden nie ein Zwischenfrage zulässt! Die Antworten kann sie halt - im Gegensatz zu ihrer vorbereiteten Rede - nicht ablesen!! |
|
|
"Im übrigen, ist Frau Ministerin die einzige Person, die im Bundestag bei ihren Reden nie ein Zwischenfrage zulässt! Die Antworten kann sie halt - im Gegensatz zu ihrer vorbereiteten Rede - nicht ablesen!!"
Wenn sie das, wie behauptet, nicht kann, ist es doch eine kluge Entscheidung, keine Gegenfragen zuzulassen. Was wiederum die Behauptung infragestellt. |
|
|
Alice Schwarzer:
08.11.2010 Offener Brief an Kristina Schröder Sehr geehrte Frau Ministerin! Sie sind jetzt seit fast einem Jahr im Amt. Seither warte nicht nur ich auf Taten und Zeichen von Ihnen, die die Lage der Familien verbessern und die Gleichberechtigung der Frauen weiter bringen könnten. Zeichen, wie wir sie von Ihrer couragierten Vorgängerin gewohnt waren. Wir warteten bisher allerdings vergebens. Die einzig aufregende Nachricht aus Ihrem Amt war Ihr Namenswechsel von Köhler auf Schröder - was mich persönlich, ehrlich gesagt, bis heute verwirrt. Dafür haben Sie nun dem Spiegel ein aufschlussreiches Interview gegeben. Ein Interview, bei dem man nicht so recht weiß, ob man nun weinen oder lachen soll. Eines jedenfalls ist spätestens jetzt klar: Was immer die Motive der Kanzlerin gewesen sein mögen, ausgerechnet Sie zur Frauen- und Familienministerin zu ernennen – die Kompetenz und Empathie für Frauen kann es nicht gewesen sein. ..." www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=54&tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2010&tx_t3blog_pi1[blogList][month]=11&tx_t3blog_pi1[blogList][day]=08&cHash=69bb339dd9 |
|
|
die Bildzeitung hatte deshalb heute folgenden großen Aufmacher: „Bizarrer Sex-Streit“, zwischen Alice Schwarzer und Köhler. Na ja ... Bild eben.
|
|
|
vielen Dank für eure Kommentare, den ablehnenden, kritischen, lustigen, lobenden oder zustimmenden.
schöne Grüße Angelia |
|
|
Das ist die Antwort auf das Interview mit Frau Schröder, die ich hätte schreiben mögen, wenn ich die Worte dafür gefunden hätte und nicht sprachlos vor Ärger gewesen wäre.
Haben Sie vielen Dank! |
|
|
Informativ, aber viel Lärm um nichts.
Werden Posten angenommen -und deshalb gehen Politkarrieristen überhaupt erst in die Politik-, muss ab und zu eine Duftmarke gesetzt werden, damit der Posten legitimiert bleibt, wobei es natürlich gar keinen Unterschied macht, welcher ergattert wurde. Ob Familienministerium oder Botschafterin in Pnom Penh oder Vorstand UBS, so als Zigarette danach... eh egal, Hauptsache die Posten stimmen. Müßig. Aber informativ. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen