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Schafft es die Bewegung 'Occupy Wallstreet' über den großen Teich? Jedenfalls arbeitet eine Gruppe(1) via Internet kräftig an der Koordination und Organisation weltweiter Proteste gegen das von der wall- street ausgehende enthemmte Finanzsystem. Insgesamt scheint Wut, Ärger und Ohnmacht sich bei jüngeren Menschen gegen die wenigen Monopolisten der Finanzwirtschaft Bahn zu brechen. Auch in Deutschland, Hamburg, Köln und Frankfurt, sind Aktionen (2) geplant. Menschen mit unterschiedlichen politischen Anliegen vereinigen sich, denn was sie verbindet, ist ihre Verärgerung über die Macht einiger wenige, die auf Kosten des Lebens und Wohlergehens der meisten Menschen ihre Gier ausleben, zitiere Rp-online(3) „Das eine, was sie zusammenführe, ist dass wir die 99 Prozent sind, die die Gier und Korruptheit des einen Prozents nicht länger hinnehmen werden.“
www.facebook.com/pages/Occupy-K%C3%B6ln-Cologne/158344127590264?ref=ts
www.rp-online.de/panorama/ausland/Die-Proteste-weiten-sich-aus_aid_1025618.html
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Ich fände es gut, wenn alle Geprellten des „Finanzmarktes“ ihren Unmut in und vor deren „Palästen“ raus lassen würden – Reklamation muss sein. Aber letztlich wird nur ein klares Regelwerk – durchgesetzt von den Bürgern durch ihre parlamentarischen Vertreter - für Abhilfe sorgen.
Diese aktuelle Frage steht zur Zeit im europäischen Raume: Sollen wir europäischen Bürger die Risiken der Geschäfte von privaten Kreditgebern tragen, oder sollen die Kreditgeber - die ja von den Risiken wussten und daher auch den Zins heraufgesetzt haben – mögliche Probleme mit den Schuldnern selber regeln? Etwas zugespitzt: Wollen wir gescheiterte Spekulanten sponsern oder das Gemeinwesen? Und wer soll die Systemkrisenkosten zahlen? Die Systembefürworter und - Gewinner, oder die Benachteiligten des Systems, die dieses System nie wollten? Ein aufklärerisches und wütendes (aber gewaltfreies) Happening im Frankfurter Bankenviertel wäre begrüßenswert, aber sehr schnell muss es auch ins Regierungsviertel nach Berlin gehen. So mein Bürgerwunsch.;-) |
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...und natürlich müssen die Bürger sehr genau sagen, was sie wollen. Man sollte nicht erwarten dass „unsere“ Politiker selber auf die schlauesten (fairsten) Lösungen kämen – dafür sind sie schon zu abhängig – von einigen rühmlichen Ausnahmen mal abgesehen.
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@Fro um 02.15
"Man sollte nicht erwarten dass „unsere“ Politiker selber auf die schlauesten (fairsten) Lösungen kämen. . . ." Aber genau dies ist deutsche Realität! Ich warne auch vor zu großem Optimismus über die Wirkung von "Occupy Wallstreet": Heute morgen berichtete bei Radio Eins eine Live-Reporterin und sagte, dass die Bewegung zwar an Aufmerksamkeit gewinnt, aber keine Chance auf Massenbasis hat. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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