Angelia

Blog von Angelia

04.10.2011 | 21:46

'Occupy Wallstreet' geht es jetzt richtig los?

Schafft es die Bewegung 'Occupy Wallstreet' über den großen Teich?

Jedenfalls arbeitet eine Gruppe(1) via Internet kräftig an der Koordination und Organisation weltweiter Proteste gegen das von der wall- street ausgehende enthemmte Finanzsystem.

Insgesamt scheint Wut, Ärger und Ohnmacht sich bei jüngeren Menschen gegen die wenigen Monopolisten der Finanzwirtschaft Bahn zu brechen. Auch in Deutschland, Hamburg, Köln und Frankfurt, sind Aktionen (2) geplant.

Menschen mit unterschiedlichen politischen Anliegen vereinigen sich, denn was sie verbindet, ist ihre Verärgerung über die Macht einiger wenige, die auf Kosten des Lebens und Wohlergehens der meisten Menschen ihre Gier ausleben, zitiere Rp-online(3) „Das eine, was sie zusammenführe, ist dass wir die 99 Prozent sind, die die Gier und Korruptheit des einen Prozents nicht länger hinnehmen werden.“

 

 

 

www.occupytogether.org/

www.facebook.com/pages/Occupy-K%C3%B6ln-Cologne/158344127590264?ref=ts

www.rp-online.de/panorama/ausland/Die-Proteste-weiten-sich-aus_aid_1025618.html

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Fro schrieb am 05.10.2011 um 01:53
Ich fände es gut, wenn alle Geprellten des „Finanzmarktes“ ihren Unmut in und vor deren „Palästen“ raus lassen würden – Reklamation muss sein. Aber letztlich wird nur ein klares Regelwerk – durchgesetzt von den Bürgern durch ihre parlamentarischen Vertreter - für Abhilfe sorgen.
Diese aktuelle Frage steht zur Zeit im europäischen Raume: Sollen wir europäischen Bürger die Risiken der Geschäfte von privaten Kreditgebern tragen, oder sollen die Kreditgeber - die ja von den Risiken wussten und daher auch den Zins heraufgesetzt haben – mögliche Probleme mit den Schuldnern selber regeln?
Etwas zugespitzt: Wollen wir gescheiterte Spekulanten sponsern oder das Gemeinwesen?
Und wer soll die Systemkrisenkosten zahlen? Die Systembefürworter und - Gewinner, oder die Benachteiligten des Systems, die dieses System nie wollten?

Ein aufklärerisches und wütendes (aber gewaltfreies) Happening im Frankfurter Bankenviertel wäre begrüßenswert, aber sehr schnell muss es auch ins Regierungsviertel nach Berlin gehen. So mein Bürgerwunsch.;-)
Fro schrieb am 05.10.2011 um 02:15
...und natürlich müssen die Bürger sehr genau sagen, was sie wollen. Man sollte nicht erwarten dass „unsere“ Politiker selber auf die schlauesten (fairsten) Lösungen kämen – dafür sind sie schon zu abhängig – von einigen rühmlichen Ausnahmen mal abgesehen.
Nietzsche 2011 schrieb am 05.10.2011 um 10:07
@Fro um 02.15
"Man sollte nicht erwarten dass „unsere“ Politiker selber auf die schlauesten (fairsten) Lösungen kämen. . . ."
Aber genau dies ist deutsche Realität!
Ich warne auch vor zu großem Optimismus über die Wirkung von "Occupy Wallstreet": Heute morgen berichtete bei Radio Eins eine Live-Reporterin und sagte, dass die Bewegung zwar an Aufmerksamkeit gewinnt, aber keine Chance auf Massenbasis hat.
Angelia
Ich fühle mich nicht verpflichtet meinen Irrtümern treu zu bleiben. (Frei nach Nietzsche)
Ort:
Düsseldorf
Mitglied seit:
2 Jahre 41 Wochen
Zuletzt aktiv:
20.05.2012
Status:
Bloggerin
Aktivität:
Beiträge: 39
Kommentare: 1241
Logbuch
16:54
delloc hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:52
freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:51
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:50
mklingma hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:48
GEBE hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG