Anette Lack

Hamburg und die Welt

Kommentare

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16.02.2011 | 19:53 Anette Lack
Lieber Jakob Augstein, das Motto des Abends müsste erweitert werden, in "warum geht es IN DEUTSCHLAND ... nicht voran?" Denn in Skandinavien, z.B., ist vieles selbstverständlich, wovon wir hier bisher nur träumen (können). Z.B. die Beteiligung der Männer an Kinderbetreuung.
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Das Patriarchat, ein Standortnachteil

Politik | 04.02.2011 | 14:05 Ulrike Baureithel
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04.02.2011 | 15:42 Anette Lack
Danke für diesen Artikel, Ulrike Baureithel - dem ist nichts hinzuzufügen. Erschütternd nur, dass ausgerechnet dieses Thema den sonst so Kommentierfreudigen in dieser Community keinen Kommentar entlockt.
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06.01.2011 | 17:24 Anette Lack
Lieber Jakob Augstein; ich muss mich revidieren: Die Zahlen (und Ihr Blog hier) sind relevant. Das Dossier von Naika Foroutan wurde heute ja auch von der FR veröffentlicht, und es ist wichtig und richtig, Sarrazins Thesen mit Fakten zu widerlegen. Insofern habe ich das etwas falsch eingeschätzt - ich war nur des Themas so überdrüssig... Trotzdem, banalisieren und ignorieren darf man ihn nicht. Wobei sich die, die willig sein Buch an den Stammtischen nachbeten, wohl auch von Fakten nicht belehren, erst recht nicht bekehren lassen... Das haben sie nie getan. Trotzdem. Herzlich Anette Lack
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06.01.2011 | 17:24 Anette Lack
Lieber Jakob Augstein; ich muss mich revidieren: Die Zahlen (und Ihr Blog hier) sind relevant. Das Dossier von Naika Foroutan wurde heute ja auch von der FR veröffentlicht, und es ist wichtig und richtig, Sarrazins Thesen mit Fakten zu widerlegen. Insofern habe ich das etwas falsch eingeschätzt - ich war nur des Themas so überdrüssig... Trotzdem, banalisieren und ignorieren darf man ihn nicht. Wobei sich die, die willig sein Buch an den Stammtischen nachbeten, wohl auch von Fakten nicht belehren, erst recht nicht bekehren lassen... Das haben sie nie getan. Trotzdem. Herzlich Anette Lack
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Gedicht des Monats - Dezember

30.11.2010 | 21:03 Titta
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01.12.2010 | 02:24 kay.kloetzer
sorry, aber es muss sein: Die eine Rose Die eine Rose überwältigt alles, Die aufgeblüht ist aus dem Traum. Sie rettet uns vom Grund des Falles. Schafft um uns einen reinen Raum, In dem nur wir s...
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01.12.2010 | 09:57 Anette Lack
Warum "sorry", kay.kloetzer? Für mich passt das (auch) zum Dezember. Wenn man es so interpretiert, dass Jesus vielleicht die eine Rose war... Ich interpretiere es für mich anders; aber jedenfalls geht es um Liebe. Danke dafür, es ist wunderschön. Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit allen! (und danke, Titta: Es macht Spass, hier reinzugucken und Lyrik zu teilen. Ist ja doch ziemlich verfemt in Deutschland :) Anette
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Das Produkt Kind

Wochenthema | 11.11.2010 | 11:15 Kathrin Zinkant
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23.11.2010 | 20:34 modesty
Jahrhundertelang war naturgegeben, dass Frauen halt Kinder kriegen (müssen) und Männer und Staat (in welcher Form er auch immer vorhanden war) sich darauf verlassen konnten, dass es genug Nachwuchs fü...
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25.11.2010 | 11:46 Anette Lack
Liebe(r) modesty; ich stimme Ihnen in fast allen Punkten zu - ob die Situation für Frauen in der DDR aber wirklich so rosig war, abgesehen von der guten Organisation, bezweifle ich etwas (s.o., meinen Kommentar zu Nelly). Was aber diese verdammte Angelegenheit der Privatsache angeht: Genau so ist es. Allerdings, wenn was schief läuft mit einem Kind, dann hängen sich bestimmt alle wieder 'rein, in Form von Schuldzuweisung etc.. Was die Sache mit dem Brutpflegeinstinkt angeht, Beispiel aus meinem Leben :)) Als ich schwanger wurde, arbeitete ich als Lokalredakteurin bei einer großen Hamburger Tageszeitung. Diesen Job kriegt man nicht so einfach, und, davon abgesehen, liebte ich ihn auch. Er ist allerdings arbeitszeitmässig nicht einer Familie zu vereinbaren. Damals wurde erwartet, dass wir von 10 bis 21 Uhr vor Ort sind. Mindestens. Wenn was passiert (und in HH passiert dauernd was), gern länger. Und zwei Sonntagsschichten im Monat plus Nachtschichten. Mein Chef war also not amused. Es gab keine Mütter bei der Zeitung, aus ebd. Grund, und gab auch vorher keine. Unglücklicherweise hatte mein Mann gerade an der Münchner Uni (!) eine 3jährige Zusatzausbildung zum Buchrestaurator angefangen. Sein langgehegter Traum und ein begehrter Studiengang, auf 30 Plätze kamen 3000 Bewerber, ich wollte auf keinen Fall, dass er das abbricht. Also einigten wir uns darauf, dass ich ein Jahr in Elternzeit gehe, dann bliebe noch ein Jahr, dass ich eben irgend wie schaffen muss - und dann käme er zurück in seinen alten Job im Hamburger Staatsarchiv, geregelte Arbeitszeiten, kein Stress, und könnte sich so um unsere Tochter kümmern, während ich wieder durchstarte. Ich spare mir jetzt die detaillierte Schilderung, wie stressig das in Wirklichkeit für mich und meine Tochter war, und wie familienfeindlich das Umfeld, vor allem auch in der Zeitung. Jedenfalls hatte das bei mir schon gesundheitliche Auswirkungen. Ich fieberte, im wahrsten Sinne des Wortes, der Zeit entgegen, in der mein Mann zurückkommen würde. Einen Monat vorher bekam er auf einmal ein Angebot von der Staatsbibliothek Hamburg hier, die gleichzeitig Uni-Bibliothek ist. Er sollte Werkstattleiter werden, große Ausstellungen organisieren... eine reizvolle Aufgabe, klar. Aber mit einem Kleinkind ebenfalls nicht zu vereinbaren. Ich habe ihn beschworen, gebeten, gebettelt, sich an unsere Abmachung zu halten. Ich wollte nicht, dass unsere Tochter noch mehr Zeit, von sieben bis fünf Uhr abends, in der Kita verbringt. Sie war erst zwei, und so viele Stunden waren einfach zu anstrengend für sie. Wir hätten auch beide am WE arbeiten müssen. Das wäre eine einzige Streiterei geworden. Was soll ich sagen? Er hat seine Prioritäten gesetzt und den Job angenommen. Ich habe meine Prioritäten gesetzt und den Job bei der Tageszeitung nicht verlängert. Ich habe es nie bereut. Meine Tochter ist das Beste, was mir in meinem Leben "geschehen" ist. Aber das war die Falle, seine Falle. Ich hatte alles prima organisiert, meinen Beitrag geleistet. Damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Und so verhalten sich Frauen eben immer noch oft. Das trägt erheblich zur Charakterbildung bei, klar. Unsere Beziehung hat das allerdings nicht überstanden. Herzlicher Gruß Anette
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Das Produkt Kind

Wochenthema | 11.11.2010 | 11:15 Kathrin Zinkant
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12.11.2010 | 15:57 Nelly
Danke für den guten Artikel. Die zweite Hürde: Ja, ganz genau, so ist es. Sie sollte abgesenkt, überwunden oder was auch immer werden. Meine Meinung. Wie wäre es mit ein bißchen gesellscahftlicher De...
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25.11.2010 | 11:22 Anette Lack
Für die Flüchtigkeitsfehler bitte ich um Entschuldigung.
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Das Produkt Kind

Wochenthema | 11.11.2010 | 11:15 Kathrin Zinkant
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12.11.2010 | 15:57 Nelly
Danke für den guten Artikel. Die zweite Hürde: Ja, ganz genau, so ist es. Sie sollte abgesenkt, überwunden oder was auch immer werden. Meine Meinung. Wie wäre es mit ein bißchen gesellscahftlicher De...
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25.11.2010 | 11:20 Anette Lack
Liebe Nelly; bei mir werden in "Mein Freitag" Deine Kommentare seltsamerweise nicht angezeigt, deswegen habe ich erst jetzt den neuesten entdeckt. Danke :) Wir sind hier ja jetzt schon in einer Privatdiskussion (aber immer noch beim Thema!) ^^ Im weitesten Sinne jedenfalls... Was Deine Beschreibung der Situation der Frauen in der DDR angeht, weiss ich das nur aus den Medien. Da bist Du natürlich näher dran, und was Krippenausstattung etc. angeht, war die Situation eindeutig viel besser, nach meinem Kenntnisstand. Aber ich habe auch viel darüber gelesen und gehört, dass das Verhalten der Männer meist nicht besonders partnerschaftlich war: Dass also Frauen die Dreifachbelastung von Beruf/Haushalt/Kindererziehung meist ganz allein wuppen mussten. So wird Emanzipation ja häufig hier auch von Männern verstanden ("Ihr wolltet ALLES, seht zu, wie ihr es hinkriegt!") Aber das kann es ja auch nicht sein... Wie ist denn da Deine Erfahrung? Es gab hier schon mal einen Blog, der vom DDR-Frauenleben berichtete, ich weiss leider nicht mehr, wo: Da wurden die DDR-Frauen als belastbarer und rustikaler beschrieben. Es könnte ja sein, dass Ihnen gar nichts anders übrig blieb... :) "...daß sie sich über Gott und die Welt Gedanken machen und nicht bloß über das, was sie persönlich unmittelbar betrifft." Ich weiss, was Du meinst, aber ich überspitze das jetzt mal: Meiner Erfahrung nach machen sich viele linke Männer vor ALLEM Gedanken über Gott und die Welt - vor allem die - und wenig darüber, was sie persönlich betrifft. Jedenfalls kaum, wenns Familie und deren Planung betrifft. Da schlittern sie dann häufig so rein. Neulich habe ich hier etwas Hübsches beobachtet: Im hiesigen Einkaufszentrum, Mercado genannt, stand eine Gruppe von Männern, alle etwa um die Mitte dreissig, entzückt um einen Kinderwagen und bewunderten lautstark und ausdauernd das darin liegende Baby, das offensichtlich zu einem von ihnen gehörte. Das war so ungewöhnlich, dass nicht nur ich, sondern auch einige andere Frauen stehenblieben und wir darüber ins Gespräch kamen. Das Traurige daran, obwohl, war ja klar: Es waren keine deutschen, sondern türkische Männer. Meine Erfahrung hier in der COM ist, ja, da bin ich inzwischen etwas bitter, dass viele Männer hier, die sich oft so fabelhaft links und aufgeklärt vorkommen, abschalten, sobald ein Blog mit diesem Thema erscheint. Höchstens lassen sie sich noch zu ein paar krampfhaft witzigen Kommentaren herab, die der Sache nicht dienen. Es gibt natürlich Ausnahmen! Gott sei Dank. Aber ich vermute, dass ist kein Problem der Freitag-COM, sondern allgemein in der linken Szene, in der ich das überall beobachte. Dieses Verhalten und der Glaube, dass MAN sich vor allem im Beruf beweisen muss, sitzt tief. In den USA - die in vielem auch NICHT Vorbild sind - ist es genauso wichtig ein guter Dad und guter Ehemann zu sein. Das müsste sich hier noch durchsetzen. Im Moment kann ich meiner Tochter (18) nicht dazu raten, sich einen deutschen Jungen auszusuchen, oder ich hoffe, sie findet eine dieser Ausnahmen. LG Anette
Anette Lack
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