Anna Dorothea

Aus Hamburg

09.06.2009 | 10:53

Wo Bildung beginnt: Unterstützen wir die Eltern!

In den vergangenen Tagen wurden hier die Blogs von klara und Bildungswirt gepostet. Im einen geht es darum, was für Anforderungen an Eltern gestellt  werden, die Kind und Beruf unter einen Hut bringen wollen oder müssen. Im anderen werden u.a. Massnahmen gefordert, um die Bildung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Diese beiden Blogs sind zwei Seiten einer Medaille: Denn die Verbesserung von Bildung fängt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.

 Bildung beginnt nicht erst in der Schule.  Sie beginnt zuhause: Damit, dass Eltern ihren Kindern vorlesen. Mit ihnen in den Zoo, ins Kino, ins Kindertheater gehen. Ins Schwimmbad, auf die Eisbahn, in den Wald. Blumen und Insekten benennen. Im Garten buddeln, oder in Blumenkästen auf dem Balkon. Kindersendungen im Fernsehen sehen, Geschichten auf dem Mp3-Player lauschen. Singen und Musik machen.

Erklären, was Weihnachten und Ostern bedeuten. Zusammen einkaufen und kochen. In die Bücherhalle gehen und stapelweise Bücher ausleihen. Von früher erzählen. Andere Kinder einladen. In den Urlaub fahren, wo es anders aussieht, wo anders gesprochen  und Anderes gegessen wird. Über den Tellerrand gucken. Fragen beantworten. Es sind die Eltern, die zuerst die wichtigste Voraussetzung für den späteren Spass am Lernen wecken können: Die Neugier.

Dazu brauchen sie Geld, nicht unbedingt üppig, aber ausreichend: Denn Eisbahn, Kino und Urlaub sind nicht billig. Wenn es nicht da ist, sind die Bedingungen vielleicht nicht optimal, Bildung kann aber auch so noch stattfinden: Durch Bücher. Erzählen. Rausgehen. Zusammen Zeit verbringen.

Eltern brauchen vor allem Zeit. Entspannte Zeit, nicht nur gestohlene, hektische; zwischen nach-dem-Job- vom-Kindergarten-abholen, schnell-noch-Brot-kaufen, Essen-und ins-Bett-bringen. Zeit, die Eltern oft nicht haben, wenn sie sich um ihre Kinder kümmern wollen, aber auch einen Beruf ausüben. Was meistens nicht an ihnen liegt. 

Wie sieht die Realität in Deutschland denn aus? 

Eltern, die mehr Entlastung von Staat und Gesellschaft fordern, wird häufig noch immer vermittelt, Kinder seien die Entscheidung für ein Privatvergnügen - ein Luxus, den sie sich leisten und für den sie deshalb einen Preis zu zahlen haben. Andere leisten sich eben ein Pferd oder ein neues Auto. So what? Ist doch deren Sache. Damit haben die anderen, die Kinderlosen, nichts zu tun. Eltern sollen statt dessen aufhören zu jammern und weitermachen. 

Diese Haltung sabotiert Massnahmen, die berufstätigen Kindern und ihren Eltern weiterhelfen könnten. Sie verhindert die Einführung von flexibleren Arbeitszeiten und -modellen. Schafft neue Gesetze, die z.B. von allein erziehenden Eltern mit kleinen Kindern verlangen, dass sie Vollzeit arbeiten, wenn eine Ganztagesbetreuung möglich ist. Als würde abends ein umtriebiger Diener den Haushalt erledigen, damit Mama oder Papa sich um die Kinder kümmern können, die ja auch ihr Recht fordern. Das alles prägt ein überwiegend kinder- und elternfeindliches Klima. 

Gleichzeitig wird von allen Seiten anklagend auf Eltern gezeigt: Kinder sitzen zu oft vor der Glotze! (Weil Eltern nach anstrengender Arbeit wenigstens  eine halbe Stunde für sich brauchen, um nicht die Wände hochzugehen. Und sonntags mal ausschlafen müssen.) Kinder wissen dies nicht und das nicht, mit der Rechtschreibung, überhaupt mit der Sprache, hapert es beim Eintritt in die Schule. Später wird dann über Pisa gejammert, und weil die Jugendlichen zu wenig über Gott und Goethe wissen...

Auf meiner Wunschliste für berufstätige Eltern stehen: Teilzeitmodelle, in fast jedem Job. (Und es geht, mit etwas good-will, in fast jedem Job). Mehr, auch finanzielle, Unterstützung für Alleinerziehende. Keine schiefen Blicke der Kollegen mehr, wenn das Kind krank ist und die Mutter/ der Vater deswegen eher gehen oder zu Hause bleiben muss. Statt dessen vielleicht "Kann ich Dir irgendwie helfen?" Die Leistung von Kind-und-Beruf anerkennen, und nicht nur als Belastung für die Firma auffassen ("XY geht ja immer sehr pünktlich...").

Denn: Das Kind als (Privat-)Vergnügen? Es ist so viel mehr als das. Meine Tochter bereichert mein Leben. Ich freue mich jeden Morgen, dass es sie gibt. 

Aber: privat? Nur zum Teil. Eine Gesellschaft braucht Kinder, und zwar nicht nur für die Renten. Kinder fordern heraus, stellen neue Fragen und uns immer wieder in Frage. Sie bringen uns zum Lachen, bezaubern und berühren. Inspirieren und konfrontieren. Und können uns an Verschüttetes in uns erinnern; wie wir früher waren und heute vielleicht wieder sein können. Eine Gesellschaft, die Kinder ablehnt bzw. von ihnen und  ihren Eltern eine bedingungslose Anpassung an die kinderlose Leistungs-Gesellschaft verlangt, ist eine trostlose Gesellschaft - von allen guten Geistern verlassen.

Wir alle brauchen Kinder. Deswegen gehen sie uns alle an. Ihre Bildung sollten wir nicht nur dem Staat überlassen. Wir sollten uns darum kümmern, indem wir die Eltern entlasten. 

Meine Tochter ist fast 17, ihre Erziehung also weitgehend abgeschlossen. (Ihre Bildung hoffentlich noch lange nicht, aber was sie bildet, entscheidet sie jetzt  selbst). Ich erinnere mich noch gut daran, wie hart es manchmal war (s.o.) und kenne die Situation vieler Eltern. Ihnen möchte ich Mut machen:Wehrt Euch!  d. Autorin

 

 
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Kommentare
Friedland schrieb am 09.06.2009 um 11:21
Liebe Anna, Danke für diesen Text.

Ein Kind auszubilden bedeutet eben auch, ein Kind zu einem kompletten Menschen zu formen. Das kostet viel Zeit, aber Geld sollte hierbei eigentlich keine Rolle spielen dürfen.

Doch leider haben wir / hat der Kapitalismus unser Denken vollständig verwirtschaftlich: Alles wird berechnet, die Kosten werden über alle anderen Argumente gestellt. Was kostet das? Was bringt mir das?

Doch wenn man dann junge Eltern hört, merkt man, Kinder zu haben ist eigentlich unbezahlbar...schön. Daher sollten wir alle uns wünschen, 24 Stunden am Tag Kind zu sein (oder wenigstens 24 Stunden am Tag Eltern).

Als Lesetipp sei empfohlen: "Leitfaden für faule Eltern" von Tom Hodgkinson.

...Friedland...
Anna Dorothea schrieb am 09.06.2009 um 11:37
Danke, lieber Friedland. Auch für den Buchtipp (immer her mit Buchtipps aller Art, ich lese wahnsinnig gern und viel).
Werde ich gleich mal googeln, wo es das gibt.

"Doch leider haben wir / hat der Kapitalismus unser Denken vollständig verwirtschaftlicht":

Genau. Wenn Eltern sich überlegen müssen, ob sie sich ein zweites Kind leisten können, z.B. Das ist doch schade, denn Einzelkind sein ist nicht so doll (meine Tochter ist die einzige in ihrer Klasse und hält mir das ständig vor...)

Oder wenn aufgerechnet wird, was ein Kind kostet. Obwohl das andrerseits wieder Sinn macht, weil einsehbar wird, wieviel Geld man braucht (aber oft nicht da ist).

Dafür zahlen auch Kinder den Preis. Und das ist bitter. Andrerseits lassen sich hier in HH Leute den Mass-Schneider zweimal per Chauffeur ins Haus kommen, damit er ihnen auch Schlafanzüge und Krawatten schneidert... Sozialneidisch bin ich nicht, aber ich kenne hier so bedürftige Kinder. Als ich die Geschichte gemacht habe, fand ich es schon zynisch.

Kinder haben verändert das Leben. Auf nie gekannte oder geahnte Weise. Bringt an die eigenen Grenzen. Und ist das alles Millionenmal wert. Mich hats komplett verändert. Ein Glück!

Herzlich und bis bald, bin schon gespannt auf Ihren/ Deinen neuen Blog

Anna
Anna Dorothea schrieb am 09.06.2009 um 11:39
Kinder haben verändert das Leben - soll natürlich heissen: Kinder verändern das Leben." Sonst wäre MEINE Bildung glatt rausgeschmissenes Geld...
kukidenta schrieb am 09.06.2009 um 13:46
Zitat: "Wir alle brauchen Kinder. Deswegen gehen sie uns alle an. Ihre Bildung sollten wir nicht nur dem Staat überlassen. Wir sollten uns darum kümmern, indem wir die Eltern entlasten."

Sehr schön, aber wie soll das konkret funktionieren? Gebt mir Geld, damit ich nicht soviel arbeiten muss und mich mehr um meine Tochter kümmern kann?

Liebe Grüsse

kukidenta
Anna Dorothea schrieb am 09.06.2009 um 14:00
Lieber Kukidenta;

danke für den Kommentar, dem ich allerdings etwas ratlos gegenüber stehe. Denn

1. hatte ich doch am Ende geschrieben: um mich gehts nicht! Denn ich muss mich nur noch partiell um meine Tochter "kümmern", daneben hat ein Full-Time-Job gut Platz. Wieso also so persönlich? Was nervt Dich?

2. Wie es - besser - funktionieren könnte, habe ich ebenfalls geschrieben. Flexiblere Arbeitszeitmodelle, damit steht und fällt die Situation für berufstätige Eltern.

3. Mehr Geld, vor allem für Alleinerziehende, könnte durch Umverteilung funktionieren: Ab einer bestimmten Gehaltsstufe wird auf die Zahlung von Kindergeld verzichtet, das könnte man dann Alleinerziehenden mit niedrigem Einkommen zugute kommen lassen.

Lieber Kukidenta, ich bin oft Deiner Meinung, aber

"Sehr schön, aber wie soll das konkret funktionieren? Gebt mir Geld, damit ich nicht soviel arbeiten muss und mich mehr um meine Tochter kümmern kann?"

"Nicht mehr soviel arbeiten" - selbst wenn Alleinerziehende nicht soviel für Entlohnung arbeiten - wissen Sie eigentlich, was da täglich an Stunden zusammenkommt? Bei berufstätigen Eltern meistens auch.

Herzlich, Anna
Rahab schrieb am 09.06.2009 um 21:28
ganz spontan: so kann eigentlich nur fragen, wer sich als kind schrecklich vernachlässigt fühlte. ich hoffe sehr, dass diese form der vernachlässigung nicht weitergegeben wird...und dass solche verletzung heilen kann.
kukidenta schrieb am 10.06.2009 um 09:49
Liebe Anna Dorothea,

ich wollte deinen Beitrag nicht negativ bewerten, im Gegenteil. Ich finde deine Vorschläge gut, und um ehrlich zu sein war mein Kommentar etwas zu schnell geschrieben.

Was mich nervt hat nichts mit deinen Überlegungen zu tun, sondern eher mit der Gesellschaft, die nach Kindern schreit aber Eltern nicht wirklich solidarisch entgegen kommt.

Friedland hat es in seinem Kommentar gut auf den Punkt gebracht.

Beste Grüsse

kukidenta
Titta schrieb am 09.06.2009 um 23:25
Hallo Anna-Dorothea,

ich habe auch so gewisse Schwierigkeiten mit ihrem Text. (Nichts gegen Kita, Ganztagsschulen, Betriebskindergärten und alles, was Eltern so brauchen.)

Ihre Vorstellungen von Erziehung und Bildung von Kindern sind doch, ich weiß kein besseres Wort, recht gutbürgerlich. Das, was eben gerade so mainstream ist. Was die herrschende Klasse (setzen Sie ein Wort ein, was Ihnen besser paßt) als wichtig und normgebend ansieht.
Als wenn die Welt unterginge, nur weil Kinder nicht ins Kino, in den Zoo oder sonstwohin kommen, oder man keinen eigenen Garten hat, wo die Kinder graben können, oder die Eltern nur wenig Zeit haben.

Ich hatte arme Eltern. Und die haben das auch nicht kompensiert, indem sie sich großartig um mich gekümmert hätten. Aber ich hatte große Freiheiten. Wir waren draußen, sind über die Hinterhöfe gestreift, über Wiesen, haben im Gras gelegen, in die Wolken geschaut, Banden gebildet, stundenlang Schneeballschlachten ausgefochten, endlos Cowboy und Indianer gespielt - das alles übrigens im größten Ballungsraum der BRD. Und das ging, weil wir arm waren. Keine Mama, die mich noch weiter optimieren wollte durch Musikschule oder andere Quälereien, kein Reihenhausgartenzaun, an dem meine Welt zu Ende gewesen wäre. Kein Vater, der mich zur nächsten Freundin gefahren hätte, weil ich ja meine sozialen Kontakte pflegen muß.
Ich durfte einfach noch spielen, ohne Sinn und Zweck!! Die absolute Freiheit und Unbeschwertheit.

Diese "bürgerlichen" Vorstellungen von Bildung und Erziehung - ist das längst nicht schon selbst genau die Anpassung an die kapitalistische Leistungsgesellschaft, die Sie doch eigentlich kritisieren? Wo wird das Kind noch erzogen, wo wird es bereits nur noch optimiert für die Anforderungen eben dieser Gesellschaft?
Der Kapitalismus ist so angelegt, daß jeder immer mehr will von allem. Also: müßte da die Forderung nicht lauten: laßt endlich eure Kinder in Ruhe! Fragt nicht dauernd, wie es ihnen geht. Fragt euch nicht dauernd, was sie noch alles brauchen, was ihnen noch fehlt. Gönnt euch die Ruhe.
Meine Mama drückte das einmal so aus: Früher liefen die Kinder einfach mehr nebenher. Die hat man eben so nebenbei erzogen.

Meine Kindheit und Jugend war nicht optimal. (Mein Erwachsenenleben übrigens auch nicht.) Aber was ist schon optimal im Leben? Natürlich haben Dinge gefehlt. Und mit Dinge meine ich jetzt nichts Materielles. Aber was meine Eltern mir anscheinend tief ins Herz gelegt haben, ist die Liebe zum Leben. Und die kommt, meines Erachtens, nicht durch viel Zeit oder viel Engagement, welches man seinen Kindern widmet. Liebe zum Leben kommt vom Lieben am Leben.

Falls Sie mit meinem Geschreibsel nicht viel anfangen können, verweise ich wie Friedland auf das Buch von den faulen Eltern bzw. den Artikel dazu im Freitag.

Liebe Grüße
Titta
Anna Dorothea schrieb am 10.06.2009 um 09:41
Liebe Titta;

vielen Dank für Ihren ausführlichen und bereichernden Kommentar. Wir sind gar nicht so weit auseinander, wie Sie glauben. Ich gebe Ihnen in vielem Recht. Das widerspricht aber nicht unbedingt meinem Text. Ich schlüssle das mal auf:

"Als wenn die Welt unterginge, nur weil Kinder nicht ins Kino, in den Zoo oder sonstwohin kommen, oder man keinen eigenen Garten hat."

Absolut nicht. Hab ich auch geschrieben. Wobei ich da unterscheide: In welcher sozialen Gruppe lebt das Kind? Soll heissen, wenn alle anderen Kinder in den Zoo gehen und ins Kino, nur dieses eine Kind nicht.... dann leidet es. Weil Kinder und Jugendliche nicht gerne Aussenseiter sind.

"...oder die Eltern nur wenig Zeit haben."

Stimme Ihnen zu. Es kommt nicht auf die Menge, sondern die Qualität der verbrachten Zeit an. Aber wenn - nehmen wir die alleinerziehende Mutter/ Vater, der keinen Teilzeitjob bekommt - 8 Stunden pro Tag arbeitet und dann auch noch den Haushalt schmeissen muss - dann ist er in der verbleibenden Zeit nicht entspannt, sondern einfach nur erledigt. Das hat dann für beide wenig Qualität. Das muss einfach anders wahrgenommen werden in der Öffentlichkeit.

Diese "bürgerlichen" Vorstellungen (...) ist das (...) nicht (...) genau die Anpassung an die kapitalistische Leistungsgesellschaft, die Sie (...) kritisieren? Wo wird das Kind (...) nur noch optimiert für die Anforderungen eben dieser Gesellschaft?

Lieber Titta, hier vermischen Sie etwas. Nämlich der z.Zt. gängige Trend, die Kinder zu überfordern. Ab 2 Jahren in der Kita schon Englischunterricht, nachmittags in die Musikschule, am Wochenende zum Sport... Grauenhaft!! Die Kinder müssen ja gaga werden.

Meine Tochter durfte in Ihrer Krippe und später Kita einfach nur spielen, den ganzen Tag. Verkleiden, im grossen Garten toben, planschen usw. (Die Freiheit, die Sie aus Ihrer Kindheit kennen, hat sie, wir wohnen mitten in Hamburg, leider so nicht gehabt. Das finde ich schade, aber, s. Ihr Kommentar, das Optimale gibt es nicht). Einmal in der Woche kam eine Musiklehrerin, die hat mehrere Instrumente mitgebracht, das haben die Kleinen mit Spass drauf losgeklimpert. Ansonsten gab es viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren, viel Handwerkliches, Verkleidungskisten, Turngeräte, Fahrzeuge... Worauf sie gerade Lust hatten. So muss es sein.

Meine Ausführungen (Kino, Kochen, Lesen) waren Vorschläge, verteilt auf ein ganzes Kinderleben. Mal ein Wochenende das, ein Wochenende dies... Anregen gehört eben auch zur Bildung, die, so mein Tenor, nicht nur in der Schule stattfindet. Wenn Kinder bis zum 6. Jahr nur vor dem Computer sitzen (ich kenne 2jährige, die noch kein Wort sprechen, aber schon perfekt den Joystick bedienen), dann läuft was falsch. Das mögen Sie elitär nennen, ist aber auch für die Kinder nicht gut.

(In Kommentar 2 gehts weiter!)
Anna Dorothea schrieb am 10.06.2009 um 10:14
@Titta (Frtstzg.):

"Müßte da die Forderung nicht lauten: laßt endlich eure Kinder in Ruhe! (...) Früher liefen die Kinder (...) mehr nebenher."

Auch richtig. Für die Kinder ist das anstrengend, für die Eltern auch. Hier gebe ich zu: Ich bin (seit dem 4. Lebensjahr meiner Tochter) alleinerziehende Mutter. Da lebt man mit dem permanenten Schuldgefühl. Weil das, was zu einer Kindheit gehört (ich habe es mir jedenfalls für mein Kind so gewünscht) nämlich beide Eltern, nicht da war. Oder nur fragmentarisch. Von meinen Schuldgefühlen hat sie bloß nichts.

Was Sie von Ihrer Kindheit schreiben, kenne ich so auch. Viel Freiheit, mit anderen Kindern spielen, Zeit haben. Das habe ich auch so mit meiner Tochter gemacht. Viel Ruhe, viel Zeit für sich (ich brauche das auch).

Meine Eltern waren nicht arm. Jedenfalls nicht nach vorne: Wir hatten ein Haus, einen grossen Garten, Putzfrau und Gärtner (meine Eltern haben beide gearbeitet). Dafür gabs keinen Urlaub mit uns Kindern. Es gab nur das, was der Fassade diente. Musikunterricht, Klamotten etc. - dafür habe ich gejobbt, seit ich 12 war. Also wahrhaftig nicht optimal...

Eltern, die perfekt sein wollen, sind bestimmt der grösste Stress für ihre Kinder. Andrerseits leben wir in einer veränderten Welt. Soziale Kompetenz ist, so denke ich, die wichtigste Voraussetzung, damit die Kinder von heute morgen darin (über)leben können. Die aber lernen sie nur durch Ausprobieren, Umgang mit anderen Gleichaltrigen, Ansprache und Vertrauen zuhause vorausgesetzt.

"Auch mir haben Dinge gefehlt".

Ich weiss nicht, WAS ihnen gefehlt hat. Aber für mich ist es wichtig in einem Kinderalltag, das Dinge fehlen (ich rede jetzt von Materiellem)! Es müssen Wünsche offen bleiben. Andre werden erfüllt. Wie soll das Kind später mit Frust und Enttäuschung fertig werden?

Und schließlich: "Keine Mama, die mich noch weiter optimieren wollte durch Musikschule (...), kein Reihenhausgartenzaun, an dem meine Welt zu Ende gewesen wäre."

Es gibt auch Papas, die sehr viel von ihren Kindern erwarten ;)
Und Reihenhausgartenzaun? Brrrrr! Da bin ich ganz mit Ihnen.

"Liebe zum Leben kommt vom Lieben am Leben".

Uneingeschränkt ja.

Mein Text war so eine Art Ergänzung zu Bildungswirt, der ja die schulische und öffentliche Bildung ansprach. Bildung fängt früher an und hat viele Gesichter. Ich meine die Neugier, sie nennen es die Liebe zum Leben. Das geschieht durch Vorbilder, wie Sie ja auch sagen. Ich kenne Kinder, die kommen zur Schule und sind schon so negativ, weil ihre Eltern nur gesagt haben "Hah, der Ernst des Lebens. Da wird man Dir die Flötentöne beibringen!" oder, das Schule einfach nur sch... ist. Da haben dann auch die Kinder keine Lust!

Herzlich, Anna
tine.s schrieb am 10.06.2009 um 10:30
Liebe Anna Dorothea,

Du sprichst mir aus der Seele, obwohl ich bislang noch Kinder los bin. Was ich aber feststelle, ist, dass junge Paare Kinder wieder offener gegenüber stehen und besonders junge Männer vermehrt einen Kinderwunsch formulieren. Mein Parter sagte jüngst zu mir: "Wenn Du jetzt ein Kind willst, ich pass drauf auf." Dies wohl in dem Wissen, dass bei meiner beruflichen Situation ein Kind wohl vorerst nicht in Frage kommen wird, was sich alleine an Karriereplanung und nicht am Kinderwunsch orientiert. Wir haben derzeit in Deutschland die Diskussion, die längst hätte geführt werden müssen und wo andere europäische Länder viel weiter sind: Wie unterstützen wir Mütter und helfen ihnen, Beruf und Karriere zu verbinden.
Außen vorgelassen werden aber nach wie vor die Väter. Die CSU, die die Beteiligung von Vätern an der Erziehung und den dafür vorgesehenen Urlaub als "Wickelvolontariat" bezeichnete, die Unternehmen, die sich für die Rolle des Manns als Vater einfach nicht öffnen wollen. Die Unterstützung der Väter, als gleichwertiger Elternteil fungieren zu dürfen, muss aus meiner Sicht nun ebenso aktiv vorangetrieben werden, wie wir uns für gleiche berufliche Chancen für Frauen einsetzen.

Herzlich
Tine
Tessa schrieb am 10.06.2009 um 12:10
In der aktuellen Ausgabe und auch online haben wir dazu übrigens einen Text. "Neue Väter, alte Probleme"

www.freitag.de/alltag/0924-vater-kinder-erziehung-rollenbilder-familie?searchterm=v%C3%A4ter+

Viele Grüße

Tessa
Anna Dorothea schrieb am 10.06.2009 um 12:37
Liebe tine.s.;

herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar, der ja auch zeigt, wie vielschichtig das Thema ist - und das etwas Geld aus dem Familienministerium das Problem noch längst nicht löst.

"Wenn Du jetzt ein Kind willst, ich pass drauf auf." Dies wohl in dem Wissen, dass bei meiner beruflichen Situation ein Kind wohl vorerst nicht in Frage kommen wird."

Ja, das ist doch gemein, so eingeschränkt zu sein, oder? Ich stelle mal eine hypothetische Fragen, hoffentlich nicht zu indiskret: Wenn es bei Ihnen eine flexible Teilzeitregelung gäbe, Sie sich beispielsweise nach der Geburt das "Wieviel und wie schnell wieder einsteigen" in Ihrem Beruf weitgehend selber aussuchen könnten - würden Sie dann anders darüber denken bzw. den Zeitpunkt für ein Kind vorverlegen?

"Mein Parter sagte jüngst zu mir: "Wenn Du jetzt ein Kind willst, ich pass drauf auf."

Ihr Partner ist damit immer noch die grosse Ausnahme in Deutschland, obwohl ich hier in Hamburg-Ottensen (viele junge Familien, besser betucht) schon viele Väter kenne, die das machen. (Warum schieben Männer den Kinderwagen eigentlich meistens mit einer Hand? Soll das cool aussehen?!)

In Schweden/ Norwegen sind sie da schon viel weiter. Warum kleben hier so viele an der alten Rollenverteilung, was denken Sie?

Eine frühere Kollegin von mir hat es so gemacht. Das Baby bekommen, drei Monate später wieder angefangen. Ihr Mann, freier Theater-Regisseur, wurde "Hausmann". Sie ist heute Chefredakteurin. Wenn Sie pausiert hätte, hätte sie das sicher nicht geschafft.

Das muss jeder für sich entscheiden. Blöd und hinderlich sind oft nur die Erwartungen der anderen. Was da noch alles in den Köpfen rumschwirrt, "Rabenmütter" etc. Da hat unsere Gesellschaft noch einen weiten Weg vor sich.

Herzlich, Anna
Nelly schrieb am 10.06.2009 um 11:39
Anna Dorothea,

dem Blog-Beitrag kann ich in fast allem zustimmen, nur in einem nicht:

"So what? Ist doch deren Sache. Damit haben die anderen, die Kinderlosen, nichts zu tun."

Das haben viele von ihnen sehr wohl, denn die Unvereinbarkeit von Familie (oder sagen wir besser Kindererziehung) und Beruf ist es (unter anderem), die viele kinderlos bleiben läßt.
Deshalb ist bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch dafür wichtig, damit mehr Menschen sich ihren Kinderwunsch erfüllen können.
Anna Dorothea schrieb am 10.06.2009 um 12:19
Liebe Nelly;

danke für Ihren interessanten Kommentar!

"So what? Ist doch deren Sache. Damit haben die anderen, die Kinderlosen, nichts zu tun."

Das war ironisch gemeint; dass "die Kinderlosen" das eben oft so sehen, weil sie meinen, Kinder seien ein Privatvergnügen. Hätte ich besser kennzeichnen müssen.

Der Aspekt, den Sie hervorheben, ist hier neu und ich finde ihn sehr wichtig. Ich habe darüber noch nie so richtig nachgedacht, weil ich immer Kinder wollte, und nicht bereit gewesen wäre, diesen Wunsch dem Beruf zuliebe zu opfern. Ich dachte eben (sehr naiv), alles eine Sache der Organisation, das kriege ICH schon hin. - Dann aber passieren einige Dinge, mit denen man bzw. ich nicht rechnen konnte, und alles ist anders. Ich habe beruflich einen Preis bezahlt, ganz klar. Das aber ist es (wie geht das Zeichen für unendlich?)-mal wert.

Meinen Sie wirklich, das Menschen deswegen auf Kinder verzichten? Ich fände es sehr interessant, wenn Sie hier noch mehr davon erzählen würden!

Herzlich, Anna
Nelly schrieb am 17.06.2009 um 21:07
Liebe Anna Dorothea,
danke fuer Dein Interesse. Leider sind die Umstaende im Moment gar nicht dafuer geeignet, laenger etwas dazu zu schreiben.
Deswegen nur stichpunktartig: Das bewusste "Verzichten" auf Kinder aus beruflichen Gruenden wird immer wieder gerne kolportiert, kommt aber m.E. sehr selten vor. Viel haeufiger ist, dass Menschen (insbesondere Frauen) einfach nicht in die Situation kommen, in der sie sich bewusst dafuer entscheiden koennten, ein Kind zu bekommen.
Von Jugend an ist man es heutzutage gewohnt, Schwangerschaften zu verhueten. Das heisst, ueberhaupt schwanger zu werden, bedarf der bewussten Handlung des "Weglassens". Das tun Menschen im allgemeinen unter bestimmten Bedingungen (die Torschlusspanik lasse ich hier mal ausser acht), und zwar, wenn die Partnerschaft im Moment stabil erscheint, die Existenz halbwegs gesichert erscheint und die Kindererziehung nach der Geburt in halbwegs guter Qualitaet moeglich erscheint.
Bei vielen Menschen nun kommen diese drei Bedingungen einfach nie zusammen. Ursache Nummer eins fuer ungewollte Kinderlosigkeit ist Fehlen eines geeigneten Partners (nicht medizinische Gruende !). Da spielt der Beruf oft mit hinein, und zwar in erster Linie durch die Mobilitaet, die allenthalben ganz selbstverstaendlich gefordert und vorausgesetzt wird. Das ist ein Beziehungskiller. Beziehungen gehen in die Brueche oder entstehen gar nicht erst, weil man in einer neuen Stadt keine Netzwerke hat. Hat man sie dann endlich wieder aufgebaut, muss man weiterziehen. In einer Fernbeziehung koennen wohl auch die wenigsten ans Kinderkriegen denken - man verschiebt es auf spaeter, "wenn wir endlich zusammenleben koennen". Spaeter ist dann haeufig zu spaet - sei es, weil der Partner doch weg ist oder keine Schwangerschaft mehr eintritt.
Hat eine Frau nun bereits eine gewisse berufliche Laufbahn hingelegt, wird es fuer sie zunehmend schwierig, noch einen Partner zu finden (anders als fuer Maenner in dieser Situation).
Also, hier spielen auf jeder Ebene die beruflichen Dinge sehr, sehr stark hinein, auch ohne dass der Kinderwunsch bewusst geopfert wird.
Nelly schrieb am 18.06.2009 um 19:17
Liebe Anna,

Habe gerade festgestellt, daß ich gestern in der Eile, in der ich den letzten Kommentar hingeschludert habe, Sie aus Versehen geduzt habe, was ich normalerweise (so ungefragt, unbekannt etc.) selbst distanzlos finde. Ist sonst nicht meine Art.
Sorry,
Nelly
Anna Dorothea schrieb am 19.06.2009 um 09:41
Liebe Nelly, bleiben wir doch beim Du!

Danke für Deinen ausführlichen und interessanten Kommentar.

"Leider sind die Umstaende im Moment gar nicht dafuer geeignet, laenger etwas dazu zu schreiben."

Was meinst Du damit, nur zum besseren Verständnis?

Du hast völlig Recht. Es gibt beim Kinderwunsch viel zu bedenken, gerade weil wir - davon gehe ich mal aus - es gut und richtig machen wollen.

Kurze Erzählung von mir: Ich hatte mir das immer so vorgestellt, Studium, Beruf, dann Mann und Kinder. Dann kam alles ganz anders.

Studium, Berufsausbildung, mittendrin Mann (DER Mann sozusagen) und mitten im Volontariat wurde ich schwanger. Kinder waren vor 15 Jahren noch etwas, was im Tageszeitungsgeschäft GAR nicht ging und im Volontariat schon gar nicht. Dazu kam, dass mein Freund damals gerade ein zweijähriges Zusatzstudium in München ergattert
hatte, wir lebten in Hamburg. Und wir hatten eine tolle Wohnung an der Elbchaussee, aber Toilette ein Stock tiefer und keine Dusche oder Badewanne, nur kaltes Wasser in der Küche... (Das war in den Neunziger Jahren. Es war im altmodischen Haus einer Großtante.)

Es passte also gar nicht, absolut nicht. Aber ich war mir von Anfang an sicher und habe mich wahnsinnig auf das Kind gefreut. Ich habe es also gewagt, mein Freund war dagegen. Ich gebe zu, es war hart, ich war oft an meinen Grenzen, in jeder Beziehung, aber das alles war es wert, ich bereue es keine Sekunde. Ich kann mir nicht vorstellen, wie mein Leben ohne meine Tochter gewesen wäre. Ich habe mich so verändert durch sie!

Was ich damit sagen will: Den perfekten Zustand, den Du da beschreibst, gibt es wahrscheinlich selten. Es ist gut, ihn anzustreben. Aber auf den Kinderwunsch verzichten wg. des Berufs, so wichtig und schön er auch ist - da würde ich immer abwägen, ob es nur eine Vorstellung oder wirklich ein WUNSCH ist. Und dann würde ich es irgendwann wagen.

Herzlich, Anna
Nelly schrieb am 23.06.2009 um 19:58
Liebe Anna,
danke für Deine Erwiderung auf meine Kommentare.

"Leider sind die Umstaende im Moment gar nicht dafuer geeignet, laenger etwas dazu zu schreiben." - Das hieß ganz einfach, daß ich es sehr eilig hatte. Genau wie jetzt, leider.

Danke für Deine interessante Geschichte, die sicherlich (bei aller Individualität) exemplarisch für so einige steht.

Trotzdem fühle ich mich nicht so ganz verstanden.

Noch einmal, es ging mir nicht um bewußtes Abwägen und "Verzichten". Und ich meinte auch nicht, daß die Umstände, unter denen sich Menschen bewußt für Kinder entscheiden, notwendigerweise "perfekt" sind. Ich benutzte in meinem obigen Kommentar ganz bewußt das Wort "scheinen" und nicht "sein".

Du bist also ungeplant schwanger geworden - Glückwunsch ! Stell Dir vor, das wäre nicht passiert (es war ja schließlich Zufall - zufällig hättest Du auch nicht schwanger werden können), Du hättest Dein Volontariat absolviert, irgendeine Arbeit angenommen, vielleicht wäre die Beziehung in die Brüche gegangen, so ganz ungeplant, vielleicht auch aus beruflichen Gründen (denn vielleicht hättest Du ohne Kind eine Arbeit in einer anderen Stadt aufgenommen oder aufnehmen müssen - wie gesagt, Deine Tochter hat Dich verändert, d.h. Dein Leben wäre ohne sie anders verlaufen usw.) Auf einmal wärest Du Mitte - Ende 30 gewesen, mit Kinderwunsch, aber ohne Mann - wie und was hättest Du dann "gewagt" ?
Es gibt natürlich Möglichkeiten, ohne Partner (und ohne Sex) schwanger zu werden - in Deutschland illegal und funktioniert in dem Alter nicht mehr bei jeder so gut. Nicht so gut wie im Volontariat !
So, wie man ungeplant schwanger werden kann, kann man auch ungeplant kinderlos bleiben, und zwar nicht, weil man zu zaghaft war, nichts "gewagt" hat oder nur eine "Vorstellung", aber gar keinen richtigen WUNSCH hatte.

Aus Deinem Beitrag höre ich heraus "Mir wäre das nicht passiert". Ich sage: Doch, es hätte Dir auch passieren können. Es passiert Frauen, die in dieser Hinsicht genauso fühlen wie Du.

Wie gesagt, der Ausgangspunkt war ja ein ganz bestimmter. Die derzeitigen Bedingungen in der Arbeitswelt machen nicht nur Eltern das Leben schwer, sondern verhindern auch, daß Menschen überhaupt Eltern werden.
Anna Dorothea schrieb am 25.06.2009 um 09:39
Liebe Nelly;

danke für Deine Antwort, die mich allerdings z.T bestürzt hat: Ich bedaure, mich offensichtlich missverständlich ausgedrückt zu haben, denn "das wäre mir nicht passiert": So habe ich es absolut nicht gemeint!

Natürlich hätte es auch genau so passieren können, wie Du es beschreibst. Es war Zufall oder glückliche Fügung. Und eine Entscheidung, die ich getroffen habe. Trotzdem habe ich dafür natürlich einen Preis bezahlt: Wir haben uns getrennt, mein Kind wurde einige Jahre später so krank, dass ich nicht mehr arbeiten konnte, weil ich rund um die Uhr für sie dasein wollte und aus lauter Angst auch den Kopf nicht mehr frei hatte zum Schreiben.
Wir hatten deswegen auch lange sehr wenig Geld... Und der berufliche Wiedereinstieg gestaltet(e) sich auch schwieriger als gedacht..

So überheblich würde ich also nie urteilen (s.o.).

Du hast völlig Recht, man kann ungeplant kinderlos bleiben. So, wie ich das alles oben nicht planen konnte. Und dabei auch Träume aufgeben musste, was noch heute manchmal schmerzhaft ist.

Entschuldige, wenn ich zu persönlich von mir rede. Das tue ich sonst, gerade auch aus meinem Job heraus, nicht. Aber dies ist eben ein sehr persönliches Thema.

Mit dem Kommentar vorher wollte ich Dir Mut machen. Das brauchst Du aber ja gar nicht. Ich hatte Dich offensichtlich ebenfalls falsch verstanden.

Mit herzlichen Grüßen, Anna
Deaktivierter Nutzer schrieb am 11.06.2009 um 07:30
(dies ist eine Kopie)
Will hier nur schnell ne Solidaritätserklärung mit allen väterlichen Müttern und mütterlichen Vätern, gleich welchen Standes, abgeben. Ich weiß, wovon die Rede ist.
Differenziertere Kommentare, selbstverständlich dann auch kritische, sind augenblicklich nicht drin (im Zeitbudget).
Mit Grüßen!
Bildungswirt schrieb am 12.06.2009 um 10:09
dito: Solidaritätsadresse wie bei einer Demo...Und den Kinderlosen und Zögerlichen rufe ich zu: Nur MUT, das Leben ist nicht planbar.
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