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Nachdem ich Jan Jaspers Kommentar bei Streifzug ("Deregulierung...") gelesen hatte - (der mit der destruktiven Kritik von aussen), dachte ich, es wäre doch mal an der Zeit...
Ich habe mich hier ja auch mal beschwert. Nach dem Schatten also Licht: Mir macht der Freitag jetzt richtig Spaß. Es ist die erste Seite, die ich nach dem Checken der Mails morgens öffne. Ich bin gespannt auf die Artikel, den Aufmacher, auf die Blogs und Kommentare.
Dann lese ich, eine halbe Stunde nehme ich mir immer... interessiert, amüsiert, angerührt, manchmal auch frustriert, verärgert oder wütend. Aber nie: gelangweilt.
Die Kommunikation zwischen Redaktion und Community erlebe ich jetzt als sehr bereichernd und inspirierend. Dabei noch, lieber Philip Grassmann, eine kurze Entschuldigung dafür, dass ich bei meiner Kritik damals den ökonomischen Aspekt des Freitag nicht stärker im Blick hatte - und die Sachzwänge, die damit verbunden sind.
Die Community ist jetzt meiner Ansicht nach auch wirklich eine: Inzwischen kenne ich einige bwz. ihre Ansichten, besser, habe aber selten das Gefühl, als zögen sie sich nur darauf zurück... Die Community ist immer wieder überraschend. Schnell. Anerkennend. Humorvoll. Kritisch, intelligent, streitbar, manchmal gnadenlos. Aber (fast) nie unter der Gürtellinie.
Nach dem "Freitag" und dessen Blogs lese ich alle anderen Zeitungen, und die meisten kommen mir dann wie kalter Kaffee vor...
Danke also, an die Community und die Redaktion, und an JA , für die Idee und Ausführung!
(Natürlich gibts da wieder die, die sagen, aber dies und das ist noch lange nicht perfekt... Ich meine: Dem Freitag gebührt jetzt auch mal uneingeschränkt Anerkennung. Für Mut und Bemühen und seinen Erfolg damit. Punkt.)
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gut gebrüllt, löwin! (oder ist das eine zoologisch unrichtige übertragung?) du sprichst mir aus der seele, sagt man in solchem falle, glaube ich, anna. war mal fällig. mir geht es ähnlich wie dir, wenngleich ich (noch) gar nicht in der wolke bin. von da oben hast du die volle übersicht, stelle ich mir mal vor.
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Danke, lieber h.yuren, Du bist schnell!
Ach, Wolken...sind so vergänglich, ich muss immer dabei an Wolkenkuckucksheime denken, sehr trügerisch. Da kann man auch so schnell herausfallen... Ich dachte gestern einfach, Mensch, wenns den Freitag nicht mehr gäbe, würde er mir sehr fehlen! Deswegen... Herzlich, Anna |
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Und, hab ich vergessen zu sagen, ich freue mich, dass Du mit mir einer Meinung bist und der erste Kommentar hier mir nicht etwas Naivität vorwirft... Davor hab ich mich nämlich etwas gefürchtet.
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Wenn man anderen Menschen was zutraut bzw. sie ernstnimmt, wird man der Naivität bezichtigt. Kenn ich.
Deshalb auch nur: Punkt. Stimme dir zu. |
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liebe anna,
danke für deine antwort auf meine ps-frage. habe wohl die technik der inboxerei nicht verstanden. weiß noch immer nicht, wie ich da eine post schicke. aber hier ist der raum. danke für den vorschlag. zu deiner boxerfrage: mit 14 war ich im heldenalter. vorher konnten jüngere mich unterkriegen. meine mutter hatte mich oft geprügelt, bis meine jüngere schwester sich dazwischen stellte. die schule und das ganze kaff muteten mir viel, zuviel zu. der held von 14, nachdem er seine schlagkraft an 2 jungen geprüft hatte, ging in den neu gegründeten boxverein. in meinem alter war niemand mitglied. ich übte nur mit älteren im trainingsboxen. das war eine gute vorbereitung für den ersten öffentlichen städte-boxkampftag am ort mit dem ganz neuen ring, den ein metzger (!) gestiftet hatte und den ich "einweihte" (die jüngsten waren immer die ersten im ring). das boxen fand statt im größten saal am ort. der war im parterre und auf der gallerie voll besetzt. für mich war der öffentliche auftritt biografisch wichtig, weil ich mit einem schlag die schatten der vergangenheit bannen konnte. niemand drohte mir mehr, auch meine mutter nicht. es war eine überfällige befreiung. ich sehe mein leben als eine reihe von befreiungen. die boxbefreiung war die erste. das ende der kindheit. weil die sache mir wichtig war/ist und kampf stets publikumswirksam ist, hab ich darüber eine geschichte geschrieben, die 1980 unter dem titel "Gib ihm Saures" in der Arena-Anthologie "Ich singe gegen die Angst" (Jugendbuch) erschien. mit dem öffentlich bejubelten k.o.-sieg hatte das boxen für mich seinen zweck erfüllt. nach einem halben jahr verließ ich den verein. bin gegen das boxen als "sport" und auch als profi-prügelei. das hätte ich keine inbox gepasst. herzliche grüße h.y |
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Liebe Anna Dorothea,
ich bin auch sehr angetan von diesem ganzen Unternehmen hier. Und ich bin sehr inspiriert davon. Auch aus meiner Sicht hat die Community eine wirkliche Entwicklung genommen. Vom nebeneinander her bloggen, das es ja auch manchmal geben muss, zum Diskutieren. Da schließe ich mich gern an. Gruß Magda |
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Liebe Anna Dorothea,
vielen Dank für die warmen Worte! Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass es mir Spaß macht, zu sehen, was aus dem Haufen hier wird. Man entwickelt leicht latente Muttergefühle, wenn man Nester baut. Und irgendwie bin ich schon unheimlich auf die nächste Neuerung gespannt - wenn wir sie denn bald mal angehen können. Da haben wir uns noch ein bisschen was ausgedacht, mit dem wir die Guerillas hier vermutlich hoffnungslos überfordern. ;) Lieben Gruß in die Hanse- und Heimatstadt, Jan Jasper |
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Lieber Jan Jasper;
"Da haben wir uns noch ein bisschen was ausgedacht, mit dem wir die Guerillas hier vermutlich hoffnungslos überfordern. ;)" Bin sehr gespannt! - Zu Deiner Erwähnung der Kritik der ewigen Schwarzseher und Nörgler am Freitag habe ich (bei Streifzugs "Deregulierung") auch noch was geschrieben. So wird´s kommen, I bet... Was die Heimat- und Hansestadt angeht, bin ich zur Zeit etwas niedergeschlagen. DPA geht jetzt auch weg, wir versinken hier journalistisch allmählich in der Bedeutungslosigkeit... Und dann noch der Artikel von Tim Renner im "Hamburger Abendblatt". Kleiner Auszug: "Kurz nachdem Giovanni di Lorenzo seinen neuen Job bei der "Zeit" angetreten hatte, besuchte ich ihn in seinem Büro. Giovanni hatte schon in München, Bremen und zuletzt in Berlin als Chefredakteur des "Tagesspiegels" gearbeitet. Ich fragte ihn, wie er sich denn in meiner alten Heimat zurechtfinden würde. "Hamburg ist wie eine wunderhübsche Frau, mit der man abends ausgeht, die aber nichts sagt ...", war seine spontane Antwort. Der Vergleich leuchtete mir ein, und ich stellte mir die Frage, ob ich selbst mit meinem Umzug nach Berlin vor sieben Jahren nicht eine typische Wechseljahrsentscheidung getroffen hatte. Weg von der hübschen, gepflegten Hansestadt, hin zur wilden, etwas zerzausten Hauptstadt, die das Leben versprach, was ich vermeintlich zuvor in Hamburg verpasst hatte. Hamburg hat meine Kinder großgezogen, sich gepflegt, immer stilvoll gekleidet, ging viermal die Woche ins Fitnessstudio, hat das Jurastudium abgeschlossen und sich nur ganz selten beklagt. Im Sommer fuhren Hamburg und ich nach Sylt, im Winter nach Lech und zwischendurch mal nach Mallorca. Das Leben war schön, aber auch ziemlich ordentlich. Mit Hamburg war selbst schmutziger Sex sauber. (!) Statt viermal die Woche zum Fitness, geht Berlin viermal die Woche aus. Das sieht man ihr an, zumal die Klamotten, die sie trägt eh ein wenig zu eng und schrill sind. In Hamburg würde man solche Kleidung wohl eher auf St. Pauli tragen, aber in Berlin ist überall Kiez. Berlin ist manchmal so laut, dass ich zusammenschrecke. Und wovon Berlin lebt, ist mir bis heute nicht ganz klar. Irgendwas mit Kunst, glaube ich. Berlin ist das eigentlich auch egal, denn Berlin meint "Alles ist möglich, und nichts ist peinlich ..." Letztlich geht es sehr gut für Berlin aus. Nur das "Hamburger Abendblatt" schafft es, das eine "Liebeserklärung" an Hamburg zu nennen (sind die eigentlich noch bei Trost?) Am deprimierendsten fand ich das mit dem "schmutzigen Sex", der in Hamburg sauber ist... Herzlich, Anna |
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Liebe Anna Dorothea;
Ja, so sind sie, die Hamburger. Optimistisch bis in die Impotenz. Und heimlich weint man dann auf der Toilette seiner 35qm-Single-Wohnung, die knapp 700 € kalt kostet. Aber das gehört dazu, das ist die Schwermut der See. Oder so. Was Herr Renner da schreibt, kann ich jedenfalls gut nachvollziehen. Ich besuche Hamburg auch immer gern, wenn das Motto des Wochenendes "Detox" lautet. Ein bisschen Alster, meinetwegen auch ein gepflegtes Bier zu viel, aber zwischendrin vor allem gutes Essen, gute Luft und gute Ordnung. Alles gut. Das sind für 3 Tage paradiesische Zustände, danach weiß ich jedesmal aber genau, warum ich weggezogen bin. Noch macht die Leber es ja mit. Aber zur Ehrerettung sei gesagt, ich vermisse die Stadt häufig, und dann auch sehr. Weil sie viel mehr Originale bereit hält, die in dem ganzen Tohuwabohu hier garnicht richtig zu sehen wären. In Hamburg sind sie es schon. Denn wenn man mal ehrlich ist, Leute wie Schamoni, Strunk, Udo, Koze und Co, die wären hier einfach nicht drin. Und darunter sollte der Senat mal 3 X'e setzen. Lieben Gruß, Jan Jasper |
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Lieber Jan Jasper;
danke für den Trost... Bei mir war´s umgekehrt, ich habe vorher in Berlin gewohnt, aber weil Hamburg damals noch "Medienhauptstadt" war.Wer journalistisch arbeiten wollte, MUSSTE einfach hierher. Dazu gäbe es noch viel zu sagen, Hamburg/Berlin, sprengt aber diesen Blog. Aber, Du hast bei der Aufzählung Jan Delay alias Eißfeldt vergessen (neuerdings immer ganz in Weiss..) Herzlich, Anna |
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Liebe Anna;
Nein, nein, den mag ich nicht dabei haben. Aber das ist wohl mein ganz persönliches Ding. Vielleicht in 20 Jahren, wenn es ihn noch ein bisschen mehr dahingerafft hat. Bis dahin bleib ich bei den großen Schmuddelkindern. ;) Herzlich, Jan Jasper |
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Liebe Anna,
du schreibst hier oft sehr engagiert gegen soziale Missstände. Diese sind nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis der Politik, die auch zur momentanen Krise geführt hat. Diese Krise ist nicht über uns gekommen, in den USA geboren oder von bösen Spekulanten inszeniert sondern das Ergebnis der Politik, die als kommende Regierung verfestigt werden soll. Dann wird sich die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter öffnen, arme Kinder werden es noch schwerer haben, die Zustände an Schulen werden noch schlechter werden .... Diese Weichenstellung findet momentan statt. Gilt es da nicht alles zu tun, um die mit Sicherheit kommenden Ungerechtigkeiten zu verhindern. Dir wird es doch nicht reichen, sie dann wieder nur kritisch begleitend zu beklagen. Der Bildzeitung schon. Das nenne ich: "Journalistisch vom Elend anderer zehren". Darum frage ich dich: Ist es jetzt wirklich schon Zeit Öl auf die Wogen zu schütten? Ist es nicht vielmehr die Zeit alle Hebel in Bewegung zu setzen um zu verhindern was da politisch installiert werden soll. Tut derFreitag alles in seiner Kraft Stehende? |
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@streifzug Ich habe ein reines Gewissen. ;)
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@Jan Jasper
Absolution ;) |
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Lieber Streifzug;
danke für Deinen Kommentar! Ich nehme wahr, dass wir uns weitgehend einig sind: gesellschaftliche Missstände, soziale Schere usw. Vielleicht ist das ein Missverständnis: Ich schütte hier nicht Öl auf die Wogen. Aber ich glaube an Motivation durch positives Feedback. Pausen müssen erlaubt sein. Auf den Freitag bezogen heisst das für mich: Es ist eine bemerkenwerte Zeitung mit einem neuen, anderen, spannenden Ansatz. Ich habe den Eindruck, das hier die meisten wirklich eine Idee verfolgen, und das mit Herzblut und Leidenschaft - und mit Erfolg. Das möchte ich honorieren. Hier wird so viel kritisiert, gerade am Freitag, es war wirklich Zeit, ein Lob auszusprechen. Ich empfinde das auch so. Wie im Blog steht, ist vielleicht nicht alles perfekt. Aber müssen wir so lange warten? "Tut derFreitag alles in seiner Kraft Stehende?" Ich kann das schlecht einschätzen. Wieviel Kraft hat der Freitag noch übrig? An was denkst Du da konkret? Für mich ist gerade das Thema "Alte Menschen in unserer Gesellschaft" relevant. Laut einer Studie der Gerichtsmedizin in HH sind sehr viele Alte, die sterben, in einem körperlich erschreckenden Zustand. Ich erspare Dir die Details. Die Studie war vor 10 Jahren schon einmal erschienen, und es hat sich NICHTS geändert. Hier wünschte ich mir noch einen stärkeren Focus. Aber alte Leute sind nicht die Zielgruppe, und das meine ich nicht zynisch. Der Freitag muss auch überleben. Das entscheidet auch über die Themenwahl mit. Ich beschäftige mich stark mit unserer Gesellschaft und sehe fast pausenlos etwas, was schief läuft. Auch in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Aber ich habe auch einen Blick auf das Positive, das was sich verbessert und verbessert hat. Das brauche ich für mich. Das eine zu sehen heisst nicht, das andere ausser Acht zu lassen. Herzlich, Anna |
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@Streifzug: (2)
Übrigens bist Du hier in der Community Gold wert. Oder darf man das in einer linken Zeitung nicht sagen :) ? Deine Reaktionen, Hinweise, kritischen Anmerkungen. Du warst ganz sicher in die Anerkennung mit eingeschlossen, das galt ja genauso der Community. "...um zu verhindern was da politisch installiert werden soll." Ich setze da weiter aufs Aufzeigen, Hinweisen, und der Freitag vermutlich auch. Hast Du da noch andere Ideen? |
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Liebe Anna,
was ist es wohl, was ich mache? Ich bringe mich hier ein, wenn auch oft mit kritischen Artikeln und Kommentaren. Aber ist das keine Wertschätzung, ist da nicht auch auch Herzblut dabei? Wir teilen uns das. Du übernimmst den Kuschelpart und lobst sie, wenn ich mal wieder harte konstruktive Kritik angebracht habe, die zarten Seelen Schaden zufügen könnte. Ansonsten stelle ich mal ein, was ich im anderen Artikel nachgetragen habe. ----- Nachtrag und Fazit: Öfter kam die Frage: Was macht es für einen Sinn Täter, Lügner und Versager der Vergangenheit an den Pranger zu stellen. So sei das politische Geschäft nun mal. Nun, es mach Sinn. Diese Täter, Lügner und Versager melden sich schon wieder zu Wort, werden von einschlägigen Medien hofiert und zu Wort gebeten und sind weiter in Positionen die es ihnen erlauben ihr Unwesen zu treiben. Jeden Tag gehört ihnen in aller Öffentlichkeit der Spiegel der Wahrheit vor ihre verlogenen Fratze gehalten, bis selbst der letzte Bürger merkt, was für ein schäbiges Spiel hier machtpolitisch und medial inszeniert wird. ----- Das hätte ich bestimmt freundlicher formulieren können. Aber es wollte mir einfach nicht gelingen ;) |
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Liebe Anna,
ich sehe deine zweite Antwort erst jetzt. Damit hat sich der erste Teil meiner Antwort ja erledigt :) Gold? Ich bevorzuge Steine, Holz und Kristalle. |
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Lieber Streifzug;
Holz und Kristalle, da bin ich ganz bei Dir. Vor mir liegt einer (Kristall). Also könnten wir uns ergänzen, das ist doch schön :). Aber ich "kuschle" nicht nur. Das weisst Du ja. Gegen zarte Seelen habe ich auch nichts. Besser als die mit Panzer drauf. "Diese Täter, Lügner und Versager melden sich schon wieder zu Wort, werden von einschlägigen Medien hofiert und zu Wort gebeten und sind weiter in Positionen die es ihnen erlauben ihr Unwesen zu treiben." Absolut Deiner Meinung. Mir fällt da gerade Vattenfall ein, aus aktuellem Anlass. Die lügen nicht nur, sondern müssen auch noch schwachsinnig sein. Bei ihrer schlampigen Kraftwerks-Wartung gehen sie ja selber ja ev. mit drauf. Oder sie glauben, sie haben in Drachenblut gebadet. Nur, Streifzug, reicht das? Du setzt da auf die Vernunft des einzelnen. Findest du darüber hinaus, dass der Freitag noch nicht genug und erbarmungslos spiegelt? (Übrigens, bei "Boulevard Of Broken Dreams" habe ich auch noch für Dich gepostet). Herzlich, Anna |
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@Streifzug
"Tut derFreitag alles in seiner Kraft Stehende?" Für einen Kapitalismuskritiker ist das aber ziemlich optimierungs- bzw. erfolgsorientiert gedacht. ;-) @Anna Dorothea "Aber ich habe auch einen Blick auf das Positive, das was sich verbessert und verbessert hat. Das brauche ich für mich. Das eine zu sehen heisst nicht, das andere ausser Acht zu lassen." Ich sehe das genauso. Ich brauche das auch genauso für mich. Mit der gleichen Konsequenz, eben das andere deshalb nicht außer Acht zu lassen. |
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Liebe Anna,
was bringt bei diesen Themen ein Artikel in derFreitag, wenn niemand aufheult, der getroffen werden sollte? Das Gesäusel wird doch nicht mal zur Kenntnis genommen. Während bestimmte Medien aus allen Rohren auf die ihnen und den genannten Lügner und Versager in die Quere Kommenden ballern, wirft derFreitag ein paar süße Knallfrösche auf den Boden. O. k., man hat seinen Spaß gehabt, keiner zu Schaden gekommen, aber soll es das gewesen sein? |
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@Streifzug:
"Während bestimmte Medien aus allen Rohren auf die ihnen und den genannten Lügner und Versager in die Quere Kommenden ballern, wirft derFreitag ein paar süße Knallfrösche auf den Boden." Welche Medien meinst Du? Ich sehe das, ehrlich gesagt, zur Zeit nicht. Ich weiss nicht, wo Du sitzt, aber hier in HH ballert keiner. Höchstens mit der Schreckschusspistole... Den Spiegel wirst Du doch nicht meinen. Manchmal gibts hier auch einfach kein Echo. Ich erinnere Krümmel. Ein Blog von Adriane Seeliger, ein Blog von diesem Juso-Menschen. Ein Posting, ohne die Kommentare zu kommentieren. Es gab hier wenig Resonanz. Dabei ist die Geschichte von Krümmel über die vergangenen zwanzig Jahre hinweg das perfekte Beispiel für "Lügner, Täter und Versager" (Zitat Streifzug), die sich wieder zu Wort melden. Zum K... Herzlich, Anna |
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Hallo Anna,
was Atomkraft betrifft, da hab ich eine Eigenwerbung für dich: Vattenfall klagt gegen Deutschland Aber dies Thema scheint für "Linke" weniger von Interesse zu sein. Aller Wahrscheinlichkeit nach kommt bei denen eben auch der Strom aus der Steckdose ;-) |
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Hallo Streifzug;
das hatte ich gelesen. Zu Deiner Theorie, dass bei "Linken der Strom aus der Steckdose kommt", habe ich eine andere: Wir brauchen die visuelle Konfrontation, um in "die Puschen zu kommen", wie man hier in HH sagt. Hier passiert jedenfalls jetzt was. Die Leute wechseln massenhaft den Stromanbieter. Ruf mal die Website von der Mopo dazu auf.. (Hamburger Morgenpost). Besser spät, als nie, so ein Wechsel. Denk an Brent Spar, damals! Herzlich, Anna |
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Liebe Anna, da hast Du ja den Taschenlampenkegel auf die richtigen gerichtet. Das Freitag Projekt ist spannend. Jakob Augstein und seinem Team auch von mir viel Power, Durchhaltevermögen, konstruktive und kritische Artikel, kreative Ideen, eine wachsende vertriebliche Orientierung, stets die Ohren auf Empfang, das wegstecken manches versteckten Fouls von der Konkurrenz, schnelles agieren (streifzug trifft es in vielen Themen da oft ganz gut), die Umsetzungskraft für Ideen und nicht das hineintapsen in die Gedankenfalle - das geht doch sowieso nicht -,viele neue Werbeanzeigen ohne Preisrabattschlacht in der Wochenzeitung, Optimismus, ein stetig größer werdender Leserkreis und immer Sonne im Herzen.
Herzlichst sportinsider |
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Liebe Anna, da hast Du ja den Taschenlampenkegel auf die richtigen gerichtet. Das Freitag Projekt ist spannend. Jakob Augstein und seinem Team auch von mir viel Power, Durchhaltevermögen, konstruktive und kritische Artikel, kreative Ideen, eine wachsende vertriebliche Orientierung, stets die Ohren auf Empfang, das wegstecken manches versteckten Fouls von der Konkurrenz, schnelles agieren (streifzug trifft es in vielen Themen da oft ganz gut), die Umsetzungskraft für Ideen und nicht das hineintapsen in die Gedankenfalle - das geht doch sowieso nicht -,viele neue Werbeanzeigen ohne Preisrabattschlacht in der Wochenzeitung, Optimismus, ein stetig größer werdender Leserkreis und immer Sonne im Herzen.
Herzlichst sportinsider |
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Ja, auch ich lese hier gerne mit, und ich trage bei Gelegenheit auch gerne etwas zu dem Projekt bei. Was ich aber sehr bedaure ist, daß die Freitag Community nicht richtig in die Blogosphäre integriert ist. Es werden keine Pingbacks gesendet, und die Beiträge werden nicht so zügig in den Suchmaschinen indiziert wie die Beiträge anderer Blogs. Obwohl ich mein Blog bei Twingly und bei Google Blogs „bekanntgemacht“ habe. Es hilft nichts. Das ist sehr schade und sollte bitte unbedingt überarbeitet werden.
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@jfenn:
"Es werden keine Pingbacks gesendet, und die Beiträge werden nicht so zügig in den Suchmaschinen indiziert wie die Beiträge anderer Blogs." |
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Da bin ich leider nicht so fit. Was bedeutet das?
Danke im Voraus, Anna |
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Oh Himmel, bin ich alt. Pingbacks. Was ich alles neu lernen muß. Und dann noch die Sache mit der Revolution. Ach, ich alter Esel...
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Hej Titta, da fällt mir sogar eine Lied von Michael (Jackson) ein:
"You are not alone..." Liebe Grüße; Anna |
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@Anna-Dorothea&Streifzug
Ihr seid doch voll des Trostes. Schön!! |
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@Anna-Dorothea&Streifzug
Ihr seid doch voll des Trostes. Schön!! |
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de.wikipedia.org/wiki/Pingback
de.wikipedia.org/wiki/Blogping de.wikipedia.org/wiki/Trackback Wenn man einen Beitrag aus einem anderen Blog verlinkt, wird dieses Blog automatisch bei der Veröffentlichung des Artikels „verständigt“. Das Zitat taucht dann dort unter den Kommentaren des verlinkten Beitrags auf. So kann man die wechselseitige Bezugnahme von Bloggern aufeinander, also die Vernetzung innerhalb der Blogosphäre nachvollziehen: Wer verlinkt wen und aus welchen Beiträge heraus? -- Hope this helps... |
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Ach, hätt ich mal, statt bei Wikipedia, gleich bei der Freitags-Community nachgeschaut.
Danke! |
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@jfenn Nachgehakt. Sieht momentan allerdings eher mau aus. Aber ich hab's aufm Schirm.
Merzi! Kosok |
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Hallo Anna,
jaaa, genau! Das mußte ja mal gesagt werden. Ich kann Deinem Artikel nur vollkommen zustimmen. Natürlich müssen wir ab und zu am Freitag herummeckern, und natürlich müssen wir uns ab und zu hier in der Community so richtig in die Haare kriegen. Es ist eben hier auch nicht anders als im richtigen Leben! Trotzdem finde ich, daß es hier in der Communitiy keine Leute gibt, die nur meckern ohne konstruktiv zu sein, und keine, die nur loben, ohne auch mal einen kritischen Blick zu werfen. Eigentlich ist die Community jetzt in einer Phase, da sie sich richtig zusammenrauft. Man kloppt sich, man verträgt sich, man kloppt sich mit den Leuten vom Freitag, man verträgt sich. Dein Lob hat die Freitags-Redaktion tatsächlich verdient (und auch diejenigen, die keine Redakteure sind, wie Jan Jasper ;-)). Die Redaktion hat ja auch sehr viel Geduld mit uns, der Community. Dafür müssen wir einfach mal 'danke!' sagen. Liebe Grüße, I.D.A. Liszt |
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Heute ist Revolutionstag, deshalb bedanken wir uns.
Bilanz ziehen wir später. |
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Ich muß aber aus Revolutionsgründen jetzt nicht auch noch ins Spaßbad oder? (Vgl.den (ich weiß, es heißt das) Blog von Sebastian oder so)
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Ausgabe 07/12
16.02.2012
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