Anna-Lena Krampe

Blog von Anna-Lena Krampe

Artikel

Kultur | 21.03.2010 | 17:00 Anna-Lena Krampe
Kunst als Kondom
Ist ein Grundeinkommen für Künstler eine Ausweg? Der Freitag-Salon im Berliner Ballhaus Ost stand unter dem Motto „Geld oder Leben: Wer zahlt für die Kulturarbeit von morgen?“ >> mehr

Kommentare

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22.12.2009 | 21:30 merdeister
Innovation: Dieses Blog wird kein.
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23.12.2009 | 18:00 Anna-Lena Krampe
Hallo elbeo, vielleicht kurz zur Klärung: "Innovation Lab Print" ist der Name des Seminars, "Hamburg Media School" der Name der Uni. Zwei Eigennamen also, die in einem deutschen Satz auftauchen. Was ist daran "sprachlich kolossal misslungen"? Und noch kurz zum Konzept des "ILP": Die Veranstaltung besteht aus insgesamt vier Sitzungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Die erste Sitzung beschäftigte sich mit dem Thema "Korrespondenz zwischen Print und Netz", weitere zu neuen Berichterstattungsmustern in Zeiten des Internets und den Vorteilen von Printprodukten folgen im kommenden halben Jahr. Ziel der ersten Sitzung war es, sich das Zusammenspiel zwischen Print und Online anzusehen, zu analysieren und mögliche Verbesserungsvorschläge zu diskutieren, auch hier in der Community (wieder so ein schönes englisches Wort in einem deutschen Satz). Um auf das eigentliche Thema des Blogs zu kommen und nicht zu sehr auf Seitenpfade zu gelangen: Die Menschen verändern sich, keine Frage. Mit ihnen müssen sich aber auch die Medien verändern und genau dazu gibt der Blog Anstöße. Tabloid Formate halte ich in Zeiten der immer kleiner werdenden Handys, IPhones etc mit Internetzugang für eine sehr gute Lösung, um wichtige Informationen klein und handlich, aber dennoch nicht am Bildschirm konsumieren zu müssen. Warum sich mit einem großen Format wie dem der "Zeit" herumschlagen (bezieht sich nicht auf die Inhalte der Zeitung!), wenns auch praktischer geht? Auch hier mag es (noch) stimmen, dass ein Dialog zwischen Journalisten und Lesern nur sporadisch besteht, aber er ist unverkennbar da. Ganz im Gegensatz zu anderen Medien. Es gilt, diese Chance für beide Seiten zu nutzen und weiter auszubauen!
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21.12.2009 | 23:52 Anna-Lena Krampe
Kurze und knappe Artikel für den schnellen Info-Happen, gepaart mit einem schickem Tabloid-Format. Das mag heute ein gutes Konzept sein. Morgen vielleicht schon nicht mehr. Bei all den IPhone und Blackberry Usern deren Zahl stetig steigt, ist die Existenzberechtigung der Welt Kompakt nur noch eine Frage der Zeit. Getreu dem eigenen Werbeslogan: Wir haben online so viele Möglichkeiten, dass wir keine druckergeschwärzte Zeitung mehr brauchen. Jedenfalls keine ohne den angesprochenen journalistischen Mehrwert. Heute ein gutes Konzept, das die Abwanderung ins Netz aber lediglich hinauszögert.
Anna-Lena Krampe
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