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Wenn es auf die kalte Jahreszeit zugeht kommt wieder vielen Menschen das Bibbern, denn es gibt Menschen, die sehr schnell frieren und solche, bei denen es schon ein kleines Weilchen dauert, bis ihnen wirklich kalt ist.
Bewundernswert ist es auch, dass man immer wieder feststellt, dass Männer überhaupt nicht so schnell frieren wie Frauen. Dies hat ein paar sehr einfache und simple, medizinische Gründe. Weil Männer eine dickere Haut haben als Frauen, frieren sie auch nicht so schnell, denn bei Frauen ist es so, dass deren Haut sehr viel mehr auskühlt, als die eines Mannes. Der Temperaturunterschied beläuft sich auf ganze 3 Grad Celsius.
Auch der Hormonhaushalt ist bei Mann und Frau ganz unterschiedlich. Der Temperaturunterschied zwischen dem Körperinneren und der Haut ist somit größer. Aus diesem Grund sind Frauen sehr viel empfindlicher in Sachen Kälte als Männer. Es hat also nichts damit zu tun, dass Männer härter im Nehmen sind, was sicherlich so mancher Mann schon einmal gerne behauptet hat. Auch die Zusammensetzung des Körpers ist zwischen Mann und Frau sehr unterschiedlich, auch dies ist ein weiterer Grund für das schnellere Frieren bei Frauen.
Der Körper eines Mannes besteht zu ganzen 40% aus reiner Muskelmasse und nur 15% Fett. (Quelle: Frauenportal.net) Bei einer Frau sieht die Verteilung da ganz anders aus, denn hier sind es 25% Fett und 25% Muskelmasse. Und da mehr Muskeln auch mehr Wärme herstellen, haben auch in diesem Punkt die Männer die Nase vorn. Und nicht zuletzt tragen Männer im Gegensatz zu Frauen im Winter auch eher funktionelle und warme Kleidung, wo hingegen Frauen oft eher darauf achten, dass die Kleidung figurbetont und schick aussieht und nicht unbedingt immer warm ist.
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Da hilft es übrigens, anstatt eines einzigen dicken Stückes, viele Schichten Kleidung zu tragen, denn die Luft zwischen den Schichten erzeugt Wärme.
Außerdem sorgt der unterschiedliche Hormonhaushalt zwischen Mann und Frau auch dazu, dass Frauen in kürzerer Zeit Temperaturen unterschiedlich wahrnehmen und somit schnell zwischen kalter und warmer Wahrnemung schwanken. |
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btw: 70% der Energie geht über den Kopf "verloren".
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schrieb am
12.10.2010 um 19:59
bei manchen mehr, bei manchen weniger
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Hallo Anna Lena,
versuche mal, bei 30 °C im Schatten mit Baumwollsocken, einer warmen Hose, Hemd, Krawatte und Anzugjacke "cool" zu bleiben. Ich wollte es wissen und stellte fest: Die Jungs ziehen sich verdammt warm an. Für mich zu heftig, wenn nicht gerade Winter herrscht. |
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Ach Anna Lena,
wart einfach ab, dann kommen die Wechseljahre, und dann ist es dir selbst im Winter immer schön warm. Was ich früher gefroren habe, schwitze ich jetzt. Früher haben mich die Männer gewärmt, heute ist es umgekehrt. Die Natur ist halt immer auf Ausgleich bedacht ;-) |
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schrieb am
12.10.2010 um 09:41
unter dem motto "happy aging"
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ach wie süß!
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Hallo Anna Lena
in meinem Fall liegt es vermutlich vor allem an meiner barocken Figur. Beste Grüße Hermanitou |
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liebe anna lena, der grund ist auch rein physiologischer natur: männer und frauen haben ein unterschiedliches verhältnis von körpermasse zu körpervolumen, da männer meist größer sind als frauen, bei männern ist das verhältnis günstiger, weil der mann mehr energieproduzierende körpermasse hat als energieverlierende oberfläche hat, mfg
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schrieb am
12.10.2010 um 08:40
ich meinte natürlich verhältnis körpermasse / körperoberfläche
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schrieb am
12.10.2010 um 10:59
Der durchschnittliche Wärmeverlust ist trotzdem bei Männern höher als bei Frauen. Denn im testosteronbetonten Hormonhaushalt (=männlich) bildet sich weniger Unterhautfettgewebe. Während bei Frauen die peripheren Blutgefässe in das Fettgewebe eingebettet sind, liegen sie, zumindest bei schlanken Männern, eher "blank".
Deswegen fühlen sich Männer an der Oberfläche wärmer an als Frauen. Das heisst: Auch wenn Frauen Temperaturunterschiede eventuell* stärker wahrnehmen als Männer, erfrieren die Männer etwas schneller. Wenn also in einem Raum die Heizung ausfällt, sollte man also einige Männer dort platzieren, denn die geben mehr Wärme an die Umgebung ab. :-) -- *genau weiss ich es nicht, denn ich habe nur einen Körper und kann nicht vergleichen... |
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schrieb am
12.10.2010 um 11:15
ich hab bloß das wiedergegeben, was in den physiologie- büchern fürs studium stand, ich gehe nicht davon aus, zumal es auch prüfungsstoff war, dass das falsch ist, hmm
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schrieb am
12.10.2010 um 12:26
Falsch ist es sicher nicht. Aber die Sache mit dem Unterhautfettgewebe ist auch verifiziert. Es vielleicht eher Physik als Physiologie: Ein stark isolierter Körper strahlt weniger Wärme ab als ein schwach isolierter. Das kann man an der Oberfläche messen.
Beim israelischen Militär wollten sie das mal genauer wissen und kamen drauf, dass Soldatinnen im Durchschnitt in kalten Wüstennächten besser durchhalten als Soldaten. Der Mensch ist halt ein ziemlich komplexes Wesen, bei dem sehr viele Faktoren zusammen spielen. Bei der Wärmeentwicklung spielt zum Beispiel auch das Trijodthyronin eine Rolle: Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion frieren eher, Menschen mit SD-Überfunktion schwitzen mehr... Weil eine Thyreoiditis öfter mal nicht erkannt wird, sucht man nach anderen Erklärungen für die Symptome... |
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Ich lese von Frau (mehr) Fett, figurbetont und frieren. Zudem von Männern, die angeblich vermeintlich härter im Nehmen sind und später frieren. Wir sollten das mal bei einer rasant winterlichen Ausfahrt unter Null Grad ohne Dach und Seitenscheiben bequasseln.
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Hieß früher mal Ente-Fahren. Besonders in Erinnerung: die Kurvenlage.
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Ich finde auch, dass Männer nicht so schnell frieren, deshalb stecke ich meinem immer die eiskalten Füße unter die Bettdecke, damit er sie anwärmt. Meist tut er das ohne Murren. Und er hat auch schöne trockene warme Hände, damit reibt er mir immer....die Füße warm wenn wir nicht im Bett sind. Das ist nur gerecht, finde ich.
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schrieb am
12.10.2010 um 12:31
Ja, genau das ist der Vorteil an Männern: Als Heizkörper sind sie gut geeignet.
Irgendeinen Nutzen müssen sie ja haben... :-)) |
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Ich halte das gelegentlich für pure Energieverschwendung. ;-))
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schrieb am
12.10.2010 um 17:46
Eigentlich schon, Volker.
Aber wie Magda ja schon schrieb: Frau kann die Energie nutzen, dann geht sie nicht verloren... :-)) |
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"Der Körper eines Mannes besteht zu ganzen 40% aus reiner Muskelmasse und nur 15% Fett. Bei einer Frau sieht die Verteilung da ganz anders aus, denn hier sind es 25% Fett und 25% Muskelmasse."
Und der Rest sind Heizdrähte? Das mit der Verteilung von Fett und Muskelmasse bei Mann und Frau scheint mir nicht zu stimmen. Beispiel 1 ![]() Beispiel 2 ![]() |
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schrieb am
13.10.2010 um 08:03
Tja, der Mensch ist eben ein komplexes Wesen:
An der Gestaltung des menschlichen Körpers sind nicht nur Hormone, sondern auch Brauereien beteiligt. |
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Ich schreibe nur Hüftgold...
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Astra St.Pauli!!!!!
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HMM
Du Stellst die Frage und gibst die Antwort zugleich schön das wir es gelesen haben und sonst geht es uns so gut das es den anderen gegenüber Peinlich ist. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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