Anne Roth

annalist

13.06.2010 | 00:57

Splittersprengsatz bei der Berliner Krisendemo. ... ?

Während ich über das nächste Artikelchen zum Hype "(Linke) Gewalt gegen die Polizei" nachdenke, tauchen immer mehr Meldungen über eine Explosion bei der Berliner Krisendemo auf. Deutsche Medien berichten über zwei verletzte Polizisten, die stationär ins Krankenhaus mussten (MoPo: Extremisten werfen Sprengsatz auf Polizisten), der ORF weiß davon noch nichts: "Nach Angaben der Polizei wurden die Sicherheitskräfte einmal mit Flaschen, Steinen und Böllern beworfen."

Ich war nur am Anfang auf der Demo und weiß nicht, was tatschlich passiert ist. Was ich bisher gelesen habe, ist so sehr vom Standpunkt der Schreibenden geprägt, dass mich das auch nicht wirklich informiert. Ich hoffe, dass sich das bis morgen bessert, obwohl dann auch mit zunehmender Propaganda-Tünche zu rechnen ist, vermutlich von den unterschiedlichsten Seiten.

Mein zweiter Gedanke nach der ersten Überraschung, dass bei dieser anfangs ausgesprochen munter und gelassen wirkenden Demo überhaupt so harte Auseinandersetzungen stattfanden, war: 

Das erinnert mich an die Strategie der Spannung. Es gibt seit geraumer Zeit massiven ideologischen Druck, die Vokabel 'Extremismus' als politischen Kampfbegriff zu etablieren. Sie löst die vorigen Vehikel 'Organisierte Kriminalität' und 'Terrorismus' ab auf dem Weg zu mehr Überwachung und Kontrolle und weniger Kritik. Die neue Familienministerin, ehemalige "Extremismus-Expertin" der CDU, widmet Gelder zur Bekämpfung von Rechtsextremismus um zu Geldern zur Bekämpfung von Linksextremismus. Das will begründet sein und das wird es also auch. Wo keine ExtremistInnen sind, werden welche gemacht.

Die Strategie der Spannung ist kein Phantom. Es hat in der Geschichte der letzten Jahrzehnte immer wieder in verschiedenen Ländern, in Europa vor allem in Italien (auch in (West-)Deutschland) Aktivitäten von Polizei und Geheimdiensten gegeben, die linke Gewalt entweder vortäuschen oder provozieren sollte, teilweise mit vielen Toten. Und so in der öffentlichen Diskussion ein Klima schaffte, dass die harte Bekämpfung von Linken (Linksradikalen, LinksextremistInnen, AnarchistInnen, Autonomen, etc.) tolerierte und guthieß. Ein schönes Beispiel in dem Kontext ist auch das Celler Loch, falls noch jemand der Idee anhing, dass Beamte keine illegalen Dinge tun würden. Etwas frischer ist der Fall des Bremer Zivilpolizisten, der beim G8-Gipfel in Heiligendamm zum Steine-Schmeißen animierte.

Natürlich gibt es auch Linke, die die Anwendung von Gewalt für richtig halten und/oder daran beteiligt sind. Wieviele der beteiligten Leute etwa bei den traditionellen 'Berliner Maifestspielen' sich selber als Linke bezeichnen, ist aber schon wieder eine ganz andere Tasse Tee.

Was Gewalt gegen die Polizei angeht, bin ich bisher davon ausgegangen, dass bei linken (linksradikalen/links...) Demonstrierenden kurz nach Steine-Schmeißen Schluss ist. Molotow-Cocktails auf Personen zu werfen, scheidet meines Wissens schon deutlich aus. Vielleicht täusche ich mich auch oder habe auf meine älteren Tage den Bezug vollständig verloren, aber eigentlich kann ich mir schlecht vorstellen, dass sich an dieser Grundlinie viel geändert hätte. Grob lässt sich das so beschreiben: Gewalt gegen Sachen ist ok, Gewalt gegen Menschen nicht, es sei denn zur Selbstverteidigung.

Man muss das nicht mögen und es gibt dazu sicher viel zu diskutieren, aber man kann es zur Kenntnis nehmen.

Und jetzt sollen Linke in einer Demo durch eine 'Explosion', 'explodierende Wurfkörper' oder einen 'Splittersprengsatz' PolizistInnen verletzt haben? Es fällt mir schwer, mir das vorzustellen. Es passt allerdings hervorragend ins Bild der gemeingefährlichen Linksextremisten. 

Für sachdienliche Hinweise, was tatsächlich passiert ist, wäre ich dankbar. Also, im Sinne von Fakten. Kleine eigene Beobachtungen, Bilder, Momentaufnahmen. Ganz wie im Tatort: Erzählen Sie einfach, was Sie gesehen haben! Möglichst ohne Interpretation - seit Genua bin ich fest davon überzeugt, dass es der Wahrheit insgesamt am besten tut, nicht zu übertreiben. Die Realität ist scheußlich genug und reicht damit für eine kritische Betrachtung der Welt völlig aus.

Updates:

  • Es gibt Fotos von der Demonstration, die die Atmosphäre zwischen Demonstrierenden und Polizei gut illustrieren (und nein, damit sage ich nichts über meine Haltung zum Begleittext).
  • Zum Thema Propaganda wurde nach dem G8-Gipfel in Heiligendamm viel Arbeit in diesen Artikel gesteckt: G8: Don't believe the hype! Es geht um nicht weniger als um Polizisten, die mit Giftspritzen gestochen wurden, um mit Rasierklingen gespickte Kartoffeln und vieles mehr, das hinterher als frei erfunden entlarvt wurde. Von gemeldeten 400 500 1000 verletzten PolizistInnen, darunter 30 40 50 schwer, blieben zum Schluss nicht viel über (Focus / NDR).
  • Es gibt ein weiteres YouTube-Video, das die Situation dokumentiert:


  • Das oben verlinkte YouTube-Video ist nicht mehr frei zugänglich, aber es gibt eine neue Version:

 

 

Übrigens auch noch sehr schön dazu: Linksextreme Musik oder: wie der Verfassungsschutz Nachwuchstalente fördert mit einer bizarren Erzählung aus Niedersachsen (Danke an vera).

 

Falls Ihr diesen Artikel flattr'n wollen solltet, tut dies bitte bei der Originalversion bei annalist. Danke!

 
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Kommentare
Fro schrieb am 13.06.2010 um 03:31
Bekanntlich gibt es diverse unpolitische an Randale interessierte Trittbrettfahrer, die solche Demos als abenteuerliche Freizeitgestaltung begreifen – schwachköpfige Hooligans, die aus ganz Deutschland anreisen. Ich glaube, dass es eine echte Aufgabe von Veranstaltern der berechtigten Proteste ist, darauf zu achten, dass die Aktionen in dem Rahmen stattfinden, der als sinnvoll erachtet wird und dieser sollte m.E. gewaltfrei sein.
Randalierer muss man ausgrenzen – und das nicht erst im nachhinein.
Der Anschlag, der zu den schweren Verletzungen der Polizisten geführt hat sieht so aus, als wäre er von bewusst agierenden Provokateuren verübt worden. Als erstes kam mir der Gedanke, dass es sich um Rechtsradikale handeln müsse, die sich ohne Probleme unter die Autonomen und Hooligans gemischt haben könnten um ihr übles Werk einer Diskreditierung des berechtigten Bürgerprotestes zu vollbringen. Das es sich um Angestellte des Staatssicherheitsdienstes gehandelt haben könnte, halte ich zur Zeit für wenig wahrscheinlich. Ich unterstütze auf jeden Fall den Aufruf, diese Leute zu identifizieren - eine Aufklärung sollte wohl auch im Interesse der politisch bewussten Autonomen sein.
Joachim Petrick schrieb am 13.06.2010 um 04:18
aufschlussreich wird sein, ob die Medien, zunächst mit völlig daher´geholt brenzligem Fake- Futter genährt und aufgeblauscht, die Lage hoch eskalieren, wie damals im Fall des "Celler Lochs" unter der Ministerpräsidentschaft des Ernst Albrecht, dem Vater von Arbeitsministerin "Röschen" Ursula von der Leyen oder den Ball, in Erwartung belastbarer Belege und Darstellungen durch die Veranstalter, die Bevölkerung und die Ermittelnden Behörden, niedrig halten.

Du hast vollkommen recht, bei solcher Art Wortungetümen und Worterfindungen wie Sprachregelungen der Art von "Strategie der Spannung" überaus hellhörig zu werden.

Danke für den interessanten Hinweis:

"Die neue Familienministerin, ehemalige "Extremismus-Expertin" der CDU, widmet Gelder zur Bekämpfung von Rechtsextremismus um zu Geldern zur Bekämpfung von Linksextremismus. Das will begründet sein und das wird es also auch. Wo keine ExtremistInnen sind, werden welche gemacht."

Seid die neue Familienministerin, ehemalige "Extremismus-Expertin, wie heißt sie doch noch mit Vornamen, verheiratet, nicht mehr Köhler heißt sondern Schröder, wirkt nicht nur ihre Frisur auf mich ziemlich abgedreht, Marke "Burn out", gestresst in Richtung "BASTA HER MIT DEM ZASTER".

tschüss
JP
merdeister schrieb am 13.06.2010 um 09:14
Interessant ist auch, dass es schon gestern "schwer Verletzte" gab. Dazu muss man eigentlich 24h in stationärer Behandlung sein. Es hätte also heißen müssen "mit dem Verdacht auf schwere Verletzungen". Mit differenzierter Berichterstattung hat es die Tagesschau aber nicht so sehr.
Lee Berthine schrieb am 13.06.2010 um 09:48
Ich war an der Ecke Mollstraße zur Torstraße und habe einen lauten Knall gehört, einiges stärker als ein Sylvesterböller, instinktiv dachte ich , "das war was Ernstes".
Was mir als erstes zu der dramatisierten "Bombe" einfällt, ist: keine Gewalt ist auch keine Lösung - oder wie im Haus der Demokratie und Menschenrechte an der Hauswand steht: "Keine Revolution ist auch keine Lösung".
Aber ich bin an dieser Stelle derselben Meinung wie du:
Keine Gewalt gegen Personen oder Lebewesen!
kla schrieb am 13.06.2010 um 10:50
Selbst wenn man nur 20 m entfernt ist, kriegt man nicht genau mit, was passiert ist. Der Knall war ohrenbetäubend und beängstigend und wir konnten Rauch aufsteigen sehen. Ich dachte sofort, Tränengas, woraufhin mein Begleiter erklärte, dass es dabei nicht so einen lauten Knall gibt. Der Lautsprecherwagen gab dann auch relativ souverän und beruhigend Entwarnung.

Was auffiel, war, dass auf dem Abschnitt vor dem Rosa-Luxemburg-Platz plötzlich sehr viel Polizei in voller Ausrüstung (anders als vorher und noch bevor es zu dem Knall kam) war, die den Eindruck machte, als hätte sie konkrete Anweisung bekommen, auf eine bestimmte Art zu agieren oder sich vorzubereiten. Jedenfalls versuchte sie kurze Zeit, etwas unkoordiniert die Teilnehmer auf eine Straßenseite zu „leiten“. Ein Polizist brüllte dann auch einen Teilnehmer an, die Demo fände auf der anderen Seite statt und bedrängelte ihn ein bißchen. Woraufhin der sehr wütend wurde und „durchbrach“. Gesehen haben wir noch, dass der Abschnitt um den Lautsprecherwagen (oder der davor) zeitweise zusammen gedrängt wurde.

Ich befrage nochmal meinen Begleiter, der hat ein besseres Gedächnis, allerdings mussten wir kurz darauf los.
Magda schrieb am 13.06.2010 um 11:15
Ich dachte auch gleich an Italien. Es gibt ein gutes Buch dazu von Regine Igel "Terrorjahre. Die dunkle Seite der CIA in Italien". Da wird sehr viel deutlich, was aber nie die wirklichen mainstream-Medien erreicht.
Und an den schönen Begriff vom "agent provocateur" dachte ich auch gleich.

Danke für den Bericht.
Onkel Wanja schrieb am 13.06.2010 um 19:21
Man könnte die verletzten Polizisten also unter "Friendly Fire" verbuchen.

Was ist eigentlich mit den Ermittlungsakten um die zwei erschossenen Cops an der Startbahn West passiert?
Liegen die auch irgendwo im Giftschrank, wie so viele Stasiakten von CDU-Politikern?

goedzak schrieb am 13.06.2010 um 11:29
Ich bin überzeugt, dass es tatsächlich Strategen gibt, die 'Eindrücke' erzeugen wollen beim Volke, um Zustimmung zu bekommen für oben geschilderte Maßnahmen. Und wenn etwa in Griechenland bei Gewalt gegen Sachen (Bankfiliale) Menschen zu Tode kommen, und man sieht, dass das den Protest insgesamt bei den Massen in ein schlechtes Licht rückt, dann lässt das diese Strategen auch hier auf Ideen kommen...
Magda schrieb am 13.06.2010 um 15:09
"dann lässt das diese Strategen auch hier auf Ideen kommen..."

Ach diese Ideen sind schon alt und offensichtlich sehr bewährt.
goedzak schrieb am 13.06.2010 um 16:45
Ist mir nicht neu, Magda. - Aber sie müssen dosieren, mit allem kommt man auch nicht durch. Nach der griechischen Sache und vor allem angesichts der Reaktionen darauf, denkt man dann vielleicht, das Feuerchen zu schüren, ist vielleicht gerade günstig.
Fro schrieb am 13.06.2010 um 16:46
Daher ist es m.E. auch wichtig, dass die Veranstalter von Demos klare Grenzen ziehen und Angriffe gegen Polizisten 100% abgelehnen. Auf künftigen Demos, sollte man Beschwichtigungstrupps o.ä. in die „Kampfzonen“ schicken.

Es muss in der Öffentlichkeit klar sein, dass solche Anschläge nur von einem Provokateur verübt werden, der der Bewegung Schaden zufügen will - oder es ist das "Werk" eines durchgeknallten unpolitischen Hooligan.
goedzak schrieb am 13.06.2010 um 17:00
Fro, das ist eine Selbstverständlichkeit, die keinem Veranstalter, der ja nur unter bestimmten Bedingungen eine Demo anmelden kann, noch mal extra als devote Geste abverlangt werden muss. Oder willste die Polizei vorher auch noch mal schwören lassen, dass sie keine Unbeteiligten prügeln, keine Provokateure einschleusen etc.pp.
Rahab schrieb am 13.06.2010 um 17:12
au ja!
Fro schrieb am 13.06.2010 um 18:52
@goedzak

Auf jeden müssen sie sich etwas einfallen lassen – natürlich nicht devot. Es kann ja nicht sein, dass wenige Provokateure eine pol. Bewegung lähmen – wie in Griechenland geschehen.

Deinen Schwurvorschlag der staatlichen Organe finde ich gut.:)
Fro schrieb am 13.06.2010 um 18:58
Blödsinn:
"Deinen Schwurvorschlag der staatlichen Organe finde ich gut.:)"

Besser
Deinen Schwurvorschlag für Polzisten finde ich gut.:)
koslowski schrieb am 13.06.2010 um 13:17
Solange die Fakten nicht bekannt sind, ist der Versuch, die Vorgänge in Berlin in den Kontext der „Strategie der Spannung“ zu rücken, genau so spekulativ wie die Schlagzeile der MoPo.
ottochili schrieb am 13.06.2010 um 19:26
die wichtigste Frage hier: wem nutzt es?
SiebzehnterJuni schrieb am 14.06.2010 um 05:34
Ohne gesicherte Fakten lässt sichs munter spekulieren. CIA, KGB, STASI, Autonome, Verfassungsschutz ....Wer ist jetzt schwer verletzt, es werden Definitionen von "Schwerverletztsein" gebracht. Ich fasse es langsam nicht mehr, was hier los ist...
claudia schrieb am 14.06.2010 um 06:38
>>die wichtigste Frage hier: wem nutzt es?<<

genau diese kriminalistische Frage führt sehr oft zu plausiblen Erklärungen.

Wer tatsächlich gegen den Kapitalismus mit Sprengstoff vorgehen wollte, würde ja eher überlegen, ob man es im Zentralrechner der Deutschen Bank oder des Bertelsmannkonzerns knallen lassen kann...

Der Gedanke, mit Sprengstoff gegen Polizisten könne man irgend etwas gegen diejenigen ausrichten, die dem Volk immer Arbeitslosigkeit und immer weiter verschärfte Armut aufzwingen, ist derart abwegig dass eigentlich ja klar ist, aus welcher Ecke das kommt...
merdeister schrieb am 14.06.2010 um 08:58
Es sei nochmal an den angeblichen Messerangriff auf einen Polizisten in Berlin erinnert. Dieser wurde am selben Tag von der Polizei bestätigt, am nächsten Tag dann aber doch dementiert. Da war die Meldung aber schon in "den" Zeitungen...sowas.
apatit schrieb am 14.06.2010 um 09:19
Zuerst sollte man den Verletzten gute Besserung wünschen, es ist doch völlig egal ob Polizist oder Demonstrant, die haben alle / oder die meisten eine Familie usw. Richtig gesagt, es fehlen Fakten - aber mir schmeckt auch nicht die Art der Berichterstattung -und weil man immer beobachtet, die Gleichsetzung von "Links" und "Rechts" bei den politischen Verantwortlichen und bei der Polizei, wo es vermutlich Mangel an politischer Bildung gibt. Claudia hat es ja gesagt, Ursachen, dass der soziale Friede gestört ist setzen andere! Leider gab und gibt es immer Strategen und Ideen mit den " Schwarzen Peter ", dass hat ja bekanntlich in Deutschland Tradition.
merdeister schrieb am 14.06.2010 um 10:34
"Zuerst sollte man den Verletzten gute Besserung wünschen"

Das setze ich einfach mal voraus in diesem Forum :-)
SiebzehnterJuni schrieb am 16.06.2010 um 12:16
www.bundestag.de/dokumente/tagesordnungen/48.html

48. Sitzung, Mittwoch, 16.06.2010, 13.00 - ca. 16.45 Uhr

ZP.1) Aktuelle Stunde

auf Verlangen CDU/CSU, FDP
"Bedrohliches Anwachsen linksextremer Straftaten in Deutschland"
(ZP1, 01:00 Stunde)
Anne Roth
Ich lebe in Berlin, bin Medienaktivistin, Journalistin, Mutter zweier Kinder und seit Juli '07 vor allem bekannt als Partnerin von Andrej Holm, der in unserer Wohnung als Terrorist festgenommen wurde. Ich schreibe über das Innenleben einer Terrorismus-Ermittlung , den „Krieg gegen Terror“ und mehr.
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