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ich habe mir darüber auch so meine Gedanken gemacht -sehr allgemeine. Anlässlich von
Hannes Waders Aktualisierung von „Trotz alledem“ Es scheint als ob das Kapital In seiner Gier und alledem wie eine Seuche sich total unaufhaltsam trotz alledem über unseren Planeten legt überwältigt und beiseite fegt was sich ihm nicht freiwillig unterwerfen will trotz alledem Gnadenlose und verhängnisvolle Verknüpfung zwischen Kapital und Freiheit - genau so war es seit fast 30 Jahren - eine brutale Umdefinition Viele haben es gesehen, beklagt, angeklagt und wurden als Spinner, als Populisten als Ewiggestrige und was sonst noch beschimpft oder in den Medien gar nicht ins Wort gelassen. Schon gleich nach der Wende in der DDR – schon 1990 - hat das Peter Rühmkorf sehr hellsichtig in seinem Tagebucheintrag in „Tabu I“ umrissen: „Freiheit das große Passepartout für jederart Gruppenegoismen, Stammesfehden, kompromissunfähiges Selbstbestimmungswüten. Kenn das Ende vom Lied, das sich immer wieder für einen Anfang hält, noch von früher her auswendig- "Freiheit das Ziel,/Sieg das Panier/ Führer befiel - /Wir folgen Dir.“ Als ich das zum erstenmal las, meinte ich als frisch in die „Freiheit“ entlassene DDR-Bürgerin noch, dass diese Linken immer übertreiben müssen. Aber jetzt .. Mir sehr einleuchtend mit dem unglaublichen Wüten der Neoliberalen, die den Freiheitsbegriff pervertiert haben. Wollt Ihr die totale Freiheit – ist ähnlich gefährlich wie Repression, vor allem, wenn nur eine Seite die Macht hat, zu definieren, was Freiheit ist. . Heute an anderer Stelle wird Horst Eberhard Richter beim Neujahrsempfang des DGB zitiert: „Die Freiheit, hinter der sich Gier und Egoismus im Neoliberalismus verstecken, ist nicht die von der Französischen Revolution gemeinte Freiheit, die von Gleichheit und Brüderlichkeit (besser Geschwisterlichkeit) aufgefangen wird.“ Es ist befreiend, wenn dieser Freiheits-Verlogenheit endlich ein Ende gemacht wird, wenn der Begriff auf seine Ursprünge zurückgeführt wird. |
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Ich nehme an, dieser Kommentar bezieht sich allgemein auf das von mir eingetragene Motto zur Beschreibung meiner Person, also das Thema "Grenzen der Freiheit", und weniger auf meinen aktuellen Blogbeitrag?
Auch wenn ich dem Motto in der Tat eine große Bedeutung in meinem Leben beimesse, sei es im privaten Bereich, sei es im beruflichen, und natürlich aum im politischen Bereich, so ist das Blog zunächst einmal dazu gedacht, den aktuellen Krisenprozess praktisch zu begleiten und Hilfestellung zu geben. Eventuell schaffe ich es trotzdem, das Motto-Thema aufzugreifen und auch hierzu erläuternde Texte zu schreiben. Mal sehen ... |
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Den wenigen Mächtigen, Besitzenden alles lassen, aber "die Kinder vom Bahnhof Zoo" zum konsumieren anfixen.
Substantielle Steuersenkungen für Wenige, für die Anderen vom Helicopter (Spiel)Geld abwerfen, auf das es in den Blödmarkt gebracht wird. Schonung deren mit den weissen Kragen im Tessin etc. der Zocker und Hinterzieher, aber drakonische Strafen für die Underdogs bei vielleicht gestellten, in jedem Fall geringen Vergehen. H4-Stigmatisierung immer größerer Teile der Bevölkerung, die Armen gegen die noch Ärmeren ausspielen. Fünf Monate sind dennoch zu kurz bemessen, wenn es um die Existenz geht, werden die/unsere Eliten alle Kräfte mobilisiert um den Rücksturz in die Masse zu verhindern - und Bürgerkrieg gibt's erst mal woanders. Hierzulande stellen wir uns geordnet an, wenn die Bundeswehr im Inneren die Lebensmittelmarken verteilt. Endzeitstimmung, ja! Insolvent gehen lassen, ja! Kleine Sparguthaben 1:1 entschädigen und darüber hinaus nach oben mit immer schlechterer Quote. Wo ist das Problem? Das Problem für die überwiegende Mehrheit der Menschen? Wo? Ansonsten ganz realistisch und wohl richtig erkannt. Tage- gar wochenweise Schließungen der Banken, Lebensmittelknappheit, Strom, Wasser und Gas nur stundenweise, das ist möglich, aber frühestens im nächsten Winter, weil eben im Winter der existentielle Erpressungsfaktor höher ist. Vorräte für rund sechs Monate sind da schon angebracht. Ein Problem wird die Verteidigung sein... |
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Die Annahme, dass die "Mächtigen" die ganze Chose erst nach der Wahl hochgehen lassen, setzt voraus, dass die Mächtigen den Ablauf überhaupt noch unter Kontrolle haben. Sicherlich: Sie können noch massenhaft Geld ins System pumpen oder gar neues drucken. Allerdings erfährt das Ganze momentan eine Eigendynamik, die auch kein Politiker noch aufhalten kann. Nämlich dann, wenn durch diese Verzögerungsmaßnahmen das Vertrauen in das Papiergeld schwindet - was bereits passiert. Ab einer bestimmten kritischen Masse an Misstrauen kippt damit das Papiergeldsystem fürs Erste, und wir rutschen in eine Hyperinflation bzw. Währungsschnitt, einen Zusammenbruch des Wirtschaftslebens inbegriffen.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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