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Was Misstrauen schafft

Politik | 01.09.2011 | 07:00 Steffen Kraft
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01.09.2011 | 08:54 born2bmild
Die Nachrichtendienste sind in den Nachrichtenmagazinen durch IM präsent oder sie sind ihr Geld nicht wert. Wenn NYT, Guardian, Spiegel etc. die Dateien unredigiert erhalten haben, war also auch so gu...
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05.09.2011 | 08:29 n/apolomon
Da kann man born2bmild beipflichten. Zudem gab es zu keiner Zeit sichere Technik, da diese allein niemals ausschlaggebend war, zu keiner Zeit . Es geht vielmehr stets um das technosoziale System, und damit sind auch schon die "Fehlerquellen", die Interessen etc. benannt. Wenn dann auch noch der encrypt- Schlüssel in der selben Leitung (bzw. überhaupt vermittelt) übermittelt werden muss, dann ist gar nichts mehr sicher. Die Telekom wußte das schon immer. Ganz fatal wird es dann, wenn das ganze zuvörderst inszeniert ist: Dann berichtet anschliessend bild.t-online oder deren Nachfolger, allesamt auch kreative Marktakteure, über Namen, die Nachrichten machen. Dabei gehts um anderes. Nämlich denen geht's um fette Werbekampagnen. Und warum? Weil alles, was machbar ist, auch gemacht wird.
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Das Recht des Klügeren

Wochenthema | 26.08.2011 | 07:00 Fritz Sack
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27.08.2011 | 00:51 n/apolomon
Der Autor ist Soziologe, und beschreibt völlig korrekt die soziale, historische Einbettung dieser strafrechtlichen Entwicklung bzw. das, was die neuerliche Tendenz zu Abschreckung und Prävention indiziert: Nämlich die Drift der gesamten Gesellschaft zu Schliessung, zur Endgültigkeit in Hartz4, zu Biologismusglaube, zu Unabänderlichkeit der sozialen Immobilität, schlichtweg: zur Predigt des blossen unabänderlichen vorbestimmten Schicksals. Einst glaubte man die Zukunft offen - und gestaltbar. Das Dumme ist: durch den Präventiv-Turn der Gesellschaft tut man genau dies, es wird gestaltet und zementiert, aber willentlich entzieht der Turn die Gestaltung völlig der (demokratischen) Kontrolle. Das heißt, moderne Foltergespinste, abschreckende und vorwiegend präventiv arbeitende Polizei und allgemeines Denunziantentum, Verabscheuung der Menschenwürde und die Verachtung der blinden, unterschiedlos urteilenden Justitia münden ausserhalb der Demokratie: in einem nicht mehr rechtsstaatlichen, undemokratischen Polizeistaat. Der die Trennung zwischen Exekutive und Rechtsprechung aufhebt, der die Trennung der Gewalten überhaupt und diesmal vielleicht vollendend durchführt. Kein halbwegs intelligenter law and order Anhänger kann dies ernsthaft herbeisehnen. Das derzeitig avisierte Ziel der Polizeiarbeit wie des Strafrechts ist die totale Überwachung und Strafandrohung - mit Folge des vollends beherrschten Vereinzelten. Ursprünglich war aber genau umgekehrt: Sicherheit war das MITTEL, nicht das Ziel. Das Ziel war immer die freiheitliche Ordnung. Genau diese aber wird so geopfert werden. Was wollt ihr dann aber schützen - nur noch partikulare Interessen? Da ich oben die Einbettung eingangs erwähnte - im Prinzip lässt sich das ganze als der willentliche Verlust historisch bereits Erreichten beschreiben. Nämlich als Verlust des Willens zur Wahrheit. Von Wahrheit selbst will ich gar nicht reden. Der andere Pol des obigen Zusammenhangs ist das - individuell durchaus ja nachvollziehbare - Interesse der Opfersippe auf Rache. In solcher Allgemeinheit formuliert, muss man konstatieren, das dieses eher ein Übergewicht erthalten wird. Aber die Reduktion auf diese zwei Aspekte lässt eben die Dimension des Rechtsstaates ausser acht.
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Wurdest Du Schlampe genannt?

Alltag | 09.08.2011 | 16:50 Katrin Rönicke
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10.08.2011 | 21:29 n/apolomon
Ich habe heute ausnahmsweise mal frei, also viel Zeit, deshalb schreibe ich viel... Das Thema ist äußerst interessant, zumal ich Mann bin, aber eben kein Tier (wie wohl die meisten Männer, die ich kenne). Aber es gibt sicherlich die Bedrohung einer Vergewaltigung, und ich als Mann leide unter dem Generalverdacht einer Gewalttätigkeit, die ich selbst verabscheue. Ich konnte heute hier viel lernen, auch von den Kommentatoren. Genau deshalb halte ich aber den Slutwalk NICHT für lächerlich wie Vadis es sieht (sehen muss, siehe Comment um 21.14 von ihm), weil er auch zur Verständigung darüber zwingt, dass das eigenen Verhalten (einer Frau, in Gefahr) kaum etwas zur Sache tut. Das war mir vorher heute morgen noch nicht so ganz klar. Deswegen, und das nehme ich für heute, falls ich jetzt nicht noch weiter lese, mit: luzieh.fair schrieb am 10.08.2011 um 16:05... die Botschaft "wir sind gegen das Vergewaltigen von Menschen, egal, was sie anhaben" ist aber auch ziemlich eindeutig und verständlich,oder? das kann ich unterschreiben, das ist gut.
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Wurdest Du Schlampe genannt?

Alltag | 09.08.2011 | 16:50 Katrin Rönicke
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09.08.2011 | 18:20 n/apolomon
"Katrin: Es gibt ja in unserer Kultur eine sehr starke soziale Geschlechtertrennung – die vielleicht auch dazu führt, dass Männer zu Tätern werden, Frauen zu Opfern." Ich glaube eigentlich eher nich...
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10.08.2011 | 20:18 n/apolomon
Wenn ich dich verstehe (deine Worte), heisst dies noch lange nicht, das ich dir zustimme muss (besser: dem Gesagten, sofern es sinnhaft ist). Zumal, wenn ich Gründe dafür sehe, und dies nicht aus reiner Boshaftigkeit oder Besserwisserei mache, geht dies recht leicht und mühelos. Aber bitte, ich kann mich auch täuschen. Bin ja belehrbar.
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Wurdest Du Schlampe genannt?

Alltag | 09.08.2011 | 16:50 Katrin Rönicke
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09.08.2011 | 18:20 n/apolomon
"Katrin: Es gibt ja in unserer Kultur eine sehr starke soziale Geschlechtertrennung – die vielleicht auch dazu führt, dass Männer zu Tätern werden, Frauen zu Opfern." Ich glaube eigentlich eher nich...
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10.08.2011 | 19:49 n/apolomon
Sorry, für meine Kommentare gab es anscheinend der zuordnungfunktion. Deshalb, mein Kommentar vo 19.07 ging @Fahrenheit, der von19.36 @Katrin. Danke.
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