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Der Mensch ist von Natur aus gierig, neidisch und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Lässt man ihn frei gewähren, dann sind Mord und Totschlag die unvermeidliche Folge. Sozialismus und Kommunismus sind wunderbare Theorien, die allerdings im starken Gegensatz zur menschlichen Natur stehen und deshalb zum Scheitern verurteilt sind.
Die Geschichte der letzten Jahrhunderte hat dem Menschen seine eigene Niedertracht und Schlechtigkeit immer wieder vor Augen geführt. Vor allem die christlich-abendländische Kultur lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Mensch von Natur aus durch und durch schlecht ist. Wenn er einen kleinen Vorteil für sich erkennt, dann wird er jede noch so abscheuliche Tat auf sich nehmen, um sich zu bereichern und sich so über seine Mitmenschen zu stellen.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf und so traurig das auch sein mag: Nur der Kapitalismus wird der Natur des Menschen gerecht.
Der Kapitalismus ist damit nicht weniger als die Rettung der Menschheit vor ihrem eigenen, zutiefst schlechten Wesen. Dem Staat kommt im Kapitalismus die Aufgabe zu, den Menschen vor sich selber zu schützen. Kapitalistische Systeme müssen ihre Bürger beobachten und jede Tendenz, die zu einem unkontrollierten Ausufern von Gier und Neid führen kann, im Keim ersticken.
Das höchste Gut im Kapitalismus ist die Freiheit. Jeder Mensch muss sich wirtschaftlich frei entfalten können. Die Freiheit muss nur an der Stelle eingeschränkt werden, an der das System selber in Frage gestellt wird. Getrieben von seiner unstillbaren Gier wird sich der Mensch sonst für absurde Ideale begeistern, die eine gleichmäßige Verteilung von Ressourcen, Gütern und Chancen vorsehen.
Die Hüter der Kontinuität der kapitalistischen Systeme sind Industrielle, Unternehmer, Politiker, Lobbyisten und Inhaber öffentlicher Ämter. Sie bilden die Ausnahme der menschlichen Natur. Ihr Handeln ist nicht von Gier und Neid bestimmt sondern von dem uneigennützigen Bemühen darum, dass es den Menschen gut geht. Nur sehr wenige Menschen verfügen über die Fähigkeit, unabhängig von ihren eigenen Interessen für das Gemeinwohl einzutreten. Deshalb entspricht es der Natur des Menschen, dass im Kapitalismus Wenige über Viele herrschen.
Nur wer eindeutig unter Beweis gestellt hat, dass er seine eigenen Interessen hinter die Interessen der Allgemeinheit zu stellen bereit ist, der kann in den Kreis der Mächtigen aufgenommen werden. Hier führt er nun unermüdlich seinen ehrenhaften Kampf gegen die Natur des Menschen und bewahrt die Massen verantwortlich davor, sich in ihr eigenes Unglück zu stürzen.
Würden sich der Arbeitslose, der abhängig Beschäftigte, der Mini-Jobber, der verarmte Rentner, der verwirrte Student oder der weltfremde Wissenschaftler um die Führung der Menschheit kümmern, dann wären die Folgen unbeschreiblich. Angetrieben von ihrer unstillbaren Gier, ihrer Niedertracht und ihrem Egoismus würden sie um nichts anderes kämpfen als um ihren eigenen Vorteil.
Gäbe man ihnen Macht und Einfluss, dann würden sie ausbeuterische Konzerne und machtbesessene Parteien gründen. Sie würden in Ausschüssen hinter verschlossenen Türen schändliche Pläne schmieden und Vereinbarungen gegen die Menschlichkeit treffen. Sie würden sich Medien kaufen, um ihre Macht zu stärken und die Öffentlichkeit von der Ehrenhaftigkeit ihrer Motive zu überzeugen. Sie würden das Geld ihrer Sympathisanten dafür einsetzen, um Wahlkämpfe zu gewinnen und um so ihre Macht zu festigen. Ihre Niedertracht ist so grenzenlos, dass sie sogar Kriege führen würden, um sich zu bereichern und um jeden Widerstand gegen die Ausdehnung ihrer Imperien zu brechen. Sie würden am Ende sogar die ganze Welt zerstören, nur um ihre Macht, ihren Einfluss und ihren Reichtum zu mehren.
Wer sich angesichts dieses Schreckens nicht mit all seiner Kraft für die Aufrechterhaltung des Kapitalismus einsetzt, der muss verwirrt, fehlgeleitet oder bösartig sein. Lasst uns gemeinsam dafür eintreten, dass sozialistisches oder gar kommunistisches Gedankengut niemals Einzug in unsere Gesellschaft erhält. Die Folgen wären für uns alle grauenvoll, denn nur der Kapitalismus kann uns vor unserer eigenen Gier, vor unserem Neid und vor unserem unstillbaren Egoismus bewahren und schützen.
Amen
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02.04.2011 | 14:27
Aufruf zum Schutz des Kapitalismus kapitalismus kommunismus sozialismus Der Mensch ist von Natur aus gierig, neidisch und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. ----------------------------- Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass das auch nur in etwa zutrifft. Wurde jemals das "Gen" der Gier im Menschen gefunden? Es gibt kein Gen der Gier. Also ist der Mensch schon mal von Natur aus keinesfalls das, was manche - auch Wissenschaftler - behaupten. Selbst der mehr als äußerst fragwürdige Wissenschaftler Darwin - sowie Spencer und sein Gefolge - waren niemals in der Lage dazu, hierzu auch nur irgendeinen wissenschaftlichen Beweis zu liefern. Alles was er jemals geliefert hat, waren unbewiesene Behauptungen - nichts anderes. Außerdem hat Darwin in seinen " On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life. " hat er niemals derartige Behauptungen aufgestellt, sondern er sprach immer nur von den Anpassungsfähigsten. Damit hatte er aber nicht den obrigkeitshörigen Untertan gemeint, sondern dass sich die Lebewesen - auch der Mensch als Lebensart Mensch - den jeweiligen Umweltbedingungen anpaßt ggf. durch Mutation. Wenn es dennoch diese weitverbreitete Irrlehre gibt, dann deshalb weil es eine kleine Minderheit gibt, welche auf diesem Wege ihr eigenes Handeln zu rechtfertigen sucht. Die Gier ist also nicht natürlichen Unrsprungs, sie ist dem Menschen von Geburt an andressiert. Denn die "Eliten" haben ein extremes Interesse daran, dass sich die unteren Klassen gegenseitig zerfleischen. Diese sind blöde genug darauf hereinzufallen. Das ist das Ergebnis der Dressur der Klassen: """"Zwei Drittel der Bevölkerung ohne nennenswertes Vermögen. Erstmalige Analyse der Vermögensverteilung auf Personenebene Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland verfügen über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht. Grundlage ist die Vermögenserhebung im Rahmen des sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die erstmals eine Analyse der Vermögensverteilung auf individueller Ebene erlaubt. . Dies ist der Wert, der die reichere und die ärmere Hälfte der Bevölkerung trennt. Das reichste Zehntel der Bevölkerung besitzt fast zwei Drittel des gesamten Vermögens, dagegen verfügen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nur über einen Anteil am Gesamtvermögen von weniger als zehn Prozent."" Und das ist das DIW - keine kommunistische Organisation. Sondern eine neutrale, objektive sachliche Erhebung. Damit sind auch alle nachfolgenden Behauptungen unwahr. Alles was der Mensch ist, ist ihm in Teilen anerzogen, andressiert, durch Sozialisation eingeimpft. Es gibt keine merklichen Gene, welche das Wesen des Menschen bestimmen würden. Es gibt zwar Erbanlagen, aber diese sind indvidueller Art, aber niemals Erbanlagen für den Menschen und sein Verhalten an sich. Es ist gerade und explizit der Kapitalismus, welcher Neid und Gier förmlich erzwingt. Täglich wird den Menschen klar gemacht, wer "nichts hat" sei auch nichts. Da es aber ein Teil des Menschen ist, anerkannt zu werden, unterwirft er sich den gemachten Spielregeln der Eliten. Und der Mensch muss essen. Das haben die Eliten erkannt und deshalb haben sie zu ihrer persönlichen Belustigung "Brot und Spiele" vor das Essen gesetzt. Es gibt nicht die allergeringste Nachweisfähigkeit, dass das naturgegeben ist. Es wird von einer bestimmenden Minderheit vorgegeben. Wenn man diese Minderheit aus der Macht herausnimmt, existieren diese Regeln nicht mehr. Mit Sozialismus oder Kommunismus hat das gar nichts zu tun. Das sind ganz einfache Menschenrechtsgesetze, welche zwar alle westlichen Staaten unterschrieben haben - in der Menschenrechtscarta - aber die Staaten selbst scheren sich einen Dreck um die Menschenrechte. Dabei sind die Menschenrechte einmal von unseren Vorfahren mit knietief Blut erkämpft worden und wir geben diese Grund- und Menschenrechte heute leichtfertigst auf. Gäbe es keine Wertstellung durch den Kapitalismus, wäre der Hauptanteil von Verbrechen etc. schon beseitigt. Dann braucht man keine überbordenden Gefängnisse, keine menschenrechtswidrige Todesstrafe, sobald wir den Druck von den Menschen wegnehmen Kapital haben zu müssen, um anerkannt zu werden, haben wir die Hauptprobleme einer Gesellschaft überwunden. Mit Sozialismus oder Kommunismus hat das gar nichts zu tun. Im übrigen sind selbst die größten und aktivsten Kapitalisten-Milliardäre für Sozialismus und Kommunismus. In der Finanzkrise wurde bewiesen, dass der Kapitalismus zwar Profite privatisiert, aber die Dummköpfe, die sich auf den Kapitalismus verlassen haben, wurden erbarmungslos in den Hintern getreten und in den Müll gekickt. Die Finanzkrise war der zeitlich letzte und größte Beweis, dass die Einforderung mehrstelliger Finanzhilfen vom Steuerzahler, Sozialismus und Kommunismus pur war und ist. Die "Gemeinschaft" steht für die Verbrechen der Bankster ein und keiner sitzt im Gefängnis für Betrug, Täuschung und Verlogenheit. Die Gemeinschaft bezahlt. Nachhaltiger kann man Sozialismus und Kommunismus gar nicht beweisen. Die Banker, Finanzexperten und Börsianer sind also Kommunisten und Sozialisten pur. In den USA entstanden Zeltstädte für obdachlose Banker und Broker, welche vorher in Villen gewohnt hatten. Das ist die Diktatur des Kapitalismus, der keinen Zusammenhang mit Freiheit herstellen kann. Und in den USA sind die Rentner, welche sich auf das kapitalistische Prinzip verlassen hatten, genauso vom Kapitalismus in den A. getreten worden. Sie können nun, nachdem ihre "Privatrentenanstalten" pleite gegangen sind, mit 70 oder 75 Jahren sehen, wie sie nicht verhungern. Dh sie können an Krücken wieder arbeiten gehen und vielleicht als ehemalige Führungskräfte der Wirtschaft nun im Supermarkt für ein paar Cents eintüten. Kapitalismus pur. Ausbeutung pur. Kapitalismus ist die vorsätzliche Strategie zur Verelendung und Verslumung der Massen. Das ist keine Theorie. Das können wir jeden Tag auch in Deutschland an der Lebensrealität ablesen. Die Wiederkehr der Sklaverei, die Niedriglöhner, die perversen prekären Arbeitsverhältnisse, die Mehrklassengesellschaft im Gesundheitswesen die Spaltung der Gesellschaft in arm und reich usw eine perverse feudalistische Gesellschaft, wie diese schon einmal vor der frz. und russ. Revolution mit knietief Blut in die Hölle geschickt wurde. Wir werden sehen, wie es weitergehen wird. Fazit: Alle -ismen können wir unbesehen in den Orkus der Zeitgeschichte verdammen und den Deckel für immer zuschweißen. |
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Braucht diese Bewegung nicht dringend eine (Sch)Lichtgestalt, die die Massen auf den rechten Weg führt und ihrer Orientierungslosigkeit Herr wird?
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Eine gelungene Satire, dieser Blog.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß das ernst gemeint war. |
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Jaja, das stimmt schon.
Alle denken eben nur an sich, außer mir, ich denke an mich. Lieber Jakob Jung, noch ein Tip: Schreib doch beim nächsten Mal groß "Achtung: Satire!" drüber, damit es keine Mißverständnisse gibt... ;-) |
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Ach, ich vergaß zu sagen: Klasse!
(Übrigens: Ich habe den Link zu diesem Blogbeitrag bereits an das FDP-Präsidium weitergeleitet - der große Vorsitzende wird sich bald mit Dir in Verbindung setzen.) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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