Jacob Jung

Blog: jacobjung.wordpress.com

19.04.2011 | 13:09

Die Welle: Sarrazin fürchtet sich bei Anne Will vor Afrikanern

19.04.2011- Länger war es still um Thilo Sarrazin, der sich seit Ende 2010 weitgehend aus der Öffentlichkeit absentiert hatte. Doch jetzt ist der stammelnde Provokateur mit der Nasen-Schnurrbart-Brille zurück und hat uns neue Zahlen und neue Feindbilder mitgebracht. Bei Anne Will diskutierte er am vergangenen Sonntag mit Gerald Asamoah (FC St. Pauli), Joachim Herrmann (CSU), Katrin Göring-Eckardt (B'90/Grüne) und Elias Bierdel (Borderline Europe) zum Thema „Wen wollen wir reinlassen?“

Anne Will forderte die Teilnehmer ihrer Sendung vom 17.04.2011 zu einem Gespräch über afrikanische Flüchtlinge auf. Ob die Einladung von Sarrazin der Quote oder ihrer Vergnügungslust geschuldet war, ließ sich nicht erkennen.

In jedem Fall erfüllt Sarrazin vom ersten Augenblick an die Erwartungen von Kritikern und Anhängern als er sich ungefragt mit einem guten Rat für Angela Merkel einbrachte: Sie solle die deutsche Marine ins Mittelmeer entsenden, um dort Flüchtlinge abzufangen und nach Nordafrika zurück zu bringen. Fronten geklärt, Klischees bestätigt, Diskussion eröffnet.

Im weiteren Verlauf der Sendung konzentrierte sich Sarrazin auf seine Hauptqualität: Das populistische Verdrehen von Zahlen zur pseudo-wissenschaftlichen Legitimierung faschistoider Ideologien.

So sieht der ehemalige Bundesbank Vorstand Europa und insbesondere Deutschland der Gefahr einer afrikanischen Flüchtlingswelle ausgesetzt und liefert zur faktischen Untermauerung seines Schreckensszenarios eine Reihe von Zahlen:

Afrika hat eine Milliarde Einwohner. Jährlich kommen 35 Millionen hinzu, womit die Bevölkerungszahl innerhalb von einem Jahrzehnt auf zwei Milliarden (sic!) ansteigen wird. Selbst wenn wir von den 35 Millionen eine Million aufnehmen, bleiben immer noch 37 Millionen übrig. Nicht nur Deutsch ist schwer sondern auch Mathe hat es in sich.

Ebenso konkret sind Sarrazins Vorstellungen über die Potenzierung der in Europa eintreffenden Flüchtlinge. Schlepperbanden würden nämlich zu jedem Flüchtling sieben oder acht Familienmitglieder "nachliefern". Im späteren Verlauf seiner Argumentation wurden hieraus bereits zehn Familienmitglieder. Von Anne Will auf diese Steigerung angesprochen entgegnete Sarrazin: "Es sind irgendwann fünf, dann sind es zehn, dann zwanzig. Es ist eine Welle."

Leider fand sich in der Diskussionsrunde niemand bereit, das absurde Zahlenspiel ad absurdum zu führen. Zu groß war vermutlich das Mitleid mit einem stammelnden, schwitzenden und fahrigen Sarrazin, der sichtlich Mühe damit hatte, seine bescheidenen Sätze und Thesen auszuformulieren, von denen sich selbst Joachim Herrman peinlich berührt distanzierte.

So blieb es in der Widerlegung des kleinen Demagogen bei dem Beispiel des mustergültig integrieren Gerald Asamoah, dessen sportliche Erfolge den "Nutzen" afrikanischer Flüchtlinge für Deutschland belegen sollten. Angesichts der in gutem Deutsch vorgetragenen Charme-Offensive des Fußballers setzte die ganze Runde, einschließlich Sarrazin, ihr gütigstes Lächeln auf und zeigte sich hingerissen vom ausgeprägten Willen zur Integration.

Leider blieb das anonyme Schicksal der Mittelmeer-Flüchtlinge hierbei ebenso auf der Strecke wie die Verpflichtung einer zivilisierten Gesellschaft zur Hilfe gegenüber notleidenden Menschen.

Wichtiger schien den Gesprächsteilnehmern die Differenzierung zwischen politischen Flüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen. Dabei ging die von Elias Bierdel vorgetragene Kausalität zwischen westlichem Wohlstand und afrikanischer Armut im aufgeregten Gebrabbel der übrigen Talkgäste unter.

 
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Kommentare
Magda schrieb am 19.04.2011 um 14:08
So habe ich das auch erlebt. Bei Sarrazin schwankte ich zwischen "peinlich berührt" und Mitleid. Der hat wohl eine böse Krankheit, die ihm Probleme macht. Was nichts an seiner unglaublichen Penetranz und Hybris ändert.
Mein Zorn ging eher gegen die Redaktion, die einen solchen Mann gewissermaßen "willfähig" gemacht hat.

Ansonsten war das alles deprimierend. Wer etwas wissen will, erfährt in diesen Internet-Zeitgen genug über die Hoffnungen, Erwartungen und Träume der Menschen, die da in Booten unterwegs sind. Aber Sarrazin will vor allem selektieren, wen er reinlässt und wen nicht. Und gegen sein Zahlenlotto ist kein Kraut gewachsen. Was sollen die Menschen denken über Europa? Ich weiß es nicht.

Diese Mitleidlosigkeit, dieser Mangel an Empathie - das hat mich umgehaun. Elias Bierdel war da in schlechter Position.
Bei Anne Will weiß ich überhaupt nicht, was die für eine Anliegen hat.
Knüppel schrieb am 19.04.2011 um 18:44
@Magda

Mein Freund hat durchgehalten und die Sendung bis zum bitteren Ende angesehen, ich nicht ..., ich bekam einen "Wutanfall" nach dem anderen und bin aus dem Raum gegangen.

Was mein Freund resümierte:

"Es ist eine Unverschämtheit von Anne Will (ihrer Redaktion) diesen Sarrazin einzuladen (nach allem, was der sich bereits geleistet hat) und ihm ein Forum für seine menschenverachtenden Ausfälle zu geben, bezahlt durch unsere Rundfunk- und Fernsehgebühren ..."

Dass der Mann (auch körperlich) nicht ganz gesund ist, war auch mein Eindruck (z.B. das ständige nervöse Zucken des rechten :-) Augenlids, fiel mir auf ...)
Rahab schrieb am 19.04.2011 um 19:00
mein tip: er wurde eingeladen um zu beweisen, dass mann doch auch 'vernünftig' darüber reden und 'vernünftige lösungen' finden kann

hätten die Bade eingeladen, wäre das mit den 'vernünftigen lösungen' nicht so elegant rübergekommen
Nietzsche 2011 schrieb am 19.04.2011 um 15:13
Sie kritisieren - um nicht zu sagen, diffamieren - den Stil von Sarrazin. Auch wenn er Ihr Feindbild ist - müssen Sie dann seinen Stil im Artikel nachäffen?
Jacob Jung schrieb am 19.04.2011 um 15:28
Sarrazin selber ist nicht mein Feindbild. Faschistoides Gedankengut mag ich ihm allerdings nicht durchgehen lassen und das schon gar nicht, wenn er durch die ARD ein stark frequentiertes Podium für seine fehlerhaften Zahlenspiele erhält und diese dort nicht ausreichend zurück gewiesen werden.

Eine Diffamierung im Sinne einer gezielten Verleumdung kann ich auch bei erneuter, kritischer Lektüre meines Beitrags nicht feststellen. Mein Text basiert überwiegend auf Zitaten aus der genannten Sendung. Sarrazin diffamiert sich hier selber stärker, als ich es tun könnte.

Im Übrigen berechtigt mich seine öffentliche Äußerung zur Kritik. Ebenso wie meine öffentliche Äußerung Sie dazu berechtigt.
Magda schrieb am 19.04.2011 um 17:02
Also - ich fand nicht, dass Sarrazins Stil diffamiert worden ist. Der besorgt das immer selbst. Und damit meine ich nicht die krankheitsbedingten Ausfälle.
Rahab schrieb am 19.04.2011 um 17:18
ichsachmaso:
ich habe mir im nachhinein diese sendung angehört, um auf dem laufenden zu bleiben, was noch kommt
womit ich ausdrücklich nicht die afrikaner meine, sondern an weiterem europäischem wie nationalstaatlichem ausbau der festung

und Sarrazin fand ich einfach nur noch erschütternd, in jeder hinsicht
aber dann auch wieder passend

und in anbetracht der über hunderttausend nicht-Tunesier, die Tunesien jetzt grad ohne großes getöse aufgenommen hat - und des ständigen drängens der EU, Tunesien möge doch bitte festsetzen und weiterschieben
war die fragestellung der sendung sowieso jenseits von gut und böse
mahung schrieb am 19.04.2011 um 17:37
"Sie kritisieren - um nicht zu sagen, diffamieren - den Stil von Sarrazin."

Das kann ich überhaupt nicht erkennen in dem guten Text. Alles was über diese Sendung gesagt werden musste, wurde gesagt. Bierdel hatte völlig recht, wenn er auf die Zusammenhänge mit unserem Lebenstil hinwies. Und die starren Rechenbeispiele des Sarrazin beleidigen mein Fachwissen und sogar den normalen Menschenverstand ...

Magda: was soll den Sarrazins Krankheit sein?
Magda schrieb am 19.04.2011 um 21:52
"Magda: was soll den Sarrazins Krankheit sein?"

Der hatte mal eine Gesichtslähmung, die man auch noch sieht. Eine Seite ist merkwürdig unbeweglich. Gelesen habe ich, dass er eine Ohroperation hatte und dabei wohl ein empfindlicher Nerv irgendwie erwischt worden ist.
mahung schrieb am 19.04.2011 um 22:28
Achso.
Jacob Jung schrieb am 20.04.2011 um 12:45
Um es ganz klar zu stellen: Die körperlichen Einschränkungen von Thilo Sarrazin sind ganz sicher nicht Bestandteil meiner Kritik an seinen Äußerungen.

Durch die Operation eines gutartigen Tumors im Innenohr wurde bei ihm ein Nerv beschädigt, was zu einer partiellen Gesichtslähmung führt.

Bei meiner Kritik geht es vielmehr darum, dass Sarrazin zu wissentlich gefälschten Zahlen greift, um einer menschenverachtenden Ideologie zu scheinbaren Beweisen zu verhelfen.

Was er bereits in seinem "Buch" anhand der Muslime in Deutschland vorgeführt hat, setzt er nun in Bezug auf die Afrikaner fort. Er gibt damit einer Gruppierung in unserer Gesellschaft, deren Credo "Deutschland den Deutschen"lautet scheinbare Argumente an die Hand, mit denen sie ihren dumpfen Hass auf Andersartige salonfähig rechtfertigen können.

Er ist somit kein Demagoge und auch mit Sicherheit nicht der Typus eines Anführers. Aber er sorgt für den pseudo-wissenschaftlichen Unterbau einer Bewegung, vor der es mir graut. Seine Funktion ähnelt damit der eines Alfred Rosenberg und das nehme ich ihm umso übler, als dass ich ihn für intelligent genug halte, exakt zu wissen, was er tut und in welches Feuer er Öl gießt.
silvio spottiswoode schrieb am 20.04.2011 um 01:08
Wow, wenn Zahlengenies wie Mr.Thilo-Wen-wollen-wir-reinlassen-Sarrazin in den Bundesbankvorstand gehoben werden koennen, sind kollabierende Finanzsysteme doch offensichtlich inhaerent.

Hier ein klasse Gespraech mir Ulrich Beck zum Thema Europaeische Laehmung >>>
"Europa ist die Schluesselantwort fuer die globalisierte Welt. Die Idee Europa ist abhandengekommen und es findet ein Rueckzug in einzelne Nationalitaeten statt"
www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=24471&mode=play
wbieber schrieb am 20.04.2011 um 10:58
Die Menschen stranden zu Tausenden an Europas Küsten. Sie sind hilflos und auf der Flucht. Wir schotten uns ab und verstecken uns vor unserer Verantwortung. Auf dem Eiland Lampedusa zeigt Europa sein wahres Gesicht. Hier zeigt sich, wie „christlich“ Europa ist. Das Evangelium der Armen verlangt: „speist die Armen, tröstet die Traurigen, gebt Kleidung dem Unbekleideten“...: bit.ly/g1ewXL
Lars Galtung schrieb am 20.04.2011 um 11:07
Wenn Will in ihr "Pöbelforum" Pöbler einlädt, so passt da eben mehreres zusammen. Das Pöbelforum der Öffentlich Rechtlichen ARD Anstalten paßt zum Gesamtrahmen der sonstigen Öffentlich Rechtlichen Pöbelsendungen.

Schließlich sind das nicht die einzigen Pöbler, welche die Öffentlich Rechtlichen in ihre Sendungen einladen. Immerhin versprechen Pöbelsendungen "Quote". Auf die allerdings die Öffentlich Rechtlichen wegen der zwangsweisen Eintreibung von Zwangsgebühren nicht angewiesen wären.

Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was an den Aussagen von S. jemals gestimmt hat. Alles was er jemals gesagt hat, ist wissenschaftlich unstrittig widerlegt. Wozu also soll man über Unfug diskutieren?
weinsztein schrieb am 21.04.2011 um 02:37
@ Lars Galtung

Sie schreiben: "Das Pöbelforum der Öffentlich Rechtlichen ARD Anstalten paßt zum Gesamtrahmen der sonstigen Öffentlich Rechtlichen Pöbelsendungen" und von einer "zwangsweisen Eintreibung von Zwangsgebühren".

Das Pöbeln von Lars Galtung passt zum Gesamtrahmen der sonstigen Pöbelkommentare und -blogs von Lars Galtung. Quote erreichen Privatsender mit Pöbelsendungen und Trashshows, denn Quote bringt mehr Werbeeinnahmen.

Menschen in aller Welt beneiden uns um die Qualität unserer öffentlich-rechtlichen Sender.
Jazariel schrieb am 20.04.2011 um 19:19
Der Sarrazin ist die personfizierte Fremdenangst. Diese ganze Debatte täuscht doch über die eigentliche Quelle der Probleme hinweg. Der Kapitalismus sorgt dafür das man Menschen als Kostenfaktoren betrachtet. Die Flüchtlinge flüchten doch nicht weil es in Europa soviele nette Leute wie Sarrazin gibt. Die flüchten weil sie sonst in ihrem Land verhungern und ihre Familie gleich mit. Sie kommen nach Europa um zu arbeiten, um sich ausbeuten zu lassen.

Dummerweise haben wir in allen europäischen Ländern mit den berüchtigten Krisen des Kapitalismus zu kämpfen, haben Millionen Arbeitslose und versuchen verzweifelte die Profite zu maximieren, was immer schwieriger wird. Die Flüchtlinge sind vorallem zusätzliche Kosten und Konkurrenten am Arbeitsmarkt, wir können diese Leute nicht gebrauchen, weil wir selbst auf erbärmlichste Art und Weise dem Kapital dienen wollen.

Nachdem sämtliche Länder Afrika geplündert haben, egal ob es die Verschiffung von "Negern" bzw. Sklaven für die Amis war, oder Gold, Coltan, Kaffee aus irgendwelchen Plantagen auf denen Kinder und ihre Familien ackern, für den Weltmarkt, grundsätzlich wurde dieses Land als Selbstbedinungsladen betrachtet und jetzt lassen sich das die Leute nicht mehr gefallen. Sie wollen teilhaben am Wohlstand der Nationen, die sie über Jahrhunderte ausgebeutet und gepeinigt haben. Das gefällt einem Sarrazin natürlich überhaupt nicht, dafür hat er sich zu sehr an dem Überfluss gewöhnt.

Jeder Hungertote und jeder Flüchtling der auf dem Weg nach Europa stirbt, klagt unsere unterlassene Hilfeleistung an. Jeder der diesem Kapitalismus und dieser parlamentarischen Demokratie mit seiner Arbeitskraft und seiner Wahlstimme Legitimität verleiht hat Blut an den Händen. Man kann lange darauf warten das ein Sarrazin oder in einer Anne Will Sendung solche Fakten präsentiert.
acht bar schrieb am 21.04.2011 um 01:49
Die meisten Sklavenfänger und Händler waren selbst Schwarze, da brauchte es keine Weißen.
Jazariel schrieb am 21.04.2011 um 04:04
Und für welchen "Endkonsumenten" haben sie das gemacht? Einfach zu Ende denken.
weinsztein schrieb am 21.04.2011 um 02:45
Zu schreiben, "der stammelnde Provokateur mit der Nasen-Schnurrbart-Brille" ist infam, Jacob Jung. Sie beleidigen viele Menschen, die unter einer Sprechhemmung leiden.

Warum beschränken Sie sich nicht auf die Inhalte der Werke Sarrazins, darauf, dass er lügt und verfälscht?
Das müsste doch reichen, oder?
Jacob Jung schrieb am 21.04.2011 um 02:56
@weinsztein

Ich verstehe Ihren Einwand.

Billigen Sie mir angesichts der Äußerungen von Sarrazin ein wenig Wut zu, die sich ihren Weg in leicht sarkastischer Form bahnte. Niemand zwingt Sarrazin in die Öffentlichkeit. Setzt er sich dieser jedoch aus, dann muss er damit rechnen, nicht nur respektvoll behandelt sondern auch ausgelacht und der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden.

Angesichts der Art und Weise, wir Ihr Schutzbefohlener über die "Ware Flüchtling" spricht, hat er es mit meiner Reaktion noch recht gut angetroffen.

Ich beleidige Menschen mit Sprachhemmung übrigens nur dann, wenn diese Hemmung immerhin noch ein Maß an geistigem und moralischem Kot durchlässt, das mir zuwider ist.

Grüße, JJ
weinsztein schrieb am 21.04.2011 um 03:17
@ JJ

Sie weichen aus.

Ihren Ärger über Sarrazin teile ich, aber nicht Ihr Anliegen, ihn lächerlich zu machen wegen eines bedauerlichen körperlichen Leidens. Das empfinde ich als ähnlich peinlich wie Sarrazins Gerede über türkische Kopftuchmädchen.

Und Sarrazin ist nicht mein Schutzbefohlener. Ich bekämpfe Positionen, die er vertritt.

Ihre Sprache, JJ, empfinde ich als eklig, vor allem den Schlusssatz Ihres obigen Kommentars.
Wie Sarrazin verachten Sie Menschen.
Jacob Jung schrieb am 21.04.2011 um 10:51
Was halten Sie davon, sich zur eigentlichen Sache zu äußern, statt sich an Stilfragen aufzureiben?

Mich würde viel mehr interessieren, was Sie über Sarrazin und seine Äußerungen denken.
Jacob Jung
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