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12.05.2011 - Man kann Angela Merkel ja wirklich Vieles vorwerfen. Allerdings nicht, dass Sie sich nicht um den wirtschaftlichen Fortbestand ihrer Partei einsetzen würde. Neben Gefälligkeitsspenden durch Industrie und Wirtschaft hat die Kanzlerin neuerdings auch Micro-Payments in das Finanzierungs-Portfolio der Union aufgenommen: Sowohl auf der Internetseite von Angela Merkel (www.angela-merkel.de) als auch auf den Seiten vom „Team Deutschland“ (www.team2009.de/) wimmelt es von Aufrufen, in denen die Partei und ihre Vorsitzende die Bürger um kleine Geldspenden aufrufen.
Unterstützen Sie Angela Merkel

Was Sie hier sehen ist kein 9Live Aufruf. Hier bittet die Kanzlerin als Werbe-Ikone in eigener Sache ganz persönlich um Unterstützung in Form einer kleinen Geldspende. Ein Klick in das Gesicht der lächelnden Kanzlerin führt dann direkt auf die spezielle Spendenseite der CDU.
Hier können sich interessierte Bürger dann über die angebotenen Zahlungsverfahren, die vielfältigen Einsatzbereiche ihrer Spendengelder und die Wichtigkeit von Parteispenden durch Bürger informieren. Schließlich soll man ja darüber Bescheid wissen, wo die mühsam verdienten Euros letztlich landen.
Demokratie hat einen Preis

Kein moderner Ablass-Handel. Nur eine kleine Spende für die Demokratie. Die sollte einem schon etwas wert sein und zwar in Form barer Münze. Wie viel man sich das kosten lassen will, bleibt jedem Bürger überlassen. Schließlich muss man selber wissen, was einem die Demokratie wert ist.
Die einfache Botschaft: Ohne Geld keine Demokratie. Und wie viel Demokratie? Das hängt natürlich davon ab, wie viel Sie locker machen können. Für kleine Beträge gibt es ein bisschen Mitbestimmung. Für große Spenden darf man etwas mehr erwarten. Alles nur eine Frage Ihrer finanziellen Möglichkeiten und Ihrer persönlichen Spendenbereitschaft.
[Bildquellen: www.angela-merkel.de und www.team2009.de]
Artikel via Jacob Jung Blog (ausführliche Version)
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Sind denn Schäubles Koffer schon leer? Diese Art der Geldbeschaffung ist doch viel effizienter. Und sie schadet auch nicht. Jedenfalls nicht Herrn Schäuble, er ist nach der Schwarzgeldaffäre Finanzminister geworden und ist laut Deutschlandtrend der ARD der beliebteste Politiker Deutschlands.
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@Kalle
"Sind denn Schäubles Koffer schon leer?" Nee, ich glaube nicht. Aber: Kleinvieh macht auch Mist. Lieben Gruß vom Jacob |
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Guter Beitrag,
aber ein bisschen ungerecht, was den Blogger Roland Regolien 09.05.2011 | 18:43 "Wer mich bezahlt, dessen Meinung vertrete ich auch!" betrifft: www.freitag.de/community/blogs/rrjournalist/wer-mich-bezahlt-dessen-meinung-vertrete-ich-auch Laecherliche 3 Komentare, dabei trifft er es auf den Punkt. Bitte mal Stellung nehmen und nicht immer nur Eigenwerbung. LG |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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