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4.12.2011 – Die Verfassungsfeindlichkeit der NPD versteht sich von selber. Und so gehört es in diesen Tagen quer durch alle Parteien zum guten Ton, ihr Verbot zu fordern. Wer jedoch in diesem Zusammenhang nicht über V-Leute spricht, will sich nur profilieren. Profilieren will sich auch Ministerin Kristina Schröder. Für sie gehört die Linkspartei zur extremistischen Szene.
Hans-Peter Friedrich fremdelt mit dem gefährlichen Internet. Immerhin hat er mittlerweile verstanden, dass man damit telefonieren und „verfolgen“ kann. Und Guttenberg wird von GuttenPlag bereits zum zweiten Mal beim Abschreiben ertappt.
Scheindebatte NPD
Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass die NPD verfassungswidrig ist. Und so spricht sich in diesen Tagen annähernd jeder Politiker öffentlich für ein Parteiverbot aus, alleine schon, um das Image als aufrechter Demokrat zu pflegen. Wer im gleichen Zuge jedoch fordert, dass die umstrittenen V-Leute des Verfassungsschutzes auch weiterhin in der NPD eingesetzt werden sollen, der enttarnt sein vorgebliches Engagement gegen die Rechtsextremisten selber als populistisches Geschwätz.
Der Staat schützt die Täter und nicht ihre Opfer
Merkels Mädchen
Indem sie aber einen wichtigen Bestandteil des demokratischen Spektrums in Deutschland als linksextrem diskreditiert und diese krude Ansicht sogar mithilfe staatlicher Gelder an Schulen verbreiten lässt, versucht sich Familienministerin Kristina Schröder einen politischen Gegner auf Kosten des Steuerzahlers vom Hals zu halten und lässt hiermit erhebliche Zweifel an ihrem eigenen Demokratieverständnis aufkommen.
Die sanfte Radikale: Kristina Schröder
Der Internet Minister
Wenn ein Politiker vom „Kern der Wahrheit“ spricht, dann stellt sich ein mulmiges Gefühl ein. Sehnt er sich zusätzlich nach den Zeiten zurück, in denen „Journalisten für Einordnung“ zuständig waren, dann kommt einem in den Sinn, wie einfach es in prädigitalen Zeiten gewesen sein muss, die öffentliche Meinung durch die Einflussnahme auf wenige Multiplikatoren aktiv zu steuern.
Lost in Space: Hans-Peter Friedrich und das Internet
Oops I did it again
GuttenPlag Wiki über einen Artikel von Guttenberg aus dem Jahr 2004: „Guttenberg stückelte bereits diesen Aufsatz zu großen Teilen aus Onlinequellen, Artikeln der Tagespresse und einer Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zusammen. Sinngemäße und wörtliche Textübernahmen wurden nicht oder unzureichend markiert.“
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Bei Guttenberg stößt mir nur er, sondern auch seine Frau Stephanie mit dem dem umstritten RTL II -Format "Tatort Internet" auf.
Ein Paar, das oben stand und in der sozialen Hierarchie immer noch ganz oben steht. Beide Guttenbergs verhalten sich furchtbar asozial. Da könne sie noch so viel Steuern zahlen und spenden. Natürlich ist jeder gesund denkende Mensch gegen Kinderpornographie im Netz und ich bin es auch ganz entschieden. Stephanie Guttenberg ist aber "so mutig" dass sie in einem menschenverachtendem Hetzformat gegen diese Art von Kriminellen vorgeht. Ist das nicht sooo mutig? Nein ist es nicht, wenn man Satire und Ironie vor der Tür lässt. Da haben sich Menschen gesucht und gefunden. Da könne sich Die Guttenbergs mit all den "guten" Menschen von Bild und Super-Ilu und mit Til Schweigert zusammentun und ihr "Gutsein" und "Mutigsein" ausleben. ...aber vor Hände schütteln mit diesem "erlesenen Kreis" wird gewarnt. Die Hände könnten dreckig werden. Ganz bestimmt. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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