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22.05.2011 - Heute sind Landtagswahlen in Bremen. Das neue Wahlrecht gibt jedem Wahlberechtigten fünf Stimmen. Außerdem dürfen erstmalig auch die 16- und 17-jährigen wählen.
Die bisherige Prognose für den Ausgang der Wahl sieht die SPD als stärkste Fraktion, gefolgt von den Grünen und der CDU. Die FDP scheint den Sprung über die 5-Prozent Hürde nicht zu schaffen. Die Linkspartei wird wahrscheinlich wieder in die Bremer Bürgerschaft einziehen.

Aktuelle Informationen, Prognosen, Hochrechnungen und Ergebnisse zur Bremer Bürgschaftswahl 2011 im Jacob Jung Blog.
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als anmerkung: die wahllokale schließen erst um 18:00 Uhr. darf ich fragen, was "prognose" zumal unter verschweigen der quelle und dem datum derselben soll?
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@ignaz.w
"darf ich fragen..." Aber klar doch: Prognosen erhebt man vor der Wahl. Hochrechnungen, nachdem man einzelne Stimmbezirke ausgezählt hat und amtliche Endergebnisse, nachdem alles gezählt wurde. Die Zahlen aus meiner Grafik stammen von der Forschungsgruppe Wahlen und wurden unter anderem im Focus veröffentlicht. Steht aber auch in meinem Blogartikel, auf den ich im Beitrag verlinkt habe... |
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@ ignaz.w (22.05.2011; 16:19):
Na, das ist doch ganz einfach: Wahrscheinlich war der Blogger gestern wie ich im Zelt dieser Frau mit dem bunten Kopftuch und den großen, goldenen Ohrringen. Die hatte nämlich so eine Kristallkugel, und als sich darin der Nebel lichtete, sah ich dasselbe Ergebnis. Geh doch auch mal hin. Dann weißt Du auch mehr. |
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schrieb am
22.05.2011 um 16:51
@ I.D.A. Liszt
und du meinst, jacob macht also nur werbung für diese frau mit dem bunten kopftuch und den großen, goldenen ohrringen, die eine glaskugel hat, in der er und du gelesen habt, ohne es aber als werbung erscheinen zu lassen, weil die werbung für eine frau mit dem bunten kopftuch etc. etc. irgendwie falsch wäre und wegen der frau mit dem etc. etc. jetzt der focus herhalten muss? ih, was bist du ekelhaft gegen frauen mit bunten kopftüchern etc. etc.. dann will ich auch nichts geschrieben haben. aber für die nächste wahl garantiert einen twitter-account. |
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schrieb am
22.05.2011 um 16:54
@ Jacob Jung
du wirst verzeihen. aber ich folge nicht immer anweisungen, sondern auch gelegentlich nur dem, was hier bei freitag plakatiert wird. und zwar vollständig hier. |
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@ignaz.w
"dann will ich auch nichts geschrieben haben" Sportlicher Plan, wenn man bedenkt, dass Du mittlerweile schon mit Deinem vierten Kommentar in diesem Threat vertreten bist :D |
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schrieb am
22.05.2011 um 18:00
@ Jacob Jung
da du deinen eigenen fred als bedrohung ansiehst, will ich dich doch nur vor dir selber schützen *gbg* |
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@paulart
Kann ich auf die fehlenden 10,5 % setzen? |
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schrieb am
22.05.2011 um 18:02
ich halt. dagegen.
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He, eine ganz neue Art von Glücksspiel: Wahlen-Toto.
Oder Wahlen-Lotto: 6 aus 39. Wer am nächsten liegt, bekommt das Bunte Verdienst-Kreuz in Bronze am Hosenband. |
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schrieb am
22.05.2011 um 18:52
*räusper* ausgerechnet hosenband. wie verräterisch ;)
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wenn ich mich richtig erinnere, steht aufm hosenband:
honi soit qui mal y pense |
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schrieb am
22.05.2011 um 20:23
nicht nur dort
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Ein Standarwerk der britischen Geschichtsschreibung gibt das Motto übrigens treffend auf englisch wieder:
'Honey, your silk stocking's hanging down.' (W.C.Sellar/R.J.Yeatman, 1066 and all that, London: Methuen 1984, p. 48). |
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Honey, zieh die Hose hoch, die Queen guckt zu ;-)
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Nee, zu spät! ,-) Die Wahl ist gelaufen.
Aber, thinktankgirl, es wird doch wohl erlaubt sein, nur die größeren und überregional bekannten Parteien hier zu benennen, ohne dass ich die sog. "Wutbürger" etc. deswegen beleidige. |
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@ Jacob Jung
Das sind die bürgerlichen Zahlen, die Du nennst. Wenn Du die Säule der NichtwählerInnen hinzufügtest, würden die anderen deutlich schrumpfen. Das Wahlergebnis wäre wirklichkeitsnäher abgebildet. |
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18:02 uhr und der blog immer noch nicht aktualisiert. so was aber auch.
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Bremen (dpa) - SPD und Grüne können in Bremen mit breiter Mehrheit weiterregieren. CDU und FDP erlebten bei der Bürgerschaftswahl laut Prognosen ein Debakel: Die CDU musste erstmals bei einer Landtagswahl die Grünen an sich vorbeiziehen lassen, die Liberalen flogen aus dem Parlament.
Nach den Prognosen von ARD und ZDF um 18.00 Uhr behauptet sich die SPD mit 38 Prozent, nach 36,7 Prozent vor vier Jahren. Die Grünen verbessern sich von 16,5 auf 22,5 bis 23 Prozent. Sie stärken damit ihr Gewicht in der rot-grünen Koalition von SPD-Bürgermeister Jens Böhrnsen. Dagegen rutscht die CDU von 25,6 auf 20 bis 21,5 Prozent ab. Die FDP scheitert klar an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Linke dürfte mit 5,5 bis 6 Prozent wieder den Einzug in die Bürgerschaft schaffen. |
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schrieb am
22.05.2011 um 18:51
CDU verliert 1/6 ihrer Stimmen
Die Linke verliert 1/3 ihrer Stimmen FDP verliert 1/2 ihrer Stimmen Wutbürger schaffen aus dem stand 3,5 % Wahlbeteiligung trotz breiterer wahlbasis wahrscheinlich noch geringer als das letzte mal wenn das nicht aussichten sind für jede menge verdrängung |
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hallo Ignaz,
ist das nicht das 2. Mal das die BIW in Bremen Antritt? Und ja ich Finde es auch erschrekend wie die Neuen Faschisten an Stimmen gewinnen in Deutschland. de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrger_in_Wut Liebe Grüße Baphomed Schlim finde ich auch Ihre massive Werbung in den letzten Tagen für Demokratie Jetzt. |
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schrieb am
22.05.2011 um 19:19
autsch, ja, biw hatte schon ein mandat. aber landesweit waren es vorher 0,89% Stimmen, nun wohl 3,5 - 4 %
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Hallo Ignaz,
waren es nicht 5.29% Der Stimmen? Zitat Wikipedia: "Bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft am 13. Mai 2007 stellte sich die Wählervereinigung BIW im Wahlbereich Bremerhaven zur Wahl und erhielt dort 2.336 Wählerstimmen (5,29 %). Sie übersprang damit die Fünf-Prozent-Hürde im Wahlbereich Bremerhaven und zog mit einem Abgeordneten in die Bremische Bürgerschaft ein.[6] Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hatte die BIW noch 4.99 % der Wählerstimmen und war mit einer Stimme am Einzug in die Bürgerschaft gescheitert.[7] Die BIW erwirkte danach vor dem Verwaltungsgericht Bremen eine einstweilige Verfügung zur Einsichtnahme in die Wahlniederschriften des Wahlbereiches Bremerhaven.[8] Am 9. Juli 2007 legte die Wählervereinigung wegen angenommener Verfahrensfehler bei der Stimmenauszählung Einspruch gegen die Wahl ein. In seinem Urteil vom 20. November 2007 wies das Wahlprüfungsgericht Bremen den Antrag zurück, die Wahl für ungültig zu erklären, ordnete jedoch eine öffentliche Neuauszählung der Stimmen im Wahlbereich Bremerhaven an und bestimmte, das Ergebnis der Wahl erforderlichenfalls zu berichtigen.[9] Gegen den Beschluss des Wahlprüfungsgerichtes legten beide Seiten beim Staatsgerichtshof Bremen Beschwerde ein. Die BIW wollte eine Wiederholungswahl im Wahlbereich Bremerhaven erreichen, der Landeswahlleiter widersprach jedoch der angeordneten Nachzählung. Der Staatsgerichtshof verfügte eine Nachzählung der Stimmen in zwei Bremerhavener Wahlbezirken, die am 21. April 2008 durchgeführt wurde.[10] Am 22. Mai 2008 entschied der Staatsgerichtshof, dass in einem weiteren Stimmbezirk (132/02, Freizeittreff Eckernfeld) eine Wiederholungswahl notwendig sei, da hier tatsächlich erhebliche Unregelmäßigkeiten im Umgang mit den Stimmzetteln festgestellt wurden.[11] Diese wurde für den 6. Juli 2008 angesetzt.[12] Nach dem amtlichen Endergebnis erreichte die BIW in dem betroffenen Stimmbezirk 27,6 % der abgegebenen gültigen Stimmen und kam daher im gesamten Wahlbereich Bremerhaven auf 5,29 %. Sie erhielt damit einen Sitz im Landesparlament von Bremen." Liebe Grüße Baphomed |
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Bremen (dpa) - Bei den Bürgerschaftswahlen in Bremen hat es die historisch niedrigste Wahlbeteiligung bei einer Landtagswahl im kleinsten Bundesland gegeben. Nach einer Prognose lag sie bei 53,6 Prozent. Bei der Wahl 2007 waren es noch 57,6 Prozent gewesen. In Bremen durften erstmals bei einer Landtagswahl auch 16- und 17-Jährige wählen. Die 18-Uhr-Prognosen zur Bürgerschaftswahl sagen SPD und Grünen eine satte Mehrheit für eine Neuauflage ihrer Koalition voraus. Die CDU kommt nur auf Platz 3, die FDP fliegt aus dem Parlament.
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No Problem, no Hope; oder wie?
Die SPD regiert weiter, mit der neuen CDU und die Linke ist (hoffentlich) "drin", wobei an deren Wesen, an den wenigen Stimmen das Abendland auch weiterhin nicht untergehen wird, das demokratische Feigenblatt dennoch gewahrt bleibt. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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