Jacob Jung

Blog: jacobjung.wordpress.com

04.05.2011 | 13:27

Sarrazin kann es nicht lassen: Migranten fehlt es an Objektivität

 

04.05.2011 – Noch vor wenigen Tagen gab Thilo Sarrazin vor der Schiedskommission, die über seinen Parteiausschluss entscheiden sollte, eine Erklärung ab, deren Inhalt für Parteichef Gabriel und Generalsekretärin Nahles überzeugend genug war, für eine Einstellung des Verfahrens zu plädieren. Gestern Abend hat der Ex-Bundesbanker und Bestseller-Autor seine kurze Abkehr von der Öffentlichkeit offiziell beendet und trat bei einer Veranstaltung in Waltrop auf.

In seiner Erklärung hatte Sarrazin ausgeführt, es habe ihm ferngelegen, in seinem Buch Gruppen, insbesondere Migranten, zu diskriminieren. Bei künftigen Veranstaltungen und öffentlichen Auftritten wolle er darauf achten, die sozialdemokratischen Grundsätze nicht in Frage zu stellen.

Soweit die leutselige Absichtserklärung. Und die Wirklichkeit? Sarrazin äußerte sich in Waltrop zu der von der SPD geplanten Migrantenquote und verwies darauf, dass es innerhalb der Berliner SPD bereits Vorsitzende mit ausländischen Wurzeln gebe:

„Der Verstand kommt oder geht ja nicht damit, dass man Migrant ist. Je migrantischer diese Leute eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.“

Migranten lassen es also in der Beurteilung von Problemen und Schwierigkeiten an Objektivität mangeln und eignen sich von daher nicht für Positionen in der SPD Parteispitze.

Und weiter führt der Hobbywissenschaftler aus, dass wer die Erblichkeit von Intelligenz leugne „strohdumm oder auf kriminelle Weise denkfaul“ sei. In Bezug auf seine Erklärung vor der Schiedskommission stellt Sarrazin schließlich noch richtig, er habe dort kein Wort von den Aussagen seines Buches zurückgenommen und das hätte auch niemand von ihm verlangt.

Damit sind die Verhältnisse wieder hergestellt und die SPD bleibt das bipolare Auffangbecken für Rassisten und Migranten. Sarrazin macht sich mit seinen neuerlichen Aussagen offen über die SPD Spitze lustig. Diese hatte in der Öffentlichkeit betont, sie würde der Erklärung von Sarrazin glauben und davon ausgehen, dass sich das umstrittene Parteimitglied künftig an die Grundsätze sozialdemokratischer Werte halten würde.

Nahles und Gabriel hatten einen rein taktischen Ausweg aus der Rassismus-Krise der SPD gesucht und die deutlichen Widersprüche einfach unter den Teppich gekehrt. Dass sich ein Thilo Sarrazin mit seinen abwegigen Auffassungen nicht lange aus der Öffentlichkeit heraushalten würde, damit hätte man rechnen müssen.

via Jacob Jung Blog

 

 
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Kommentare
welfo schrieb am 04.05.2011 um 16:25
Tja, JJ ist da schön in eine Falle getappt. Das Zitat von Sarrazin sagt ja gerade eben NICHT, dass es Migranten an Objektivität mangele. Man sollte versuchen, einen Text erst zu verstehen, bevor man ihn kritisiert.
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 16:37
@welfo

Schauen wir es uns gemeinsam an. Hier das Sarrazin Zitat:

"Je migrantischer diese Leute eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.“

Je migrantischer, desto weniger objektiv.

Also doch keine Falle, in die ich "schön getappt" bin.

Gruss, Jacob Jung
Richard der Hayek schrieb am 04.05.2011 um 17:57
Er spricht nicht von angeborener migrantischer Minderintelligenz, sondern von einer Einstellung.
Das kann man definieren, wie man will.
Seine Definition ist sicher herabsetzend.

Seine Aussage wäre dann: bei allen/vielen/zu vielen Migranten herrscht eine Einstellung, die...

-nicht mal das: es könnte ja sein, daß kein Migrant die von ihm so getaufte Einstellung hat.

Aber diese Einstellung gibt es auf jeden Fall, und die füttert Bild & Co.
Allerdings kommt es auf die Menge an, da halte ich mich mal raus.
Aber alle Migranten loszusprechen wäre eine unzulässige, vor allem auch unnötige Idealisierung: bei einer gewissen Anzahl von Leuten gibt es immer auch solche mit, wie man es nennen will, Abzocker- Ausnutz-Einstellung.

Das gilt ja auch z.b. für Politiker und Wirtschaft, oder nicht ?
Richard der Hayek schrieb am 04.05.2011 um 18:03
Okay, habs ganz gelesen.
Es ist klar was er meint, aber was er sagt ist etwas anderes.
In gewissen Weise ist Intelligenz erblich, sonst wären es Tiere, z.b. Mücken, genauso.
Ich glaube auch, daß es bei Menschen gewisse Unterschiede gibt.
Die sind aber rassen- herkunfts- milieu- und sonsiges unahhängig, das ist einfach eine Gauß'sche Verteilungskurve, die sich quer durch alle Bevölkerung zieht.
Und wenn man diese Erblichkeit nicht glauben mag, dann sind halt alle gleich, mindestens aber ausreichend intelligent, und seines ist Quatsch.

Nicht strohdumm, sondern sarradumm.
miauxx schrieb am 04.05.2011 um 18:41
@Jacob @welfo

Welfo hat nicht unrecht. Im Satz heißt es ja nicht, je mehr sie einen migrantischen Hintergrund haben, also je deutlicher sie als Ausländer zu erkennen sind, sondern je migrantischer sie eingestellt sind, also, je mehr sie sich nur auf 'Migranten-Themen' verlagern.
Ich kenne zwar den weiteren Kontext dieses Satzes nicht, er würde so aber in die bekannte Polemik Sarrazins passen. Offenbar unterstellt er per se "migrantischen" Politikern die Unfähigkeit, in einem breiteren politischen Spektrum zu arbeiten. Wäre es so, wäre es Rassismus pur.

Vielleicht, Jacob, solltest Du einen Kontext zu diesem Zitat herstellen. Einzelne Sätze zu zitieren ist immer ein recht leichtgemachter "Beweis".
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 18:59
@miauxx

Im Satz unmittelbar vor dem Zitat stelle ich doch den Kontext deutlich dar:

Sarrazin äußerte sich in Waltrop zu der von der SPD geplanten Migrantenquote und verwies darauf, dass es innerhalb der Berliner SPD bereits Vorsitzende mit ausländischen Wurzeln gebe:

Dann kommt das Zitat:

„Der Verstand kommt oder geht ja nicht damit, dass man Migrant ist. Je migrantischer diese Leute eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.“

Mit "diese Leute" sind die Vorstandsmitglieder der Berliner SPD mit ausländischen Wurzeln gemeint.
luzieh.fair schrieb am 04.05.2011 um 23:54
Ad ist mir doch glatt was ins Auge gefallen und ich frage mich, les ich falsch oder schreibt @
Richard der Hayek dass es "Rassen" unter Menschen gibt?
"Die sind aber rassen- herkunfts- milieu- und sonsiges unahhängig" ja, das tut er.

Herr Hayek: ein bisschen aufpassen, oder war das gewollt?
luzieh.fair schrieb am 04.05.2011 um 23:54
Ad heißt Da...is klar, ne?
EnidanH schrieb am 05.05.2011 um 09:43
Rein biologisch und hinsichtlich der Evolution gibt es Rassen = Unterarten bei Mensch (Asiaten, Europäer, Afrikaner) und Tier. Diese Begriffe wurden aber so missbraucht und haben eine negative Bedeutung bekommen, dass sie heute nicht mehr gebraucht werden. Mal so als Info.
luzieh.fair schrieb am 05.05.2011 um 15:03
@EnidanH:

Nein, das stimmt nicht:

"In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen haben seit den 1970er Jahren gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Zudem wurde herausgefunden, dass der größte Teil genetischer Unterschiede beim Menschen innerhalb einer geographischen Population zu finden ist.[13]Die Einteilung des Menschen in Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft."

wikipedia

Mal so als Info.
welfo schrieb am 13.05.2011 um 15:57
Sorry, Jacob, dass ich erst so spät wieder dabei bin. Jüngst las ich im Freitag einen Beitrag von T. Strohschneider mit der Überschrift "Dümmer werden". Ich glaube er hat Recht. Nicht in Bezug auf Sarrazin, denn da liegt er genauso falsch wie Sie. Aber richtig beschrieben wird eine Kultur, in welcher - zumindest wenn es um die causa Sarrazin geht - sämtliche allgemein anerkannten Regeln der journalistischen wie auch wissenschaftlichen Auseinandersetzung ignoriert werden.
Wer der deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist, sollte einen Unterschied erkennen zwischen "Migranten" und "migrantischer Einstellung"!! Es ist immer doof, wenn man Witze selbst erklären muss. Aber hier ist es offenbar notwendig. Der Autor, Herr Sarrazin, wollte doch offenbar sagen, dass es Migranten mit nicht migrantischer Einstellung gibt und solche, die eine migrantische Einstellung haben.
Strohschneider hat Recht!
Neobe schrieb am 04.05.2011 um 17:31
Ja nicht jeder ist mit Inteligenz gesegnet!

Ich plediere ganz einfach dafür- das umgeht dumme debatten!

Wir Ficken solange bis es nur noch eine Hautfarbe gibt! Wäre doch mal was! Oder?

Auf die Idee bin nicht ich gekommen aber ich unterstütze diese gerne.

www.kultiversum.de/Schauspiel-Kontroversen/Nurkan-Erpulat-Clash-.html
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 19:40
Neobe, an vielen anderen Stellen haben Sie aber konsequent für die Kondome plädiert? Ich muss zugeben, dass es für mich schwierig ist, die Zusammenhänge herzustellen. Es sei denn, Sie meinen, man fickt solange, bis alle gleich blass von Erschöpfung sind. Dann kann es natürlich funktionieren...
Neobe schrieb am 04.05.2011 um 23:10
@ Lara

Geht es Ihnen soweit gut?
Ich meine wirklich gut? Geistig, emotional?
Mein Link noch mal zum Verständniss.

de.wikipedia.org/wiki/Nurkan_Erpulat

noch einer:
www.kultiversum.de/Schauspiel-Kontroversen/Nurkan-Erpulat-Clash-.html

Mein vorschlag -von seiner Theater truppe- wegen des stückes Clash, in dem er sich ausführlich Sarazins Buch witmet und die ubsurdität seiner aussagen aufzeigt, war der satzt von seinen jungen schaupsielern gefallen in bezug auf die Integrations Debatte und wie man diese lössen Könnte! Sie wissen was Theater ist was: ab absurdum führen bedeutet? Wohl auch zusammenhänge zu erschliessen? Er befasst sich nicht nur mit dem Buch sondern auch in einem anderen stück mit unserer Politik und den Umgang mit eben solchen Mitgliedern der SPD. Nun bin ich jetzt nach Ihrer meinung völlig falsch? Oder darf ich keine Kunst mehr anführen als Meinung, kommentar ect??? wenn Sie das natürlich für zu absurt halten passe ich mich Ihnen gerne an! :-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.05.2011 um 00:37
Ob es mir gut geht? Kommt drauf an. Bin momentan vom Ficken so erschöpft, dass ich langsam die Regenbogenfarbe annehme. Wie wäre dieses Zeichen zu deuten?
Neobe schrieb am 05.05.2011 um 10:50
@ Lara

Nun Ihre Idee mir dem Blass werden, klang ja ganz nett, wobei, naja regenbogenfarben, da sollte man lieber zu Hause bleiben ode? Vielleicht brauchst dazu nichtmal das!?
Wenn Sie ja sowieso schon so beschäfftigt sind.
Wenn man bedenkt wie viele Menschen weiss sind ( auf der Welt) mh....blass??
Aber blass kann man ja auch auf anderes übertragen. Wer weiss wo das noch alles funtionieren würde?:-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.05.2011 um 11:02
"wobei, naja regenbogenfarben, da sollte man lieber zu Hause bleiben ode?"

Na toll, jetzt versteh einen die Frauenlogik. Gerade wenn ich so hübsch regenbogenähnlich aussehe, sollte ich der Welt so viel Schönheit enthalten?
Neobe schrieb am 05.05.2011 um 11:08
@ lara

ich weiss Frauen sind manchmal echt nervig und man will dann gar nicht mehr hinhören.
Aber wenn ich von dem Regenbogenfarbenbild in meinem Kopf ausgehen. Und das ist sehr bund. Wer weiss ob Sie am Ende daran noch gefallen hätten, wenn sie es täten.
Allerdings sei es der Toleranz zu schulden: ich meine ich würde es nicht tuen, aber Sie dürfen es Sie dürfen im Grunde alles.
Calvino schrieb am 04.05.2011 um 18:22
Ich muss Welfo zustimmen.

Migrantisch eigestellte Leute sind Mitglieder der deutschen Gesellschaft, die eine positive Einstellung zur Migration einnehmen.
Sarrazins Aussage ist doppelt diskriminierend.
Erstens stempelt er Migranten als Problemgruppe ab.
Zweitens sind die Leute, die in Migration nicht nur eine Bedrohung, sondern auch eine Chance sehen, dumm.
Sarrazin ist eben ein rhetorisches Genie. Er kann diskriminierend und rassistisch sein.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 19:33
"Und weiter führt der Hobbywissenschaftler aus, dass wer die Erblichkeit von Intelligenz leugne „strohdumm oder auf kriminelle Weise denkfaul“ sei."

Hm... versteht Sarrazin wirklich nicht, was er mit der Behauptung, dass Intelligenz erblich ist, seinen Eltern antut? Und seinen Kindern übrigens auch...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 21:18
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 21:18
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 22:30
Was willst du mir eigentlich beweisen? Dass Intelligenz erblich ist? Na vielen Dank fürs Mitspielen gegen Sarrazin. Denn ich meinte nämlich, wenn Intelligenz erblich ist, sollten die Eltern von Sarrazin extrem dumm sein. Und seine Kinder logischerweise auch.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 20:07
@ jj

wenn ich das richtig sehe, der herr s. ist auf einem absteigenden ast. in waltrop (rund 30.000 einwohner) waren mal gerade 150 leuts gekommen.

den schaden mit genetischer einfärbung hat er schon früher angerichtet, das ist hier schon recht heiß und ausführlich diskutiert worden. und das wird nachwirken. das jetzige ist nur noch ein nachhall.

dazu hätte die rhetorische frage genügt, ob nach tumorerkrankung am innenohr und folgender halbseitiger gesichtslähmung nicht vielleicht die normale wahrnehmungsfähigkeit bei ansonsten intakter intelligenz herabgesetzt ist.

das wäre mindestens halbgar, anmaßend und verächtlich. und damit die richtige antwort.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 21:13
Viele Linke haben nur Angst das ihnen jemand anderes die Butter vom Brot nimmt. Deshalb leugnen sie so gerne wissenschaftliche Tatsachen. Jeder Psychologe, der sich etwas mit Vorurteilsforschung auskennt, würde sich darüber schlapplachen. Mit geistig behinderten Kindern z.B., die ich nicht den o.g. Gruppen gleichsetze, möchten Linke ihre Kinder gar nicht so gerne auf eine Förderschule schicken. Komisch inkonsequent. Thomas Rotschild schreibt dazu:

"Nehmen wir ein anderes Beispiel: Unter Linken besteht weitgehend Konsens, daß es keine biologisch bedingten Intelligenzunterschiede zwischen Menschen verschiedener Zugehörigkeit gibt. Man befürchtet, nicht ohne Grund, daß die Behauptung solcher Unterschiede als Grundlage für Bevormundung bis hin zur Vernichtung weniger intelligenter Gruppen führen könnte.
Hier soll nun nicht diskutiert werden, ob es für Intelligenz, was immer das sein mag, tatsächlich genetische Voraussetzungen gibt. Hier geht es um die Frage, ob, wenn sich solche Bezüge nachweisen lassen, ihre Erforschung unterbunden und ihre Veröffentlichung verhindert werden soll. Die das befürworten, befürchten eine Diskriminierung der minder Intelligenten. Man könnte aber auch gerade umgekehrt argumentieren, daß Menschen, die genetisch bedingt mit geringerer Intelligenz geboren wurden, besonders gefördert werden müssen. Das wäre eine politische Entscheidung, die man aber hintertreibt, wenn man die Möglichkeit angeborener Unterschiede gar nicht erst untersucht."

tinyurl.com/67pwhap
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 21:59
@Mischen possibel, ääääh, ich meine @Kowalsky. Schuldigung.

"Viele Linke haben nur Angst das ihnen jemand anderes die Butter vom Brot nimmt. Deshalb leugnen sie so gerne wissenschaftliche Tatsachen."

Was für ein dämlicher Satz :)
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 21:59
@Mischen possibel, ääääh, ich meine @Kowalsky. Schuldigung.

"Viele Linke haben nur Angst das ihnen jemand anderes die Butter vom Brot nimmt. Deshalb leugnen sie so gerne wissenschaftliche Tatsachen."

Was für ein dämlicher Satz :)
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 21:59
@Kowalsky

"Viele Linke haben nur Angst das ihnen jemand anderes die Butter vom Brot nimmt. Deshalb leugnen sie so gerne wissenschaftliche Tatsachen."

Was für ein dämlicher Satz :)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 22:23
Nö, Forenboy was Mischen Impossible. Hat er selbst in einem andern Forum behauptet. Wie kommen Sie zu dieser dreisten Lüge? Können Sie hellsehen?

Natürlich haben viele Linke Angst vor Intelligenz. Wenn eine Monsieur Rainer für den Freitag die Ferndiagnose "Asylantenheim der Intelligenz" aufstellt, fühlen sich viele davon sofort angesprochen und geschmeichelt. Sobald es aber um wissenschaftliche Nachweise der Intelligenz geht, wir alles abgestritten. Alle wollen sehr klugf sein, aber Nachweise dürfen antürlich nicht erbracht werden.
Lesen Sie doch einfach den Artikel anstatt hier aggressiv dreimal dieselbe Lüge zu verbreiten.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 22:32
Und nochwas: Ist Ihr Lügen dreist, oder auch dumm? Ich vermute beides zusammen, denn diese Kombi kommt oft vor bei Leuten die sich irgendwobei ertappt fühlen.
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 22:34
Ich habe mich doch nur vertippt und dafür sorgar entschuldigt :)

Der Satz von den vielen Linken, die Angst haben, dass ihnen die Butter vom Brot genommen würde und die deshalb wissenschaftliche Tatsachen leugnen ist wirklich einer der dümmsten Sätze, die ich jemals in der FC gelesen habe.
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 22:40
@ Kowalsky

Ichhabmichirgendwobeiertapptgefühltodernochwas?

Also, noch mal bitte, damit ich das auch verstehe:

Die Kombination von dreist und dumm kommt oft bei Leuten vor, die sich ertappt fühlen. Heißt das denn nun, dass man vom ertappt worden sein fühlen dumm und dreist wird oder dass sich dumme und dreiste Menschen besonders oft ertappt fühlen?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 22:52
Streifzug, deine Rabulistik ist durchschaut. Ähhhh, ich meinte Jacob, den Wahren. Ich würde einfach Luggi den Schnüffler fragen, der weiß sowas.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 22:52
Streifzug, deine Rabulistik ist durchschaut. Ähhhh, ich meinte Jacob, den Wahren. Ich würde einfach Luggi den Schnüffler fragen, der weiß sowas.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 22:55
Mach doch eine Umfrage hier in der FC, wie viele anstreiten, dass Intelligenz vererbbar ist. Oder schau in den zahlreichen Blogs zu Sarrazin nach.
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 22:59
Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Begriff Rabulistik im deutschsprachigen Raum eher selten in Gebrauch, weil er in der Sprache des Nationalsozialismus mit antisemitischer Konnotation und vom nationalsozialistischen deutschen Propagandaminister Joseph Goebbels häufig in den Zusammensetzungen „jüdisch-rabulistisch“ oder „jüdisch-marxistisch-rabulistisch“ benutzt worden war.

[Quelle: Wikipedia]
Jacob Jung schrieb am 04.05.2011 um 22:55
@all

Vielen Dank für die bisherigen Kommentare.

Meine hauptsächliche These war ja: "Damit sind die Verhältnisse wieder hergestellt und die SPD bleibt das bipolare Auffangbecken für Rassisten und Migranten."

Ich würde mich freuen, auch hierüber zu diskutieren :D

Liebe Grüße, Jacob Jung
hardob schrieb am 04.05.2011 um 23:45
Ja, genau:

"Damit sind die Verhältnisse wieder hergestellt und die SPD bleibt das bipolare Auffangbecken für Rassisten und Migranten."


Über diesen gemeißelten Satz bin ich schon beim Lesen des Artikels hinweggestolpert.

Die SPD bleibt ...Subtext: weil sie das seit jeher war

das bipolare ... schwankend zwischen Depression und Manie

Auffangbecken ... Closchüssel

für Rassisten ... wie Bebel

und Migranten Lasalle

Tripolar wäre sie, wenn sie eine Anhäufung von Rassisten, Migranten und rassistischen Migranten wäre.

Tetrapolar ... dafür reicht meine Intelligenz nicht mehr aus, ... muss ein paar zu viele Migranten unter meinen Vorfahren haben.
Neobe schrieb am 05.05.2011 um 00:02
@ jackob

Welche Antwort würde Sie den Interessieren? ;-)

Nicht nur die SPD ist so ein Auffanglagen sondern auch die Linke.
Es bringt ihnen Wähler, nehme ich an, weswegen die SPD nichts unternimmt. Ich glaube, da das Buch so gut verkauft wurde, viele Leuto so denken. Jetzt dürfen Sie ja quasi wieder frei heraus gegen Ausländern schimpfen. Es würde Sie stören, wenn er rausgeflogen wäre.
Die spd hat schlechte umfragen und will vielleicht nicht ganz der Loser sein.

Schaue man nach Frankreich und einem kleinen Herrn Sarkozy und Frau Jean-Marie Le Pen und ihren Front National. sarkozy ist jetzt da diese in Wählergunst gestiegen ist, eher damit beschäfftigt sich diese Theman auch anzueignen.
Dann bekommt man so das Gefühl, dass es der SPD egal ist und es nur um Macht erhaltung geht.
Parallelen gibt es auch zu den " basis schweden" die dikusion und angst vor Äusländern ( 3%) waren lächerlich. Diese hätten ganz einfach wiederlegt werden können. Die Regierung in Schweden naja. es macht jedenfals sinn das die SPD ihren Kollegen behalten hat.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.05.2011 um 00:33
"Meine hauptsächliche These war ja: "Damit sind die Verhältnisse wieder hergestellt und die SPD bleibt das bipolare Auffangbecken für Rassisten und Migranten."

Na ja, ich würde mal sagen, dass JEDE Partei ein megapolares Auffangbecken für alle mögliche sozialen Gruppen ist. Ich habe mal irgendwo in Fernsehreportage gesehen, dass es sogar bei den Rechtsextremen die Migranten gibt. Für die Parteien ist es im Grunde genommen egal, wer sie unterstützt... hauptsache sie bekommen Unterstützung.

Die berühmte Steigerung: Freund - Feind - Parteifreund.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 23:12
Was ist eigentlich "migrantisches Denken"? LOL...so ein Schwachsinn!

Keine Frage, es ist nicht jeder Ausländer ein Engel, genauso wie jeder Deutscher auch keiner ist. Es gibt auch Nationalisten, Extremisten und ohnehin das volle Spektrum an Denk- und Vehaltensweisen unter allen Ausländern hier. Und es gibt auch mehr als genug darunter die das auch als Hängematte mit Selbstbedienungsladen wahrnehmen. Es gibt aber auch Deutsche die so denken. Aber dieser Begriff "migrantisches Denken " ist echt crackpot!
Andreas Kemper schrieb am 05.05.2011 um 04:13
Wir hatten gestern in Wikipedia einen Fall, der mir Sarrazins Buch als jugendgefährdende Schrift erscheinen lässt.

Es ging darum, dass der Artikel "Vererbung von Intelligenz" wieder hergestellt werden solle. "Vererbung von Intelligenz" war ein Artikel vom Eugeniker Volkmar Weiss, auf den sich Sarrazin mehrfach berufen hat. Dieser Artikel wurde seinerzeit gelöscht, weil es ein reiner Propaganda-Artikel von Volkmar Weiss gewesen ist.

Gestern also bat ein Wikipedia-Neuling (Benutzer:Headbreak), der sich positiv auf Sarrazin bezogen hatte, darum, den Artikel "Vererbung von Intelligenz" wieder herzustellen, da es ja Fachliteratur zu dem Thema geben würde und so weiter. Beinahe wäre die Sperrung des Lemmas "Vererbung von Intelligenz" auch wieder aufgehoben worden, hätte sich nicht ein weiterer Wikipedia-Autor eingemischt.

Dieser Wikipeida-Autor teilte mit, dass jener besagte Headbreak einen Artikel auf Wikiversity als exellent beurteilte, der für ein Berufsverbot von Frauen plädierte, damit diese soviele Kinder gebären, dass ein Überschuss an Arbeitslosen regelmäßig getötet werden kann, auf dass die Gesellschaft sich eugenisch weiterentwickelt.

Meine Frage: warum diskutiert unsere Gesellschaft über die Indizierung von gewaltverherrlichenden Computerspielen, lässt aber andererseits Bücher wie "Deutschland schafft sich ab" zugänglich herumliegen, deren Inhalt ein konsequentes Weiterdenken implizieren kann, das alle Amoklaufphantasien in den Schatten stellt.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.05.2011 um 10:04
Wäre das aber nicht politische Zensur, wenn das Buch von Sarrazin verboten wäre? Wie ist die Grenze zu bestimmen: Das darf man frei äußern und das nicht? Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich stehe keinesfalls auf Sarrazins Seite... mich interessieren aber demokratische Normen und demokratische Freiheiten... und die müssen ja für alle gleich sein, auch für die Menschen, die uns unsympathisch sind bzw. deren Einsichten wir nicht teilen.
Jacob Jung
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