Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 1988 gab es in der DDR 78 Verlage mit Zulassung, die gut 6.000 Mitarbeiter beschäftigten und in einem Jahr über 7.000 neue Titel anboten. Zwei Jahrzehnte später, im Jahr 2007, beschäftigen nur noch...>> mehr
Der ganze Hype um Wahlkampf in Zeiten von Web 2.0 verkennt doch völlig die Realität. All die grafisch hochwertigen Websites, die schönen interaktiven Anwendungen, Facebook, Twitter, all die "modernen" Medien, um mit dem Wähler in Kontakt zu...>> mehr
Zweifellos ein schwarzer Tag für die Bundesrepublik und wieder mal ein Beispiel dafür, wie schwer oder unmöglich es ist, aus der Geschichte zu lernen. Heute hat der Bundestag das Grundgesetz geändert und eine sogenannte "Schuldenbremse" auf...>> mehr
"Und dir Eva möchte ich Danke sagen - jede Stunde mit dir ist ein Geschenk", so endete der alte und neue Bundespräsident Hors Köhler seine kurze Dankesrede nach seiner knappen aber gelungenen Wiederwahl. Immerhin eine bemerkenswert private, ja s...>> mehr
Als Kunde der Deutschen Post AG darf man sich nicht mit dem einfachen Kauf einer Briefmarke verabschieden. Jedenfalls in der zentralen Filiale meiner Heimatstadt und vermutlich auch in den Tausenden anderen Postläden dieses Landes. Statt eines freundliche...>> mehr
Gerade wegen eigener Anstrenungen, Politik über digitale Medien anzukurbeln, bin ich skeptisch, was die Reichweite der ganzen Online-Instrumente angeht. Blogging schön und gut, aber wenn es nicht in der Tageszeitung steht, dann interessiert das wirklich niemanden. Und die ganzen Online-Ausgaben der Zeitungen tragen wenig zur steigenden Qualität der Beiträge bei.
Zu datmut: Nach Lektüre deines eigenen Blogs glaube ich, dass wir über zwei verschiedene Sachen reden. Du argumentierst aus einer grundsätzlichen Kritik am Geld- und Zinsystem heraus. Soweit würde ich nicht gehen, es gibt auch Wege innerhalb des bestehenden Systems zu einem stabilen Wirtschaftssystem. Ich halte es sogar für falsch, in der bestehenden Krise so fundamental zu argumentieren, weil man all die persönlich und politisch Handelnden in den Unternehmen, in den Regierungen und Parlamenten rein wäscht von Verantwortung. Da können sie sich ja bequem zurücklegen, das macht mich wütend. Ich bestehe darauf: wesentliche Schuld an der Krise tragen all diejenigen, die in den letzten 30 Jahren für freien und unregulierten Handel insbesondere im Bereich Banken und Finanzdienstleistungen das Wort geredet haben. Leider sind diese weitgehend nicht aus ihren Ämtern entfernt worden.
Lieber ArminMue, Herr Bruening hatte seinerzeit wohl nicht das optimale Krisenmanagement betrieben. Ob unsere werthen Politiker es heute besser machen indem sie defacto bankrotten Banken aberwitzig ...
Ja, Brüning hat die Krise nicht verschuldet. Aber, er hat völlig falsch reagiert und damit die Krise noch verschärft! Er steht für die Weimarer Demokraten, die sich einerseits von der Republik abwandten, und die andererseits den Nazis das politische Feld der "Krisenbewältigung" überließen. Von einer Vorbildfunktion Brünings kann ich hier wirklich nichts erkennen ... Außerdem würde ich massiv widersprechen, wenn hier die "ausufernde Verschuldung" als Ursache für die Krise genannt wird.
Warum hat die Schuldenbremse eine soziale Komponente? Das habe ich nicht verstanden. Ist nicht eher zu erwarten, dass sie zu Ausgabenkürzungen in den Staatshaushalten führen wird und hier tippe ich darauf, dass mal wieder Ausgaben für Sozialleistungen, Bildung und Zukunftsinvestitionen gestrichen werden. Außerdem: Warum war denn die Weimarer Reichsregierung stabiler als die heutige Bundesregierung? Dass die Bewältigung der Inflation von 1923 ein positives Beispiel ist, sehe ich genauso. Aber liegt unsere historische Vergleichsebene nicht eher in den Jahren 1929ff. Und hier von einer stabilen Reichsregierung zu sprechen, halte ich für etwas kühn. Brüning ist das schlechte Vorbild für die Schuldenfallenpolitik: vgl. auch www.freitag.de/community/blogs/arminmue/schuldenbremse-durchgewunken-oder-bruening-im-bundestag
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr