Augstein und Blome

TV-Wochenrückblick

16.12.2011 | 17:23

FDP – Wer verliert als nächster die Nerven?

FDP – Wer verliert als nächster die Nerven?

Jahresrückblick 2011

 

Zugespitzt und subjektiv: In der Phoenix-Sendung Der Tag prallen jeden Freitag Standpunkte und Perspektiven aufeinander, wenn Jakob Augstein, Verleger des Freitag, und Nikolaus Blome, Leiter des Hauptstadtbüros der Bildzeitung, auf ganz persönliche Art und Weise die politischen Geschehnisse der Woche reflektieren.

Wir wünschen gute Unterhaltung beim Gucken und viel Spaß beim anschließenden Diskutieren!

 
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Kommentare
Magda schrieb am 16.12.2011 um 17:48
Also von denen, die den Staat in die Schranken weisen, wie Herr Blome meint, steht gerade Frau Leutheusser-Schnarrenberger unter schwerem Beschuss.
Achtermann schrieb am 16.12.2011 um 18:56
Hier ein paar Sequenzen aus dem Wahlprogramm der FDP zur letzten Bundestagswahl. Entkleidet man den Text vom propagandistischen Klimbim, kann man auf die Idee kommen, die Freien Demokraten sehen im Staat den Feind Nummer EINS. Deren Abgeordnete lassen sich von ihm alimentieren, um ihn in eine Nische zu drängen, damit all die Lohnabhängigen die freie und soziale Marktwirtschaft nicht mehr stören mögen. Abschaffung des Staats meint auch die Zerschlagung des Staates im Vorsorgebereich, wie das Gesundheitswesen oder die teilweise noch vorhandene gesetzliche Rente. Alles das gehört in die private Hand nach der Ideologie der FDP, abgesichert durch kapitalgedeckte Systeme, die, wie man derzeit gut beobachten kann, mitnichten funktionieren.

Das vor allem für den Mittelstand komplizierte Kündigungsschutzgesetz muss beschäftigungsfreundlicher werden. Der Kündigungsschutz sollte erst für Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten und nach einer Beschäftigungsdauer von zwei Jahren gelten.

Die FDP ist gegen die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen.

Die FDP will die Alterssicherung stärker in Richtung privater Kapitaldeckung umbauen. Die private und betriebliche kapitalgedeckte Vorsorge müssen gestärkt werden, da nur so die Belastungen generationengerechter verteilt werden können.

Der Wettbewerb im Gesundheitssektor muss gestärkt werden. Dazu gehört eine starke private Krankenversicherung.

Wir wollen die Chancen von Public-Private-Partnership-Projekten (also Kooperationen zwischen der öffentlichen Hand und privaten Unternehmen) zur Verbesserung des Gesundheitssystems und der Gesundheitsinfrastruktur nutzen.

Die Pflegeversicherung muss aus der demographischen Falle befreit, der im bisherigen Umlagesystem für die nächsten Jahrzehnte drohende dauerhafte Anstieg der Beitragssätze verhindert, eine gute Qualität der Pflege dauerhaft gewährleistet und eine faire Lastenverteilung zwischen den Generationen erreicht werden. Dies ist nach Auffassung der FDP nur über einen gleitenden Übergang in ein kapitalgedecktes und prämienfinanziertes System möglich.

Zur Herstellung von fairem Wettbewerb müssen auch in Deutschland reduzierte Mehrwertsteuersätze für Hotellerie und Gastronomie eingeführt werden. Auch zukünftig dürfen keine Steuern auf Trinkgeld erhoben werden. Eine Entlastung der Hotellerie bei den Rundfunkgebühren und der Kabelweiterleitung ist überfällig.
weinsztein schrieb am 18.12.2011 um 03:55
@Augstein & Blome
das Format macht mir Spaß, viel mehr, als ich beim Start geahnt hatte. Kompliment.
Hoffentlich Wiedersehen 2012.
claudia schrieb am 18.12.2011 um 08:09
Bei der letzten Bundestagswahl hat die FDP mit ihrer Kampagne "Mehr netto vom brutto!" wohl viele Stimmen von Wählern bekommen, die nicht zu ihrer Stammklientel gehören. Von der ist ein erheblicher Teil bereits zu den Grünen abgewandert.
Nach der Wahl stellte sich heraus, dass mit "mehr netto" das Hotelgewerbe, speziell Mövenpick, gemeint war. Damit sind die Wechselwähler natürlich wieder weg.
Bis 2013 müssen sie sich halt einen neuen Gag einfallen lassen. Ein bisserl Zeit haben sie ja noch...
Joachim Petrick schrieb am 18.12.2011 um 20:44
Jakob Augatein mag am Leistungssport wenig Anteil nehmen und als Schüler genommen haben, wie Blome genüsslich mokant anmerkt, dafür ist Jakob Augstein umso sportlicher Im Umgang mit Argumenten von Links bis Rechts über die Mitten die Blome über die Lippen kommen?

Daß Jakob Augstein allerdings meint, Blome habe die Lizenz zur argumentativen Unterlegenheit, kann nur als pointierte Steilvorlage für Blome gewertet werden, die dieser wiederum, merkwürdig angefasst, gefühlig verpasst.
Ist Blome gar nicht so robust unterwegs, wie er gerne argumentativ beschleunigt tut?

Ich bleibe weiter gespannt auf die Augstein&Blome Argumenten Thriller, die sich selten unterhaltsam dann und wann unerwartet als Tiller am? entpuppen
Augstein und Blome
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