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Zugespitzt und subjektiv: In der Phoenix-Sendung Der Tag prallen jeden Freitag Standpunkte und Perspektiven aufeinander, wenn Jakob Augstein, Verleger des Freitag, und Nikolaus Blome, Leiter des Hauptstadtbüros der Bildzeitung, auf ganz persönliche Art und Weise die politischen Geschehnisse der Woche reflektieren.
Wir wünschen gute Unterhaltung beim Gucken und viel Spaß beim anschließenden Diskutieren!
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Was ich da gesehen habe, nun, um es wie Jakob Augstein zu formulieren: "Das ist eine vollkommen sinnlose Sendung." Sinnlos - nicht vollkommen - vollständig.
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ich finde, dass der blome das recht gut macht.
mfg mh |
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Abgesehen von den Feinheiten läuft das Ding auch noch ab wie das Hornberger Schießen. Da prallt, na, besser puschelt ein Vertreter der Rechten auf einen Vertreter des Irgendwie. Es geht um Krieg. Position Rechts ist klar: Krieg muss sein. Position Irgendwie: Wir sollten da wohl raus, irgendwie.
Ist das eine revolutionär neue Forderung? Oder gibt es Gruppierungen, Politiker, gar eine Partei, die das auch fordern? Kein Wort darüber. Genau dann wäre es spannend geworden. Denn - gegen nichts und niemanden schießt die Rechte so bösartig wie gegen linke Kriegsgegner. So blieb es bei Pappkameraden, Zinnsoldaten und Kopftüchern in Personalunion. |
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ich weiß nun nicht, warum das kritikwürdig sein soll. augstein bekommt hier nur mal direkt zu spüren, was sonst immer nur unter seinen artikeln steht und was er sonst wunderbar ignorieren kann und scheinbar auch tut.
sein problem ist ja u.a. dass er als linksliberaler gelten will, möglichst dem feuilleton zugeordnet und eben nicht dem tendenziell linken. da passt dieses seichte, argumentationslose "wir müssen da raus, weil der krieg nicht zu gewinnen ist" doch auch wunderbar rein .. argumentativ ist das natürlich dämlich, weil die argumentationslinie der befürworter sich schon lange diesem denkmuster angenommen hat und argumentationsstränge dagegen entwickelte .. z.b. müssen wir mit dem abzug ja auch deshalb warten, weil der nicht von jetzt auf gleich erfolgen kann (wie seinerzeit in M.A.S.H.^^), sondern wir gefährden mit einem teilabzug die verbleibenden soldaten, weswegen alle soldaten bleiben müssen. das ist eine argumentationslinie, mit der man alles rechtfertigen kann. mit der man vor allem niemals abziehen muss, weil es ja immer so ist, dass weniger soldaten mehr gefährt sind als mehr soldaten. und das ist auch ein punkt an widersinnigkeit .. wunderbar, in der argumentation. da musste erstmal gegen halten.. nur hat sich halt augstein in seiner weltsicht nicht weiterentwickelt. der kennt nur merkel und krieg ist doof. das wird nach 3 jahren runterpredigen halt auch nicht intelligenter. diese facetten fallen in diesem format. ich find das toll. vielleicht hilft es ihm ja bei der erkenntnis, dass er wirklich eine seichtfeder ist und sich besser nur noch um dinge kümmert die er kann. reiseberichte oder so zeug. dinge, über die man berichtet.. nicht dinge, für oder gegen die man argumentiert. und das kindische "oder bildzeitung lesen" zum schluss... rundete das alles auch noch ab. also wirklich, ich finde das toll. damit werden die linken argumente als das blamiert was sie sind: haltlos und schwach. und dabei auch noch mit so unterhaltsamen spitzen zur auflage versehen. dschungelcamp, irgendwie, und augstein ist peer. :D mfg mh |
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@Streifzug,
genau, denn "irgendwie raus" wollen schließlich alle. Die Unterschiede sind offenbar nur marginal. Da sollte man sich nicht auf populistische Allgemeinplätze zurück ziehen, wie es auch in diesem Gespräch wieder geschah, und zwar auf beiden Seiten. |
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Warum sich auf das konzentrieren, was man kann, wenn man nicht muss?
Phoenix ist ein Sandkasten, eine Art Krabbelgruppe, spielen und probieren, ohne dass jemand hinsieht. Eingerichtet von diesen verachtenswerten Öffentlich-Rechtlichen, natürlich auf Steuerzahlerkosten. Minimaler Kolateralschaden. Wenn es nicht klappt, egal, in die Tonne. Wenn es klappt, toll, dann schnell zu den Kommerziellen, absahnen. Anderswo läuft die Masche unter Privatisieren. Letztlich ist es richtig, lobenswert, es unter der politischen Ausrichtung "Irgendwie" zu vermarkten. Die letzten verbliebenen echten Linken möchten kaum am gleichen Seil hängen und argumentativ mit in die Tiefe gerissen werden. Nenene, nicht die Babe, der ist nicht links, nenene. |
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@streifzug
Ist das nicht die Art, auf die ein Mann einem anderen Mann indirekt - und durch die Blume - seine Wertschätzung entgegenbringt? (Da gibts doch so ein Wörterbuch ("deutsch-Mann" oder so), ich werd da mal nachschauen). LG Lee |
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@Streifzug
"Phoenix ist ein Sandkasten, eine Art Krabbelgruppe, spielen und probieren, ohne dass jemand hinsieht." Was geht - - - also ich und einige andere kluge und aufgeklärte Menschen schauen Phoenix. Und nicht zu vergessen: auch Krabbelkinder werden eines Tages g a n z groß und können auf Streifzug gehen! |
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@Streifzug
Mein erster Kommentar von 13:34 ("Ist das nicht die Art, auf die ein Mann einem anderen Mann indirekt - und durch die Blume - seine Wertschätzung entgegenbringt?") war auf die Äußerung ganz oben ("Was ich da gesehen habe, nun, um es wie Jakob Augstein zu formulieren: "Das ist eine vollkommen sinnlose Sendung." Sinnlos - nicht vollkommen - vollständig.") bezogen. |
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@Lee Berthine,
du schaust Phoenix? Dann sind wir schon zwei. Ich schaue sogar arte, ist mein Lieblingssender. In echt, nicht nur alibimäßig. Das war es dann aber auch schon mit Fernsehen. Konstruktive Kritik ist (fast) immer Wertschätzung, außer bei reinen selbstbezogenen Textkritikern ;) |
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@ Streifzug
"du schaust Phoenix? Dann sind wir schon zwei." --- das hatte ich schon fast geahnt... "Konstruktive Kritik ist (fast) immer Wertschätzung" -- das kannst du gar nicht oft genug sagen, denn es wird allzu oft nicht erkannt... sympathisierende Grüße! |
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JA: "Guttenberg sieht gut aus weil die anderen schlecht aussehen." Tja, da ist der Augstein ihm schön auf den Leim gegangen. Anstatt die Realität des Krieges und die verlogenen Motive zu thematiseren landet er beim ach so populären Minister Klartext.
Ich bin's leid mir diese mau erwiderte Kriegspropaganda anzuschauen, mit Zinnsoldaten,selbstverständlich Anspielungen auf 9/11 und ohne ein Wort über die tatsächlichen Motive für diesen Krieg,wie beispielsweise die TAPI.Zeitverschwendung. ISAF-Mandatsverlängerung:Märchenstunde im Bundestag ![]() |
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9/11 Press For Truth |
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@ mh schrieb am 29.01.2011 um 11:14
>>>damit werden die linken argumente als das blamiert was sie sind: haltlos und schwach<<< Die Verallgemeinerung "die linken Argumente" aus dem was Augstein hier sagt zu ziehen, widerspricht Ihrer eigenen Einschätzung >>>dass er wirklich eine seichtfeder ist und sich besser nur noch um dinge kümmert die er kann. reiseberichte oder so zeug.<<< Nur sprachlogisch: Wenn Augstein eine "Seichtfeder" ist, dann kann er auch nur "haltlos und schwach" argumentieren. Damit wär aber noch nicht bewiesen, dass die "linken Argumente" haltlos und schwach" sind. Denn Augstein ist ja nicht die Verallgemeinerung linker Argumente, die ja nun doch etwas mehr vermögen als "reiseberichte oder so zeug." Damit wäre vorerst nur erwiesen, was Sie davon halten. Das aber lohnte den scharfen Ton nicht. |
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...von "kürzlich" "entdeckten" Bodenschätzen gewaltigen Ausmaßes mal ganz abgesehen...
www.nytimes.com/2010/06/14/world/asia/14minerals.html?_r=1 |
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ach rapanui... link, nicht im sinne von links.
mfg mh |
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schrieb am
31.01.2011 um 16:41
@ mh
am 28.01.2011 um 17:10 "ich finde, dass der blome das recht gut macht." Was is'n los mit Dir? Schau mal 5:00 bis 7:00 UND WAS MEINST dU MIT "DAS". Der Blome war doch vollkommen perplex. Schau "mh", es ist schon schlimm genug und ich erwarte alles andere als politisch korrekte semantik, aber trotz allem wie sich die fc entwickelt, etwas konstruktivere, genauere erklärung würde eben die fc von spon unterscheiden. Oder willst du jedem nuss- und boy **** das feld räumen? Teile des Kommentars wurden von der Moderation editiert |
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schrieb am
31.01.2011 um 17:36
Hier mal die wichtigen und wesentlichen "linken Argumente", über deren Kommentierung/Widerlegung ich mich freuen würde: profiprofil.wordpress.com/2010/12/05/bonner-appell-spd-partei-der-ent-und-der-abrustung/
Gerd Weghorn |
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@ mh schrieb am 31.01.2011 um 13:05
>>>ach rapanui....<<< Ihr Mitgefühl berührt mich tief. Könnten Sie dieses Mitgefühl vielleicht auch noch >>>Gerd Weghorn schrieb am 31.01.2011 um 17:36<<< zukommen lassen. Der hat es sich genau wie ich anhand Ihrer Ambiguität "linken" redlich verdient. |
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@sachichma:
zum thema afghanistan hatten wir die diskussionen schon ausführlichst vor monaten und seinerzeit schon mit besseren argumenten dafür und dagegen als die beiden es hier per tv in die welt ballerten. ich muss mich da nicht ständig wiederholen. mfg mh |
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Diese Fixierung auf Angela Merkel finde ich schon´mal....unpolitisch.
Ansonsten verlinke ich mal meine kleine BILD-ARABESKE. www.freitag.de/community/blogs/magda/bild-und-idomeneo Preisfrage: Wer von den beiden Herren tarnt sich nur mit politischer Naivität und wer ist wirklich politisch...naiv. |
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nur um das mal gesagt zu haben, ich find das alles nicht unangenehm:
is halt wie das dschungelcamp. kurzweilig, trashig und irgendwie unterhaltsam. ich steh auf so nen scheiss und nein, ich finde nicht, dass JA hier die welt verändern muss, kann oder gar sollte. mfg mh |
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Bei Blome wird mir ganz blümerant, der kam mir vor wie ein kleiner Wadenbeißer ala BILD; diese Art Politik, ernsthafte Dinge nur unter dem Aspekt der Unterhaltung, des Verkaufens zu sehen ist mir zuwider; Politik als "cent nouvelles"...! Oder es wurmte ihn im Nachhinein die 3,05€ ausgegeben zu haben. Aber diese Sendung hatte doch ordentlich Dampf unterm Kessel, Kontrakommentare (man bedient sich dieses Blogges wohl eher als Kauknochen) kann ich also nicht verstehen; es wurden dann auch Wahrheiten gesagt, noch besser. Wohl gemerkt auf der linken, wörtlich und bildlich, Seite, man möchte fast sagen auf der humanen Seite.
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kleiner Wadenbeißer a la BILD?
Aber der Mann ist doch von der BILD! ..oer hab ich ich jetzt völlig alsch verstanden? leelah, verwirrt. |
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ja, eben deswegen.
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Ordentlich Dampf unterm Kessel ?
Es wurden Wahrheiten gesagt ? Wer hat Sie denn sediert ? |
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Gehts auch mal ohne Beleidigungen, gsfrb, wenn Sie schon sich zu meinem Kommentar äußern? Was erwarten Sie eigentlich von diesem 10-Minuten-Format? Oder anders: verstehen Sie den Kontext nicht? Dafür, dass es 10 Minuten sind, sind erstaunlich viele Argumente geflogen. Haben Sie die Impulse nicht gemerkt? Also, bevor Sie andere angehen überlegen Sie doch mal, ob Ihr Standpunkt denn das Absolutum ist, für das Sie es halten. Oder ob es auch mal normal geht, ohne verbalen Müll.
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"Whatever the establishment is, I´m against it", ist mir so "irgendwie" eingefallen beim Durchschauen, auch ne Art in Bewegung zu bleiben.
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schrieb am
31.01.2011 um 10:55
Die düsteren Glühwürmchen (5:20 bis 5:40) ist eine bezeichnende Reaktion von Blome. Jeder mit etwas Erfahrung in NLP kann es auf Blomes Gesicht sehen das er keine Antwort hat. Und dann, in nur einer Minute, bekommt JA Blome zu dem Bekenntnis:
"Mit dem Mann (Guttenberg) können wird Politik verkaufen an 16 Mio Leser. Das finde ich gut an dem Mann, Politik mit Spass..." Das ist gute Interview-Taktik. |
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Nun, das ist ja das Credo dieser Zeitung, daher ist Blome konsequent. So wie Augstein es ist. Blome hat ja nur bestätigt, was Denkende schon wissen; beide bedienen ja ein gewisses Klientel. Die Frage ist nur, wer hat die Argumente der Vernunft und der Moral und wirkt dabei authentisch. So viel Taktik kann ich mir in der kurzen Zeit gar nicht vorstellen; wenn, dann sehe ich es eher als Taktik durch Äußerungen wie "Auflagenprobleme" den Kontrahenten in die Wade zu zwicken (kann man wörtlich und bildlich nehmen).
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Haben Sie dieses Infotainment-Sedativum produziert oder warum reagieren Sie immer gleich so dünnhäutig ?
Noch mal:Die Sendung hatte soviel Dampf unterm Kessel wie ein Talk Abend mit Giovanni di Lorenzo. |
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mehr als biedere Unterhaltung war es für mich nicht, und gut ist.
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Nochmal: wie wollen Sie denn ernst genommen werden, wenn Sie keinen Satz ohne Angriff zusammen kriegen. Ihre ist ihre Meinung, meine ist meine. So schwer ist das doch nicht, oder? Oder wie ForenBoy sagt: gut ist. Es sei denn, Sie können mit was anderem aufwarten, etwas, sagen wir, weniger feindseligem und mehr substanzbietendem; das wäre ja mal eine Abwechslung.
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toller Schlagabtausch, Beide schenkten sich nichts. War die erste Sendung noch etwas zum warmlaufen, hatte diese die richtige Betriebstemperatur. Ich freue mich auf den nächsten Freitag.
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Da haben Sie sich aber ganz schön in die Ecke drängen lassen, von einem der das töten für Öl-Pipelines, für ein philantropisches Fest hält. Der hat doch einen Rhetorikchoach, der Herr B. von der B. Sie haben doch eine ganze Redaktion voller kluger Köpfe, wieso proben Sie dieses Gespräch nicht vorher mal mit dem einen oder anderen. Mal als JA und mal in der Rolle von Herrn B. von der B. und nach der Blattkritik müssen sie es mit der ganzen Redaktion aufnehmen, 10 Minuten. Das macht Sie vielleicht etwas stressresistenter? Ich hatte manchmal ein wenig Mitleid, weil Sie etwas verloren schauten.
Am Ende allerdings "...oder Bildzeitung lesen" :-) |
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Woran machst du das in-die-Ecke-drängen-lassen fest? An der Lautstärke der Stimme? Kommt es dir nicht auf das an, was gesagt wird? Nicht wie laut.
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Gute Frage, das habe ich aus dem Bauch heraus geschrieben. Ohne es jetzt nochmal zu schauen würde ich sagen, dass JA immer die Fragen von Blome beantworten musste.
Mir kommt es schon darauf an, was gesagt wird, aber ich bin auch schon überzeugt davon, dass JA Recht hat. So richtig gute Argumente hat JA aber nicht geliefert (deswegen mein Vorschlag mit dem üben). Ich denk nochmal drüber nach, so richtig zufrieden bin ich mit meiner Antwort nicht. |
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Bevor du nun schlecht schläfst, das war eine reine Neugierigkeitsfrage, da ich den Blome manchmal schon etwas arg beißerisch fand, wie soll man da reagieren. Ihm die 3,05€ zurück geben? Egal.
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... da hilft nur noch eine Butterwegge-Perücke ...
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@merdeister
"Das klingt als ob man/frau das "Spontane" am grünen Tisch mit Kollegen/innen für nächste Events "Sei Spontan Alarm!" lernen könnt. Was für eine abwegige Vorstellung,die allerdings über die Ungeheuerlichkeit des Duos Augstein & Blome , hier der Freitag, dort BILD, allzu milde & gnädig hinwegtäuscht. |
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@Belle Hopes,
im ernst, ich habe gedacht, JA sollte nächste Woche auch was mitbringen... :-) @streifzug, die Anspielung versuche ich morgen zu lösen :-p @wördmaster So abwegig ist die Vorstellung gar nicht. Soviele Fragen gibt es ja nicht, die man in 10 Minuten bei einem Thema stellt. Ich finde einfach, JA wirkt etwas unvorbereitet, das kann durch seine Spontanität und seinen Charme nicht vollständig kompensieren. Natürlich hat Blome die schlechteren Argument aber er präsentiert sie besser. |
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Anspielung gelöst, fro half, es war doch so einfach :-)
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Immer wieder spannend die Anforderungen oder kleinen Gemeinheiten zu lesen, vielleicht solltest du es tun, so vor der Kamera, inhaltlich und stilistisch sauber. Aber diese Art von Spass hier will dir/ euch keiner nehmen. Vielleicht Vorschläge, was man den Herrn von der BILD geben könnte?
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@merdeister
was Inhalte betrifft, stimme ich zu, aber nicht dwennes um den persönlichen Stil geht, spontan wie pointensicher in Situationen im Stehgreif Fragen und Antworten unterhaltsam zu parieren. Da geht nichts an dem"Learning by Doing" vorbei!, oder? |
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@belle hopes,
worauf bezieht sich Dein Kommentar? @wördmaster das mit dem parieren habe ich anders empfunden. Die Ansätze waren gut, aber JA schien mir unvorbereitet und nicht so souverän, wie Herr Blome. Achtermann schrieb unten "ok", dem würde ich zustimmen, sage aber: Da geht mehr :-) Wenn Blome in die übernächste Sendung ohne Jackett kommt, wäre das ein gutes Zeichen ;) |
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@merdeister
"So richtig gute Argumente hat JA aber nicht geliefert (deswegen mein Vorschlag mit dem üben)." Die Frage ist, ob es in solchen Fernseh-Begegnungen wirklich um Argumente und das Kräftemessen im Sinne von "die richtigen Argumente müssen sich sichtbar und spürbar durchsetzen" geht. Dann hätten die Kontrahenten sozusagen Boxhandschuhe an, und die bessere Technik gewänne - mit dem Ergebnis, das einer am Boden liegen würde oder ausgezählt wäre. Da beideaber eher Stellvertreter von Meinungs-Strömungen sind (mir fällt kein besseres Wort dafür ein), wäre es der Sache nicht dienlich, mit dem scharfen Schwert der Rhetorik und kugelsicheren Argumenten sich als der Stärkere zu erweisen. Im Gegenteil, durch das Auftreten und Wesen des jeweiligen Kontrahenten wird sein Charakter und seine Haltung deutlich - im Fernsehen eine gute Möglichkeit die Inhalte, die transportiert werden, zu untermauern. Der Zuschauer kann sich dann selber die Haltung und Meinung überlegen oder "aussuchen", die ihn überzeugt, und damit sein Weltbild, seine Weltsicht erweitern oder festigen. Durch ein eher zurückhaltendes und abwägendes Auftreten des Sprechenden wird dem Zuschauer also das autonome Denken erst ermöglicht, während es ihm vom perfekten Rhetoriker und Wortfechter abgenommen wird. So ist zumindest mein Gedankengang dazu. |
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@lee
auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Du beschreibst das auftreten JAs sehr wohlwollend. statt "zurückhaltend" und "abwägend" könnte man auch sagen "unsicher" und "zögernd". Der Blome ist mir nicht sympathisch, im Gegenteil, er tritt einfach sicherer auf und benutzt ein paar Tricks. JA scheint da nicht so die Übung zu haben. Der Dialog mit der Frage, warum die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen muss, hat mich etwas an eine Szene aus ALF erinnert Lynn: "Warum nicht Dad?" Willie: "Weil...weil es ein Fehler wäre." Alf (äfft nach): "-Weil es ein Fehler wäre.- Lass dir das doch am besten auf ein Küchenhandtuch sticken!" |
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Blome schwächelt, hächelt heute argumentativ und zappt deshalb immer mehr, wie ein beatmeter Zinnsoldat, bereits zwischen der siebten und achten Minute nach Luft japsend, nach der rettenden Ring Ecke schielend, zappelnd, Arbeitsgeräusche im Denkapparat vortäuschend, schneller sabbelnd in den Kanälen herum, um doch immer auf dem vorherigen Kanal der vergeblichen Suche nach der Quadratur des Kreises, zu landen, nämlich seinem randvollen Kanal dem Selbigen .
Blome wirkt heute im Streben nach dem Blitz KO von Augstein angezählt!, während Augstein ungerührt und ungehindert einen argumentativen Körpertreffer nach dem anderen in der Gegend der Blome- schen Leber landet, dass der schwer nach abwesender Kuft in seiner Lunge japst.. Der Krieg wird doch in Afghanistan nur geführt, damit die EU, wie die USA der Welt schon lange, demonstriert: "Wir führen Kriege, brauchen nicht einmal Siege, selbst das Scheitern bringt dem Dollar, Euro ungeahnte Kurses Schübe aus den Schwellenländern. Vietnam ward mit seinem Sieg über die US- Truppen 1973/75 durch Ausschluss aus der Weltwirtschaft für zwanzig Jahre bestraft. Kuba wird heite noch bestraft für seinen Sieg über US- Kombattanten truppen in der schweinebucht im Jahre 1962. |
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Blome vegißt nach der achten Minute im Eifer des Wortgefechts gar das Atmen, dass er schnaufend um diesen hinterher ringt.
"Der arme Junge Blome". Soweit kommt es noch, dass ich mit Blome im BILD Mitleid kriege, wie der systematisch von Augstein nach den Ping Pong Regeln der Sprachhülsen BoxaVooda Kunst fix & fox gemacht wird. Man merkt sehr wohl, Augstein kommt aus dem Garten der Harten der Augstein Sippe. Sein sozialer Vater Rudolf mähte seine Gegner mit einer Garbe aus seinem Sturmgeschütz der Demokratie um oder gar nicht"Okay denn lass ich es dabei bewenden!" Jakob Augstein ist dagegen anders gepolt, geradezu ein Zweikampf Genießer, der seinen Gegner, Schlag um Schlag, Advantage nutzend, verdutzt, verhutzt auf den Boden zwingt und bleibt bis der schreit "Scheißspiel! Aufhören. oder ich sags der Mama". |
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in der letzten Sekunde wie aus dem Nichts der Punsch von Augstein
"..oder ihr müßt Bildzeitung lesen" , Blome rettet sich glückhaft nur in den Schlussgong "PPuuhhhhhhhhhh! Uppppps! |
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Sehr kurzweilig und unterhaltsam. Die Performance war in etwa ausgeglichen – beide wirkten relativ souverän. Inhaltlich war Jakob Augstein klar im Vorteil aber noch nicht pointiert genug – ich kann mir aber gut vorstellen, dass es nicht so einfach ist, stets die „durchgestylte“ Antwort parat zu haben, weil der Bezug zu den Äußerungen des Gesprächspartner gewahrt bleiben muss.
Nicht schlecht der Trick mit den Zinnsoldaten von Blome – sehr gut die schlagfertige Erwiderung von Augstein: „Die haben sie wohl immer dabei, wenn sie morgens in die Bildzeitung gehen“ Aber es hätte hier von JA noch eine realistisches Abzugsszenario folgen müssen. Z.B.: Waffenstillstand, Verhandlungen mit den Taliban und Warlords und gleichzeitigem Angebot humanitärer Hilfe... Lässt man die Forderung nach sofortigem Abzug alleine stehen, wirkt es unrealistisch und populistisch. Das Sarrazinthema hatte zu wenig Zeit sich zu entfalten – insofern hätte man es sich schenken können. Mein Tipp an Jakob Augstein: Lesen Sie hin und wieder die Blogbeiträge und Kommentare der FC zu den Themen, das könnte sehr hilfreich sein für die künftigen Auseinandersetzungen. Ansonsten: Bitte weiterhin so locker und humorvoll bleiben.... |
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Um das Frisurenthema nicht zu vernachlässigen: Die fand ich einen Tick zu Butterweggeisch – aber vielleicht könnten die Damen in der FC da etwas Qualifizierteres zu sagen.
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Man findet halt immer ein Haar oder eine Frisur in der Suppe, sage ich eigenqualifiziert. Und da oben der "Rat" kam zu proben, proben wir alle mal hier wie es ist 10 Minuten mit Gegner vor der Kamera zu stehen, vermutlich von einem Termin zum anderen gehetzt, mit Vorbereitung und dann noch passend zum Thema!
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hallo,ich empfehle,sich schnellstmöglich von herrn augstein zu trennen.was der in der phönix-diskussion für einen blödsinn verzapft hat,ist nur schwer erträglich gewesen und intellektuell ein armutszegnis.obwohl er ja nun kein 68ger ist,fühlte man sich in diese zeit zurück versetzt.manche linke sind unbelehrbar,was daran liegt,dass sie mit unfassbarer arroganz und besserwisserei erneut die welt am deutschen wesen genesen lassen wollen,eine art imperialismus linken deutschen zeitgeistes.gerade die linke,die ja immer sich allzuständig für die weltprobleme gesehen hat,allerdings nur,wenn die ideologischen vorzeichen stimmten-usa chile portugal als beispiele,will,fragt,so herr augstein,was wir am hindukusch denn zu suchen hätten und schlägt,welcher irrsinn und zynismus,eine überlassung des südens an die taliban vor,dümmer gehts nun wirklich nicht!diese art der argumentation zeigt im übrigen auch,dass herr augstein offensichtlich rassisstische tendenzen in sich trägt,unterscheidet er ja auf diese weise,welche frauen ,kinder und männer anspruch auf menschenwürde und verteidigung der menschenrechte haben und welche nicht.diese argumentation kennen wir schon aus den zuständen im ehemaligen jugoslawien.vor unserer haustür haben wir lange zeit zugesehen und sollten nach meinung dieser zyniker weiter zusehen,wie hunderttausende von frauen vergewaltigt und ihre männer ermordert wurden.leicht vorstellbar,dass typen wie augstein solch zynische ansichten im kreise seiner gesinnungsgenossen bei einem bocksbeutel in gemütlicher runde mit wichtiger miene zu verkünden weiss-unfassbar!als wenn die rechte von notwehr und nothilfe,beides im deutschen strafrecht verankert,an der deutschen grenze aufhören,rechte zu sein,mit der folge,dass diese herren für die verfolgung schwerster straftaten zum schutz unserer basiswerte durch das gewaltmonopol des staates sind zum schutz der geschädigten,sich frauen und kinder ausserhalb diese schutzbereiches aber in menschenverachtender weise schwersten straftaten ausgesetzt sehen müssen,ohne auf die-auch militärische-hilfe von rechtsstaaten vertrauen zu können.im klartext:für herrn augstein ist die afgahnische und montenegrinische frau weniger schützenswert als die deutsche frau.das ist rassissmus!wenn die usa im ersten ,vor allem aber im 2. weltkrieg sich so ,wie von herrn augstein gewünscht,verhalten hätten,muss befürchtet werden,dass ganz europa heute noch naationalsozialistisch oder kommnistisch wären,eine grauenvolle vorstellung.so was aber nach den geschichtlichen erfahrungen auch heute noch in der noch weit mehr globalisierten welt zu vertreten,ist-mit verlaub-an dummheit nicht mehr zu überbieten.jetzt hat die deutsche armee,die über jahrhunderte militärischen missbrauch betrieben hat,ausschliesslich humanitäre gründe im focus,ausgerechnet da soll sie sich raushalten und ganze gebiete dem terror überlassen werden.dazu noch die idiotische argumentation,man könne ja schliesslich nicht überall helfen.erstens kann das eine geschlossene weltpolitik doch und zweitens kann doch eine berechtigte hilfe nicht mit dem argument ausgehebelt werden,man könne an allem elend der welt doch nichts änder,frauen,wie mutter theresa,jeder entwicklungshelfer,jeder spender für die 3. welt muss das als besonders erschreckend werten,hiesse das doch in konsequemz,dass man generell alle not der welt ausser acht lassen soll,mit der begründung,man könne ja eh nicht alle not lindern.unfassbar,wie jemand so was öffentlich verbreiten kann.kein mensch will krieg,wir müssen aber leider feststellen,dass es immer noch gegenden in der welt gibt,wo man sofort militärisch eingreifen muss,um menschen vor schwersten straftaten zu schützen.herr augstein sollte sich schämen und vor allem die öffentlichkeit mit seinem unsinn verschonen-liebe grüsse
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Kollegin von Herrn Blome?
Sind 10 000 getötete Afghanen und 45 getötete Bundeswehrsoldaten nicht genug? |
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Haben Sie die am Boden kriechenden verletzten Menschen gesehen, die gnadenlos vom amerikanischen Militär erschossen wurden?
Oder etwas von dem Befehl eines Bundeswehrkommandeuren gehört, der Familien mit Kindern, die sich über eine kostenlose Treibstoffversorgung freuten, töten ließ? |
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Die Mehrheit der Afghanen will den Militäreinsatz der Alliierten nicht. Was hat die Bundeswehr da zu suchen? Was wäre, wenn die Schweizer Armee hier einmarschierte, um hier endlich ein demokratisches System zu installieren?
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@nicola
ohne Vollmacht des Herrn Augstein, aber das geht ja gar nicht...Spieglein, Spieglein an der Wand... Er hat einfach nur gesagt, das wir die Welt nicht retten können. Also exakt das Gegenteil von dem, was du ihm vorwirfst. Die deutschen Rechte enden in der Tat an der deutschen Grenze, wo denn bitte sonst? Wer will denn hier die Welt am deutschen Wesen genesen lassen? Die Traurigkeit der Zustände in weiten Teilen der Welt lassen sich leider nicht so schlicht lösen; "Strafbewehrung". Also, Armee marsch; nach China, Nordkorea, halb Afrika( inkl. fast komplett Arabien); Russland! Was fällt uns noch ein? Geschlossene Weltpolitik? Geschlossenes Weltbild wohl eher. USA und 2.Weltkrieg? Da gings um Freiheit ,ja? Preisfrage: Warum wurden die Kölner Opel(=Ford)-Werke bis Kriegsende nicht bombardiert, obwohl dort das Rückrat der Wehrmacht produziert wurde, nämlich die halbe motorisierte Stellage der auf Meth-Crystal schäumenden blitzkriegenden deutschen Zinnsoldaten? Weil es eine amerikanische Firma war vielleicht? Geführt vom Eisenkreuz-Träger und Hitler-Freund Henry Ford? Kennst du die wunderbaren, sehr detaillierten Karten über die reichen Vorkommen von Bodenschätzen in Afghanistan? Uh, Baby baby its a wild world... |
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@ nicola
für herrn augstein ist die afgahnische und montenegrinische frau weniger schützenswert als die deutsche frau.das ist rassissmus!wenn die usa im ersten ,vor allem aber im 2. weltkrieg sich so ,wie von herrn augstein gewünscht,verhalten hätten,muss befürchtet werden,dass ganz europa heute noch naationalsozialistisch oder kommnistisch wären,eine grauenvolle vorstellung. Wenn die ideologische Sichtweise die Oberhand hat, kommt man zu derartigen Parallelen und Gedankenkonstrukten. Es wäre für Dich mal angebracht, den reichsdeutschen Einmarsch in die Sowjetunion mit dem bundesrepublikanischen Einmarsch in Afghanistan zu vergleichen. Wer hat denn am 27. Januar 1945 die Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz befreit? |
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@Achtermann,
dein Vergleich hinkt leider noch mehr............... |
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Aha, schon immer wollte ich wissen, was Polit-Keifen ist. Muss man da lange dran üben?
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schrieb am
29.01.2011 um 11:27
@ Achtermann
Unfassbar, was für ein absurder Vergleich. Einmarschiert sind die Amis, und wir haben ihnen geholfen nachdem sie um Hilfe gebeten haben. Und das geschah nach dem schwersten Angirff auf die USA nach Pearl Harbor. Nachdem die Amis uns nach dem zweiten Weltkrieg überhaupt erst zur Demokratie verholfen haben, war es ja wohl selbstverständlich das man ihnen hilft- aber nicht bedingslos. @ Fro Da herrscht Krieg, selber Schuld wenn die da um Mitternacht (!) Treibstoff holen müssen. Der Kommandant schätze die Tanker als Gefahr und ließ sie bombardieren. Dabei kams zu Kolleteralschäden. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Aus der warmen Stube in Deutschland lässt sich natürlich schön arrogant über die Situation dort unten urteilen. @ Nicola Endlich mal einer der Tacheless redet! Sie haben recht, wie Augstein da arrogant urteilt... "ja da müssen wir vielleicht zwei Staaten machen einem im Norden und Süden etc." Ist schon widerwärtig. Achso ist das, und wer als Frau im Süden lebt hat dann eben Pech gehabt oder wie? |
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@Mandelbrot,
die Aufteilung Afghanistans in 2 Teile war für mich eine einzige Bankrotterklärung, da treten alle anderen Argumente in den Hintergrund. J.A. kann sich doch keine neue "Realität" basteln, indem er den Taliban den Süden überlässt, nur um bei seiner Argumentation bleiben zu können. Wie unrealistisch das ist, dürfte doch eigentlich jedem klar sein. Wenn die LINKE davon spricht, dass die Regierenden der Taliban "das Feld überlassen", wenn sie nicht für einen sofortigen Abzug stimmt, wie soll es man denn nennen, wenn Augstein der Taliban den Süden von Afghanistan schenken will? |
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@nicola
Afghanistan muss nicht von Jakob Augstein geteilt werden, Afghanistan ist gar kein einheitliches Staatsgebiet, sondern in "Geltungsbereiche" von Stammensfürsten bis hinein nach Pakistan, Warlords, Despoten, Verbrechern aufgeteilt. Sie scheinen sich selber mit Ihrem "Anschiß" des ausgebildeten Feldjägers d. R, Jakob Augstein bestens zu unterhalten, zielführend ist das in der Sache nicht. |
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@ Forenboy & Mandelbrot
Art. 26 GG, Abs. 1 Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen. Üblicherweise wird dann von einem Angriffskrieg gesprochen, wenn ein anderer Staat auf dessen Territorium angegriffen wird, und zwar ohne dass der intervenierende Staat selbst angegriffen wurde. Das scheint im Falle Afghanistan der Fall zu sein. Deutschland befindet sich mit schweren Waffen auf dem Territorium eines anderen Staates und vollzieht Kriegshandlungen gegen die dort lebenden Menschen und deren Eigentum. Man mag nun einwenden, das dortige Regime stütze diesen Einsatz, und somit handele es sich um die Bekämpfung von Terroristen. Das sind Definitionsfragen, die sich je nach politischer Interessenlage inhaltlich verschieben können. Aber nach allem, was über das derzeit herrschende Afghanistan-Regime bekannt ist, handelt es sich um ein durch und durch korruptes System, das Wahlfälschung als Mittel der Wahl begreift. Auf dessen Seite zu stehen und vorzugeben, mit diesem Angriffskrieg die Freiheit Deutschlands verteidigen zu wollen, ist Lug und Trug. |
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Hallo Achtermann,
Du schreibst: »Üblicherweise wird dann von einem Angriffskrieg gesprochen, wenn ein anderer Staat auf dessen Territorium angegriffen wird, und zwar ohne dass der intervenierende Staat selbst angegriffen wurde« und ich setze noch hinzu: oder ein solcher Angriff auf den dann intervenierenden Staat unmittelbar bevorgestanden hat. Dann paßt es. (Deshalb war der Sechstagekrieg auch kein israelischer Angriffskrieg.) |
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schrieb am
29.01.2011 um 17:21
@j-ap
"oder ein solcher Angriff auf den dann intervenierenden Staat unmittelbar bevorgestanden hat." Und das kann man sich so einfach herbeifantasieren? |
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@Achtermann,
ich denke nicht, dass ich Dir die Absurdität Deiner Definition/Ableitung in Bezug auf Afghanistan widerlegen muss, zudem ich der letzte bin, der diese Handlungen des Militärs gut heißt. Allerdings ist ein geordneter Rückzug unumgänglich, der nach informierter Seite nicht unter einem Jahr zu schaffen ist. |
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@ForenBoy
Hättest Du das absurde Afghanistan-Theater je begriffen, würdest Du auf meine Betrachtungsweise einschwenken. |
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Der Dauerversuch von Nikolaus Blome, in die Offensive zu kommen, um als Guttenberg-Sprecher Jakob Augstein unter Druck zu setzen, hat mich sehr amüsiert. Und es hat nicht funktioniert.
Augstein ist tiefer im Thema Afghanistan, Blome vertritt thesenhaft die offizielle Politik Westerwelles und zu Guttenbergs. Der Freitag/Herausgeber ist der Eloquentere, Blome eher auf den flinken Wadenbiss aus. Ich fuehlte mich gut unterhalten, eine deutliche Steigerung zur Vorwoche. Prima Format. Seit Jahrzehnten verbluefft mich, dass viele intelligente Menschen in der Bildredaktion ungeniert solch ein Produkt unterhalb selbst von rtl2 abliefern und den Erfolg ihrer Arbeit an der Auflage messen. |
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@ weinsztein schrieb am 29.01.2011 um 02:13
>>>Seit Jahrzehnten verbluefft mich, dass viele intelligente Menschen in der Bildredaktion ungeniert solch ein Produkt unterhalb selbst von rtl2 abliefern und den Erfolg ihrer Arbeit an der Auflage messen.<<< Das dürfte die gleiche Logik sein, nach der die deutschen Soldaten ihren sinnlosen Einsatz in Afghanistan bestreiten. Es ist die Logik des Söldners. |
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schrieb am
29.01.2011 um 17:40
Verherter Forist, ich stimme Ihnen vollumfänglich zu und erlaube mir noch zu ergänzen, dass ich in der Zwischenzeit jedem Journalisten und jeder Zeitung misstraue, der/die einem Medienkonzern zugehörig ist. Dies Medien verwechseln Journalismus mit Meinungsmache. Solange "der Freitag" arm, sexy im intellektuellen Sinne und frei ist, bin ich dabei!
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@ Monsieur Rainer schrieb am 29.01.2011 um 17:40
>>>Solange "der Freitag" arm, sexy im intellektuellen Sinne und frei ist, bin ich dabei!<<< Auch das ist auf den Söldner der Bundeswehr anwendbar. Wenn er denn tatsächlich aus intellektuellen Gründen, oder aus Überzeugung, oder oder da in Afghanistan wäre. Ist er aber nicht, er macht's für Geld, für richtig viel Geld. Dieses Rumgesülze von "unseren Soldaten", hinter denen "wir stehen sollen", weil die das "auch für uns"... Laberrababer. Die tun das für sich, die Feldwebel und Stabsgefreiten für die Kohle und die Leutenante, Hauptleute und Obristen für den nächsthöheren Posten. Diese Söldnermentalität passt sich geschmeidig an jeden politischen Auftrag an, solange dieser nur Folgeaufträge generiert und das persönliche Risiko kalkulierbar bleibt. |
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Wird das Morden, Totschlagen, Umlegen und Kaltmachen denn besser, wenn es statt für Geld aus Überzeugung, »intellektuellen Gründen« oder ... oder ... oder ... geschieht, Rapanui?
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@ j-ap schrieb am 29.01.2011 um 18:53
>>>Wird das Morden, Totschlagen, Umlegen und Kaltmachen denn besser, wenn es statt für Geld aus Überzeugung, »intellektuellen Gründen« oder ... oder ... oder ... geschieht, Rapanui?<<< OK, ich hätte den Gedanken ausformulieren müssen. So ist er missverständlich. Dank für den Hinweis. Ich ergänze: Wäre der deutsche Soldat aus Gründen einer "Überzeugung" dort, wäre die politische Auseinandersetzung etwas komplizierter. So geht's ganz einfach mit dem Rückzug, Zuschläge kürzen, etwas schlichtere Verpflegung im Camp - und schon sagt der deutsche Landser "ohne Mampf kein Kampf" und will nach Hause. Mit der geplanten auch strukturellen deutschen Söldner-Armee entstehen allerdings auch strukturelle Abhängigkeiten des Personals vom Krieg. |
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Ja, jetzt ist mir wohler, Rapanui. Gehöre ich nämlich zu den (prospektiv) Umzulegenden, ist's mir relativ wurscht, ob mich die Kugel nun aus ökonomischen oder politischen oder religiösen oder ideologischen oder ... Gründen trifft.
Was das andere anlangt, haben Sie natürlich recht. Daß »unsere Jungs« am Hindukusch seien, weil da unten, wie sich offenbar allseits von selbst verstehen soll, auch »unsere« Freiheit verteidigt werde und dementsprechend »wir« »unseren« Kumpels »Respekt« schulden sollen — das könnte so oder so ähnlich auch aus dem verbalen Nibelungenhort des Wilhelminismus stammen. |
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Die Gesinnung entscheidet hier mal wieder wie man die Performance der beiden fand, dementsprechend fanden viele Augstein gut obwohl er rheotorisch und argumentativ schwach auftratt (letzteres war keine Gesinnungsmeinung sondern mein objektiver Eindruck).
Eigentlich sollte er doch gegen Blome- den ich auch nicht sonderlich stark empfand aber besser als Augstein schon- leichtes Spiel haben. Diese Gutenberg-Anbiederei geht doch nicht klar. Warum nicht mal ein Frontalangriff auf die Kompetenzen des Ministers??? á la "Erst verspricht er 7 Milliarden Einsparungen und nun braucht er eine Milliarde mehr." Gutenberg bieten genug Angriffsfläche. Und Blome auch, der sicherlich ein intelligenter Mann ist aber halt auf dem simplen Bild-Niveau verbleibt. Das reicht aber anscheinend aus um Augstein in die Ecke zu drängen. |
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@ Mandelbrot
Ihr "mein objektiver Eindruck" gefiel mir ganz besonders gut. |
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schrieb am
30.01.2011 um 00:30
Ja der Bruch in meiner Argumentation fiel mir auch beim schreiben auf ^^.
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Ich finde die Gespräche so überflüssig wie ein Kropf, sind sie doch nichts als PR der Protagonisten, statt Information und deren Vertiefung.
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Völlig richtig die Ansicht von Herrn Augstein.
Natürlich ist eine Verlängerung des Mandates desaströs. Wozu führt es: Zu mehr zivilen Opfern. Zur weiteren Verseuchung von Land, Wasser und Menschen durch abgereichte Uran-Munition. Weitere Opfer bei der BW , mehr traumitisierte Heimkehrer. Die wirklichen Probleme werden nur durch einen Dialog der Kriegführenden Parteien gelöst. Aber die Occupationsarmeen haben jetzt schon nur noch die Unterstützung von höchsten 1/3 der Afghanen. Nein , was hier geführt wird ist ein Rohstoffkrieg. Wie schon im Irak. Auch da ist man jetzt raus. Hat aber privaten Söldnertruppen von der Fa. Blackwater das Feld überlassen. Nachdem der Irak destabilisiert ist. Mit den üblen Folgen für die Bevölkerung. Dies wird auch in Afghanistan möglicherweise ähnlich laufen. Und die positiven Erläuterung der Volksvertreter von der Union, sind nichts anderes als Sand in die Augen des Volkes zu streuen. Haben aber mit der Realität in Afghanistan nichts zu tun. Da können diese bloss mal im Internet zu recherchieren. Wir brauchen uns nur zu fragen wer an diesem Krieg verdient. Dann wissen wir doch bescheid. |
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schrieb am
29.01.2011 um 11:40
Ja ein Rohstoffkrieg, kann ja gar nicht anders sein. Besonders wenn man sich die enormen Massen an Rohstoffen ansieht die in den knapp vergangenen 10 Jahren aus Afghanistan abgeführt wurden. Millionen Barrel Öl, Hundertausende Tonnen seltene Erze...
Opps, bis jetzt wurde da noch gar nicht gefördert? In dem Land existieren nichtmal Möglichkeiten Rohstoffe abzutransportieren geschweige denn zu fördern? Egal bleiben wir mal bei unserem einfachen Weltbild, nicht wahr. |
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Wiederi, wiedera, wieder-irgendwie-tirallala.
Die Argumente, die ausgestauscht wurden, kann man in Onlineforen pro und contra alle nachlesen. Ich habe heute morgen eine hervorragende Sendung gehört www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/1375543/ Da wurde in den Statements des Gastes und in Anrufen alles aber auch alles erörtert, was die Sinnlosigkeit und das geradezu Verbrecherische dieses Afghanistan Krieges noch einmal beleuchtet. Unter anderem once again die ganze Genesis der Taliban. Die Saudis - Verbündete der USA - als "Rolex-Taliban" oder "Gucci-Taliban", die in den Koranschulen Pakistans die jungen Männer ausbilden. Die Freude der Drogenbarone über jeden Tag, den die Anwesenheit der NATO- Truppen anhält. Nie wieder entsteht eine so herrliche Grauzone, nie wieder kann man da so unbehelligt Geschäfte machen. Das verlogene Menschenrechtsgerede des Westens, die Krokodilstränen über die Frauen Afghanistans verordnen, während in Saudiarabien eine Frau unter dem Gejohle von 10.000 Leuten auf dem Marktplatz geköpft wird. Dass Jakob Augstein sich - unterhaltsam - mit diesem BILD-Blome austauscht, das versuche ich seit einer Woche zu verdauen. Und es will und will mir nicht gelingen. Wenn ich an das Theater denke, das einst gemacht wurde, als Alice Schwarzer für BILD warb und dort schreibt... Aber: "Quod licet JA non licet A.S.". Diese Spitze von Blome über die Auflage-Probleme des Freitag habe ich mir ganz anders eingeordnet. Sag ich aber nicht, wie. Ich bin nicht rechtsschutzversichert. Ich bin schlichtweg traurig, desillusioniert und mehr als enttäuscht von dieser Konstellation. |
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Herrlich. :-))
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Liebe Magda,
ist denn Werbung machen und Schreiben nicht was anderes als diskutieren und streiten? Da wundert mich nun aber diese Gleichsetzung. Ich wollte mal Herrn Gremliza zu einer Podiumsverstanstaltung bitten auf der auch ein Kollege von der Bild-Zeitung geplant war (sie kamen am Ende beide nicht). Da hat Gremliza fast einen (medial sauber inszenierten) Herzinfarkt bekommen, wie ich denn auf diese irre Idee kommen könne, ihn mit einem von der Bild zusammenzusetzen... Das ist alles nicht meine Haltung. Es handelt sich um eine wirklich große Zeitung, mit Internet zusammen werden da wieviele Menschen erreicht? Blome sprach von 12 Millionen. Das halte ich für möglich. Was wollen Sie jetzt machen mit denen? Abschreiben? So luxuriös bin ich nicht veranlagt, dass ich Gelegenheit zur Debatte auslasse, Gelegenheit zum Überzeugen. Dieses TV Format muss sich noch entwickeln. Keine Ahnung, wie das laufen wird. Aber eines habe ich jetzt schon gelernt: Es ist auf eine sehr harte Art und Weise fair. Gesagt ist gesagt. Wem es gelingt, das beste Argument am schnellsten und klarsten zu transportieren, der macht den Punkt. Lassen Sie uns doch mal sehen, wie es ist, mit dem Kollegen von der Bild-Zeitung über Hartz IV zu reden, über Migration, über Frauenrechte, über Bildungschancen. Wie kann ich denn glauben, dass meine Haltungen und Argumenten und Überzeugungen richtig sind, wenn ich mir nicht mal zutrauen würde, sie in einem zehnminütigen Gespräch zu testen? Und so kostbar ist meine Zeit nicht, dass sie mir für diesen politischen Streit zu schade wäre. Liebe Grüße, Ihr JA |
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Magda,
flüster mir deinen Gedanken ins Ohr. Ich bring ihn dann unters Volk :) |
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Streifzug - "Ich bring ihn dann unters Volk :)"
Du hast ein Volk? Wo? Die Streifenhörnchen? |
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@JA
"Und so kostbar ist meine Zeit nicht, dass sie mir für diesen politischen Streit zu schade wäre." Die Pointe sitzt. Zum Glück hat Sie, lieber Jakob Augstein, der Nikolas Blome nicht mit seinem, in die Enge getrieben, aus der Hüfte gebellten "Peng" wirklich getroffen, gar erschossen. ich ahne, das ist schon was und wird weiter werden! tschüss JP |
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Lieber Herr Augstein,
"Lassen Sie uns doch mal sehen, wie es ist, mit dem Kollegen von der Bild-Zeitung über Hartz IV zu reden, über Migration, über Frauenrechte, über Bildungschancen. " Gewiss, gewiss. Aber ich sage mal frei nach einer BILD-Werbung: Jedes Unbehagen braucht eine - nicht so Mutige - die es ausdrückt. |
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Der Auftritt von JA war OK!
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schrieb am
29.01.2011 um 15:07
Sie tun für Beachtung wirklich alles,oder, Magda?Etwas erbauliches oder kluges kann man von Ihnen nicht erwarten.Oder Respekt. Was ist denn Ihre Meinung zur Mandatsverlängerung.Jetzt ja den eigenen Ansprüchen genügen!
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an dieser stelle, bin ich ausnahmsweise und ohne hintertürchen, mal mit JA seiner meinung.
mir wäre übrigens auch neu, dass demokratie durch gegenseitiges anschweigen und verdammen funktioniert. an solchen reaktionen, wie sie gremliza einst losließ sieht man bestenfalls, welch meinungsdiktatorische grundeinstellung diesem linken gesocks inne wohnt. mfg mh |
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@ Achtermann- "Der Auftritt von JA war OK!"
Waren Sie das nicht, der den ganzen Augstein-Gremliza Mailwechsel von konkret hierher in den Freitag abgelagert hat? Warum eigentlich. Weil das damals OK war und heute ist was anders OK. Mal so, mal so? |
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vielleicht kommt der Achtermann JA von der Achterbahn?
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@ Magda
Waren Sie das nicht, der den ganzen Augstein-Gremliza Mailwechsel von konkret hierher in den Freitag abgelagert hat? Warum eigentlich. Weil das damals OK war und heute ist was anders OK. Mal so, mal so? Wird damit Dein konstruiertes Feindbild von mir - um im Jargon des Themas zu bleiben - konterkariert, wenn mir der Auftritt JAs und seine Argumentation überzeugend schienen? Das hat mit mal so, mal so>/i> so wenig zu tun, wie die Fußballnationalmannschaft mit Union Berlin. Mir ist nicht bekannt, dass der Mailwechsel zwischen Gremliza und JA mit der hier diskutierten Thematik zu tun hätten. Helmut Kohl und die Wendezeit standen damals an. Eine negativ formulierte Einschätzung des Konkret-Herausgebers scheint Voraussetzung, in die Meinungsführerschaftsfraktion des Freitag mit dem Billet für Sticheleiverschonung Einlass zu erhalten. |
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schrieb am
29.01.2011 um 19:20
Verlogen würde ich sagen,Achtermann,sich letzte Woche aufspielend,weil ein Blog als TopBlog gelistet war und sie nicht, und nun das. Mehr als Blabla kommt nicht raus und immer wieder großes Drama. Vielleicht ist es Leuten nicht klar,aber Fernsehsendungen kommen nicht vom Himmel und sagen "Ich gebe Ihnen zwei Stunden sich auf höchstem Niveau zu erklären". Aber so wie es aussieht gehts garnicht um Argumente,sondern wieder nur darum sich hier aufzuspielen.
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Ja, das taugt nicht Magda.Völlig richtig.
Danke für den link zum Interview mit Erös. ISAF-Mandatsverlängerung:Märchenstunde im Bundestag |
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"Wird damit Dein konstruiertes Feindbild von mir - um im Jargon des Themas zu bleiben - konterkariert, wenn mir der Auftritt JAs und seine Argumentation überzeugend schienen? "
Ich habe kein Feindbild. Und wenn,dann würde ich mir -halten zu Gnaden - ein Lohnenderes suchen. Auf die Geschichte mit Gremliza ist J. Augstein selbst eingegangen. Da ist mir das schlicht wieder eingefallen. |
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genau @milo, scheint bei überdurchschnittlich vielen hier das Motiv zu sein.
Auf die von J.A. für notwendig erachtete Teilung Afghanistans in Nord und Süd, wobei von J.A. schon fest gelegt wurde, dass der Süden für die Taliban vorgesehen sei, hätte ich gerne mehr gehört. Aber nichts als persönliche Anmache, Wettbewerb im Übertreffen von Wortakrobatik mit der Sinnhaftigkeit von leeren Blättern. Da drängt sich die frage auf, nimmt die Linke hier sich selbst eigentlich noch ernst, oder ist das sowieso nur alles Kindergeburtstag. Von konkreten Vorschlägen, wie man aus Afghanistan schneller raus kommen könnte als es die derzeitige Administration für möglich hält, FEHLANZEIGE: Langsam bekomme ich immer mehr den Verdacht, dass die LINKE die Position der Republikaner in der USA übernimmt: immer dagegen, egal um was es geht. Aber vielleicht regelt ja Roland Jahn ein paar von den offenen Problemen, zu denen ich hier bisher keine Antworten bekam. tinyurl.com/ForenBoy92 |
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schrieb am
29.01.2011 um 21:08
Schon ziemlich einseitig, das RADIOFEUILLETON heute. Normalerweise werden bei kontroversen Themen immer zwei Experten mit unterschiedlichen Meinungen eingeladen.
Kann mir schon die empörten Anrufer vorstellen die sich selber in ihrer Meinung bestätigt sehen wollen. Nee, das brauch ich mir nicht anhören. 90 Minuten Gutmenschentalk ist zuviel für meine Ohren. Den Typen hatten sie glaub doch auch schon mal zu Gast? Achja in einer anderen Sendung hier: Der Oberstarzt Dr. Reinhard Erös im Gespräch mit Michael Langer ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/01/23/dlf_20110123_1410_b28a9dd0.mp3 |
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milohansen schreibt über mich:
Verlogen würde ich sagen,Achtermann,sich letzte Woche aufspielend,weil ein Blog als TopBlog gelistet war und sie nicht, und nun das. Mehr als Blabla kommt nicht raus und immer wieder großes Drama. Vielleicht ist es Leuten nicht klar,aber Fernsehsendungen kommen nicht vom Himmel und sagen "Ich gebe Ihnen zwei Stunden sich auf höchstem Niveau zu erklären". Aber so wie es aussieht gehts garnicht um Argumente,sondern wieder nur darum sich hier aufzuspielen. Unterstellt man jemanden, verlogen zu sein, wirft man ihm vor, gewohnheitsmäßig zu lügen. Ich kenne Dich nicht, und ich gehe davon aus, dass Du mich ebenso wenig kennst. Du hast beim Freitag nicht mal ein Profil angemeldet, so dass nachprüfbar wäre, was Du bisher sonst abgeliefert hast. Ich vermute, außer Dir würde kein FC-Miglied über ein anderes schreiben, es sei ein notorischer Lügner, also verlogen. Welchen Kommunikationssinn sollte es haben, in einer Community, in der es vornehmlich um gesellschaftspolitische und kulturelle Themen geht, aufzutreten und ständig zu lügen? Außerdem schreibst Du mich meinend: "Mehr als Blabla kommt nicht raus…". Das mag ja sein, nur hätte ich eine solche Behauptung gerne belegt und aufgezeigt, weshalb das, was ich schreibe, Blabla sei. An keiner Stelle Deines Kommentars hast Du irgendeine Silbe über das Blog-Thema verloren, die das Blabla hätte verifizieren können. Deshalb ist der letzte Satz Deines Postings derjenige, der Dich am besten zu beschreiben scheint: "Aber so wie es aussieht gehts garnicht um Argumente,sondern wieder nur darum sich hier aufzuspielen." Vielleicht gehst Du mal in Dich und überprüfst, ob die Unterstellung, ich sei verlogen, nicht doch aus einer Emotion heraus geschrieben wurde, die sich spontan eingestellt und über die Dir eigene Vernunft die Oberhand gewonnen hat. |
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schrieb am
30.01.2011 um 11:49
Lieber Achtermann, ich meinte nicht Sie ***** Ich führe es auf den allgemeinen Ton hier zurück,dass Sie das missverstanden haben. Nichts für ungut.
Teile des Kommentars wurden von der Moderation editiert |
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Ich habe Sie erstmal der Redaktion gemeldet, weil ich finde, dass Sie völlig unbegründet hinter mir herstalken.
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Vielleicht sollte Herr Augstein einmal nachstehende grundsätzliche Gedanken in diese Debatten mit Herrn Blom einfliessen lassen: Deutschland hat gravierende Demokratie-Defizite. Die sogenannte "repräsentative Demokratie" ist eine Schimäre. Das ist keine gute Demokratie, das ist keine schlechte Demokratie, das ist überhaupt keine Demokratie! Immerhin haben cirka 300-400 der über 600 Bundestagsabgeordneten für die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr gestimmt, während nach allen Meinungsumfragen 76% der Bürger g e g e n die Verlängerung sind. Also betreibt doch dieses Scheinparlament in existenziellen Fragen der Republik eine Politik gegen die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Das darf so nicht weitergehen! Und deshalb rate ich dazu, einmal in das Grundgesetz zu sehen. Da steht nämlich ein ganz interessanter Artikel, der offensichtlich in Vergessenheit geraten ist: " Artikel 146 GG: Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die vom deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist ". Die deutsche Einheit erfolgte im Jahre 1989. Eine vom Volk beschlossene Verfassung gibt es aber im Jahre 2011 immer noch nicht. Warum? Weil die Parteien sich das Grundgesetz ganz bequem zurecht gebogen haben. Ein neuer Verfassungskonvent käme aber möglicherweise auf die verwegene Idee, aus den Fehlern des Grundgesetzes die Lehren zu ziehen und eine direkte Demokratie zu beschliessen. Möglicherweise würde diese neue Verfassung wesentlich mehr plebiszitäre Elemente enthalten. Machen wir doch einmal einen kleinen Demokratietest: Haben Sie schon mal einen Abgeordneten direkt und ohne Landesliste gewählt? Haben Sie schon einmal einen Ministerpräsidenten, einen Minister, einen Kanzler, einen Bundespräsidenten, einen Bundesverfassungsrichter, einen Generalbundesanwalt direkt gewält? Wurden Sie schon einmal gefragt, ob die AKW - Laufzeitverlängerung in Ihrem Sinne ist? Haben Sie schon einmal darüber abstimmen dürfen, ob die Bundeswehr ein fremdes Land in Asien angreifen darf? Wenn Sie all diese Fragen mit NEIN beantworten müssten, dann sollten Sie sich alle dafür stark machen, dass dieses bestehende Grundgesetz gemäss Artikel 146 GG durch eine vom ganzen deutschen Volk beschlossene Verfassung ersetzt wird! Ich wäre gespannt auf die Reaktion des BILD - Journalisten!
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Was wundern wir uns eigentlich über die Arroganz und Abgehobenheit der so genannten Volksvertreter? Die Zusammensetzung des Parlaments gibt doch schon Aufschluss genug über die Provenienz diese Kaste:
öfftl. Dienst: 198 Abg. = 31,94 % Parteien usw.: 95 Abg. = 15,32 % Verbände u.ä.: 96 Abg. = 15,38 % Wirtschaft: 53 Abg. = 8,55 % Rechtsanwälte: 101 = 16,29 % sonst. Freiberufler: 32 = 5,16 % Sonstige Gruppe: 45 = 7,26% Aus Öff.-Dienst öff.-Verbände: 389 = 62,74 % Wenn wir die Paragraphenreiter den Verbänden und dem öff.-Dienst zurechnen (alles Schreibtischtäter) ergibt sich: 490!!! = 79,03 % Leute, denen Arbeit, und hier meine ich produktive Leistungen in der Wirtschaft, eigentlich vollkommen fremd sind. Wie um alles in der Welt kann man diese Zusammensetzung des Parlaments als repräsentativ-demokratische Struktur verkaufen? Das solche Leute nicht verstehen, was das Volk will und/oder denkt, ist doch wohl gar keine Frage mehr. Dass die institutionalisierten Selbstversorger ihre Klientel im öffentlichen Dienst versorgen doch auch nicht. Was wir brauchen ist im Grunde folgendes: Wenn ein Angestellter oder Beamter aus dem öffentlichen Dienst ins Parlament gewählt wird verzichtet er auf seinen Job, genau wie jeder andere Berufstätige seine Stellung kündigen muss, dann und nur dann werden wir Menschen in den Parlamenten sitzen haben, denen man vertrauen kann, denn von diesen weiß der Bürger, dass sie ohne Netz und doppelten Boden arbeiten. KH |
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schrieb am
31.01.2011 um 10:24
Verehrter Forist, ich stimme vollinhaltlich mit Ihrer intelligenten Darstellung der Verhältnisse überein. Sie ist erstens zutreffend und zweitens endlich zu überwinden. Die Väter des Grundgesetzes standen noch unter dem Eindruck der Weimarer Republik und den Verbrechen der NAZIS. Die Siegermächte stiessen also nicht auf taube Ohren, als Sie von den Gründungsvätern der BRD verlangten, eine schwache Demokratie zu errichten. Sie alle wollten nie mehr einen starken Zentralstaat, ergo wurde eine schwache, föderale und repräsentative Demokratie gegründet. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes liessen sich aber mit dem Artikel 146 GG ein Hintertürchen offen. Nun ist es höchste Zeit, eine starke und basisdemokratische Verfassung zu beschliessen, die dieses Gundgesetz ablöst!
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schrieb am
31.01.2011 um 11:43
@ M Rainer da ist Blome doch ehrlich: "Mit dem Mann können wird Politik verkaufen an 16 Mio Leser. Das finde ich gut an dem Mann, Politik mit Spass..."
@ Kunibert, mir würde noch viel zu den Nazi-Beamten einfallen denen es gelang von über 120.000 Anklagen wegen Beteiligung ans Kriegsverbrechen als Verantwortlicher in Zivilverwaltungen ganze 114.000 dieser Anklagen über ihre Seilschaften und Legendenbildung in Freisprüche umzuwandeln. MENSCH BIN ICH FROH DAS ICH SEIT JAHREN NICHT MEHR IN DEUTSCHLAND LEBE!!! |
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@ Kunibert Hurtig
Was wir brauchen ist im Grunde folgendes: Wenn ein Angestellter oder Beamter aus dem öffentlichen Dienst ins Parlament gewählt wird verzichtet er auf seinen Job, genau wie jeder andere Berufstätige seine Stellung kündigen muss, dann und nur dann werden wir Menschen in den Parlamenten sitzen haben, denen man vertrauen kann, denn von diesen weiß der Bürger, dass sie ohne Netz und doppelten Boden arbeiten. Das ist ein bisschen arg populistisch, wie Du formulierst. Es stimmt einfach nicht, dass alle anderen außerhalb des öffentlichen Dienstes ihren Job gekündigt hätten und ohne Rückversicherung im Parlament arbeiteten. Nimm mal die am häufigsten vorkommende Berufsgruppe: die Rechtsanwälte (101 = 16,29 %). Jeder von ihnen hat doch sein Büro weiterlaufen, ja es bringt ihm sogar zusätzlichen Nutzen, im Parlament zu sitzen. Friedrich Merz (CDU) verschiebt mit seiner Kanzlei Millionen von Euros hin und her. Davon kann ein Beamter oder Angestellter des öffentl. Dienstes nur träumen. Ich gebe Dir Recht: Es sind zu viele vormalige Staatsvertreter in den Parlamenten vertreten. Aber schau Dir auch mal die Nebeneinkünfte der Abgeordneten an. Bevor der Rechtsanwalt Westerwelle Minister wurde, hielt er nahezu monatlich einen Vortrag für mindestens 7.000 Euro (Quelle: Abgeordnetenwatch). |
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@sachichma,
sollen wir jetzt froh sein, dass Du jetzt woanders lebst, oder was soll das deutschfeindliche Gelaber? |
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Jeder von ihnen hat doch sein Büro weiterlaufen, ja es bringt ihm sogar zusätzlichen Nutzen, im Parlament zu sitzen.
Aber nur wenn er eines hat, viele sind lediglich über ihre Eloquenz aufgestiegen der war schon vorher gut! Bevor der Rechtsanwalt Westerwelle Minister wurde,... Herr Dr. Westerwelle hat seine Dissertation an der FernUNI Hagen geschrieben, Wenn Sie diese lesen und an einige Seminararbeiten zurückdenken, die Sie geschrieben haben, stellt sich Ihnen sicher die Frage, warum Sie dafür keinen Doktortitel bekommen haben. Aber danke für Ihren Einwand, er ist durchaus berechtigt. Kuni |
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Jeder von ihnen hat doch sein Büro weiterlaufen, ja es bringt ihm sogar zusätzlichen Nutzen, im Parlament zu sitzen.
Aber nur wenn er eines hat, viele sind lediglich über ihre Eloquenz aufgestiegen Friedrich Merz (CDU) verschiebt mit seiner Kanzlei Millionen von Euros hin und her. der war schon vorher gut! Bevor der Rechtsanwalt Westerwelle Minister wurde,... Herr Dr. Westerwelle hat seine Dissertation an der FernUNI Hagen geschrieben, Wenn Sie diese lesen und an einige Seminararbeiten zurückdenken, die Sie geschrieben haben, stellt sich Ihnen sicher die Frage, warum Sie dafür keinen Doktortitel bekommen haben. Aber danke für Ihren Einwand, er ist durchaus berechtigt. Kuni |
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"Nie mehr raus aus Afghanistan", mir gefällt dieser Titel und ich bitte um Nachsicht, wenn ich hauptsächlich darauf reagiere.
Ich finde, nachdem "der Russe" in den 80ern erfolgreich aus Afghanistan rausgeschmissen wurde - was hat der da auch an den Resourcen und strategischen Pipelinepotentialen rumzuschnüffeln - gibt es keinen Grund für "den Ami" da nicht weiter drin zu bleiben. Und Deutschland kann doch ruhig den Fuß in der Tür behalten. Falls der Russe oder irgendein anderer Freibeuter sich meldet, sind w i r zumindest schon mal drin. P.S. Bin gespannt, ob sich jemand findet, der sich ob meines naiven ungebildeten Zynismus entrüstet... |
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schrieb am
29.01.2011 um 13:44
Verehrte Foristin, Ihr Beitrag hat nichts zynisches an sich, eher schon realistisches. Ich würde nur statt der Russen die Chinesen einsetzen. Die mischen nämlich halb Afrika auf und sichern sich die Rohstoffe dieses riesigen Kontinents, während wir noch in Afghanistan von "Menschenrechten" faseln. Direkt vor dem Lager der Bundeswehr in Masar-i-Sharif wurde streng nach der Scharia eine Frau von den Taliban gesteinigt. Das grausige Video ist bei SPON zu besichtigen. Aber die Bunderwehr hat die Lage im Griff, nicht wahr? Es ging doch um Menschenrechte oder etwa nicht? Wenn es denn jemals dem Westen um Menschrechte ginge und nicht ums Geschäft, dann hätten sie eigentlich nicht dreissig Jahren den Despoten im Maghreb, in Afrika und in Ägypten zusehen dürfen, sondern für die unterdrückten Menschen Partei ergreifen müssen. Doch erst kommt das Fressen und dann die Moral. Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen möchte angesichts dieser verlogenen Moral!
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stimmt, verehrter Monsieur Rainer,
" der Chinese" --- der steht bestimmt schon in den Startlöchern ! Der hats ja auch nicht so mit den Menschenrechten und reiht sich da perfekt in die Freibeuter-Riege ein. "Erst kommt das Fressen, und dann die Moral" --- ich muss zugeben, wenn ich richtig Hunger (in unseren Breiten spreche ich besser von "Appetit" habe) gilt das Motto auch für mich! Ihre bescheidene Floristin Lee |
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schrieb am
29.01.2011 um 14:49
@Lee Berthine:
>>Ich finde, nachdem "der Russe" in den 80ern erfolgreich aus Afghanistan rausgeschmissen wurde - was hat der da auch an den Resourcen und strategischen Pipelinepotentialen rumzuschnüffeln - ... << Jetzt weiss ich nicht, ob das ironisch gemeint ist. Falls nicht (ich hatte ja schon mehrfach drüber geschrieben): Afghanistan hatte einen militärischen Beistandspakt mit der Sowjetunion. Den hatte nicht Hafisullah Amin, sondern noch der alte König abgeschlossen. Die afghanische Regierung wäre möglicherweise 1979 ohne Hilfe mit den "Mudschaheddin" fertig geworden, wenn die nicht von den USA unterstützt worden wären. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie die "frommen Krieger aus den Bergen" hierzulande in den Massenmedien als Freiheitskämpfer gelobt wurden, die sehr unterstützenswert seien. Mit Waffenlieferungen, versteht sich. Nebenbei wurde die Genugtuung kaum verborgen, dass gerade mit dieser Unterstützung durch die "freie Welt" die Sowjetunion aufgrund des Paktes in einen verlustreichen Gebirgskrieg gezwungen wurde. Das Rohstoffinteresse der SU an Afghanistan war eher gering. Das Rohstoffinteresse der westlichen Industriestaaten ist offenbar auch neueren Datums. Es scheint im Wesentlichen um die noch nicht so lange bekannten Lithiumlager in Afghanistan zu gehen. Lithiumionenakkumulatoren werden bis heute zum grossen Teil aus Asien importiert. Wenn der Autobahnraser tatsächlich elektrisch fahren sollte, dann wírd wohl die Autoindustrie hierzulande auf eine eigene Akkuherstellung wert legen, denn der Bedarf wäre enorm, und man muss schon versprechen können, dass die Bedarfsdeckung gesichert ist. Ich kann mir vorstellen, dass wir ein einigen Jahren wieder zu lesen bekommen werden, dass die Taliban eigentlich doch ganz feine Kerlchen sind, mit denen man gut Verträge abschliessen kann... Dann wird vergessen sein, was heute berichtet wird, so wie immer vergessen wird, was gestern noch galt... Was "islamistische" Diktatur angeht: An der Selben in Saudiarabien hat sich hierzulande auch noch niemals jemand gestört. Wenn man uns sagt, das sei schon in Ordnung, dann glauben wir das auch. Fertig, basta. |
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@claudia
Klar, war mein Kommentar ironisch gemeint. "Das Rohstoffinteresse der SU an Afghanistan war eher gering." Interessante Information, ---aus erster Hand? An was sonst, außer Rohstoffen, Militärstrategie und letztlich Versorgung -mit was auch immer - sind die Damen und Herren Präsidenten denn interessiert? "Wenn man uns sagt, das sei schon in Ordnung, dann glauben wir das auch." W i r ? Nö, also i c h schon mal gar nicht! |
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Das Rohstoffinteresse der westlichen Industriestaaten ist offenbar auch neueren Datums. Es scheint im Wesentlichen um die noch nicht so lange bekannten Lithiumlager in Afghanistan zu gehen.Dann scheint offenbar irgendein ganz vertracktes betriebswirtschaftliches Kalkül in den Konzernzentralen der westlichen Industriestaaten nicht so ganz aufgegangen zu sein. Während der Westen nämlich mit seinem gewaltigen Rohstoffkrieg beschäftigt ist, sind es die Russen und die Chinesen, die in Afghanistan die Kupfer- und Lithium-Minen eröffnen. |
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Einige Hintergründe.
Afghanistan hatte ein über viele Jahre gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur UdSSR. Der alte König, Mohammad Zahir Schah, pflegte das. Es gab nicht nur einen Beistandspakt sondern auch zahlreiche Entwicklungsprojekte. Als ich Mitte der 60-er Jahre knapp ein Jahr in Kabul lebte, hatte die SU bei Ihrem Nachbarn etliche Straßen, eine Möbelfabrik und viele andere nützliche Projekte realisiert. Der Schah war klug und nutzte die Systemkonkurrenz für sein Land aus. Also durften die USA in Afghanistan noch längere Straßen bauen. Und auch die BRD war sehr aktiv, bildete die Polizisten aus, auch jene, mit denen ich nachts vor dem Haus kiffte. Die Polizisten des Landes waren damals in Uniformen der deutschen Wehrmacht gewandet. Die Symbole waren allerdings entfernt worden. Das Bauwesen (Großprojekte) lag damals quasi komplett in der Hand des deutschen Konzerns Hochtief. Dieser Gigant baute die Universität Kabul, das Wasserkraftwerk Mahipar, etliche Ministerien und vieles mehr. Die Rechnungen von Hochtief waren überhöht, aber egal, die afghanische Regierung konnte eh nicht zahlen, also sprang die KfW ein. Hintergrund: so sollte verhindert werden, dass Afghanistan die DDR anerkennt. Natürlich war massive Korruption im Spiel. Afghanistans damaliger Ministerpräsident Dr. Popal überwies damals an Hochtief für das Projekt "Umbau Dr. Popal" fette 500 US-$. Dafür wurden zwei kleinere Häuser in Lehmbauweise abgerissen, um an selber Stelle ein stabiles erdbebensicheres Haus mit acht (oder 16? - ich weiß es nicht mehr) Wohnungen zu errichten. Der afghanische Baupräsident (ein Mensch im Ministerrang) unterhielt ein Konto in der Schweiz. Darauf überwies Hochtief erst 3.000 US-$ monatlich, später 5.000 US-$. Bei Hochtief arbeiteten damals auch manche ehemaligen SS-Männer und andere Verbrecher, die aus gewissen Gründen Besuche in Deutschland mieden. Den Namen des bundesdeutsche Botschafters in Kabul Mitte der 60-er Jahre (seinen Namen habe ich vergessen) fand ich später im Braunbuch. |
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schrieb am
30.01.2011 um 04:25
@weinsztein:
danke für den Bericht aus dem Lande. >>"Das Rohstoffinteresse der SU an Afghanistan war eher gering." Interessante Information, ---aus erster Hand?<< Informationen, die damals erhältlich waren. Die Anrainerstaaten der SU waren zur Zeit des Kalten Krieges für die Gegner der SU wie auch für die SU selber interessant, aber Rohstoffabbau stand dabei nicht im Vordergrund. Das hat sich in den vergangenen 20 Jahren verändert. Ohne bedeutende Rohstoffvorkommen wäre das kriegszerstörte Afghanistan ab 1990 wahrscheinlich zu einem der armen Länder "am Rande der Welt" geworden, die man hierzulande kaum wahrnimmt. --- >>"Wenn man uns sagt, das sei schon in Ordnung, dann glauben wir das auch." W i r ? Nö, also i c h schon mal gar nicht!<< Ich auch nicht. Mit "wir" hatte ich natürlich die Mehrheit mit der "öffentlichen Meinung" gemeint und die selber denkende Minderheit vernachlässt. Manchmal halte ich den Blick auf die viele "öffentliche Meinung" um uns herum für sinnvoll, denn wir leben mittendrin. Wenn schon andere hier von der Bundeswehrtruppe in Afghanistan als "wir" reden... |
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schrieb am
30.01.2011 um 04:40
@j-ap:
>>Dann scheint offenbar irgendein ganz vertracktes betriebswirtschaftliches Kalkül in den Konzernzentralen der westlichen Industriestaaten nicht so ganz aufgegangen zu sein.<< Das kommt vor. Betriebswirtschaftlich gesehen waren die Mudschaheddin und Taliban im Nachhinein wohl das falsche Pferd. Ein anderer Verbündeter, Saddam Hussein war irgendwann auch mal das falsche Pferd. Dann reitet man ein anderes, nicht wahr? Die Zeiten ändern sich, und nicht selten werden sie mit Waffen geändert. Kriege sind übrigens, rein betriebswirtschaftlich betrachtet, rentabel. |
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@claudia
du magst ja mit vielem recht haben - aber der Satz "Wenn schon andere hier..." reißt es wieder ein. Nur weil andere irgendwas machen, ist das keine Begründung/Entschuldigung/Ausrede, warum i c h etwas tue, oder? |
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schrieb am
30.01.2011 um 12:56
Tut mir leid, Lee Berthine, wenn da was missverständlich rüber kam.
Es geht mir gar nicht darum, Ausreden für irgendetwas und schon gar nicht für irgendjemand zu suchen. Mit meinen Bemerkungen habe ich niemand persönlich gemeint. Es war mehr eine Draufsicht aufs Ganze: Eine Mehrheit der Leute, die mir über den Weg laufen, bleibt immer innerhalb der veröffentlichten Meinung. In der FC ist das eine (wachsende?) Minderheit, aber es gibt sie auch hier. Von aussen gesehen sind "die Deutschen" eben die Mehrheit der Deutschen, als Beispiel. Überall, wo ich selber nicht sagen kann. "Ich sehe das schon kritischer" bin ich "wir", so peinlich es mir auch ist. Nicht nur in der Kriegsfrage. Und ich frage mich, wie sich dieses „wir“ verändern lässt… |
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@ claudia
gern geschehen. Ich arbeitete damals in der Buchhaltung von Hochtief. |
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Wer ist das schon? ;)
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Hab's gestern auf Phoenix gesehen. Naja, gewartet hat die Welt nun sicher nicht auf das x-te Politstreitgespräch im Fernsehen. Dadurch, dass es sich hier nun stets um das selbe Paar mit der stets gleichen zu erwartenden Polarität handeln wird, könnte sich Augstein & Blome auch rasch totlaufen. Aber vielleicht wird ja so auch Der Freitag noch bekannter ...
An einer Performance-Analyse ist mir jetzt weniger gelegen. Eins nur: Auch wenn's auch nur ein Nebensatz Augsteins war, so hat mir sein "uns fehlt auch jede Legitimation dazu. Wir können nicht in ein Land einfallen, um denen dort unsere Lebensweise aufzuzwingen." (Zitat sinngemäß, nicht wortwörtlich) am besten gefallen. Eine solche moralische Grundaussage habe ich in seiner SPON-Kolumne vermißt. Da hat er bedauerlicherweise nur vom militärischen Standpunkt her argumentiert. |
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Sehr ehrenwerter Jakob Augstein,
[Sterichen] (& verwertender Kaufstein dieses Gärtchens voller welker und doch grüner, roter und auch gelber Blätter. Schwarz wird mir vor Augen, innen Glut, verlöschend, keine Wut, nur alter Zorn als letzte Not.) So (ein Blödsinn. Mir wird rot). [Streichen] Sie müssen nicht in einen gut frisierten, vermutlich auch noch obendrein gebotoxten, duftigen Gully sprechen. Selbst wenn Das Fön-Nix das über-trägt. Das hat das mehrfach geschändete und vollgepisste Gärtchen nicht verdient. Oder doch? Oder vielleicht so: Es geht nicht um „In-die-Tonne-treten“. Jedoch „Vor-die-Tonne-treten“ interessiert die auch nicht (und mich auch nicht). Wer mit guten Argumenten gegen den Strom schwimmt, macht sichtbar immer schlechte Figur. Und kann wachsen an sich selbst. Und kann es auch in diesem Gärtchen. Es bedeutet aber „Wachsen“. Was wiederum nicht ins „System“ passt, welches ganze Zeit von „Wachstum“ schwadroniert... (Krebs wächst auch). P.S.: Das Geschwür Blome ist das Stand-BILD gut genährter, vergoldeter Kacke; stinkt, ohne selbst zu leben. Siehe [z]sinnige Krümelkacke aus Jackentasche = medial lebendig...hahaha. Wie verwesen solche Körper?... Sondermüll?) [Alles streichen] Alles Gute. |
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@ mcmac
Wat soll dat, fragt Sie ein Rheinländer. |
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[Streichen]
oder... [Kochen] oder... [Fragen] oder... [Oder] lg die rein-länderin |
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So genau wollte ich's nicht wissen.
Prost. (Sie sollten nun ein wenig ruhen, mit Verlaub.) |
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Blome hat die richtigen Argumente,
um demnächst auch Jerusalem zu verteidigen: BILD zieht die Neuen Kreuzritter heran. fighting for peace is like fucking for virginity denkt archie |
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but is not fighting for peace
like never loosing your virginity? unsicher merde |
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Was nützt die Liebe in Gedanken?
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schrieb am
30.01.2011 um 18:52
Mann, war der Spruch gut! Darf ich den in einem meiner nächsten Bücher verwenden?
Mit stark amüsiertem Gruss Monsieur Rainer |
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schrieb am
30.01.2011 um 18:52
Mann, war der Spruch gut! Darf ich den in einem meiner nächsten Bücher verwenden?
Mit stark amüsiertem Gruss Monsieur Rainer |
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Nein Monsieur, jeder andere, aber Sie NICHT!
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@merde
"but is not fighting for peace like never loosing your virginity?" Ask a virgin ;-)) |
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@ Forenboy - Sie sollten hin und wieder mal einen eigenen Spruch verwenden.
de.wikipedia.org/wiki/Was_n%C3%BCtzt_die_Liebe_in_Gedanken Der hier ist der Titel eines Films. Keinen eigenen Gedanken, aber noch Lizenzen dafür verteilen wollen. |
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Klar @Magda, von Ihnen hätte ich auch nichts anderes erwartet.
Dass der Titel meines Lieblingsfilms zugleich mein Lieblingsspruch wurde, kann mir auch Ihre krankhafte Missgunst nicht vermiesen. |
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"Dass der Titel meines Lieblingsfilms zugleich mein Lieblingsspruch wurde, kann mir auch Ihre krankhafte Missgunst nicht vermiesen".
Deutsche Sprache schwere Sprache. Es ist schön, dass Sie meine krankhafte Missgunst gut finden. Bei Ihren Statements stimmen immer die "Bezüge" nicht . |
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kein Wunder, dass Sie nichts verstehen, lesen sollte man schon können.
Aber im Osten sind die "Bezüge" wohl andere. |
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Verstehe Sie auch nicht,
ForenBoy? |
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schrieb am
31.01.2011 um 11:53
@ Magda & Archi
oft ist es besser gar nicht verstehen zu wollen und einfach ignorieren. |
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Die Argumente von Augstein waren schwach. Die Befürworter des Krieges im Bundestag setzten den Maßstab nach dem beurteilt werden soll, ob der Krieg denn nützlich sei, ob er lohne. Augstein versuchte die Punktezahl für seine Mannschaft "Lohnt nicht" nach den Maßstäben dieser Leute nach oben zu bringen. So hatte es Blome relativ leicht immer neue Argumente zu bringen, die der Mannschaft "Lohnt doch" die Punktezahl erhöhte.
Der Eindruck ist vergleichbar demjenigen, der mir beim Betrachten eines Fußballspiels entsteht, in welchem mich beide Mannschaften nicht wirklich interessieren. Das Ergebnis merke ich mir gar nicht, weil es mich nicht berührt. Ob nun der Augstein oder der Blome mehr Punkte hatte ist aus diesem Blickwinkel egal. Diese Kommunikationsstrategie von herrschender Politik und herrschenden Medien wurde in der Diskussion umgesetzt und Augstein hat bloß mitgespielt. Die beiden hier hatten nicht bloß mitgespielt: einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2065/zwei_faeuste_ein_skandal.html |
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ich weiss nicht, fuer wie anspruchslos man den zuschauer haelt.
dies ist doch nichts anderes als der xte aufguss von "kienzle gegen hauser". ein rechter trifft auf einen linksliberalen aufdass dabei kontroverse wortgefechte gefuehrt werden, die den geistlosen, actionsuechtigen tv-zuschauer bei laune halten. hauptsache der eine stellt immer schoen das politische weltbild des anderen infrage. das will der zuschauer schliesslich sehen! inhalte? nicht uebertreiben! stichworte reichen voellig! "kontrovers" muss es sein, dass ist alles! das alles nach dem guten alten homer-simpson-prinzip: "und nun, zu meiner belustigung, lasst den affen gegen den elefanten kaempfen!" wie schoen waere mal ein unaufgeregter polittalk, bei dem es um themen und nicht nur um kontroversen geht! |
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Dear Mr. McLean,
so gesehen könnte man jede politische Diskussion den xsten Aufguss von Hauser gegen Kienzle nennen. Und Phoenix ist eher nicht der Kanal, der "den geistlosen, actionsuechtigen tv-zuschauer bei laune" halten will. Aber schön für Sie, dass Ihnen die "homer-simpson-prinzipien" geläufig sind. Das läuft bei Pro7, oder? |
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Im Gegensatz zu manch anderen Beiträgen hier, finde ich, daß sich Herr Augstein gegen Herrn Blome behauptet hat. Auch ist es richtig, die Herausforderung anzunehmen, gerade wenn es sich um einen Mann von Bild handelt. Allerdings, und insoweit stimme ich „Magda“s Kommentar und manch anderem zu, hätte Augstein genauer und substantieller argumentieren sollen, um einen nachhaltigen Eindruck zu erzeugen. Im Wesentlichen sagt er, Deutschland sei nicht berechtigt, sich in Afghanistan einzumischen. Das ist gewiß richtig. Aber die wahren Interessen der westlichen Welt geraten dabei aus dem Blick. Rachefeldzug, Rohstofflager, Test von Militärgerät, um nur einige zu nennen. Ein Herr Todenhöfer beeindruckt mich da deutlich mehr. Seine bei Anne Will mit Vehemenz vorgetragenen Attaken gegen den Hauptakteur USA und dessen treusten Vasallen, den Dirigenten aus CDU, FDP, SPD und Grünen, sind glaubwürdig; er kann sie mit Fakten, so scheint es mir, unterlegen. Seien wir deshalb froh, sehr froh, daß es Leute wie Todenhöfer gibt, der aus Überzeugung die Seiten gewechselt hat und sich offenbar seit Jahren in Afghanistan aufhält, um den Apologeten des Krieges klar zu machen, daß sie den Terrorismus der Verzweiflung und Armut schüren, wenn sie ihre Herrschaft, nicht unsere Freiheit! am Hindukusch durchsetzen wollen. Vielleicht ist es deshalb nicht verkehrt, wenn sich Herr Augstein, sollte es ein nächstes Mal geben, von eben diesem Herrn Todenhöfer vorab über den neusten Stand des Krieges und der Zustände informieren läßt.
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Guten Tag Herr Augstein,
da Sie auch gedient haben, fange ich mal so an : Hervorragend, der Mann. Haben sich schön gerade gemacht ! In der kurzen Zeit - Gute Arbeit. Der angestellte Gegner war zwar bemüht, Ihm blieb aber nichts anderes übrig, als zu Ihnen aufzuschauen (hüstel !) Still gestanden! - weitermachen . . . . **** Wo ist eigentlich der Hugo von der Bild. Den haben Sie mal so richtig schön vorgeführt. Dafür möchte ich Ihnen noch nachträglich danken. Letzte NRW-Landtagswahl, wenige Minuten vor der 1. Hochrechnung. Sie und Hugo bei Phoenix. Aus der Erinnerung - Die Kamera auf Sie : „Mit Herrn Müller-Vogg haben wir hier jemanden am Tisch sitzen, der jahrelang konsequent die Partei Die Linke runterschreibt.“ Die Kamera immer noch auf Sie gerichtet, kommt dann die dürre Antwort aus dem Off, die an einen kindlichen Ladendieb erinnerte, der auf frischer Tat ertappt wurde : I i i c c c h h !? Der Ausspruch würde sich als Klingelton wunderbar machen. **** Und im Angesicht der Mandatsverlängerung, des heiligen Schwurs auf das Weißbuch der Bundeswehr mit Rahmen Grundgesetz. Dieser wichtig(st)en Wahl für die Kanzlerin in diesem Jahr, wie geht es IHR eigentlich ? Erholt ? Stimme wieder da, oder noch nicht ? Es deucht mich verblüffend, wie Ihr Krieg, den Sie zu verantworten hat und jahrelang verlog, nun zu anderer Krieg wird. Sie ist Verantwortlichst und doch kein Wort des Ungemachs . . . Gute Besserung dem Ungemach ! **** Wer A sagt muss auch B sagen und so noch was an Sie : Sososo, Herr Blome. da spielen wir also noch mit Zinnsoldaten. Wieso hat man von denen nichts bei Anne Will gesehen, wo Sie am 30.01.2011 einen weiteren Auftritt hatten. Wohl verloren – wie. Haben Ihre bayrischen Freunde bei Anne Will bestimmt vermißt, was. Gibt es diese Zinnsoldaten bald im Spielzeugladen zu kaufen – Als Bild-Serie, Mit Cover von v. Gutenberg im TopGun-Look als Söldner-Hauptmann aus Bayern und dem knalligen Werbespruch „Die ersten vier dutzend sind gratis“ ? Oder kommt das in das „Starter Paket“, welches Bundeswehr-Offiziere in Schulen verteilen –Mit Bild Dir Deine Meinung spielend Berufswahl oder was? Die Nummer war ganz klar unter der Gürtellinie. In jugendlichem Leichtsinn an einen Altherrenwitz der groben Art versucht und verhoben. Ein Schlag ins Gesicht all derer, die bereits einen tragischen Verlust erlitten haben. Ein bitterer Trost für all jene, welche Todesängste aushalten in Afghanistan und daheim. Diese Äußerungen zeigen nur, das man sich auf der gleichen Höhe befindet mit denen, die daher sagen : „Der kriegt doch Geld dafür ! Der wußte doch, worauf er sich eingelassen hat !“ Und das 12 Millionen mal, sagen Sie. So n e t t Ihr Zinnsoldat auch daher kommt und es Freiwilligen Armee geschrieben wird, im Volk wird man bald von Söldnern reden. (Soldat + Räuber = Söldner) Und da Sie vom Söldner-Hauptmann aus Bayern so viel zu erzählen wissen. Wie war das mit den Beliebtheitswerten, Herr Blome. Habe da noch Ihre Äußerungen vom 13.10.2010 in den Ohren aus der Phoenix Sendung „Unter den Linden“ wo Sie mit Herrn Augstein sitzend auf Augenhöhe redeten. Die Beliebtheitswerte, die in den Medien von Politikern immer wieder verbreitet werden, bewegen sich knapp oberhalb von Kinderschändern. War das Ihre Aussage, oder vertue ich mich ? Und zu Ihrem Anne Will Auftritt vom 30.01.2011 noch eins : Ihre Äußerung bei Anne Will habe ich auch richtig verstanden : Schon Herr Struck hat früher in Hintergrundgesprächen von Krieg in Afghanistan gesprochen ! Also schon vor 10, 9, 8 Jahren ? Das Gespräch kam dann direkt auf Hr. von Gutenberg. Was ist den eigentlich mit dem Weißbuch-Täter Franz-Josef Jung. Warum schlabberten Sie den unentwegt. Der CDU-Mann hat mit dem Umschreiben des Weißbuches der Bundeswehr dem Kriegseinsatz in Afghanistan Tür und Tor geöffnet. Hatte den Eindruck, Sie wollen den Mann vergessen machen. Und noch eins. War der amerikanische Botschafter eigentlich im Bundestag. Oder bereitete er nebenan das Handpuppenspiel äähhhh Finger-Food Buffet ! **** Nachtrag : Hier fiel die Idee für ein Mitbringsel für Herrn Blome. Ein kleiner grober Scherz von mir, man sehe es mir nach. Titelblatt ist Erkennungsmarke und muß deshalb verpflichtend sein In Krims-Krams-Spaßartikel-Läden kann man Titten-Schürzen kaufen (diese riesen Dinger!) So quasi als angemessene Dienstkleidung. |
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Karl-Theodor zu Guttenberg: "Wir alle müssen wieder näher an die afghanische Bevölkerung herankommen, sie schützen, die Taliban damit isolieren und ihnen so das Wasser abgraben."
www.bundesregierung.de/Content/DE/Interview/2010/02/2010-02-01-interview-zu-guttenberg-bild.html Vielleicht so? www.jungewelt.de/2011/02-01/016.php Daß da einige Demokratisierer, Brunnenbohrer und Mädchenschulbauer noch länger drinbleiben wollen, erstaunt mich nicht. |
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Manöverkritik (Augstein-Blome II), wo es doch eh schon militärisch verzinnt zugeht:
1. Die Sprechgeschwindigkeit liegt nur wohl auf dem Niveau dessen, was der behäbige Rheinländer als adäquat für die „Maschinengewehre“, nicht Gottes (Das gab es mal nach dem Krieg, für Katholiken im Rheinland, es nannte sich Leppich), sondern der Meinungsvielfalt, rund um den Bundestag im Reichstag erwartet. Die Schnittregie kommt manches Mal ein wenig ins Taumeln, angesichts der schnellen Abfolge von actio et reactio, von Konjekturen und Refutationen. 2. Erfreulich, dass in den Gesichtern und in der Körpersprache deutlich Emotion sichtbar ist. Herr Blome der den Mister Krawatte gibt, hat damit mehr Probleme, weil er von der Natur offensichtlich mit weniger mimischer Muskulatur ausgestattet ist und der Adamsapfel so seltsam hüpfte, regte er sich bildmächtig zu sehr auf. Allerdings kommt sein Erscheinungsbild eher so daher, wie das gesetztere Publikum sich einen Fernsehankermann klischiert. Er könnte vom Sender sein, Augstein kommt von der, heimlich, still und leise, von weiten Bevölkerungskreisen wenig geachteten Presse. 3. Interessant, dass Herr Blome Afghanistan als geeint erachtet. Dabei gilt doch der Präsident des Landes höchstens als Territorialherr Kabuls und zum Austrahldatum hatte es gerade im Norden mal wieder richtig geknallt. Kann die andere Seite gehen?: Klar, das war ein Eigentor des BILD- Mannes, denn die Taliban sind stämmige Paschtunen in Afghanistan und Pakistan. Die Zinnsoldaten wären etwas, was sich z.B. für das politische Kabarett, oder unseren Chefzyniker aus Kölns-Mediahallen anböte, nächste Woche. Allerdings hat Herr Blome einen Punkt: Guttenberg verkauft die offensichtlich langfristig hingezogene und vor allem am meisten bedingungsabhängige Ausstiegsoption, mit dem dezenten Hinweis, eigentlich sei ein richtiger Abzug des Westens gar nicht mehr möglich, überaus mediengerecht (Seine Position deckt sich übrigens mit denen seiner wirklichen und wahrhaftigen Lehrmeister und Wangentätschler in den Vereinigten Staaten, die da, in Afghanistan, genau wie im Irak, jedenfalls auf einen menschendenkbaren Horizont (alternativlos politisch) hin, niemals völlig raus wollen! Was niemand laut ausspricht: Letztlich entscheidet die Staatsführung der USA, wer von den stärkeren Nationen in der Mission wann und wie raus geht. Der Wähler wählt zu Guttenberg, weil er glauben möchte der führe ihn persönlich zum Glück, damit er sich wieder ungestört der Rente, der Freizeit und dem Geldverdienen widmen kann. Schießen, das erledigen in Zukunft, systemkonform, nach Interessenlage, grundsätzlich nur bezahlte Kräfte. Dann ist es in Ordnung, weil die ja wissen was sie sich und anderen tun. - In den USA ist man da noch ein Stück weiter. Da wird dieses Recht teilweise schon heute an Privatfirmen abgetreten. Das kommt bei uns noch, nachdem Rente, Gesundheit, Pflegeabsicherung und sonstige Lebensrisiken geschickt in private Hände gebracht wurden. Bei so glänzend geborenen Führern verzeiht man immer schon massive politische Inkonsistenzen. Das unterschätzt Augstein, aber auch ein Teil der Mitkommentatoren. Es ist wie bei Merkel. Wer recherchiert findet kaum eine dezidierte längere, schriftliche Analyse oder eine gedruckte Festlegung des jetzigen Verteidigungsministers. Nur auf das Familienerbe, die Traditionslinie im Dienst am Land, da mag er ausführlich hinweisen. So sind alle außenpolitischen Statements Guttenbergs ein Schleier mit möglichst vielen Ausfalltüren. Keine Frage, der Mann hat die wichtigsten Medien des Landes allein schon durch seine Präsenz im Griff. Das erinnert sehr an Schröder, jedoch ohne dessen Westfalen, „Acker“ und „Basta“- Gedöns. Bei Guttenberg platzt der Kragen gräflich, sprachlich knapp, besser verpackt. Scheren tut er sich nur um sich selbst. Das kommt an, vor allem auch bei dem Teil der Damenwelt, das alle Analoga der Bunten und des Goldenem Blattes quer lesen. Ein Traumpaar an der Machtspitze, das geht bei uns sehr wahrscheinlich länger gut als der napoleonisch auftretende Sarkozy, oder der Furbo-Turbo in Rom. Das Publikum liebt das, gibt es aber nur durch stumpfe Zustimmung kund. Vor allem ältere Leute, sind völlig eingenommen und wollen den ordentlichen Baron nebst Frau, die junge Frau Schröder, nebst Mann und Kind und die Mamma Merkel, und nicht den gescheit-schlüpfrigen Gysi (er wirkt manchmal einfach so, z.B. am Tag der Bundespräsidentenwahl, ist es aber sicher nicht), oder den Siggi -Pop oder sonstige SPD-Leute, die meinen, es genüge eine neue Frisur und eine neue Brille und schon könne man die Schrö-Fi-Politik einfach fortsetzen, sie nur noch schöner herbeten lernen. - Es heißt bei der SPD intern immer man kämpfe mit „Vermittlungsproblemen“, dabei hat man massive Personal- und Kompetenzprobleme. So kommt man lange nur noch an zweiter Stelle auf der Bundesebene ins Ziel. Die Grünen könnten mit Merkel, Guttenberg und Gabriel. Nirgendwo müssten sie sich noch groß verbiegen, auch wenn das Atom als letzte Hürde den Geigerzähler der Entrüstung noch ein wenig ausschlagen lässt. Vor allem in Sachen Krieg und Frieden sind Grüne mittlerweile staatstragend und völlig kompatibel zu jeder anderen Partei, mit Ausnahme der Linken. Tatsächlich gelingt es Angela Merkel gelassen und entspannt den „Schrö-Fi“ fortzusetzen. Dazu viel kontinuierlicher, effizienter und systematischer (Am zu privatisierenden Versicherungswesen basteln derzeit Rösler und Albrechts Tochter, in Absprache mit der Kanzlerin). Derzeit bröckeln die Werte der SPD gerade wieder dahin ab, wo sie vor einem Jahr schon einmal lagen, weil die Medien für ein Jahr oder zwei an ökonomischen Aufschwung glauben. Schulden und Verpflichtungen, sowie die massiven Einschnitte in den Gesamtstaat-Haushalt auf allen Ebenen, kommen ja erst ab 2013 und 2014ff, selbst wenn sie über die Schuldenbremse schon eingeplant und nun Gesetz sind. Gönnen wir uns noch ein- zwei hoffnungsvolle Sommer und Herbste, sagen diejenigen die notorisch auf maximal Wochen und Monate gepolt sind. Da wollen wir es wenigstens schön haben. Es genügt ein Shift von ca. 1,2 Millionen der schwankenden Wähler. Das ist nicht viel, etwas weniger als die Einwohnerschaft Münchens und erklärt z.B. auch die Berg- und Talfahrt der FDP, die einfach nicht brachte, was diese Wähler sich von ihr schnell und sofort versprachen. (Entschuldigung fürs weite Ausholen, ein paar Sätze gehören nicht zum Thema.) 4. Verhältnis Blome-Augstein: Herr Blome vertritt das „gesunde Volksempfinden“ und das wird auch in „BILD“ transportiert. Jakob Augstein ist aggressiv im Gespräch, eloquent, er zeigt sehr deutlich was er denkt, Augenrollen, Mund verziehen, Handbewegungen, Körper weg drehen. - Die Community, in der Augstein, trotz harscher Manöverkritik sicher zumindest Sympathien hat, -ein paar Hardcore-Zerstörer einmal außen vor-, bemerkt vielleicht doch, dass die "BILD"-Welt anders tickt. Es gilt, Augstein deutete es an, dass 12 Millionen Leser sich, aus deren Sicht betrachtet, nie irren können und dächten sie auch weiterhin offen oder eher in der Brust (wie die Päpste es machen), ganz anders und sehr ressentimentgeladen, und dächten sie auch den größten Unfug. Die unterschwelligen Seelen- und Glaubensinhalte, sie wabern durch die Kommentarsäulen bei den TV-Medien und den wirklich wichtigen Zeitungen, nicht durch den publizistischen Rand der Republik. Da bleiben es immer Einzelfälle. - Also bietet diese kurze journaslistische Gesprächsform die Chance für ein "Blitzlicht" (geliebter und überzogener Begriff aus der Grundschul- und Basispädagogik) pro Woche. 5. Zinnsoldaten lassen sich einschmelzen. Genau das machen Jungs, wenn sie spät doch noch bemerken, dass Zinngießen und die dann abgeschreckten Figuren auszulegen, ganz politisch wuschig macht. Da kommt am Ende immer ein von und zu Karl Theodor heraus. LG Christoph Leusch |
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Da es letzten Freitag keine Augstein-Blome-Sendung gab schreibe ichs hier: das Bild ist also nun nicht mehr so trashig gelb-blau, sondern seriöser .-), gut, wohlmöglich findet sich noch ein unterforderter Praktikant, der das Ambiente aufschönt, das wirkt nämlich so schnell-mal-eben-gestaltet; das wars auch schon mit dem Mosern. Man darf auf die kommenden Themen gespannt sein, es gibt ja genug.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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