Frauen prominenter Ex-Politiker streben nun selbst politische Karrieren an. Unser Kolumnist findet das nur konsequent. Viele Männer hätten eh keinen Bock mehr auf Macht>> mehr
Für gewöhnlich herrscht rund um Neujahr Nachrichtenflaute. Deshalb tagen die kleinen Parteien und inszenieren sich als Rebellen. Leider funkt dieses Jahr einer dazwischen>> mehr
Es ist Zeit, das Gespräch zu rekultivieren: das Zuhören, das Nachfragen, die "Zwischen-Blicke" – für einen nachrichtlichen Mehrwehrt, für das provokante In-Frage-Stellen>> mehr
Unser Kolumnist wundert sich über Frauen, die für die Herdprämie und gegen die Frauenquote sind. Ist die Gleichberechtigung schon so weit, dass alle Grenzen verschwimmen?>> mehr
@weinsztein Danke für die Blumen - ja, ich denke schon, dass das Sprechen miteinander nicht nur Ausdruck des Journalismus, sondern auch des Mensch-Seins und Mensch-Sein-Lassens ist. Wie eine Zeitung Gespräche führt, zeigt ihren wahren Charakter. Und als Mitarbeiter des Freitags und anderer Zeitungen kann ich Ihnen auch sagen: Es gibt nur wenige Zeitungen, die den Dialog mit ihren Autoren (und ich denke auch mit den Lesern) pflegen so wie der Freitag. Und klar ist auch, dass jeder Dialog schwer ist --- weil man sich einlassen muss und oft nur wenig Zeit dafür ist. Aber nur dann lernt man das Denken des Anderen ... und das ist der größte Lohn, für Schreiber ebenso wie für Leser und für die Dialogpartner... Ihr Axel Brüggemann
Das ist mir wichtig: Mir ging es nicht darum, den Frauen eine Diskussion abzusprechen. im Gegenteil! Uhdes wäre ja fatal, wenn sie gerade in Frauendingen alle eine Meinung hätten. Viel eher stelle ich die Frage, warum wir Frauenthemen eigentlich noch als allein von zu erörternde Dinge begreifen - nach dem Motto "Meine Quote gehört mir". Und ob wir nicht längst weiter sind und damit in der Lage über die Geschlechter hinweg politische Entscheidungen zu treffen, die auch die Rolle der Frau betreffen. Keine Angst: Die meisten von uns sind dabei ja auf Eurer Seite :-)
Verzeihen Sie, dass ich erst jetzt dazu komme, die Anmerkungen zu lesen. ja, natürlich ist ein Großteil der Einschätzung subjektiv. Aber (der Text wurde vor der Bekanntgabe der fünf Euro veröffentlicht) tatsächlich geht es mir auch heute noch so, dass ich gerade in den aktuellen Talkshows (also in der veröffentlichten Meinung) kaum Zustimmung lese, dass durchaus solidarisch FÜR hartz IV-Emfänger gestritten wird. Faktisch hat der Zerfall der FDP durchaus auch etwas damit zu tun, dass die Angst vor sozialer Spaltung und Kälte in Deutschland wächst und viele Wähler sehen, dass eine weitere Spatung in ganz arm und ganz Reich riskant ist. Ich beobachte, dass gerade die "Mittelschicht" aus Angst vor den Verlust von Jobs getrieben wird. Und, ja, ich beobachte (und habe das auch geschrieben), dass gerade in unteren Einkommen die Entsolidarisierung mit Hartz IV-Empfngern stattfindet - gerade um sich abzuheben. Und vielleicht noch dieser Gedanke: bei so vielen Kommentaren gibt es nur einen, der unsolidarisch klingt. Und ich frage mich, wer hier kommentiert. Doch nicht nur die Betroffenen, oder?
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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