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Ging das nicht alles furchtbar schnell? Eben haben wir noch über schrundige Schollen in vereisten Parkbuchten gemosert oder konzentriert den Kinderwagen über den zugefrorenen Karpfenteich geschoben und uns gefragt, ob dieser Winter denn nie aufhört – und kaum ist man einmal übers Wochenende weggefahren, ist, schwupps, der Frühling da. Worüber sollen wir jetzt, bitte, klagen?
Ach ja, stimmt: Darüber, dass es noch viel zu kalt ist, um draußen vor dem Café zu sitzen. Und überhaupt: So, wie wir Kollege Lenz kennen, sind bestimmt schon bald wieder die ersten Pollen unterwegs: Pappel, Birke, Flieder, Brennnessel – you name it. Und mit den ruhigen Spaziergängen durch menschenleere Parks dürfte es auch fürs erste vorbei sein. Von den lästigen Hormonschüben ganz zu schweigen.
Dazu kommt diese blöde Sommerzeit. Ständig muss man seine inneren und äußeren Uhren umstellen! Und kaum hat man das geschafft, geht die Grillsaison los. Rauchschwaden, müllübersäte Rasenflächen, laute Lebensäußerungen, misanthropische Schübe.
Hoffentlich ist bald Herbst.
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Wer wird denn so negativ sein
Ich bin begeistert vom Licht, das mich umgibt, genieße die ersten Sonnenstrahlen. Nach diesem Winter, der so endlos dunkel war - mit 21 Tagen hatte er seit Beginn der Aufzeichnungen die längste sonnenfreie Zeit - kommt mir der Frühling wie eine Erlösung vor. Obwohl eigentlich nicht so empfindlich - zog mich der Winter in ein tiefes dunkles Loch, machte mich missmutig und passiv. Das hat jetzt ein Ende - zum Glück. Leider begann mein Frühling nicht sehr positiv. Ein böser kleiner Virus hat mich direkt ausgehebelt und ich merke, dass ich immer noch daran herum laboriere. Es ist erstaunlich, wie schnell ein Körper geschwächt werden kann, wie rapide es bergab geht. So sitze ich immer noch recht wacklig da, kann noch nicht so richtig essen und fühle immer wieder, wie der Kreislauf ein wenig träge reagiert. Doch - was solls. Das geht vorbei. Vorhin war ich im Garten des Charlottenburger Schlosses, ging durch die warmen Sonnenstrahlen, sah schon um die Zeit eine Menge freundlich dreinschauender Menschen, die - wie ich - die Gunst der Stunde nutzen wollten. Ein paar Fotos, ein paar mal "Hallo" zu wildfremden Menschen - der Frühling ist da und hoffentlich geht er nicht zu schnell wieder. Ich freue mich über alles, was die warme Zeit zu bieten hat - über das Leben, die Lebendigkeit, Gespräche vor Bars, mit dem Glas in der Hand, die Sommerwiesen, die leichte Kleidung, Fröhlichkeit und Leichtigkeit. Auf das nicht bald Herbst wird. |
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Der Frühling ist eine Plage,
so ist nun mal die Lage. Kein Winter und kein Sommer er, zu echten Jahreszeiten quer, kann er mir glatt gestohlen bleiben: ich tu am Herbst schon jetzt mich weiden. |
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"Hoffentlich ist bald Herbst."
:D Aber zu schnell geht`s mir auch. Gestern noch Winterstiefel und Schal, und heute laufen die Leute mit offenen Schuhen ohne Strümpfe (!) durch die Gegend... Von der Cabriodichte und den vollen Straßencafès ganz zu schweigen. Die sind hier aber voll bis November.(Hanseaten sind hart im Nehmen;) Aber wenn Sie vom Sommer in Berlin die Nase voll haben, kommen Sie doch mal nach Hamburg! Hamburg im Sommer ist unschlagbar (fragen Sie Jan Jasper). Dann lade ich Sie auf ein Kaltgetränk im StrandPauli ein, versprochen! |
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Darauf komme ich bei Gelegenheit zurück – aber ich kann Sie beruhigen: Ich schätze sowohl den Berliner als auch den Hamburger Sommer aus eigener Anschauung sehr ;-)
@Hexogen: Der Text handelt eigentlich weniger von Jahreszeiten als davon, dass mensch immer was zu mosern braucht. Aber wenn das nicht so wäre, und wir immer mit allem zufrieden wären, säßen wir wahrscheinlich immer noch auf den Bäumen... |
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Ich muss zerknirscht zugeben, dass ich gar nicht weiss, ob JJK das auch so sieht. Ich hab das einfach vorausgesetzt, weil er früher ja mal in Hamburg... (Also, Jan Jasper, sorry für that, ohne Dich zu fragen!)
"Der Text handelt eigentlich weniger von Jahreszeiten als davon, dass mensch immer was zu mosern braucht." Aber ist das nicht, mit Verlaub, schon etwas berlinerisch? :) |
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schrieb am
22.03.2010 um 16:32
Was ist dagegen zu sagen, zufrieden auf den Bäumen zu hocken und die eine oder andere Banane zu verspeisen?
Schon klar, worum es ging - ich gehöre ja selber zu denen, die öfter was zu mosern haben - aber derzeit habe ich dazu keine Lust. Ich habe - völlig undemokratisch - beschlossen, es nicht mehr zu brauchen. Hoffentlich stoppt meine Weiterentwicklung nun nicht direkt. Das wäre fürwahr tragisch. |
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schrieb am
22.03.2010 um 16:38
Hamburg
In Hamburg verbrachte ich über einen längeren Zeitraum die Wochenenden. Das bleibt nicht aus, wenn man in Hannover lebt und bemerkt, dass es sich nicht lohnt, dort Zeit zu verbringen. Und da Hamburg sehr nah war, das Benzin noch billig und das Leben entspannt, nahmen wir den Weg gerne auf uns, um die Nacht über am Spielbudenplatz (Docks, Prinzenbar & so ein Jazz-Laden, den es nicht mehr gibt) zu verbringen. Am Morgen wurde dann noch gefrühstückt und wir fuhren zurück in die Provinz. Ich muss allerdings zugeben, dass ich tagsüber von Hamburg nie viel sah - da schlief ich dann immer schon. |
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Endlich verschwinden diese komischen schwarzen Leggins.
Es gibt andere Möglichkeiten, Natur stilvoll zu tragen. |
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naja, und Frühjahrsmode darf nicht fehlen
(der stream ist etwas langsam) |
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sry, mein ja panisch
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Sehr schön. Aber wieso hat der eine österreichische Flagge auf der Backe und spricht schwyzerdütsch?
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eigentlich sollte es eine usa-flagge werden, aber seine Backe ist noch zu klein
(die deiden Wangen hinten unten wären ausreichend, für eine kleine usaflagge) |
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ach so :-)
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Schon schlimm, wenns nix zu klagen gibt. Vor allem Rechtsanwälte kennen keinen schlimmeren Zustand ;-)
Auch ich suche hier vergebens - doch, etwas wärmer könnte es ruhig sein, heute wurdens nur knapp 20 Grad zu mittag. Sommer in Berlin oder Hamburg? So recht nicht. Wenn schon Sommer in Deutschland - vorausgesetzt, es gibt einen, der sich nicht nur so nennt - bin ich doch mehr fürs Kleinere - Karlsruhe, Heidelberg, Bamberg: alles Städte mit freundlicher Innenstadtkultur. |
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Heidelberg? Give me a break! Dann schon lieber Konstanz oder Regensburg. Oder Dresden-Loschwitz
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Köln. Köln!
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Ich weiß, bei Heidelberg scheiden sich die Geister. Ich hatte mal die Touristen abgerechnet - dann ist es da schön.
Leeelah: Nein. Nein, echt nicht. Nie wieder Köln. Ich war sieben Jahre da - und das war mehr als genug. |
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wie wäre es, wenn wir Com.. uns und den Freitag vom Debatten Eise befreien, die um die Zukunft des Freitag kreisend ranken, ,uns gegenseitig als Reisende, einen Ideen- Frühling auf der griechischen Insel Thassos bescheren?
tschüss JP siehe dazu meinen Freitags Reise Blog: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/selbstorganisierte-freitags--leser-reise-zur-insel-thassos- Selbstorganisierte Freitags- Leser Reisen zur Insel Thassos in Griechenland Wer hat Lust mit uns im Mai 2010 auf die griechische Insel Thassos zu reisen? Die runde Insel Thassos (ca 95 km) liegt im Norden des griechischen Teiles vom ägäischen Meer und entfaltet im Mai durch die Blütenpracht seiner Wiesen, Oleander- Hecken einen besondereren Zauber. Thassos ist touristsich eine noch wenig erschlossen grüne Insel, mit hohen Bergen ( bis zu 1200m) im Landesinnern, mit Wäldern, Olivenhainen die Berghänge hinab bis zu den wunderschön Natur belassenen Stränden. Unser Reiseziel ist Scala Prinos, ein geschäftiger, griechischer Ort mit einer direkten Fährverbindung nach Kavala/Philippi |
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schrieb am
22.03.2010 um 16:57
Ist das jetzt eigentlich schon Spam?
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nee!,kein Spamm, sondern private Eigeninitiative nicht nur aus Solidarität für unsere €- Bündler/innen in Griechenland, sondern für die Freitag Community.
tschüss JP |
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schrieb am
22.03.2010 um 18:04
Mehr, fiel aber ins Meer.
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wie gut, dass das Mehr ins Meer fiel und sich nicht luftig porös unauffindbar in Wohlgefallen aufgelöst hat.
tschüss JP |
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schrieb am
22.03.2010 um 21:33
Wohlgefallen ist ein schönes Wort. Wünsch ich allen.
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Ist Wohlgefallen sowas wie Salzsäure...?
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Ein Fall für Schalotte Lindholm (Auflösung binnen 90 Minuten)
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Wetterprognosen haben, mit und ohne Kachelmann, dahingekachelt, etwas sehr Nötigendes!, oder?
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schrieb am
22.03.2010 um 18:05
Bitter. Ich gehe mal davon aus, dass der Wetterbericht nun nicht aus der U-Haft übertragen wird.
Irgendwie fällt es mir schwer, in Kachelmann jemanden zu sehen, der vergewaltigt. Aber nun gut - im Zweifelsfall partizipiert der Boulevard. Das wird sicher eine grandiose Schlammschlacht. |
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schrieb am
22.03.2010 um 21:34
Im Knast gibt es jedenfalls kein Wetter. Jedenfalls meist kein gutes.
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statt legalem, gibt es im Knast nur banal drastifiziert ansteckend egales Wetter!, oder?
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Das worüber zu klagen ist, ist wissenschaftlich belegt. Ich aber nenne es "Das kleine Frühlingselend". Heute hatte ich wieder einen absolut objektiven Beweis dafür. Meine viele Jahre jüngere Freundin klagte, dass ihr die Knochen weh tun, dass sie sich schwächlich fühlt wie nichts. Und ich selbst leide jedes Jahr unter der größeren Helligkeit und muss blinzeln wie verrückt und manchmal tränt mir auch das Auge. Verschwommen sehe ich die ersten Blüten am Baum.
Müde bin ich ohnehin wie verrückt im Frühling. Und eine gewisses Gefühl der Beeinträchtigung, als reiße einen was aus dem Winterschlaf und man müsse sich erst wieder ins volle Leben bringen. Und im Frühjahr sterben die meisten Menschen. Den Winter haben sie noch knapp überstanden. |
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wohl wahr, wohl klar:
Das vom Eise befreit, sagt sich so adrett in Jamben und doch hat es, ausgerechnet beim ersten Frühlings- Bücken an den Rabatten der Beete, seine Bandscheiben Vorfall Tücken. tschüss JP |
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"Worüber sollen wir jetzt, bitte, klagen?"
Och, da findet sich schon noch was ;) Einst hab ich ein Gedicht geschrieben, das aber, glaub ich, nicht so recht gefiel, und das ging trotzdem so: FRÜHLING (unplugged) jetzt zerreißt ihr euch wieder die mäuler hechelt sabbert geifert giggelt und giert – FRÜ-Ü-Ü-ÜHLING!! ihr redet von schmetterlingen im bauch und dergleichen unappetitlichkeiten (mir wird übel, wenn ich das höre) lobt den mairegen der so schönmacht so schön! und – natürlich – die LIEBE kramt ihr wieder hervor aus dem alten schrank angestaubt sieht sie aus findet ihr nicht? die liebe… HA-HA-HA- TSCHI!!! ich finde: frühling ist anstrengend. - jaja, ich weiß: diese ungefällige pose ist schon x-mal eingenommen worden (vergeblich) ich bin nicht die erste - aber shit!, euer FRÜHLING ist auch schon ein paar mal gewesen gebt’s zu! und man kann nichts rein gar nichts kann man dagegen tun. der duft bleibt… vielleicht… - ich finde: das gras rostet. sehne mich nach unmöglichem wetter. |
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so ein gelungenes Gedicht vom Frühling radikalisiert ungemein, denk ich ganz hundsgemein an Ulla Hahns Frühlings Gedicht im Crash Ton und Form:
Hack dem Raben das eine Auge aus Dreh der Drossel den Hals um Schieß den Fink vom Balkon Wo bleibt verdammt noch einmal der Bauer Rössel anspann Ich will Shoppen gehen Ist denn jetzt im März Hopfen und Halz verloren? |
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Malz
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Hopfen und Halz klingt fast noch Ulla-Hahn-iger ;)
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Wer kennt, hat den Orginaltext von von Ulla Hahn?
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Kann leider im Moment nur mit Frans von Hahn dienen - aber das ist auch wirklich hübsch!
www.amazon.de/Zum-Gl%C3%BCck-gibts-Freunde-sch%C3%B6nsten/dp/3407740573/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1269291939&sr=8-1-spell (pardon, Joachim Petrick, bin gerade furchtbar albern - einfach nur aus Grundlosigkeit, nimm's mir bitte nicht krumm) |
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Katharina zum Geleit:
"......andere gehen mit der Konjunktur, ich gehe mit Alber nur..." Produktbeschreibungen Kurzbeschreibung Die drei Freunde aus Mullewapp, Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar, zählen zu den unsterblichen Bilderbuchhelden dieser Welt und sind aus der heutigen Kinderliteratur nicht mehr wegzudenken. Sie zeigen uns, wie man zu dritt alle Höhen und Tiefen des Lebens meistert, denn richtige Freunde helfen einander. Richtige Freunde träumen voneinander und beschließen immer alles zusammen. Und deshalb sind richtige Freunde einfach unbesiegbar. Der Sammelband enthält die sechs Bilderbuchgeschichten Freunde Der Rennwagen Der Wecker Der Besuch Johnny Mausers Tagebuch Mullewapp Über den Autor Helme Heine, einer der erfolgreichsten Bilderbuchautoren der letzten Jahrzehnte, wurde am 4. April 1941 in Berlin geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und Kunst und reiste Anfang der 60er Jahre durch Europa und Asien. In Südafrika, Johannesburg, gründete er das politisch-literarische Kabarett "Sauerkraut". Er übernahm die Regie einer Theatergruppe und wurde Herausgeber einer satirischen Zeitschrift. 1976 begann er seine internationale Karriere mit dem ersten Bilderbuch. Seine Geschichten handeln von Zusammenleben und Freundschaft. Seine Arbeiten erhielten viele Auszeichnungen und Preise, u.a. Schönste deutsche Bücher, den Europäischen Jugendbuchpreis und den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder - und Jugendliteratur.Helme Heine schreibt auch für Erwachsene und zeichnet Comics sowie Zeichentrickfilme. tschüss JP |
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Thema
Meine Mutter, die mich schlacht‘. Mein Vater, der mich aß, Meine Schwester, das Marleneken nahm alle meine Beneken, Grub sie beim Wachholder ein: Was für’n schöner Vogel muss ich sein! und Variation: mein liebster hasst mich mein arzt kränkt mich und der florist hat mich defloriert |
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p.s. die ge-naimten pollen fliegen übrigens schon seit tagen... (besser recherchieren! investigativ!)
ungefähr einen monat später als letztes jahr - |
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bleib dran
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ICH brauch nicht dranzubleiben - meine NASE sagt mir von ganz allein und instinktiv zuverlässig, was fliegt - HATSCHI ;)
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paradox interveniert ist mit der Spürnase schon voll investigatiert
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@katharina: Ressentiment und Recherche – geht das zusammen? In meiner Rollenprosa jedenfalls nicht. Außerdem wehen (?) die Pollen je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten. HA-TSCHIII!
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also, mal bitte!
uns dräut kein himmel mehr in grau, stattdessen sonn im großem blau. und keine nächte wolln mehr locken mit tollen herrn in wollnen socken. |
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Potzblitz mit Schlitz im Kleid die Maid?
was ist mit den Nächten, mit den ollen, wenn die Nächte nicht einmal die tollen Herrn locken wollen sollen? |
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Jetzt habe ich doch was zu meckern.
Wäre vielleicht jemand so freundlich, diese Vögel im Hinterhof zu erschießen, die mich um 5.30 geweckt haben? Das wäre sehr nett. |
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Das hat uns gerade noch gefehlt, im Hinterhof um 5:30 zum Schuß zu kommen. Es sei denn, es ist der gefühlte erste bis dritte Frühling.
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schrieb am
23.03.2010 um 09:05
Ich wäre mit dem Zweiten einverstanden.
Ok - stimmt schon. Schrot im Hinterhof macht sich wirklich nicht so gut. |
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Auf freitag.de kann man selbst aus Schrot noch Gold machen
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schrieb am
23.03.2010 um 10:08
Freitag.de - der Frühling der Alchemie?
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Alk-Chemie? Elch-Kamel? Dieser Frühling bringt mich auf Gans dumme Gedanken
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Und ich Esel dachte, es ginge um Ducati.
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Ich habe gestern erste Sommersprossen gejagt. Ohne sie - also im Winter - bin ich nicht ich selbst.
Besonders schön finde ich auch, dass ich die Übergangsjacke überspringen konnte und sofort die Lederjacke mit an die Sonne nehmen konnte. Hier der Soundtrack dazu >> |
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Wie jagt frau Sommersprossen? Mit Lasso oder Wattebausch? Und wer denkt sich eigentlich Wörter wie "Übergangsjacke", "Funktionskleidung" und "zeitnah" aus? Über sachdienliche Hinweise freut sich Ihr Contentprovider
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Es gibt immer noch Menschen, die mit Sprossen gesegneten Menschen empfehlen, diese mit Make-up und Wattebausch dem Teint gleichzumachen. Dem muss ich "Jagen" als Bild entgegen setzen, um ihren Wert zu unterstreichen.
"Übergangsjacke" habe ich ebenfalls ganz bewusst hier ins Spiel gebracht. Zu diesem Wort habe ich stets zwei Menschen im "Partner-Look" vor Augen, die mit Nordic-Walking-Ausrüstung den Hügel im Park bezwingen. Ausgedacht hat sich das vermutlich die Industrie, die schließlich davon für jede Jahreszeit spezielle Kleidung abzusetzen. Um dies öfter als 4 Mal im Jahr tun zu können, resultiert das eben in "Pre-Fall Collections", Übergangsjacken, Knöchelwärmern oder auch "Gesundheitsschuhen". Sportschuh-Hersteller bringen seit diesem Jahr übrigens Schuhe an die Frau, die das Training übernehmen und sich z.B. "Easy Tone" nennen und in ihrer Produktbeschreibung enthalten: "Schritt für Schritt zu einem schöneren Po und strafferen Beinen." Ich hätte da einen Tipp für eine Werbekritik (gruslig): |
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awesome, dude
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Übergangsjacke - ach ja. Ein zwiespältiger Begriff.
Früher war es so: Man hatte im Sommer eine Strickjacke. Die,an die ich mich erinnere, war aus billiger Zellwolle (kennt niemand mehr). Mit der musste man sich abfinden und sie durfte nicht zu oft gewaschen werden, weil sie dann lappig wurde. Dann kam die Übergangsjacke, die verlangte mehr Gestaltungswillen. Entweder sah sie absolut Scheiße aus oder sie war ein Kleinod. Übergangsjacken entsprangen meist Westpaketen und die waren eben unterschiedlich bestückt. Übergangsjacken konnten aus Stoff oder aus Gabardine sein, wenn sie seriös sein wollten. Es konnte aber auch ein Trenchcoat die Übergangsjacke ersetzen. Und dann kam der Wintermantel - wenn man Glück hatte. Der Wintermantel musste aus schönem, solidem Wollstoff sein und gut gefüttert. Meine Wintermäntel nähte meine Mutter. Mal so, mal so. So, demnächst mache ich einen Blog, in dem das vorkommt. Das muss die Welt erfahren. |
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au ja, bitte. Und in dem darf dann auch ruhig das Wort "Übergangsjacke" vorkommen
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Hab' ich nie verstanden: Trägt man die Übergangsjacke in den Wechseljahren...?
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Nein, das verwechseln Sie. Was Sie meinen, ist die Wechseljacke:
kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/wechseljacke!-perfekt-fuer-fruehling-herbst!/4010742 |
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schrieb am
26.03.2010 um 13:08
Gestern: Münster, 36 Grad. Ich heute ohne Jacke deshalb. Resultat: Naß wieder zu hause. 9 Grad. Ich sag ja, Frühling is nix.
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schrieb am
26.03.2010 um 16:35
@Magda
Also, wenn die Übergangsjacken meist Westpaketen entsprangen, dann waren das doch Rübergangsjacken. :) |
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Ja, wahrhaftig (Player oben rechts).
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Frühling?
Dieser Unhold hat schon wieder Pause gemacht - mit dem Erfolg, dass ich gestern Abend frieren musste, was ich nachbetrachtend als höchst ungerecht ansehe. Ich will nicht mehr im Mantel in Clubs gehen. Schluss damit. Komm wieder raus! |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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