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Schubladen gibt es schon genug

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27.09.2009 | 23:09 bärbel

Feminismusmüde?

Wir sind des Feminismus' müde - so scheint es. Die Schweizer zumindest. Oder ist es ein Phänomen, das sich überall breit macht? „In der Schweiz stirbt die älteste feministische Zeitung „fraz“,“ war dieser Tage zu le... >> mehr

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Kommentar zu

Feminismusmüde?

27.09.2009 | 23:09 bärbel
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28.09.2009 | 14:48 bärbel
@Tessa, @kinosaurus Es sollte hier auch mehr das Aufzeigen eines Trends sein und weniger eine Verallgemeinerung (eine solche ist im Grunde nie legitim). Denn, ja, es gibt natürlich junge Frauen, die a...
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29.09.2009 | 16:01 bärbel
@Tessa und @Peripatetik Es hat wohl in der Tat mit diesen sehr widersprüchlichen Botschaften zu tun, die junge Frauen heute vermittelt bekommen - einerseits: du kannst heute alles erreichen, was du nur willst; andererseits: sei auf der Hut, es gibt noch eine Menge zu tun, bevor wir wirkliche Gleichberechtigung erleben. Welchen Reim soll sich eine junge Frau darauf machen? Was auch noch entscheidend sein kann, weshalb sich so wenig Junge den Feminismus auf die Fahnen schreiben: vielen erscheint die Bewegung altbacken - eben nicht sexy und nicht cool genug. Neuerdings versuchen zwar z.B. die "alphamädchen" dem Feminismus einen zeitgemäßeren, jungen Anstrich zu geben (Slogan: "Warum Feminismus das Leben schöner macht"). Doch mit dem Effekt, dass erstmal die Älteren daran zu geringe inhaltliche Tiefe bemäkeln, statt zu begrüßen, dass das Thema Gleichberechtigung dadurch wieder stärker in den Fokus rückt.
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Feminismusmüde?

27.09.2009 | 23:09 bärbel
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28.09.2009 | 14:48 bärbel
@Tessa, @kinosaurus Es sollte hier auch mehr das Aufzeigen eines Trends sein und weniger eine Verallgemeinerung (eine solche ist im Grunde nie legitim). Denn, ja, es gibt natürlich junge Frauen, die auch heute (noch) die Ziele des Feminismus als richtig und wichtig betrachten. Doch meist bleiben sie dabei unpolitisch – soll heißen: sie sehen keine Notwendigkeit für (frauen)politische Forderungen. Zumindest ist das der Eindruck, den ich von verschiedenen Workshops und Podiumsdiskussionen mitnehmen konnte (so bspw. beim Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27.06.09 zum Thema „Feminismus im 21.Jh..“, wo auch eine der Autorinnen des Buches „Wir Alphamädchen“ ausführlich zu Wort kam.) Junge Frauen, das wurde dort immer wieder deutlich, sind meist davon überzeugt, dass ihr beruflicher Erfolg letztendlich einzig und allein von ihnen selbst, d.h. ihrem eigenen persönlichem Können abhängt. Dass etwas in den Strukturen sie behindern könnte, ist etwas, das sehr oft erst in einer späteren Lebensphase erfahren wird.
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Journalistin, Autorin, Rabenmutter und Alphamum (je nach Tagesform), stets auf der Flucht vor dem Klischee an der nächsten Strassenecke und nix mit rosarot am Hut.
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