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Im Grunde eifern die Bängster ja immer noch dem Gordon Gekko - gespielt von Michael Douglas in dem Kinofilm „Wall Street“ aus dem Jahr 1987 - produziert von Oliver Stone nach.
Gekko erklärt Fox, dass es "nur um die Kohle gehe" und dass er das Geldverdienen auf Kosten anderer als ein Spiel betrachte. Moralische Bedenken würden für ihn in keiner Weise existieren.
"Greed is all right, by the way. I want you to know that. I think greed is healthy. You can be greedy and still feel good about yourself".
Die Bängster haben dieses Motto eben einfach 1:1 umgesetzt. Bravo!
Das wirklich Bedenkliche ist allerdings, dass nach der Lehmann-Pleite 2008, als die Banken mit Steuergeldern gerettet wurden keinerlei Umdenken in der Branche erfolgte. Stattdessen bewiesen die amerikanischen Bängster totale Lernressistenz.
Erneut Casinomentalität, Boni-Zahlungen in Millionenhöhe für kurzfristigen äußerst fragwürdigen finanziellen Geschäftserfolg und menschenverachtende blanke Gier steht seitdem wieder auf der Agenda, so als ob nichts gewesen wäre.
Es gab mal eine Zeit da stürmte das getretene Volk die Bastille. Das gleiche könnte aber durchaus noch der Wall Street bevorstehen, wenn sich der Volkszorn erst einmal so richtig kanalisiert hat. Es würde nicht die Falschen treffen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article5510105/Obama-schimpft-auf-Bonzen-an-der-Wall-Street.html
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Club der Diebe
"Spannende Pflichtlektüre für jeden Fan der Finanzmärkte. Das Buch"Club der Diebe "schildert eindrücklich und erschreckend zugleich den Insider Skandal in den 80ziger Jahren in den fast alle großen Wall Street Firmen verwickelt waren. Durch die absolute Sachkenntnis des Autors James B. Steward,Pulitzerpreisträger und Redakteur des Wall Street Journal, ist ein authentischer Bericht zum größten Börsenskandal aller Zeiten entstanden. Das Buch schildert wirklich mit beänstigender Genauigkeit den Skandal und gibt dem Leser darüber Aufschluss welch eine Tat die SEC damals volbracht hat. Dieses Buch ist trotz seines relativ großen Seitenumfangs nie langweilig oder wirkt übertrieben.Mit diesem Buch ist James B. Steward wirklich ein absolut genialer und auf wahren Begebenheiten beruhender "Wirtschafsroman"gelungen, welcher auch als Vorlage zum Film "Wall Steet" diente." www.ciao.de/Club_der_Diebe_Ullstein_TB_Stewart_James_B__141726 |
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Das Buch habe ich zwar noch nicht gelesen jedoch den Film kenne ich.
Meine Meinug: Der ungezügelte Kapitalismus gleicht einem Psychopaten den man immer mal wieder rein vorsorglich durch gezielte Gabe von Sedativa vor sich selbst schützen sollte. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Studie der Universität St. Gallen in der Thomas Noll und Pascal Scherrer das Verhalten von 27 professionellen Tradern untersucht haben. www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/destruktive_dynamik_im_handelsraum_1.12641170.html |
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Hallo Rosalix,
einer der Bängster sagte ja in die Kamera der Protest wird sich von alleine wieder legen, da ja jetzt die kalte Jahreszeit naht. Wenn man allerdings nur noch das Wetter als Verbündeten vorweisen kann, dann ist das im Grunde auch nichts anderes als ein Armutszeugnis. Hoffentlich behält er nicht recht. Zitat aus einem Attac-Aufruf: "Am 15. Oktober werden wir Bürgerinnen und Bürger der ganzen Welt auf die Strasse gehen, um unsere Empörung über den Verlust unserer Rechte zu zeigen – Rechte, die uns durch ein Bündnis zwischen grossen Unternehmen und der politischen Klasse entzogen werden." Servus! |
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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