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Wie viele Klimawandel in der 4,5 Milliarden Jahre alten Erdgeschichte bereits stattgefunden haben, weiß naturgemäß kein sogenannter Experte zu sagen, wie auch?
Fakt ist jedenfalls, dass es auf dem Planeten welchen wir Erde nennen ohne eine bestimmte Wandlung des Klimas die Menschheit gar nicht existieren würde. Nur durch einen Klimawandel ist es der Spezies Mensch gelungen sich metastasenartig über den gesamten Planeten auszubreiten.
Die Natur in ihrer bekanntermaßen verschwenderischen Art und Weise hat da mal wieder etwas über die Strenge geschlagen, aber das pegelt sich schon wieder ein. Sind schließlich schon ganz andere Arten sang und klanglos wieder verschwunden.
Der Mensch ist und bleibt eben auch nur ein Geschöpf von Mutter Natur.
Menschen die sich an Religionen klammern um ihre eigene Existenz ertragen zu können hören so etwas natürlich gar nicht gerne. Denn schließlich hat nach deren Gusto Gott die Menschen erschaffen, da er bekanntlich vom Affen enttäuscht war. Danach hat er allerdings auf weitere Experimente verzichtet.
Fazit: Hätte er nur nicht den Affen erschaffen, dann…
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»Nur durch einen Klimawandel ist es der Spezies Mensch gelungen sich metastasenartig über den gesamten Planeten auszubreiten.«
Ich hab das mal herausgenommen, um dir zu zeigen, wie du »Mensch«, »Natur« und »Naturereignisse« durcheinanderwirbelst. Schließ doch mal Frieden mit dir selbst – so als Mensch jetzt, oder. |
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Lieber bambulie,
da muss ich vadis Recht geben... Der Mensch ist nicht das Produkt von Mutter Natur, er ist mit ihr eng verschwistert, aber nicht deren Schöpfung, sie ist selbst geschöpft. Materie erschafft keine Materie, nur der Geist schafft - eigentlich nichts Neues. Ja, mach' Frieden mit dir selbst. Menschentum ist nicht natürlich, sondern freie moralische Tat, und niemals Naturprodukt! liebe Samstagsgrüße, Willi |
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Die übliche Frage in solchen Fällen: was heißt das ?
"Menschentum ist nicht natürlich, sondern freie moralische Tat, und nicht Naturprodukt". Soll das die Entscheidungsfreiheit bedeuten, die wir haben ? "Materie schafft keine Materie, nur der Geist schafft" Unser Geist kann keine Materie schaffen, meinen Sie Gott ? Die Materie hat sich selbst organisiert, das geht rein nach Naturgesetzen, und dabei sind unsere Möglichkeiten entstanden. Die Materie erschafft keine neue, sondern baut aus vorhandener nach dem DNS-Bauplan auf. Was meinen Sie genau mit "schaffen" ? |
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> Willi Zupp / 27.08.2011 / 18:17
»da muss ich vadis Recht geben... Der Mensch ist nicht das Produkt von Mutter Natur, er ist mit ihr eng verschwistert, aber nicht deren Schöpfung, sie ist selbst geschöpft.« Das muss ich mal richtigstellen: Der Mensch ist in meinen Augen absolut Naturprodukt, der übrigens auch als Einzelwesen oder in Gruppen wieder durch seine oder außerseine Natur erledigt werden kann. So las ist heute von der Amöbe »naegleria fowleri« in US-Badeseen, die über die Nase ins Gehirn dringt und selbiges dort verstoffwechselt. |
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Wie viele Klimawandel in der 4,5 Milliarden Jahre alten Erdgeschichte bereits stattgefunden haben, weiß naturgemäß kein sogenannter Experte zu sagen, wie auch?
Zumindest die letzten 3,8 Milliarden Jahre Klimageschichte sind sehr wohl bekannt! de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Erdgeschichte.svg&filetimestamp=20100504212019 In der Grafik dazu ist auch erkennbar, dass zu ca. 80 % der letzten 3,8 Milliarden Jahre Warmzeiten vorherrschten, d. h., ohne Eis auf den Polkappen und ohne Gletscher in den Gebirgen! Außerdem ist erkennbar, dass wir uns noch in einer Eiszeit befinden und es wahrscheinlich ist, dass wieder eine Warmzeit kommt. Ganz offensichtlich auch ohne dass der fossile Abbrand durch Menschen dafür relevant ist. Das Theater besonders durch grüne Politiker hinsichtlich der klimabeeinflussenden CO² Emmissionen ist deshalb wohl auch totaler Quatsch, weil es noch viel andere Faktoren als CO² zur Klimaveränderung gibt. Nachweislich gab es Zeiten in der Klimageschichte der Erde, wo viel mehr CO² als heute in der Atmosphäre vorhanden und es trotzdem viel kälter war! Die Klimahysterie wird von Politikern und Geschäftemachern ganz offensichtlich zur systematischen Volksverblödung genutzt! Durch eine Klimaerwärmung wären für das Gros der Erdbevölkerung, welches auf der Nordhalbkugel lebt, durch bessere Ernten und angenehmere Temperaturen überwiegend Vorteile zu erwarten ! |
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schrieb am
28.08.2011 um 12:43
Hallo Arno,
Kritische Stimmen unter den nicht angepassten Wissenschaftlern haben schon lange auf den Unfug der CO²- gefahr hingewiesen. Und objektiv betrachtet ist es auch Schwachsinn. Danke für die Infos! l.G. W.Zupp |
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schrieb am
29.08.2011 um 07:55
@Willi Zupp schrieb am 28.08.2011 um 12:43
Ja, außerdem hat Herr Rajendra Kumar mit seinen Jüngern vom IPCC auch Daten manipuliert. Wissenschaftler die so etwas machen sind unglaubwürdig! Seit ca. 10 Jahren fallen die durchschnittlichen Temperaturen in der Atmosphäre wieder trotz steigendem CO² Gehaltes. www.klimaskeptiker.info/ |
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schrieb am
29.08.2011 um 10:15
Lieber Arno,
Danke nochmal für die zusäzlichen Infos. Wissenschaft die nicht unabhängig ist, nur dem Militär und der Wirtschaft dient, ist ohnehin unglaubwürdig - wo haben wir auf dieser Welt unabhängige Wissenschaftler ?? Zur Entartung der Wissenschaften lohnt sich das Buch von Erwin Chargaff: "Die Feuer des Heraklit". liebe Grüße, Wilfried |
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Bildkens in Wikipedia zu stellen ist noch lang kein Beweis.
Es gibt einen Streit und eigentlich ist es egal, wer recht hat, denn die Klimafrage ist nur ein einziges Pünktchen auf der langen Liste menschlicher Umweltsünden. Die Reaktionen der Natur - naturgesetzlich - sind längst angelaufen. Aber sie brauchen oft viel Zeit. Und wenn es erst 35 Jahre später schmerzen würde, wenn wir uns mit dem Hammer auf den Daumen kloppen, dann würden viele auch meinen, Null Problemo. Der Mensch ist Teil der Natur, ein Tier, vielleicht mit dem am höchsten entwickelten Gehirn. So what? Grüße |
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Das Menschlein, auch wenn es mit Aktien handelt, Marathon läuft und Computer erfindet, trägt noch mehr von seinen im Wasser lebenden Ahnen in sich, als man ihm auf den ersten Blick ansieht.
Die Evolution hat sozusagen mit dem Vorhandenen improvisiert, als sie den Menschen schuf; der verdankt dem Flickwerk der vergangenen Millionen Jahre nun etliche seiner Zivilisationsleiden. Dazu der amerikanische Paläontologe Neil Shubin Lehrstuhlinhaber für organische Biologie und Anatomie an der University of Chicago und Mitentdecker des Tiktaalik: "Physisch sind wir Menschen noch immer Fische, wenn auch stark modifizierte. Jedes unserer Körperteile erinnert daran, dass wir von Lebewesen abstammen, die vor 385 Millionen Jahren im Wasser gelebt haben." Der Fisch im Menschen zeigt sich zum Beispiel auch in den Gliedmaßen. Dessen Flosse hatte bereits die gleichen Merkmale wie der Arm: ein großer Knochen, dann zwei etwas dünnere, viele Gelenkknöchelchen und schließlich fünf Finger- oder Zehenknochen. Tiktaalik, das steht in der Inuit-Sprache für "großer Süßwasserfisch", brachte seinen Entdecker Shubin vor fünf Jahren auf die Titelseite großer Zeitungen. Es war vor 375 Millionen Jahren mit seinem ein Meter langen Körper das erste Lebewesen, das nicht ausschließlich im Wasser lebte. Wie ein Fisch besaß es Schuppen und Kiemen, doch es trug seine Augen oben in dem platten, langgestreckten Kopf wie ein Krokodil. Und vor allem: "Tiktaalik war der erste Fisch mit Handgelenk und Ellbogen", sagt Shubin. "Er hätte Liegestütze machen können." Im Übrigen: Die gemeinsame Abstammung aller Lebewesen hat doch Charles Darwin in seinem Buch „The Origin of Species“ aufs Trefflichste beschrieben. en.wikipedia.org/wiki/Neil_Shubin de.wikipedia.org/wiki/Tiktaalik |
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schrieb am
28.08.2011 um 12:38
Lieber Anton,
leider hast du nicht die mindeste Ahnung was der Mensch ist. Du verwechselst auf tragische Weise den Menschen mit seiner Physis - entsprechend dem Materialismus unserer Zeit - ein folgenschwere, globale Erkrankung, gründend auf dem Darwinismus. Der Mensch war nie ein Tier ! Er war vom Urbeginn als MENSCH konzipiert. Die Tierwelt ist das physische Korrelat des Menschen, eine Begleiterscheinung seiner körperlichen Entstehungsgeschichte. Der Mensch stammt nicht mal mit seinem Körper vom Affenähnlichen ab. ein biologisches Beispiel für dich: Niemals kann sich in der Evulotion etwas Spezialisiertes in etwas Indifferentes ZURÜCK-entwickeln! Niemals! Die spezialisierte Kletter- und Hangel-Hand der Affenähnlichen konnte sich NICHT in die menschliche unspezialisierte Universalhand zurückentwickeln ! Die Affenentwicklung ist eine Sackgasse, und abgeschlossen. Sonst würde ja in jedem Affen auch heute noch ein potenzieller Mensch stecken. Affen bringen nur Affen hervor! Alle Übel unserer Zeit resultieren aus dem falschen Menschenbild, das der neuzeitliche Materialismus uns beschert hat. Der Mensch ist ein Geistwesen- der zu seiner Verwirklichung einen Körper hat, um hier agieren zu können. Nicht nur die Religionen, auch der Humanismus der Antike bis heute und die philosophische Anthropologie gehen vom Menschen als einem geistigen Wesen aus. Alle wahrhaft Weisen übrigens auch: von Platon, über die Kirchenväter des Mittelalters bis Goethe. schönen Sonntag, Herzlichst Wilfreid Zupp |
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Zitat:
„Die spezialisierte Kletter- und Hangel-Hand der Affenähnlichen konnte sich NICHT in die menschliche unspezialisierte Universalhand zurückentwickeln.“ Aber Hallo! Genau umgekehrt wird ein Schuh daraus: Niemand braucht in unserer Zeit eine „spezialisierte Kletter- und Hangel-Hand“, denn damit könnte man wohl schwerlich Messer und Gabel anständig halten oder etwa eine winzige Tastatur bedienen und viele andere filigrane Handlungen durchführen. Bekanntlich haben wir es heute auch nicht mehr nötig von Baum zu Baum zu hangeln, seit wir den Urwald als Lebensraum endgültig verlassen haben, ob ihnen das nun gefällt oder nicht. Was sie als Zurückentwicklung bezeichnen ist nämlich nichts anderes als eine äußerst progressive Vorwärtsentwicklung Fakt ist, der nächste Verwandte des Menschen, der Schimpanse, steht uns genetisch sehr nah - dies bestätigte jetzt eine aufwendige Genanalyse. Bis zu 99 Prozent des Erbguts der beiden Arten sind identisch. Ausgerechnet im Gehirn sind die Gen-Unterschiede am geringsten. www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,372341,00.html Da sie offensichtlich aber zu denen gehören die an die Einzigartigkeit des Menschen glauben (ist auch ihr gutes Recht) ist ihr Blick naturgemäß für jegliche objektive Betrachtungsweise hinsichtlich dieses Themas getrübt. Vor einem Gericht würden sie daher als Richter unausweichlich von Seiten der Verteidigung der Befangenheit bezichtigt werden und das völlig zu Recht. |
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schrieb am
28.08.2011 um 21:39
Lieber Anton,
ich glaube, du hast nicht richtig gelesen ( oder ich hab mich missverständlich ausgedrückt): die Affenhand war spezialisiert als "Baumhand", sie war FERTIG ! Und eine "fertige" Hand geht entwicklungsmäßig nicht rückwärts in eine Vorstufe zur unspezialisierten Hand- die aktuelle menschliche Hand ist noch "offen", indifferent ! Deine beschriebene Betrachtungsweise ist nur materiell objektiv. Ich schrieb doch schon: der Mensch ist exklusiv erschaffen worden, einmalig, ein gottähnliches (potentiell) Wesen, Affen erzeugen Affen- keine Menschen- der Mensch ist was ganz anderes ! Löse dich von deinem menschenfeindlichen, pessimistischen Blick... Der Mensch ist erfüllt von Liebe und Leidenschaft, Schimpansengene? Vergiss es! Greif dir deine Gitarre und spüre, was es heißt schöpferischer Geist zu sein. Gute Nacht, mein Lieber , Willi |
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Der Mensch stammt nur in Ausnahmefällen von Affen ab, meist haben die beiden nur gemeinsame Vorfahren, und da war es noch nichtt zu speziell.
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schrieb am
31.08.2011 um 17:30
"Alle Übel unserer Zeit resultieren aus dem falschen Menschenbild, das der neuzeitliche Materialismus uns beschert hat. Der Mensch ist ein Geistwesen- der zu seiner Verwirklichung einen Körper hat, um hier agieren zu können.
Nicht nur die Religionen, auch der Humanismus der Antike bis heute und die philosophische Anthropologie gehen vom Menschen als einem geistigen Wesen aus. " Meiner Meinung nach resultieren VIELE übel(im gegensatz zu ihnen sehe ich selten nur eine Ursache) aus der Leibfeindlichkeit asiatischer Religionen die über die Gnosis leider auch das Christentum verseucht hat. Der Mensch ist sein Körper. Körper, Seele und Geist sind eins. |
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Der Zupp zupft den üblichen Religionsquatsch herum.
Der Zupp akzeptiert Darwinismus in der Tierwelt, er benutzt ja das Argument "niemals aus Speziellem zum Allgemeinen zurück". Will der Zupp etwa behaupten, Leben, inclusive Entstehung auf anfangs sehr unwirtlichem Planeten, bis zu den Affen wäre evolutionär, doch den Menschen hat dann Gott extra erschaffen ? Und zwar genau so, daß es so aussieht, als hätter er sich aus dem Tierreich entwickelt ? Um ihn zu foppen, wenn er allmählich Naturwissenschaft entwickelt und primitiven Anfangsmodelle ( "über den Wassern schwebte der Geist, dann erschuf er Himmel und Erde", warum nicht zuerst Quarks und Leptonen, außer weil man damals von so was keine Ahnung hatte ? Der übliche religiöse Quatsch: " der Mensch war nie Tier". Sicher war er nie Tier, den ihn gibt es erst, seit er sich aus dem Tier entwickelt hat. "Materie schafft keine Materie, nur der Geist schafft" Wie ist das gemeint ? Als grundsätzlicher Schöpfungsmythos: der Geist muß zuerst da gewesen sein, nicht umgekehrt ? Oder zur Geistentstehung ? Im ersten Fall nimmt sich einfach jeder her, was er braucht, es ist so nicht zu entscheiden, und eines so gut oder so schlecht wie das andere. Allerdings ist es nicht statthaft, die einem selbst genehme Version als ernsthaften "Beweis" zu verwenden, woher wollen Sie mit ihrem Hirn und Ihrer lächerlich kurzen Erfahrung von ein paar Jahrzehnten beurteilen können, ob Geist oder Materie zuerst da war ? Noch dazu, wo unser Hirn nicht direkt zum Erkenntnisgewinn konstruiert wurde, sondern um aus einer groben Simulation möglichst effektiv überlebensnotwendige, nicht unbedingt grundsätzlich wahre Erkenntnisse zu gewinnen ? Falls Sie die Entwicklung zum Geist nehmen: das ist keine Erschaffung, das war ein Selbstorganisationsprozess, der die Materie so weit trieb. Kleiner Hinweis dazu: neuronale Netze, die Grundkonstruktion unseres Gehirns, betreiben selber aktiv Wissenserzeugung, und zwar auch als banale Computerprogramme. Das heißt nicht, daß solche Computer so denken und empfinden können wie wir, sondern nur, daß es die Einzeleigenschaften unseres GEistes alle auch als billige technische Funktion gibt, die sich auch natürlich entwickeln kann, nichts mit geheimnisvoller Geistschöpfung, weil man es halt gern so haben möchte. "nie aus speziellem zum allgemeinen" Was ist die genaue Definition von Speziell bei der Hand ? Die Affenhand, mit der sie sich durch die Bäume schwingen, war bei denen schon sehr allgemein multifunktional, greifen, Nüsse pflücken und mit Steinen auklopfen können die auch schon. So groß ist der Unterschied nicht. Außerdem ist es, bei nicht zu starker Spezialisierung, schon möglich, den Knochenbau noch allgemein funktioneller zu gestalten. Sie haben keine Lust, sich wirklich mit diesen Dingen auseinander zu setzen, sondern suchen nur nach Scheinargumenten, um sich Ihre Vorurteile zu bestätigen. So hat Gott das mit dem Geist nicht gemeint, den soll man schon ordnungsgemäß benutzen und nichtt haltlose urzeitliche Mythen verklären. In einem seichten Bauerntheaterstück gab es den Satz: als Gott dich erschaffen hat, war ihm gerade für die Affen das Fell ausgegange. schöne Grüße noch rdh |
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schrieb am
28.08.2011 um 14:01
Lieber rdh,
ja, das behauptet der Zupp: der Mensch ist exklusiv erschaffen.( und da ist er nicht der einzige, der das behauptet) Materialisten und Geistleugner werden das nicht verstehen (wollen), da scheiden sich die Geister. Die Frage nach der Ersterscheinung des Geistes oder der Materie ist absurd und infantil. Menschen die so denken, dürfen nie sagen, ICH denke; sie müssten immer formulieren: "mein Gehirn denkt", denn das Ich ist der Schlüssel zum Geist - eine harte Nuss für Materialisten, zugegeben, aber mit Neugier und Unvoreingenommenheit zu knacken. liebe Sonntagsgrüße, Herzlichst, Wilfried Zupp P.S. schön, dass Sie wissen wie Gott das mit dem Geist gemeint hat, schön, dass sie überhaupt Geist und Gott vorausetzen - oder nur Religionsquatsch - wäre schade... |
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Inwiefern sind Naturwissenschaftler Geistleugner ?
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schrieb am
28.08.2011 um 16:09
Ganz einfach, weil sie nur die eine Hälfte der Wirklichkeit berücksichtigen, nur nach dem WIE fragen, aber nicht nach dem Warum - nach dem Sinn, nach der Bedeutung. Funtionale Abläufe sind in sich sinnlos. Das Steigen einer Quecksilbersäule in einem Glasrohr isoliert betrachtet ist sinnlos, erst als Deutung einer Temperaturveränderung bekommt das Geschehen ein Sinn, so als einfaches Beispiel...
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Der Überdosis Empirie in den meisten Wissenschaften bin ich ganz bestimmt nicht wohlgesonnen, aber,...
Manchmal krieg ich den Eindruck, Gruppen und Kategorien sind nur dazu da um sich darüber zu stellen. *grolliges Gurgeln* Wenn ich jetzt mit dem Finger schnippe, und alles was die "Wissenschaftler" jemals geleistet haben ist ab sofort verschwunden und vergessen, ich bin mir ziemlich sicher, ich würde es vermissen. Eigentlich heißen die "Geistigen" ja auch Geisteswissenschaftler, aber wenn ich nochmal mit dem finger schnippe sind auch deren Errungenschaften auf einundallemal verschollen. *versucht mit dem Finger zu schnippen, klappt nicht* *noch grolligeres Gurgeln* Da haben wir aber noch mal Schwein gehabt, das ghoulische Finger manchmal sehr fettig sind,... Was halt fehlt ist eine gute Dosis Meta(hier)physik(dort) auf beiden Seiten sozusagen. Diese herablassende DieAnderenHabenJaSowiesoKeineAhnung Nummer ist bestimmt älter als das Rad. *geht sich die Hände waschen* |
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So weit so gut.
Wieso soll das Warum am Wie etwas ändern ? |
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schrieb am
28.08.2011 um 20:17
Lieber RdH,
Das Warum vollendet das Wie, beides zusammen macht erst die Realität aus. Geist und Materie sind die zwei Seiten unserer Welt. Einfach gesprochen: nur das Wie zu erfahren, befriedigt unsere menschliche Natur nicht, der Mensch will das Warum. Es ist ein elementares Bedürfnis des Menschen zu fragen, nach dem Wie UND dem Warum. Ich werde krank, weil (med.-physiolog.) bestimmte körperliche Vorgänge ablaufen. Aber der Mensch fragt weiter: Verdammt noch mal, warum gerade ICH und warum gerade jetzt?? Was hat das mit meiner Biografie zu tun? Nichts? Zufall?? Der Mensch will mehr wissen als funktionale Zusammenhänge! Nur die geistige Seite aller Ereignisse erklärt das Warum, das Wie ist der erste Schritt. Ich wünsche eine gute Sonntagnacht, W. Zupp |
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schrieb am
28.08.2011 um 20:23
Lieber abghoul,
Wie ich schon RdH schrieb, unsere Welt ist nur materialistisch nicht erklärbar. Wir brauchen zur, zur Zeit dominierenden Naturwissenschaft, auch die Wissenschaft des Geistes. Wir verrennen uns sonst in den leblosen Materialismus. Der Mensch ist für Größeres geschaffen! liebe Grüße, Wilfried |
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Tja, @ Willi Zupp,
die eigentliche Posse der Naturwissenschaften ist ja die, das wir ja schon alles das vorliegen haben, was Materie ist, und daran erkennen können, es entspringt ihr kein sich selbst bewußter Geist. Insofern kann der Mensch sich nicht wahrhaftig im Materialismus verlieren, weil er nun ja mal der Wahrnehmende ist und selbige nur erkennen kann, weil er von ihr verschieden ist. Offensichtlich ist es nur so, daß sich die Naturwissenschaft nur noch stetig weiter herunterwirtschaften muß, bis sie schlußendlich begreift, daß der Geist es ist, der wahrnimmt und begreift. Das wird der Punkt einer Wende sein, unableugbar den Geist zu konstatieren. . |
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schrieb am
28.08.2011 um 21:26
@ GEBE,
schön erklärt ! Ob die Wende in der angedeutenten Form kommt ? ich weiß nicht so recht. Teilweise vielleicht - warscheinlicher ist die johannäische Vorhersage der Scheidung der Geister- die Zeichen der Zeit sprechen dafür- leider.... l.G. Wilfried Zupp |
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Angenommen, es gibt Gott, von mir aus auch alle: Manitou , Allah, Jahwe, die Trinität und was sich die Menschen so alles ausdenken, damit sie nicht sterben müssen: was ist der Sinn von dem Ganzen ?
Warum gibt es das ? |
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Außer, weil die Menschen den Gedanken an den Tod nicht ertragen können ?
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schrieb am
28.08.2011 um 22:08
Lieber RdH,
das ist eine gute und berechtigte Frage! Die ausführliche Beantwortung wäre irre lang, es sind die drei Grundfragen der menschlichen Existenz die zur Religion führen: Woher komme ich, was ist der Sinn meines Daseins und: was passiert nach dem Tod - wohin gehe ich ? Unser Leben auf der Erde, kann nur von der Erde aus nicht erklärt werden - denn, wir sterben- wozu dann das Ganze also ? -eine berechtigte Frage. Aber es ist nur unser Körper der stirbt und vergeht. Wenn wir uns nur damit indentifizieren, dann ist alles vorbei, wenn wir die Augen für immer zu machen. Religion bedeutet religio-Rückbindung, d.h. der Mensch war schon mal unsterblich, alle Religionen knüpfen daran an, wollen ein Zurück zum Urzustand des Menschen bewirken (paradiesischer Zustand). Durch den Tod müssen wir alle, manche angstfrei und leicht, manche voller Grauen, das was danach passiert ist entscheidend- darauf zielen die Religionen ab. Und nie zuvor, erst seit der Vorherrschaft des Materialismus weniger vergangener Jahrhunderte, gab es Zweifel darüber, dass der Mensch (nicht sein Körper) ein unsterbliches Wesen ist. Der Sinn ist, in dieser Gewissheit ein erfülltes, glückliches Leben zu führen, ohne Egoismus ohne Angst, ohne Furcht vor dem Sterben, in Liebe und Harmonie mit Allem - der Grundgedanke des Christentums und aller echten Weisheitslehren dieser Welt. wünsche eine Gute Nacht, Wilfried Zupp |
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„Außer, weil die Menschen den Gedanken an den Tod nicht ertragen können?“
Ein wesentlicher Punkt. Diese Menschen und das sind bekanntlich nicht Wenige können und wollen sich einfach nicht damit abfinden, dass ihr Leben einfach nur endlich ist, da ihnen der Gedanke nur in den Naturkreislauf zurückzukehren aufgrund ihrer pseudohaften „Einmaligkeit“ zutiefst zuwider erscheint. Und genau an der Stelle haben die Religionen natürlich ihre klebrigen Leimruten ausgelegt. Man verspricht den Einmaligen eine glanzvolle Auferstehung, eine Reinkarnation, ja sogar ein Paradies mit Jungfrauen und Milch und Honig. Die „Seelen“ der jungen Menschen werden zu diesem Zwecke im Idealfall von frühester Kindheit an formatiert, um nur ja sicher zu gehen, dass die Schäflein auch ein Leben lang bei der Stange bleiben. Fazit: Diese „Realitätsverweigerer“ fürchten sich einfach vor dem Tod und flüchten daher lieber in irgendein imaginäres Gedankenkonstrukt, welches man ihnen wohlfeil anbietet. Die Nachfrage bestimmt eben das Angebot. Diese Angst ist auch der Grund warum in unserer abendländischen Kultur der Tod in einem solch hohen Maße tabuisiert wird. |
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Nein, Sie haben mich nicht verstanden.
Selbst wenn es das alles gibt, Gott, Paradies, Ewigkeit live und in Farbe: was ist der Sinn, das Warum davon ? Wer braucht sowas ? |
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@zupp
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@ Richard der Hayek schrieb am 28.08.2011 um 21:32
... was ist der Sinn von dem Ganzen ? Antwort: Das, was auch Sie für sich reklamieren: Freiheit im Sein. |
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P.S.:
Wäre dem nicht so, so wären Sie und ich und … lediglich Geschöpfe ohne Ich-Bewußtsein. Nicht wahr, mit welcher Selbstverständlichkeit wir uns doch als ICH fühlen - eein Wort übrigens, welches niemals von außen in uns dringen kann. (Akkustisch ist das nicht gemeint, um es zu verdeutlichen, denn natürlich können wir es akkustisch wahrnehmen, nur daß Begreifen, das sich dazu in ein Verhältnis setzen, ist nur zu sich selbst möglich.) |
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schrieb am
29.08.2011 um 06:51
@GEBE
ich habe es schon an anderer Stelle gesagt: Das ICH ist der Schlüssel zum Geist. Sonst müssten die "Geistleugner" sagen : mein Gehirn denkt, statt ICH denke... l.G. W.Zupp |
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schrieb am
29.08.2011 um 07:22
>>mein Gehirn denkt...<<
ich denke, mein Gehirn tut das ;-) "ich" ist natürlich nicht nur eine aktuelle Gehirnaktivität, sondern die Gesamtheit der gesammelten Erfahrung. Daraus ergibt sich, dass "ich" nicht konstant bin, sondern eine Entwicklung: vor 50 Jahren war "ich" anders als heute. Und nein, das stört mich nicht im Geringsten. |
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schrieb am
29.08.2011 um 09:25
Lieber Anton,
du würfelst alles durcheinander. Im Kern sagen alle Echten Religionen dasselbe über den Menschen und den Tod. Er ist nur ein Übergang, und gehört zum Leben- Realitätsverweigerung ist Unfug! Gerade weil die Kirchen versagen, und echte Religion immer mehr verblasst, ist unser Umgang mit dem Tod so realitätsfern und wird tabuisiert. Auch du bist einmalig- deine Gedanken, deine Gefühle, dein Wollen - deine individuelle Lebensgeschichte, deine Ziele und Vorstellungen. Jeder Mensch ist einmalig. Echte Religio ist nicht billiger Jenseitstrost, sondern betont das Jetzt und hier in dieser Welt, als Ergänzung unseres Seins in der anderen Welt. L.G. Wilfried Zupp |
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Lieber Willi Zupp,
ja, nicht einmal das wäre gegeben, daß gesagt werden könnte: "mein Gehirn denkt. Denn was ist denn das "mein"? Besitzanzeigend ist es. P.S.: Ich möchte hierauf in diesem Zusammenhang verweisen: www.freitag.de/community/blogs/jfremder/koinzidenz |
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schrieb am
29.08.2011 um 10:54
Liebe Claudia,
ganz witzig deine ersten Zeilen! Aber das Gehirn denkt trotzdem nicht, eine Vorstellung der materialistischen Zeit: das Gehirn sondert Gedanken ab, wie die Speicheldrüsen Speichel... Stell dir das Gehirn als Musikinstrument vor, und dein ICH als Spieler, das Ich denkt, das Gehirn "klingt"- oder stell dir dein Gehirn als Radio vor- das lediglich die Rundfunkwellen verarbeitet und widergibt. Das Gehirn ist das Werkzeug des ICH. regnerische Grüße, Wilfried Zupp |
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schrieb am
29.08.2011 um 11:18
Liebe/r GEBE,
ich habe nachgelesen... dem ist nichts hinzuzufügen. Regengrüße, Willi Zupp |
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schrieb am
31.08.2011 um 07:35
Das Gehirn als Radio?
Ich stelle mir mein Gehirn als Gehirn vor. |
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Bei manchen Beiträgen erscheint einem ein Radio wie ein Gehirn.
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Radio?
Wie wär´s mit 3DFernseher und freier Programmgestaltungsmöglichkeit. Bedauerlicherweise lassen heute die meisten Menschen (teils uralte) Fremdprogramme laufen, obwohl sie auch ganz andere Möglichkeiten haben. |
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Ach was: Natürlich multidimensionaler Fernseher mit freier Programmgestaltung.;-)
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Was ist denn so schwierig daran einfach beides zu akzeptieren ohne das eine über das andere zu stellen?
Die materielle, von mir bevorzugterweise "fleischliche" genannte, Existenz und die immaterielle, sagen wir mal sprituelle, Existenz. Sind doch zwei Seiten der selben Currywurst. Ohne meine physische Anwesenheit, materiefrei jenseits von Raum und Zeit und so, würde ich bestimmt nicht auf die Idee kommen hier irgendetwas hinzuschreiben, hätte sowieso gar keine Probleme und Konflikte mehr, glaubt mir einfach mal, wie ein Nebel vor sich hin schweben kann auf Dauer (Ewigkeit) sehr sehr langweilig sein. Der Wind der alles in Bewegung setzt ist halt die physische Anwesenheit. Ich schlage mal Synergie vor, so schmerzhaft und übel es auch im materiellen manchmal vor sich geht, ohnedem wär der Spaß gering. Umgekehrt ist auch ziemlich übel, da kann ich ein Lied von singen. Mein Stoffwechsel hat seit einiger Zeit einen Untermieter, der nach Lust und Laune Insulin produziert. Wenn mein Blutzucker weit unter 60 fällt bin ich geistig leer. Wie eine Schachtel ohne was drin. So oder so, Synergie wär wohl eher anzustreben als Herrschaft des Einen über das Andere. Na gut, und jetzt wisst ihr wohl auch warum ich so heiße, wie ich heißen tu. |
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schrieb am
29.08.2011 um 11:33
Lieber abghoul,
Du hast ja recht, die ätherisch -sich- vergeistigen- Wollenden sind auch auf dem Holzweg. Materie und Geist sind Realitäten, nur der mit unterschiedlichen Qualitäten. Geist ist zeitlos- das Ewige (kaum zu Begreifende). Materie ist vergänglich. Und das Vergängliche kann nicht das Ewige zeugen- nur umgekehrt klappt's. Daran führt kein Weg vorbei! Du bist geistig NIE leer! nur dein Denkapparat geht bei niedrigem Blutzucker auf Tauchstation. Ich hoffe du wirst deinen Untermieter wieder los! liebe Grüße, Willi |
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Du bist geistig NIE leer! nur dein Denkapparat geht bei niedrigem Blutzucker auf Tauchstation.
Schon klar Willi Mein Monitor ist auch nie aus, der ist nur manchmal nicht angeschaltet ?!? Ist wohl Ansichtssache... |
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schrieb am
29.08.2011 um 14:12
hei Abghoul,
der Verleich ist garnicht mal schlecht, denn du bist es, der ihn wieder in Funktion nimmt, dein ICH ! Herzlichst Willi |
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schrieb am
31.08.2011 um 17:41
"Materie ist vergänglich. "
eso plattitüde ist sie nicht. die atome meines körpers sind so alt wie das universum |
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Auch Atome sind noch vergänglich (KernSpaltung/Fusion etc.), was aber so alt ist wie das Universum ist die Energie darin.
Wird nich mehr und nich weniger, macht es sich nur bequemer (Entropie). |
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Lieber Zupp,
ich werd jetzt mal gemein: Typen wie dich sollte man ans Kreuz nageln! Liebe Grüße |
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Dann wäre der Sinn des Ganzen, das Warum endlich erfüllt und die Normalen könnten in Ruhe leben.
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Lieber bambulie,
gut kann ich es verstehen, als Autor des Blogs vor Wut vergehen, den intellektuellen Jammer sehen doch nageln wollen bringts doch nicht. Sie wissen doch was dann geschicht, nein, Märtyrer die die braucht es nicht. Denn so ist das mit der Gewalt, macht man damit nicht selber Halt wird man niemals lustvoll alt. Grüße |
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schrieb am
29.08.2011 um 14:41
LieberAnton,
ich werd' nicht gemein: dein Pessimismus und dein Atheismus können traurig machen. Wer ist "man" ? Willst DU mich kreuzigen ? Wenn ja, wofür? Das ist nicht mal mehr komisch.. Herzlichst, Wilfried Zupp |
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@ Willi Zupp
Ich nehme an, Sie meinten astralisch und nicht “ … ätherisch -sich- vergeistigen- Wollende“ Denn nur so macht es Sinn. ________________________________________ @ bambulie Na, na! Immer schön friedlich bleiben. Brandsalbe! |
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Grundsätzlich stimme ich Richard Dawkins zu, welcher bekanntlich der Meinung ist, den Papst sollte man verhaften.
Es findet sich aber leider keiner der diesen Job erledigt. Da lob ich mir doch den kleinen Korsen. Napoleon hat bekanntlich nicht lange gefackelt und lies Pius VI und Pius VII einfach verhaften. skydaddy.wordpress.com/2010/10/22/neues-zur-papst-verhaftung-von-richard-dawkins/ de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins de.wikipedia.org/wiki/Pius_VI. de.wikipedia.org/wiki/Pius_VII. Ich selbst war Ministrant und musste als Kind die ellenlangen lateinischen Stufengebete auswendig lernen, obwohl ich natürlich gar kein Lateinisch konnte. Mittels Prügelstrafe habe die Stufengebete tatsächlich auswendig gelernt, obwohl ich gar nicht wusste was ich da eigentlich vor mich hinbabbelte. Nur soviel zum Prügel-Katholizismus. Ich weiß wie diese Kuttenbrunzer ticken. Ich habe es nämlich am eigenen Leib erfahren dürfen. Gelobt sei der Herr! |
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Lieber bambulie.
genau so ist das mit der Religion. Nur gut, daß sie am Aussterben ist, auch wenn es auch mir leider viel zu langsam geht. 'Aber lieber langsam als gar nicht. Und viel von dem was die Kuttenbrunzer (hübsches Orff-Zitat) früher selbstverständlich war, ist heute selbstverständlich nicht mehr drin. Grüße |
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schrieb am
29.08.2011 um 15:07
@ Ullrich Läntzsch und Anton,
ich glaube ihr verwechselt Religion mit Kirche- denn was Anton "am eigenen Leib erfahren hat" hat gar nichts mit Religion zu tun. Kirche ist Menschenwerk, und damit fehleranfällig- inzwischen sogar entartet ! das darf nicht mit religiösen Wahrheiten vermischt werden. l.G. Wilfried Zupp |
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Lieber Willi Zupp,
wie ohne Kirche wollen Sie denn bitte von Wahrheiten erfahren haben die Sie religiös nennen. Mir reicht es zu sagen, was wahr ist muß wahr bleiben, da benötige ich keine Adjektive. So wie im übrigen die Überlieferung von Jesus ihm in den Mund legt, Eure Rede sei ja, ja oder nein. Grüße |
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schrieb am
29.08.2011 um 15:49
lieber Ullrich Läntzsch,
unsere religiösen Urkunden hat natürlich auch die Kirche (ich spreche jetzt mal von der christlichen Kirche, weil die unserem Kulturkreis am nächsten steht) in ihrem Repertiore- aber sie verrät die christlichen Ideale. Die Kirchen haben ihre Vermittlerrolle missbraucht- sie sind regelrecht antichristlich geworden. Wunderbar zu lesen bei Dostojewski, in der kleinen Geschichte vom Inquisitor, in die Brüder Karamasoff. Und wir brauchen keine Kirche mehr! Jeder Einzelne ist selbst berufen nach Wahrheit zu streben, und den Sinn unseres Daseins zu verinnerlichen. Den Papst zu verhaften wäre ganz amüsant, würde aber das Problem nicht lösen. Religionskriege haben wir genug. liebe Grüße, Wilfried Zupp |
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Lieber Willi Zupp,
über die Rolle der Kirchen - wobei sich da m.E. keine einzige Weltreligion wesentlich in ihrer Korruptheit unterscheidet -, sind wir uns offensichtlich einigermaßen einig. Es bleibt das Religiöse im allgemeinen. So lang es reine Privatangelegenheit behandelt wird, ist sicher nichts dagegen zu sagen. Nur ist bereits der Impetus von "religiöser Wahrheit" zu sprechen mehr als nur fragwürdig. Es geht einfach nicht. Letzte Wahrheiten gibt es nicht. Niemand kann über den Tellerrand seiner Subjektivität hinaus. Deshalb gibt es aus philosophischer Sicht keinen Unterschied zwischen einem Atheisten und einem, der an Gott glaubt. Beide glauben an etwas - ihr gutes Recht - ohne letztlich Beweise liefern zu können. Viel mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen. Grüße |
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schrieb am
29.08.2011 um 17:55
Lieber Ullrich Läntzsch,
jedenfalls hat die buddhistische Religion, b.z.w. die Menschen, die in ihr leben noch keinen Religionskrieg angezettelt. Doch, der Mensch hat Erkenntnisfähigkeit über den subjektiven Blick hinaus- und es gibt erste und letzte Wahrheiten- die sich in allen echten Religionen finden lassen. Glauben im nichtkirchlichen Sinn heißt nicht etwas für möglich halten- Glauben ist eine innere Haltung - ein inneres Wissen- eine Kraft die ins Leben dringt, weshalb Glaube in diesem Sinne nicht Privat- sondern Weltsache ist. Selbstverständlich ohne Missionierung anders Denkender. Atheismus ist Selbsttäuschung der Seele, eine geistige Impotenz, ein Mangelzustand- aber heilbar. Der Atheist hat keinen Glauben, er braucht auch seinen Standpunkt nicht zu beweisen. Der "Glaubende" wird nie seinen Glauben beweisen wollen. l.G. W. Zupp |
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@ Läntzsch
"Kuttenbrunzer...!" ja, so nannten wir die feisten Pfaffen immer, wusste nicht, dass es sich dabei um ein Orff-Zitat handelt. Danke für den Hinweis! Servus |
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schrieb am
31.08.2011 um 17:44
religionskriege in der tat nicht. anosnsten sind buddhisten genauso gewalttätig wie alle anderen menschen.
www.trimondi.de/Lamaismus/Krieg-4-Gewalt.htm Frag mal die Chinesen was sie von der Friedlichkeit der Japaner so denken :-) Zen Buddhisten de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Kriegsverbrechen |
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Lieber rheingold2000,
großen Dank für die Links!!! "Die Wahrheit ist dem Menschen zuzumuten." Allerbeste |
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@ Zupp
Pseudoreligiöses Gequake! Ich bin kein Atheist, ich bin Deist. (Deismus) "Für den Deisten dagegen gibt es keine Wunder (ein Ereignis, das den Naturgesetzen widerspricht), und letztlich auch keine Offenbarung. Ein späteres Eingreifen Gottes würde bedeuten, dass Gott bei der Schöpfung Fehler gemacht habe und daher eingreifen müsse. Dies würde nicht zu einem Gott passen, den man sich als vollkommen denkt." Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Deismus Dem ist von meiner Seit eigentlich nichts mehr hinzuzufügen - außer: Vielleicht gibt es irgendeine höhere Macht, wer kann das schon mit absoluter Sicherheit verneinen, woher sollte das Universum auch sonst kommen, irgendjemand steckt da dahinter, allerdings diese höhere Macht (Urkraft allen Seins/Allnatur) wird mit Sicherheit nicht nach unserem banalem Verständnis von Gut und Böse urteilen und schon gar nicht von Himmel und Hölle usw. faseln. Religionen sind seit jeher nur etwas für die ungebildeten Stände gewesen. Ihr Feind ist und war schon immer die Bildung. Die herrschenden „Eliten“ waren sich in der Regel darüber schon immer im Klaren. Daher haben sie seit jeher versucht den Schulterschluss mit der Kirche zu praktizieren, sogar Napoleon. Die beliebten Werkzeuge der „Seelentröster“ sind: Märtyrertum, Heiligsprechungen Schuldgefühle implizieren, Wunderglauben, Heilsversprechungen, Erlösung von den Sünden, Sakramente usw. Und das Wichtigste, die jeweiligen Anführer der Religionen müssen niemals Hartz IV beantragen, haben ein sicheres Einkommen, genießen gesellschaftliches Ansehen im hohen Maße und noch tausend andere Privilegien mehr. Das lohnt sich schon - dumm sind die natürlich nicht - im Gegenteil. Und was die Gläubigen anbelangt: Um es mit Heinrich von Kleist zusagen - O-Ton: „Diese Menschen sitzen sämmtlich wie die Raupe auf einem Blatte, jeder glaubt seines sei das Beste, und um den Baum bekümmern sie sich nicht.“ Will sagen: die Erde ist nicht der Mittelpunkt sondern noch weniger als der sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Der Baum ist das Universum. Oder um es mit Thomas Reiter (Deutscher Astronaut) zu sagen. Das Universum kümmert sich einen Scheißdreck um die menschliche Rasse. Selbst gesehen und gehört in der Sendung „Space-Night“ des Bayerischen Rundfunks. Für mich war diese Ausage zwar nichts Neues, aber ich war überrascht, dass da jemand so denkt wie ich. Ich musste dazu allerdings nicht erst in den Weltraum fliegen. Zu dieser Erkenntnis kann man nämlich auch auf der Erde gelangen. |
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schrieb am
29.08.2011 um 20:54
Lieber Anton,
du bist ein geistiger Blindfisch, keine Abwertung! und du teilst dieses Schicksal mit vielen- und du lachst und empörst dich darüber natürlich- alles o.k. Dir fehlt, entschuldige bitte, einfach auch ein Minimum an geistigem, historischem, religiösem, philopophischen Grundwissen und Verständnis. Wenn du von Pseudo-Religiös sprichst, dann definiere doch die echte Religiösität, die es ja nach deiner deklarierten Pseudo-Religion geben MUSS. Du hast keine Ahnung davon! Du schreibst und denkst nur in einfachen Floskeln. Nicht schlimm! Nur wer keine Ahnung vom tieferen Wesen des Themas besitzt, sollte sich bescheidener verhalten. Mit einem Flug-Piloten zu religiös-philosophischen Grundsatzgedanken zu kommen - Thomas Reiter - ich könnt' mich schieflachen - Gagarin hatte auch schon erklärt, er hätte Gott nicht gesehen, ist mehr als naiv. Ich sagte doch schon, schnapp dir deine Gitarre und erkenne wenigstens dein Potential, das weltlich-kosmische ist dir vorerst verschlossen, und mache dich selbst nicht zum Handlanger der menschlichen Verdummungskräfte. Und Religion für die Ungebildeten? Schau mal in die Geschichte, du Superkluger. Dir fehlt einfach Format- auch nicht schlimm... nur deine unqualifizierten Thesen erkennt jeder halbwegs Informierte und geistig Aktive. Das soll keine Herabwürdigung sein, lieber Anton, sondern ein ehrlicher Hinweis, in der Hoffnung, dich zum Nachdenken anzuregen. Wenn du einst selbst durch die letzte Tür gegangen bist, das furchtbare Ereignis, das die Religionen verklären wollen, ihr einziger Daseinszweck, dann wirst du ins Licht der Wahrheit gucken - und dich wundern... Solange kannst du gegen das Göttliche strampeln oder : in Vertrauen und Demut zu innerer Ruhe kommen. Viel "Glück" und Liebe für deine weiteren Lebensweg, Adios, W.Zupp |
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Das soll jetzt kein Angriff auf deine Person sein, aber,...
Abghoul summons his virtual familiar "Jupp SoToth" Abghoul familiar "Jupp SoToth" doesUNSPEAKABLE things to Willi's Virtual Entity. ob nu mit oder ohne vorgehaltener Hand gedacht iss gedacht, gesacht is gesacht, gemacht iss gemacht und,.. gelacht iss gelacht ;) |
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@Willi Zupp schrieb am 29.08.2011 um 20:54
Boah! Weiter oben haben Sie ja sinngemäß geschrieben, der Mensch sei exklusiv als solcher geschaffen worden. Na, wenn in dieses Exklusivkonzept bereits eingedacht war, sich derartig der Selbstüberschätzung hinzugeben und im irgendwann einmal enstehenden Internet dieselbe vermittels eines über die Maßen arroganten Duktus abzukübeln, dann stamm' ich doch lieber vom Affen ab! |
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Lieber W. Zupp,
"Lieber Anton, du bist ein geistiger Blindfisch, keine Abwertung!" ist dies im Sinne zu verstehen von, selig sind die geistig armen? Permanente Herabwürdigung anderer, zeigt nur, Sie empfinden sie als fundamentale Gegner, und nicht als Widerpart einer Diskussion, in der man ggf. vom anderen etwas lernen könnte. So was bringt einfach nichts, daher klinke ich mich aus. Grüße |
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Lieber bambullie,
"Vielleicht gibt es irgendeine höhere Macht, wer kann das schon mit absoluter Sicherheit verneinen, woher sollte das Universum auch sonst kommen, irgendjemand steckt da dahinter ..." Warum konterkarieren Sie das VIELLEICHT, mit der Festlegung, irgendwer muß da doch dahinterstecken. Doch dies alte Argument ist untauglich. Wenn man keine Erklärung dafür hat, woher das Universum stammt, bringt es einfach nichts, nun einen irgendwer-Schöpfer einzuführen, dessen woher in exakt dem gleichen Dunkel bleibt, wie das woher der Ausgangsfrage. So kommt dreht man sich nur im Kreis. Wer hat denn nun diesen Irgendjemanden gezeugt? Es gibt nun einmal keinen Gottesbeweis. Es gibt nur Fragen, die nicht beantwortet werden können. Übrigens, die Ehrlichkeit zu sagen, das weiß ich nicht, ist auch ein zentraler Punkt in der Kindererziehung. Eltern und Lehrer, die glauben dies nicht zugeben zu dürfen, verlieren irgendwann jeden Respekt. Allerbeste |
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@ Läntzsch
Alles im grünen Bereich! Der Schreiber Zupp hat doch mit seinen Einlassungen in hervorragender Art und Weise sein infantiles Weltbild - bar jeglicher Vernunft - auf das Trefflichste dokumentiert. Da kommt Freude auf. Ich jedenfalls respektiere jede Art von Glauben, bei allen meinen Mitmenschen, da ich stets versuche nach dem Prinzip der Toleranz und Menschlichkeit zu leben. Von mir aus glaubt jemand auch an das vielgepriesene Spagettimonster, wenn es ihm hilft, warum nicht? Allerdings umgekehrt wollen einen diese scheinheiligen Zeitgenossen immerzu missionieren. Einfach ekelhaft! Da hilft dann manchmal nur noch mit aller Kraft direkt auf das Schienbein zu treten. Fakt ist nun einmal: Das Phänomen Glaube kann in der Tat Kraft und Trost spenden, allerdings eine Psychose auch… Ich brauche keinen ans Kreuz genagelten halbnackten Mann, um mit schwierigen Lebenssituationen fertig zu werden, mir genügt der Kollege Humor oder die Allnatur in Anlehnung an die Stoa. Hier noch ein besonders krasses Beispiel, welches durch den Clash der Kulturen gerade zu wieder an die Oberfläche gespült wurde. Zurück ins Mittelalter! www.sueddeutsche.de/bayern/legionaere-christi-wollen-sich-in-neuoetting-ansiedeln-fanatische-ordensbrueder-1.1138594 |
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@ Läntzsch
Ich bin eben ein zutiefst religiös Ungläubiger! :) R. Dawkins auf die Frage: "Wie hätten wir es besser ohne Religion?" Antwort: "Wir wären alle frei, uns auf das einzige Leben zu konzentrieren, das wir jemals haben werden. Wir wären frei, uns in dem Privileg zu sonnen – dem bemerkenswerten Glück – das jeder von uns genießen kann geboren zu sein. Eine astronomisch überwältigende Mehrheit der Leute, die geboren werden könnten, wird es niemals werden. Du bist einer aus der winzigen Minderheit, dessen Zahl gezogen wurde. Sei dankbar, dass du ein Leben hast und gib deinen vergeblichen und anmaßenden Wunsch nach einem zweiten auf. Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir alle eine positive Haltung zum Leben hätten. Sie wäre auch ein besserer Ort, wenn Sittlichkeit ausschließlich darum ginge, anderen gutes zu tun und Verletzungen von ihnen fern zu halten, als um die krankhafte Besessenheit der Religion von persönlicher Sünde und den Übeln sexueller Freuden." Besser kann man es m. E. kaum sagen. |
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@bambulie
"Religionen sind seit jeher nur etwas für die ungebildeten Stände gewesen. Ihr Feind ist und war schon immer die Bildung." Das stimmt so nicht. Nur ganz allmählich hat sich das, was wir heute als Wissen gegenüber dem Glauben abgrenzen, aus der Sogkraft der Religion emanzipieren können. Religiöse Überzeugungen sind aber nicht als Erscheinungen plötzlich oder irgendwann über den Menschen gekommen. Genausowenig Wissen oder Bildung. Und so haben diese auch nicht schon immer, wie Sie nahelegen, parallel oder als Antipoden existiert. Vielmehr war das eine von dem anderen gar nicht abzutrennen. Allein Kants begründete Forderungen nach der Befreiung des Individuums aus dem als Hemmniss erkannten Korsett der Religion, v.a. aber des Aberglaubens, sind gemessen an der dokumentierten Menschheitsgeschichte ja noch sehr jung. |
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Gute Frage!
Auch nur der Versuch mit Kreationisten zu diskutieren hat mit Sicherheit die gleiche Wirkung als würde man betrunken den Mond anheulen. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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