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„Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind.“
Hermann Hesse
Kann man es noch besser auf den Punkt bringen? Mitnichten.
Man muss allerdings noch hinzufügen, dass es Menschen gibt, die aufgrund ihrer jeweiligen katastrophalen Sozialisation nicht einmal den Hauch einer Chance haben ihrem Leben einen Sinn zu verleihen. Wenn es hochkommt dann ist bestenfalls eine Karriere als Drogendealer oder Auftragskiller drin.
Fazit:
Die Definition von H. Hesse hinsichtlich der Sinnhaftigkeit des menschlichen Lebens finde ich genial. Es gibt nämlich nichts schlimmeres als dieser Religionsscheißdreck mit seinen pathologischen Heilsversprechungen wie Auferstehung, Reinkarnation oder Erwachen im Paradies.
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Der Sinn von Religion liegt ja gerade darin, dass viele Menschen in ihr einen Sinn sehen, und zwar mit Rückwirkung auf ihr irdisches Dasein.
Hesses Gedanken finde ich irgendwie aufgeblasen, das »ganz genau so viel« übertrieben apodiktisch, insgesamt eitel bis elitär aus der Warte eines so genannten gelungenen Lebens. Mir scheint es mehr darum zu gehen, den Sinn des Lebens nicht zu verlieren, denn er wohnt uns naturgemäß inne. |
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Der Sinn der Religionen liegt definitiv darin, dass die jeweiligen Religionsführer sowie ihr aufgeblasener Verwaltungsapparat es nicht mehr nötig haben, selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen zu müssen, das erledigen nämlich praktischerweise die Schäfchen für sie. Einfach genial.
Frei nach dem Motto: Dummheit arbeitet (Maloche) - Intelligenz lässt arbeiten! Die RK geht dabei seit Jahrtausenden am dreistesten vor. |
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Werter Bambulie
Ob das Leben ein Sinnvolles ist oder Sinn entleertes hängt vom induvidium Mensch ab. Es gibt tausend Arten vonn Sinnvoll jeder sollte es für sich selbst entscheiden. Es gibt da ein Sinnvolles leben wenn mann lebt wie ein Hund ESSEN SCHLAFEN FI**EN AUS DEM FENSTERSCHAUEN UND NICHTS TUN Es gibt da ein Sinnvolles leben wenn man sich selbst verwirklicht Arbeitet ,kultivierte Gespräche führen kann ,Freunde hat,auf Reisen geht, lecker Wein trinken kann und immer ein gutes Rezept zur Hand hat und um es sich Abends schmecken zu lassen . Die meissten Menschen können aber nichts mit sich selbst etwas anfangen und Projezieren ihre Probleme und ihr nicht klar kommen auf andere Menschen ,sind böse und gehässig und wenn nichts mehr geht gehen sie auf die Flucht und reichen Scheidungen ein um dann festzustellen das man vor sich selbst nicht weglaufen kann man wird immer mit sich selbst zu tun haben Vor einen selber gibts keine Flucht. Sie fragen sich warum ist das Leben so gemein zu mir. Aber in Wirklichkeit bestimmt ihr tun ihr sein bzw ihr nichts tun. Letztens klagte ein Freund er hätte zu wenig Geld ich sagte ja probiers mal mit Arbeiten er fragte böse Warum. Na dann haste Lohn und der ist mehr wie dein Hartz 4. NÖ KEIN BOCK AUF MALOCHE ok dann klag nicht und Leb weiter wie ein Hund in diesen sinne eykiway wer Rechtschreib Fehler findet darf sie behalten |
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Wer hat schon Lust auf Maloche?
Da muss es schon Zwänge geben, die einem keine andere Möglichkeit mehr lassen. Den Weg des geringsten Widerstands zu gehen ist evolutionär gesehen völlig normal. |
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Teile nicht ihre meinung der Weg des geringsten Wiederstandes ist ein Egoistischer der darauf basiert andere werden schon für mich sorgen.
Obwohl der Staat sorgt für seine Bürger die nicht Arbeiten können aus Gewissensgründen es ist nicht viel aber verhungern tun sie nicht. |
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Der Wohlfahrtsstaat ist eine Errungenschaft die bis zu einem gewissen Grad sozialen Frieden garantiert, es sei denn übermäßiger Missbrauch und Hetzer jeglicher Couleur gewinnen die Oberhand. Auf alle Fälle garantiert er die Würde des Menschen (Grundgesetz Art. 1) auch wenn man damit keine Reichtümer anhäufen kann. Ist ja auch nicht der Sinn der Sache!
Egoismus ist bis zu einem gewissen Grad lebensnotwendig. Viele Menschen sind allerdings schon an ihrem übermäßigen Egoismus erstickt. Die Kirchenfürsten oder eben die jeweiligen Religionsführer sowie ein Großteil unserer Politiker sind die Weltmeister im parasitären Sein. |
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@ekiway, verhungern müssen "sie" nahrungsmittelmäßig eher nicht, obwohl ich jetzt natürlich behaupten könnte, daß ab einem gewissen geldbetrag keine gesunde ernährung mehr möglich ist. aber darauf will ich nicht hinaus, sondern es geht um das soziale, psychische und seelische aushungern. und das kann ich auch als eine art massenmord betrachten. ;-)
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massenmord durch langeweile ich grins mir einen
woran sterben sie denn ? Ich kenne wirkliche Armut da Schlafen Eltern Kinder und oma alle NEUNE in einen Raum. Armut ist Relativ und lässt sich nicht messen einmal ist man arm weil nichts zu essen hat und bei dir ist man arm weil man an Kuturellen Veranstaltungen nicht teil haben kann. |
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...im Stande sind" Hesse sagt : Sinn..zu geben im Stande sind.
Das stimmt auf natürliche Art und Weise. Manche sind dazu ohne Schuld nicht so "im Stande" wie andere. |
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@Rosalix
Seinem Leben einen Sinn zu verleihen ist wohl ein natürliches Bestreben, welches jedes Individuum automatisch versucht. Der springende Punkt ist wirklich das „im Stande sein“. Ein Leben lang in der Nase zu popeln kann auch genügen, wenn man keine anderen Ansprüche an sich selbst stellt. Why not! Doch diese Tätigkeit wird wohl den wenigsten auf Dauer genügen. Lässt man den Zufall der Geburt sowie den kulturellen Hintergrund beiseite, ist festzustellen, dass viele Menschen nicht einmal den Hauch einer Chance haben - auch in den westlichen Industrieländern - ihrem Leben einen Sinn zu verleihen - im Sinne von Karriere, Bildung usw. Da man aber in einer Konsumgesellschaft ständig einem gewaltigen Tsunami von Produkten hilflos ausgeliefert ist, die eigentlich kein Mensch braucht, suchen natürlich viele Menschen die von der Werbung suggerierten Wünsche auf andere Art und Weise zu befriedigen. Verständlich. Eine Karriere als Krimineller ist dadurch aber zwangsläufig vorprogrammiert. Doch wenn man bedenkt, dass ausnahmslos alle Riesenvermögen durch Machenschaften zustande gekommen sind, die nichts aber auch gar nichts mit ehrlicher Arbeit zu tun haben, kann man diese Herangehensweise - auch ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen - im Grunde gar nicht verurteilen, allerdings natürlich auch nicht gutheißen. Jedenfalls bringt es Hesse m. M. nach fertig mit erstaunlich wenig Worten dermaßen auf den Punkt zu kommen, sodass sich andere ihre plagiierten Doktorarbeiten zu diesem Thema am Besten in den Arsch stecken sollten. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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