bambulie

Blog von bambulie

12.05.2011 | 00:40

Trinklied

 

Der Wein geht durch den Mund,

Die Liebe durch die Augen.

Nur das ist gesicherte Wahrheit,

Und deine Kulleraugen.

 

Ich heb das Glas zum Mund;

Ich schütt mir alles rein

Ich bin nur noch ein Schlund

Ich werd’ mir selbst verzeihen.

 

Es schwindet feucht mein Sein,

In Liebreiz fröhlich lachend.

Vergessen nun des Alltags Pein,

Gepriesen sei der edle Wein.

 

www.youtube.com/watch?v=ug2pU_qH1FU&;feature=relmfu

 

 
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Kommentare
luzieh.fair schrieb am 12.05.2011 um 01:08
bambulie schrieb am 13.05.2011 um 00:03
Vielen Dank für den Link!

Sehr erfrischend diese überaus männlichen Stimmen.

Und dann diese Akkuratesse in der Phrasierung der Noten.

Gute Arbeit!

Salve!
luzieh.fair schrieb am 13.05.2011 um 01:54
"Gute Arbeit!"

Das Einbetten?
Danke.

Für die "Akkuratesse in der Phrasierung der Noten" kann ich nix...

Es ist ein Lied über Wein.

Also: Prost!
paulart schrieb am 12.05.2011 um 13:21
Schön und gut! Aber, bambulie, dann bitte den Wagen stehen lassen. ;-)
bambulie schrieb am 13.05.2011 um 00:04
Ist der Lappen erst mal weg,
Gehst Du öfter früh ins Bett. ;-)
paulart schrieb am 13.05.2011 um 01:20
(Fortsetzung der obigen 2 bambulie-Zeilen)

Natürlich mit 'ner schönen Frau,
die zudem auch noch recht schlau.
Kommen Kinder auf die Welt -
fehlt für Alkohol das Geld.
Also trinkst du schwarzen Tee,
findest das sogar okay.
Bis du Julia kennenlernst -
dich von Anne schnell entfernst -
sie trinkt täglich einen Grappa.
Nennt dich dann danach nur "Pappa".
Nachts verlässt du dann das Haus.
Und so ist die Geschichte... aus.

Gute Nacht wünscht der Blödel-Lyriker!
paulart schrieb am 13.05.2011 um 01:24
Korrektur:
...
Nennt dich dann danach nur noch "Pappa".
...
paulart schrieb am 13.05.2011 um 01:50
NEIN!
Es ist zu früh für mich:

Ohne "noch"! Im Blödelvers war's schon richtig geschrieben! Verdammich... ;-(
Corina Wagner schrieb am 12.05.2011 um 16:36
Hallo lieber bambulie,
beim Lesen Deiner Worte dachte ich spontan an das Lied Zueignung von R. Strauss, aber nur deshalb, weil ich es heute schon gesungen habe. Da kann man sich an die Worte besser erinnern... :-) Prösterchen!
Originaltext:
“Ja, du weisst es theure Seele, dass ich fern von dir mich quäle, Liebe macht die Herzen krank, habe Dank.
Einst hielt ich der Freiheit Zecher, hoch den Amethisten Becher und du segnetest den Trank, habe Dank.
Und beschworst darin die Bösen, bis ich, was ich nie gewesen, heilig an’s Herz dir sank, habe Dank.”

;-)
LG
Corina
Corina Wagner schrieb am 12.05.2011 um 16:51
Hier noch ein Klangbeispiel von Zueignung:
www.youtube.com/watch?v=7Xl_UW7rPic&feature=related

PS. Dieses Lied singe ich u.a. nächstes Jahr bei meinem Event WORT & Ton - Lyrik trifft auf Musik
in Ulm.
Kunstlieder sind ja quasi vom Aussterben bedroht...
Die einen lieben Kulleraugen und retten z.B. edle alte Rotweine vor dem Verderb, die anderen beteiligen sich an der Rettung von uralten Liedern... ;-)
bambulie schrieb am 12.05.2011 um 19:05
Corina Wagner schrieb am 12.05.2011 um 22:08
bambulie schrieb am 13.05.2011 um 00:08
In seiner Art einzigartig und unnachahmlich!

ciao
bambulie
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